Blazer auf die lässige Art

Zum Glück muss ich in meinem Job im Verlag nicht klassisch gekleidet sein. Wir haben für den Alltag keinen Dresscode, im Prinzip trägt jeder das, was er mag.

Anders sieht es bei größeren Events wie der Buchmesse, Vertretertagungen, Terminen mit Geschäftspartnern etc. aus. Da muss es dann schon etwas schicker sein. Aber ich mag klassische Kostüme, weiße Blusen, steife Blazer etc. gar nicht gerne. Deshalb steht ein lässiger Blazer schon lange auf meiner To-sew-Liste. Ich hab mich für den Morris Blazer von Grainline Studio entschieden, weil ich im Netz viele tolle Beispiele gesehen habe. Und ich mag die Schnitte von Grainline sehr gerne, ich habe mir schon ein paar Sachen von ihnen genäht (zum Beispiel hier , hier , hier , hier, hier  ). Mit dem Morris bin ich auch sehr zufrieden.

Voilà, hier ist er:

 

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Ich habe ihn aus einem festen, schweren Jersey aus meinem Vorrat genäht. Leider weiß ich nicht mehr, woher ich ihn habe. Er hat ein kleines Muster in Schwarz-Anthrazit, was ihn spannender macht, als nur Uni. Und durch das elastische Material wird der Blazer bequem und angenehm zu tragen.

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Er ist sehr kurz geschnitten und hat 3/4 lange Arme, was  ihn sehr lässig macht. Auch der Kragen ist gar nicht steif, er erinnert eher an einen weich fallenden Schalkragen. Da er keinen Verschluss hat, fällt er offen und locker.

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Eine weitere Besonderheit sind die langen, spitzen Vorderseiten. Das streckt sehr gut, finde ich.

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Durch seine kurze Form eignet er sich perfekt für den Lagenlook, den ich ja so liebe. Ich mag es gerne, wenn unten noch etwas herausblitzt. Für ein unkompliziertes Alltagsoutfit ist das so super. Wenn es schicker sein soll, würde ich darauf wahrscheinlich eher verzichten.

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Die Passform finde ich prinzipiell sehr gut, nur an den Schultern könnte er etwas kleiner sein. Wenn ich mir noch einen nähe, werde ich Arme und Schultern verkleinern. Ich hab auch schon überlegt, ob ich so ganz kleine, weiche Schulterpolster reinnähe…

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Der Morris ist übrigens ungefüttert, dadurch also sehr schnell und unkompliziert genäht. Ein nicht unwichtiges Argument, finde ich…

Auf den Fotos habe ich ihn ganz lässig mit löchrigen Jeans und einem weißen Shirt kombiniert. Die Mischung mag ich gerne, man ist gut angezogen und trotzdem casual. Für schickere Anlässe werde ich ihn dann mit einer Hose, einer Culotte oder einem Rock in Schwarz tragen. Ich kann ihm mir aber auch gut zu einem Kleid vorstellen.

Auf jeden Fall bin ich auf den Geschmack gekommen. Mein zweiter wird vielleicht hell puderrosa: gut zu kombinieren und ideal für den Frühling und Sommer. Muss nur noch der passende Stoff gefunden werden.

 

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Mein It-Piece: die Chobe Bag

Bei Taschen bin ich pingelig. Sie müssen die richtige Größe haben, möglichst edel und doch besonders aussehen, sie brauchen einige Innenfächer und eine Reißverschlusstasche, ich muss sie quer über die Schulter und auch nur auf einer Schulter tragen können… Alles kein Problem mit der tollen Chobe von ellepuls.

