Blumengrüße aus der Schweiz

Beim Name Heidi denkt ihr an Berge? An die Schweiz? An Blumenwiesen? Logisch! Aber ab jetzt werdet ihr auch an Stoffe denken. An wunderschöne Stoffe!

Die beiden Schweizer Bloggerinnen Barbara Wallimann (Walliba) und Bettina Leinenbach (Stahlarbeit) haben sich zusammengetan und mit ganz viel Leidenschaft, Engagement und Herzblut  HelloHeidiFabrics ins Leben gerufen. Einen genialen Online-Shop für alle, die hochwertige Stoffe und  Nähzubehör lieben.

Zum Start gibt es eine wunderschöne Eigenkollektion der beiden Heidis mit dem schönen Namen „Flur“ (das rätoromanische Wort für Blume, Blüte), produziert bei Albstoffe.

Und ich hatte das Vergnügen, ein Designbeispiel nähen zu dürfen.

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Dazu nachher noch mehr. Jetzt möchte ich euch erstmal die Kollektion vorstellen.

Hier seht ihr den Strickjacquard in Bio-Qualität. Ihr bekommt ihn in vier verschiedenen Farbkombinationen mit den dazu passenden Unis in Jersey- oder Sommersweat-Qualität.

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Von oben nach unten heißen die Farbkombinationen:  Bordeaux-Brucciato; Blue Navy-Griglio Londra; Petrol-Garda und Mittelgrau-Mélange – Senf.

Und passende Bündchen, nein Börtli, gibt es auch noch. Schaut mal:

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Sogar an die passenden Hoodiekordeln haben die beide gedacht…

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Habt ihr Lust, auf einen kleinen Exkurs, woher Flur stammt?  Das Design wurde von einer über 100 Jahre alten, handgeschnitzten Holzdruckplatte, einem Druckmodel, abgenommen. Ursprünglich bestand Flur wahrscheinlich aus zwei Platten.  Petra von Pedilu  hat dabei geholfen, das Design wieder zu komplettieren.

 

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Ich habe aus den Schönheiten einen Hoodie 01 von Dana Lubke aus Sommersweat in Bordeaux genäht. Für das Innenfutter der Kapuze kam Flur in Bordeaux-Brucciato zum Einsatz.

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Um das Design nochmals aufzugreifen, habe ich mir Streifen zuschnitten und diese auf die Ärmel genäht.

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Ein besonderes Highlight sind natürlich die perfekt passenden Börtli an den Ärmeln …

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Die Hoodiekordel hat genau denselben Farbton wie die Blütenmitten im Börtli. Einfach toll, wie alles zusammenpasst. Und dann noch die mit der Bernina Lochstickeinrichtung gestickten Ösen dazu…

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Ich bin wirklich sehr glücklich mit meinem Kuschelhoodie und würde ihn am liebsten gar nicht mehr ausziehen.

Wenn ihr jetzt auch Lust auf „Flur“ bekommen habt, dann schnell rüber zum Preisausschreiben. Es gibt wahnsinnig tolle Preise, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Ich drück euch die Daumen!!

 

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gut zu wissen

Sweat uni: Sommersweat in Bordeaux

Jacquard: Flur Bordeaux-Brucciato

Bündchen: Börtli in Bordeaux-Brucciato

Kordel: in Ciclamino

Schnittmuster: Hoodie von die Komplizin

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Stoffe und Schnittmuster wurden mir zur Verfügung gestellt

 

Meine Herbst-/Wintergarderobe aus Designs von Lila-Lotta für Swafing / Teil 2

Heute geht es weiter mit meinen Designbeispielen aus der tollen Kollektion „Winter Line“ von Lila-Lotta bei Swafing. Inzwischen passt das Wetter ja auch wunderbar. Sogar bei uns im Südwesten hat der Herbst Einzug gehalten. Und wisst ihr was? Ich freue mich direkt, dass es so langsam an der Zeit ist, die warmen Sachen wieder auszupacken…

Hier kommt mein nächstes Kleid. Dieses Mal eine Frau Vilma von Studio Schnittreif (ehemals fritzi schnittreif).