Schaut selbst:

Ich habe einen kurzen Riemen genäht, mit dem lässt sie sich prima auf einer Schulter tragen:

imageUnd mit dem langen Riemen, der zudem noch verstellbar ist, kann ich sie bequem quer über die Schulter tragen:

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Als ich all die tollen Beispiele auf Instagram gesehen habe, habe ich mir gleich den Schnitt gekauft. Und als dann noch eine gute Freundin meinte, meine graue Jeans wäre nicht so vorteilhaft (den Verdacht hatte ich auch immer, ich bin ihr also wirklich dankbar für die ehrlichen Worte) hatte ich einen Grund mehr, sofort mit der Chobe loszulegen.  Denn die Chobe ist ein toller Schnitt zum Upcycling alter Jeans. Für die Vorderseite wird der Stoff in viele schmale Streifen geschnitten, die man dann zu einer Fläche zusammennäht. Besonders gut sieht es aus, wenn ihr abgewetzte oder löchrige Stellen integriert.

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Ich habe zudem noch einen Streifen des Stoffes der Rückseite eingearbeitet. Außerdem habe ich mich mit den Zierstichen meiner Nähmaschine ausgetobt und ein paar Streifen bestickt. Und ein hübsches Band, das ich vor einiger Zeit auf einer Messe geschenkt bekommen habe, habe ich auch noch aufgenäht.

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Besonderes Highlight ist mein“Label“, GMD auf SnapPap gestickt. Ganz cool, oder? Jedenfalls eine schnelle und günstige Lösung für ein eigenes Label.

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Den großen Reißverschluss musste ich kaufen, alle anderen Dinge wie D-Ringe, Karabiner, Gurt, Quaste usw. hatte ich in meinem Fundus bzw. teilweise von einer abgelegten Tasche abmontiert. In meinem Bestand hatte ich auch den passenden Stoff für die Innentasche und die Rückseite der Außentasche.

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Auf der Taschenrückseite ist eine Reißverschlusstasche vorgesehen. Praktisch für Dinge, die man schnell braucht. Hier seht ihr den leuchtenden Korallton, den ich auch für die Innentasche verwendet habe.

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Und hier ein Blick in die korallfarbene Innentasche. Sie hat drei Stecktaschen bekommen, alles Taschen der ursprünglichen Jeans. So kann ich mir den Inhalt meiner Handtasche gut organisieren und muss nicht ewig nach Kleinkram suchen.

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Die Innentasche hat mich allerdings ziemlich Nerven gekostet. Ich bin nämlich nicht besonders erfahren im Taschennähen und habe die Innentasche also erstmal falsch, nämlich an der schmalen, und nicht an der breiten Seite, zusammengenäht. Das habe ich erst gemerkt, als alle Stecktaschen schon angebracht waren und sich Innen- und Außentasche partout nicht zusammenfügen lassen wollten. Da hätte ich am liebsten alles in die Ecke geschmissen. Nach einem Tag Auszeit ging es dann aber wieder…

Im Ebook wird ein ganz toller Trageriemen aus Leder erklärt, dafür war ich aber ehrlich gesagt zu faul. Ich hab mir lieber zwei Tragegurte gemacht, einen kurzen und einen langen. Den kurzen habe ich auch bestickt, auf den langen Webband aufgenäht. Die Öse, die die zwei Lagen des langen Gurtes zusammenhält, ist aus besticktem SnapPap gemacht.

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SnapPap habe ich auch für den Taschenboden und für die Aufhängung der Träger verwendet. Ich hoffe sehr, dass das Material die Belastung auf Dauer aushält. Daumen drücken!

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Ich bin sehr happy mit meiner neuen Tasche und habe sie schon seit ein paar Tagen im Dauereinsatz. Sie hat sich bewährt und ich wurde schon ein paarmal auf sie angesprochen. Diesen Frühling und Sommer wird sie mich bestimmt ständig begleiten.

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PAM – neue Lieblingsbluse

Hier kommt Pam, meine neue Lieblingsbluse aus der aktuellen Maison Victor. Kennt ihr die Zeitschrift? Inzwischen sind schon ein paar Ausgaben, die ich mir alle gekauft habe, erschienen, und ich mag die gezeigten Schnitte sehr gerne. Sie sind in der Regel modisch und tragbar. Was mich nur manchmal stört, ist, dass auch immer Schnitte für kleine Kinder enthalten sind. Und meine sind aus dem Alter raus…

LA MAISON VICTOR Aboimage

Pam hat mich jedenfalls gleich angemacht. Sie scheint überhaupt der Lieblingsschnitt vieler Blogerinnen zu sein. Auf Instagram und überall sind schöne Beispiele zu sehen. Die Bluse ist lässig, aber trotzdem auf Figur geschnitten. Abnäher bringen sie in Form (zu den Abnäher kommen wir gleich noch…). Und sie ist wirklich einfach und schnell zu nähen. Nur die Belege und das Bindeband erfordern etwas Näherfahrung.

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Eigentlich ist der Schnitt für Webware gedacht, ich habe aber einen leichten Jersey in Anthrazit meliert verwendet, den ich, wenn ich mich recht erinnere, mal auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Für die dekorativen Nähte habe ich den Wabenstich verwendet, der ist hübsch und zudem noch elastisch. Gerade am Ausschnitt mit Bindeband kommt er gut zur Geltung:

 

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Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Die Abnäher sehen bescheiden aus. Mit ihnen bin ich wirklich gar nicht zufrieden. Die laufen nicht sanft aus und bilden eine Beule:

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Und ich glaube, ich weiß, woran es liegt: Ich habe sie mit der Overlock genäht und es mit ihr nicht geschafft, die Naht fein enden zu lassen. Das könnte der Grund sein, oder? Und ich finde auch, dass sie etwas weit unten sitzen.

Aber das lässt sich alles noch verbessern. Ich möchte mir auf jeden Fall nochmal eine nähen. Dann aus Webware und vielleicht auch eine Größe kleiner.

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Frühlingsfrische Flatterbluse

Ich kann es nicht mehr erwarten, bis es endlich Frühling wird! Ich hab genug von dicken Jacken, Schals, Mützen, Stiefeln und den zig Klamottenschichten. Es war zwar dieses Jahr kein so richtiger Winter in Sicht, aber dieses ewige Schmuddelwetter nervt umso mehr. Deshalb näh ich mir jetzt einfach mal den Frühling herbei, und zwar mit einem leichten Flatterblüschen.

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Den Schnitt von Salme Sewing Patterns, die Yoke Blouse, habe ich schon eine ganze Weile in meiner Schnittsammlung. Immer wieder habe ich auf Blogs und Instagram die tollen Umsetzungen bewundert. Und jetzt endlich hab ich mir auch eine genäht (in Größe 10, verlängert um 5 cm).

Der Name sagt es schon, es handelt sich um eine Bluse mit Passe. Im Vorderteil wird über der Brust an die Passe die untere Hälfte des Vorderteils gekräuselt angenäht. Ich habe das Volumen von vornherein um knapp 10 cm reduziert, weil ich mir schon dachte, dass zu viel Stoff arg aufträgt. Und ich finde, es hätte noch deutlich mehr Stoff weg können.

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Aber schade, irgendwie fühle ich mich in dem Blüschen nicht so wohl. Ich komme mir dick und unförmig vor und zupple ständig an mir herum. Es geht auch gar nicht, das Teil irgendwie auf Figur zu bringen, denn in den Bund reinstecken, das sieht nicht aus. Und wenn dann noch ein Windstoß von der Seite kommt, dann könnte man wirklich meinen, dass da etwas unterwegs ist… Na ja, das muss man mit Humor nehmen.

 

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Aber es gibt auch einen Vorteil: Sie gaukelt immerhin mehr Oberweite vor, als eigentlich vorhanden ist. Durch die vielen Fältchen wird etwas mehr Volumen dazugemogelt.