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Der Baumwoll-Jersey Margee Glory in Beere eignet sich super für diesen Schnitt. Er fällt schön, hat dabei aber auch etwas Stand.

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Den Schnitt mag ich total gerne. Obenrum ist das Kleid eher figurbetont und schmal, ab der Taille sitzt es dank eines Gummizuges locker und lässig. Die langen Ärmel sind perfekt, wenn es kühl wird.

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Vorne am Überschlag habe ich das Oberteil mit ein paar kleinen Handstichen geschlossen. Eigentlich kann nichts passieren, aber ich hab dieses sichere Gefühl lieber…

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Besonders gerne mag ich auch die seitlichen Eingriffstaschen. Die sind gemütlich, lässig und praktisch.

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Wenn ich es noch kühler wird, dann kann ich meinen Mantel mit Schalkragen nach dem Schnitt von die Komplizin, den ich euch hier schon gezeigt habe, perfekt dazu kombinieren.

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Einen Rest, der von diesem  Kleid übriggeblieben ist, habe ich übrigens für dieses Kleid verwendet. Da seht ihr auch, wie toll all die Stoffe aus dieser Kollektion miteinander harmonieren. Und er hat außerdem für die Taschen des Mantels Verwendung gefunden.

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Demnächst geht es weiter, es gibt noch ein paar weitere Teile aus der aktuellen Herbst-/Winterkollektion von Lila-Lotta

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gut zu wissen

*Beitrag  enthält Werbung. Stoff und Schnitt wurden mir zur Verfügung gestellt*

Schnitt Kleid: Frau Vilma von Studio Schnittreif

Schnitt Mantel: Mantel mit Schalkragen von die Komplizin

Stoffe: Jersey: Margee Glory designed von Lila-Lotta und  Double Face Strick: Steffen, beide von Swafing 

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Einmal Prinzessin sein mit Stoffen von Lotte Martens

Als vor einiger Zeit die Anfrage von Lotte Martens kam, ob ich nicht Lust hätte, einen Rock aus einem ihrer Stoffe und ihrem neuen Gummiband zu nähen, war ich sofort begeistert. Lottes Stoffe sind so unglaublich schön! Besonders die handbedruckten liebe ich.

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Mir war sofort klar, das ich ein schickes Outfit nähen würde. Eben so richtig Prinzessin. So wurde aus dem bedruckten puderrosa Stoff mit roségoldenem Print namens Loxia 08 , dem dazu passenden uni Stoff Basic uni 08 sowie dem handbedruckten Gummiband ein Rock mit passendem Shirt.

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Den Rock habe ich mal wieder nach dem Schnitt Rock Lilia von Hedi näht genäht. Allerdings habe ich ihn ziemlich verlängert und statt des festen Bundes das wahnsinnig schöne, ebenfalls handbedruckte Gummibund angenäht.

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Das Gummiband ist von einer ganz tollen Qualität: weich und doch mit einem guten Zug. Und schaut mal, hier seht ihr den wunderschönen Metallicdruck.

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Das Oberteil ist die Sommerbluse von Leni pepunkt.

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Die nach vorne versetzte Schulternaht habe ich besonders betont. Da die Webkante des Stoffes so dekorativ ist, habe ich sie einfach wie eine Paspel angenäht. Für den zusätzlichen Bling-Bling-Effekt habe ich die Naht dann noch mit farblich passendem Metallicgarn und dem Dreifach-Stretchstich abgesteppt.

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Den Halsausschnitt habe ich mit einem Doppelfalzgummit eingefasst. Das geht schnell und sieht toll aus, wie ich finde.