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Wer öfter hier bei mir liest, kennt vielleicht schon meine Vorliebe, aus Bettwäsche Kleidung zu nähen. Dieser Stoff hier ist der Rest, ich habe schon einen Rock und eine Bluse und ein Top aus ihm genäht.  Ganz schön ergiebig… (wenn ihr mögt, auf Instagram seht ihr meine neueste Bettwäsche, die wird für viele weitere Projekte reichen). Da es eine Wendebettwäsche war, habe ich gleich zwei perfekt zueinander passende Stoffe zur Verfügung gehabt. Vom Pünktchendesign war nicht mehr so viel übrig, deshalb musste ich die Arme kürzen und auch am Vorderteil unten einen Streifen ansetzen. Macht aber nichts, im Gegenteil, das sieht eigentlich gut so aus, wie gewollt.

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Allerdings habe ich im Nachhinein festgestellt, dass der Stoff für die Bluse doch zu fest ist. Ein ganz leichter Baumwollvoile wäre bestimmt besser gewesen. Dann würde sie lockerer fallen und nicht so auftragen. Und vielleicht macht sie sich aus einem ganz leichten Jersey auch gut, das könnte ich mal ausprobieren…

Hier noch im Detail die Passe, die ich sehr hübsch finde, und der mit einem selbstgemachten Schrägband eingefasste Halsausschnitt:

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Und so sieht die Bluse von hinten aus:

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Kennt ihr das auch? Da stellt man sich einen Schnitt ganz toll an sich selbst vor, man hat schon eine Idee davon, was dazu kombiniert werden kann, aus welchen Stoffen das Teil noch gut ausssehen könnte, und, und, und – dann kommt es ganz anders und man ist enttäuscht? Das passiert ja zum Glück nicht oft, aber wenn doch, dann finde ich es immer ziemlich fies.

Aber was soll’s, jetzt nochmal ordentlich hinstellen, dann mache ich mit dem Blüschen bei RUMS vielleicht doch noch eine gute Figur. Aufrecht und mit Händen in der Tasche geht es ja…

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Vorhang auf für Frau Liv!

Hab ich es euch eigentlich schon erzählt?! Ne, hab ich nicht. Das war ja auch noch geheim. Aber jetzt ist es öffentlich: Nina von Hedi näht hat einen neuen Schnitt, Frau Liv (erhältlich ab kommender Woche), entwickelt.  Und… Ich bin jetzt auch in Ninas Probenähteam! Was hab ich mich gefreut, als ich in die nette Runde mit aufgenommen wurde. Probenähen ist eine spannende Sache und es macht richtig Spaß, mitwirken und von Anfang an dabei sein zu können.

Aber jetzt Vorhang auf für Frau Liv:

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Frau Liv ist ein lässiger Pulli mit Kapuze und witzigen Beuteltaschen. Ihr solltet ihn aus einem recht dünnen, elastischen Stoff arbeiten, am besten aus Jersey oder Interlock. Ich hab Frau Liv in L genäht und mich für einen ziemlich auffälligen Jersey entschieden, der schon seit einer ganzen Weile in meinem Stoffvorrat schlummert. Er ist von Lillestoff und z. B. hier erhältlich. Damit es nicht zu bunt wird, habe ich die Taschen und das Kapuzenfutter unifarben gearbeitet.

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Das gewisse Etwas bekommt Liv durch die witzigen Beuteltaschen. Die sind erstens praktisch, zweitens bequem und drittens ein toller Hingucker. Und schwer zu nähen sind sie auch nicht. Wer schon einmal ein Ärmelbündchen angenäht hat, bekommt die Taschen auch hin.

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Die Kapuze muss eigentlich im Bruch zugeschnitten werden. Aber ich hab nicht aufgepasst und sie aus Versehen zweiteilig zugeschnitten. Aber halb so wild, ich hab die beiden Teile einfach rechts auf rechts zusammengenäht und jetzt ziert eine dekorative Teilungsnaht vorne die Kapuzenmitte ;)

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Da Liv figurbetont und A-förmig geschnitten ist, kommt sie meiner Birnenform sehr entgegen. Sie bedeckt ganz schmeichelhaft meine Problemzone, ohne aufzutragen. Zudem ist sie hinten ein bisschen länger als vorne geschnitten, so ist der Popo leicht bedeckt und sie rutscht nicht nach oben.

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Frau Liv bietet sehr viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Ihr könnt die Kapuze zum Beispiel weglassen, schon wirkt das Shirt nicht mehr sportlich und kann auch elegant kombiniert werden. Oder ihr verzichtet auf die Taschen. Oder ihr probiert die unterschiedlichsten Stoffkombinationen aus…

Stöbert doch heute mal bei RUMS, da gibt es bestimmt die tollsten Livs zu entdecken!

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Und noch schnell eine Info die Mädchen-Mamas unter euch: Liv gibt es auch als Kinderschnitt. So könnt ihr jetzt im Mama-Tochter-Partnerlook auftreten.

Lark-Tee im Schnee

Ich hab es euch neulich schon angekündigt – ich bin ein Fan des Lark Tees von grainline studio  Hier kommt mein zweites, dieses Mal mit Rundhalsausschnitt.

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Und uups, was liegt da auf dem Boden? Da hat es tatsächlich doch noch geschneit und ich musste mich mit meinem luftigen Outfit in die Eiseskälte stellen. Aber einen großen Vorteil hat dieses Wetter: Das Licht zum Fotografieren ist super.

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Wer öfter bei mir reinschaut weiß, dass mir mein erstes Lark mit U-Boot-Ausschnitt sehr gut gefallen hat. Deshalb war klar, dass ich die anderen Varianten auch ausprobieren werde. Das Tolle an diesem Schnitt ist, dass man viele Variantionsmöglickeiten hat. Es gibt vier Ausschnittformen und drei Ärmel zur Auswahl: einen recht kleinen halsnahen, runden Ausschnitt, einen großen runden, einen V- und einen U-Boot-Ausschnitt. Außerdem lange, 3/4 und kurze Ärmel.

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Ich finde, dass das Lark ein perfekter Basisschnitt ist. Schlichte Shirts kann man immer brauchen, sie passen zu allem und sind unglaublich vielseitig. Ich habe meines zu meinem  Rock annalisa von schnittchen kombiniert, den ich euch vor einiger Zeit schon hier gezeigt habe. Wie sieht es denn bei auch aus? Habt ihr auch Schnitte, die ihr immer wieder gerne näht und denen ihr über lange Zeit treu seid?

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Da es schön schmal und figurbetont geschnitten ist, kann man es toll in den Rock- oder Hosenbund stecken und es trägt nicht auf. Den schicken Ledergürtel hat mir übrigens eine liebe Freundin zu Weihnachten geschenkt. Ein geniales Teil! Er passt perfekt auf Kleider und Röcke und betont die Taille so schön. Ich bin schon am Überlegen, wie man sich so einen selbst machen kann…

Der Halsausschnitt wird bei dieser Variante mit einem Bündchen gearbeitet (nicht wie beim U-Boot-Ausschnitt einfach nach innen geschlagen): klassisch, schön, schlicht. Für meinen Geschmack könnte der Ausschnitt gerne noch ein bißchen größer sein, nur einen Ticken, dann wäre es noch femininer.

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Ich habe das Shirt noch schnell mal extra aus dem Rock gezogen, um euch zu zeigen, dass ich es unten ziemlich breit umgeschlagen habe und die Naht mit einem Zierstich genäht habe.

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Und noch ein Wörtchen zum Stoff, in den ich total verliebt bin. Das ist ein Viskosejersey von The Sweet Mercerie. Die sitzen in Portugal, haben wunderschöne Stoffe mit außergewöhnlichen Designs, sie liefern schnell und günstig und machen ganz liebevolle Päckchen. Dort findet man Stoffe, die man hier in Deutschland nicht so oft sieht.

Und weil es beim Shooting so kalt war, hab ich mir noch schnell mein tolles Stricktuch übergeworfen. Das habe ich grob nach dieser Anleitung auf DaWanda gemacht. Allerdings mit Wolle von Stoff und Stil. Ich habe Fine Wool in Hell- und Dunkelgrau sowie Mohair in Grau zusammen verarbeitet. Das Ergebnis ist ein wunderbar flauschiges und wärmendes Winteraccessoire, das mir die letzten Tage gute Dienste geleistet hat.

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Ich trage es gerne geknotet, aber offen sieht es auch gut aus.

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Und hier seht ihr es in seiner ganzen Größe. Die lange Seite ist über 2 m lang.

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Von diesem Tuch habe ich diesen Winter insgesamt drei gestrickt, zwei davon habe liebe Freundinnen von mir zu Weihnachten bekommen und sich sehr darüber gefreut. Jetzt können wir zu dritt im Partnerlook losziehen…

Ich verabschiede mich für heute, flitze schnell raus aus der Kälte. Demnächst möchte ich euch mein drittes Lark und noch Variationen des Lindes-Sweats zeigen. Coming soon….

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Kuschelwarmes Linden-Sweat

Ich weiß, ich bin spät dran, aber jetzt endlich hab auch ich mir ein Lindensweat von grainline genäht. Viele von euch kennen und lieben den Schnitt ja schon länger. Ich habe gezögert, ihn mir zuzulegen, weil ich schon viele Sweatshirt-Schnitt habe. Aber am Black friday gab es Rabatte, und da habe ich dann zugeschlagen. Außerdem habe ich mir das Lark Tee, das ich schon hier gezeigt habe (davon sind inzwischen auch noch mehr entstanden, die zeige ich euch demnächst) gegönnt.

Und eigentlich ist die Aussage, dass ich mir ein Linden genäht habe, nicht richtig. Es sind nämlich drei. Und das erste zeige ich euch heute. Passend zu den kühlen Temperaturen aus warmem Wollsweat. Leider war das Wetter die letzten Tage immer schlecht, somit hatte ich kein schönes Licht zum Fotografieren. Und zudem war der Fotograf  schlecht gelaunt, was sich so ein bißchen auf mich übertragen hat…

Aber das Sweatshirt ist toll und hier ist es:

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Der Schnitt ist ganz schlicht und unspektakulär, mit Raglanärmeln und lässiger Passform. Aber gerade so einfache Basisschnitte mit guter Passform sind meiner Meinung nach meist die besten, denn sie sind herrlich variabel und sehen, je nachdem, welchen Stoff man verwendet, immer wieder anders aus.

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Durch den hochwertigen Stoff lässt sich mein Linden vielseitig kombinieren. Es passt zu einem ganz lässigen Style, macht sich aber auch gut mit auffälligem Schmuck und zu einem Rock. Leider kann ich euch den Hersteller des Stoffes nicht nennen. Die Verkäuferin in meinem Stoffladen vor Ort meinte zwar, er sei von Swafing, aber ich konnte ihn bei meinen Recherchen im Netz nicht finden.

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Mit der Passform des Sweatshirts bin ich sehr zufrieden.  Ich hab es allerdings auf meine Körperform angepasst. Sprich, zur Hüfte hin verbreitert. Oben habe ich die Größe 10 genommen, die ich nach unten hin auf etwas mehr als Größe 12 verbreitert habe. Und weil ich oft gelesen habe, dass das Shirt sehr kurz ist, habe ich es um 5 cm verlängert. Und das war gut so, finde ich.

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Demnächst zeige ich euch dann noch meine anderen beiden Lindens, die ganz unterschiedlich aussehen, die ich aber alle sehr gerne mag und häufig trage. Mit einer windschiefen Pose verabschiede ich mich für heute…

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Lark Tee – ein toller Basisschnitt

Hallo meine Lieben,

am Black Friday konnte man sich vor verlockenden Angeboten ja kaum retten. Und weil ich um das Lark Tee von Grainline Studio seit dem Erscheinen schon länger herumschleiche, hab ich bei dieser Gelegenheit zugeschlagen, mir den Schnitt gekauft und auch gleich eines genäht. Hier isses:

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Den Schnitt gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Man hat vier Ausschnittformen und drei Ärmel zur Auswahl: einen recht kleinen halsnahen, runden Ausschnitt, einen großen runden, einen V- und einen U-Boot-Ausschnitt. Außerdem lange, 3/4 und kurze Ärmel.

Ich hab mich zum Einstieg für den U-Boot-Ausschnitt entschieden, weil ich die Form sehr gern mag. Vorteil: Breite Hüften werden durch den ebenfalls breiten Ausschnitt ausgeglichen. Das kommt mir sehr entgegen.

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Der Halsausschnitt wird bei der U-Boot-Variante einfach nach innen umgeschlagen und knapp festgesteppt, was wunderbar geklappt hat. Die anderen Ausschnitte haben ein Bündchen. Ich finde meinen Ausschnitt ziemlich groß und habe schon überlegt, ein schmales Bündchen dranzunähen. Aber jetzt werde ich mein Shirt ein paar Mal tragen und mich dann entscheiden.

Das Shirt ist ziemlich lang (oder ich bin für den Schnitt zu klein…) und ich finde es sieht besser aus, wenn ich es nicht über der Hose trage, sondern zumindest vorne etwas in den Hosenbund stecke.

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Verwendet habe ich einen ganz tollen Viskosejersey Spotted Dots , den mir  stoffe.de zur Verfügung gestellt hat.  Auf schwarzem Grund sind kleine weiße und kupferfarbene Pünktchen zu einer Art Feuerwerk angeordnet. Dazu passen meine roségoldenen Ohrringe und Armbänder ganz wunderbar. Wenn ich einen schicken Rock oder eine elegante Hose zu meinem Lark kombiniere, dann wird es bestimmt auch ausgehtauglich. Das wird ausprobiert!

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Mein Fazit: Der Schnitt ist  toll, er ist schön tailliert und sitzt perfekt. Ich werde mir ganz bestimmt auch noch die anderen Varianten nähen. Nur vielleicht nicht den ganz kleinen Ausschnitt, der macht mich nicht so an.

Falls es euch interessiert, Grainline macht viele tolle Schnitte. Ich habe das Scout Tee schon hier gezeigt, ebenso das Tiny Pocket Tank hier. Und auf ihren Einsatz warten noch der Morris Blazer , das Linden Sweat und das Archer Shirt. Zum Glück habe ich bald Urlaub…

Wie sind eure Pläne? Habt ihr frei oder müsst ihr arbeiten? Wird genäht, gestrickt, gehäkelt?

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Fen Dress

Hallo meine Lieben,

kennt ihr schon das Fen Dress von Fancy Tiger Crafts? Der Schnitt ist im Oktober neu herausgekommen und hat mir gleich gefallen. Auf Instagram waren innerhalb kurzer Zeit viele schöne Beispiele zu sehen, die mich überzeugt haben. Denn ich mag lässige, locker sitzende Kleider sehr gerne. Bevor ich mehr zum Schnitt und meinem Eindruck schreibe, hier jetzt erst einmal mein Kleid, kombiniert mit einer meiner derzeitigen Lieblingsfarben,  Marsala:

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Fen lässt sich sowohl als Kleid, als auch als Shirt nähen. Und man hat sehr viele Variationsmöglichkeiten. Es gibt zwei verschiedene Ausschnittformen, zwei Saumlängen- und arten sowie lange und kurze Arme. Ich habe mich für lange Arme und den gerundeten Saum entschieden. Die Arme habe ich um 5 cm verlängert, den Saum um 4 cm. Verwendet habe ich einen recht dünnen, sehr schönen grauen Wollstoff, den ich schon ganz lange in meinem Vorrat habe.

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Wie ihr schon seht, ist das Kleid oversized und kastig geschnitten und hat ziemlich weite, angeschnittene Ärmel. Ich habe es in Größe 12 genäht und es ist sehr weit, eigentlich zu weit. Mein Mann findet ja, dass es an einen Sack erinnert. Und ganz so unrecht hat er nicht, finde ich. Das liegt vielleicht auch an dem grauen Stoff…

Aber es ist sehr bequem und hat so tolle Taschen. Die sind herrlich gemütlich und lässig. In ihnen sind die Hände immer aufgeräumt und ein Taschentuch findet seinen Platz.

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Vorne und hinten wird es durch Abnäher in Form gebracht. Der Rock wird leicht gekräuselt angesetzt.image

Mein Fazit: Der Schnitt an sich ist toll und das Kleid ist sehr bequem. Aber es fällt sehr groß aus und ist nicht gerade ein Figurschmeichler. Mein nächstes Fen mache ich auf jeden Fall eine Größe kleiner. Und dann vielleicht auch für den Sommer aus einem ganz leichten, locker fallenden Stoff, der nicht an Sackleinen erinnert…

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Los geht es zu RUMS, dort stelle ich mein Fen vor und schaue, was all die anderen für schöne Sachen gezaubert haben.

Wenn ihr mögt, könnt ihr mir übrigens gerne auch auf Instagram folgen. Da gibt es aktuelle Neuigkeiten zu meinen Projekte und kleine Einblicke in mein Privatleben.

 

Scout-Tee mit langen Armen

Hallo meine Lieben,

der Lagenlook ist einer meiner bevorzugten Styles. Ich liebe es, Tops, Shirts, Pullover oder Jäckchen übereinander zu schichten und immer wieder neue Kombinationen zu kreieren. Dazu noch auffälligen Schmuck, und schon hat man mit wenigen Teilen viele Variationsmöglichkeiten.

Unverzichtbar sind im Winter deshalb  Shirts mit langen Armen. Nicht nur aus Jersey, auch aus Webware sind sie geniale Kombitalente. Deshalb habe ich auch endlich ein Scout-Tee von Grainline genäht:

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Aber so fröhlich ich auf dem Bild auch dreinschaue, begeistert bin ich von meinem ersten Versuch nicht. Zum Glück habe ich es zur Probe aus einem Stoff genäht, den ich schon ewig in meinem Vorrat habe, und den ich nicht so gerne mag. In den Hosenbund gesteckt wie auf dem Bild oben sieht es ja noch o.k. aus. Aber wenn ich es aus der Hose ziehe, dann sieht man doch deutlich, dass ich mich ziemlich in der Größe vertan habe.

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Ich habe es in Größe 12 genäht, das haben die Messungen ergeben. Aber ich finde es viel zu weit. Hier Beweisfotos:

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Aber besser zu groß als zu klein. Tragen kann ich es schon, wahrscheinlich wird es eben eher unter einem Jäckchen zum Einsatz kommen. Und meine nächste Variante nähe ich auf jeden Fall eine Größe kleiner.

Das Scout ist übrigens eigentlich ein Kurzarmshirt. Aber hier gibt es ein Tutorial, wie man sich lange Arme machen kann. Das hat gut geklappt, finde ich.

Sehr zufrieden bin ich auch mit meinem Halsbündchen, das auf die amerikanische Art mit Schrägband eingefasst ist. Beim ersten Anlauf stand es an den äußeren Rundungen ziemlich ab. Ich habe es dann nochmals aufgetrennt und die Nahtzugabe gnadenlos zurückgeschnitten und schwupps, dann lag es flach.

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Wer Grainline noch nicht kennt, sollte sich die Seite unbedingt mal anschauen. Ich finde, sie haben tolle Schnitte. Auf meiner to-sew-Liste stehen jedenfalls noch folgende Grainline-Projekte:

  • Archer Shirt, eine hübsche Bluse, mit Knopfleiste (davor habe ich ehrlich gesagt ziemlich Respekt, aber der Schnitt liegt mahnend in meinem Regal).
  • Dann der Morris Blazer, ein kurzer, lässiger Blazer. Den passenden Stoff muss ich noch finden…
  • DAS Raglansweat Linden, Lieblingsschnitt vieler Blogerinnen, den ich mir auch noch zulegen muss.

Schon genäht habe ich das Tiny Pocket Tank, wer mag, schaut hier.

So, wie gewohnt auch diesen Donnerstag ab zu RUMS!