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Jetzt fehlt nur noch das passende Event, zu dem ich mein Prinzessinnen-Outfit ausführen kann…

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gut zu wissen

*Stoffe und Gummiband wurden mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt

Schnitte: Rock Lilia von Hedi näht, Bluse Sommerbluse von Leni pepunkt

Stoffe: bedruckt Loxia 08 und uni Basic uni 08 

 

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Sew La La

Meine Herbst-/Winterkollektion aus Designs von Lila-Lotta für Swafing

Unverkennbar, der Herbst kündigt sich an. Man merkt es an den plötzlich wieder so kurzen Tagen, den kühlen Nächten, dem Licht, dem Geruch der Luft….

… und an der Lust auf kuschelige Kleidungsstücke!

So nach und nach möchte ich euch hier meine Teile zeigen, die ich mir aus den tollen Stoffen aus der Herbst-/Winterkollektion 18/19 „Winterline“ von Lila-Lotta für Swafing genäht habe.

Hier zum Einstieg ein Gesamtüberblick (dieses Foto kam übrigens auf Instagram unglaublich gut an, schaut mal hier :

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Los geht es heute mit einem Kleid nach dem Schnitt Kleid Nr. 1 von rosa p. Das Kleid hat eine ganz schlichte Linienführung, ein bisschen A-Linie. Eine Naht im Rücken sorgt für guten Sitz.

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Ich trage es mit einem Gürtel, weil ich meine Taille gerne betone. Das sieht bei mir einfach besser aus.

Der wunderschöne Hauptstoff mit den großen Blättern ist Margee Claire von Lila-Lotta. Für Details wie die Nahttaschen, das Halsbündchen und die Ärmelaufschläge (die ich mir selbst gebastelt habe, sind nicht im Schnitt enthalten) habe ich Margee Glory verwendet.

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BD58B14E-A1BE-43C0-8361-6FDAAB2AFA8Aganzmeinding: Lila-Lotta/Swafing HW 18/19 04ganzmeinding: Lila-Lotta/Swafing HW 18/19 05

Weil mir das Detail so gut gefällt, hier nochmal die Aufschläge:

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Wenn es kühler wird, dann schlüpfe ich in meinen Mantel mit Schalkragen (Schnitt von die Komplizin).

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Genäht habe ich ihn aus dem genialen Double Face Strickstoff „Steffen“  in Erika. Diesen Stoff finde ich so genial, weil man mit beiden Stoffseiten arbeiten kann. Wie ihr seht, ist die eine Seite Pink, die andere Burgund.

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Ich mag die Kombination aus diesen beiden Teilen total gerne. Demnächst kommen noch mehr Kombinationen mit dem Mantel…

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Gut zu wissen

Stoffe:

große Blumen: Margee Claire

Schneeflocken: Margee Glory

Double Face Strick: Steffen

Schnitte:

Kleid Nr. 1 von rosa p. und Mantel mit Schalkragen von die Komplizin

*Stoffe und Schnitt wurden mir zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt*

 

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Herr Bela von fritzischnittreif, neuer Schnitt für Männer

Endlich sind mal wieder unsere Männer an der Reihe!

Herr Bela fritzi schnittreif genäht von ganzmeinding 01

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch so ist. Wenn ich meinem Mann vorschlage, sich doch mal wieder ein neues Kleidungsstück zu kaufen oder sich von mir nähen zu lassen, bekomme ich meistens zu hören: „Ich brauche nichts…“. Grrr, als ob man sich nur etwas Schönes gönnt, weil man es unbedingt braucht. Aber beim neuen Schnitt Herr Bela von fritzi schnittreif war er gleich mit dabei. Zum Glück, ich brauchte ihn ja als Model …

Herr Bela fritzi schnittreif genäht von ganzmeinding 02

Herr Bela ist ein schlichtes Basicshirt, das aber eine Besonderheit hat: Die Seitennaht verläuft schräg. Bei meiner Variante ist das aufgrund des gestreiften Stoffes leider schlecht zu erkennen.

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Das Shirt sitzt locker und lässig, ist also der perfekte Teil für die Freizeit. Der Halsausschnitt ist leicht vertieft. In der finalen Version weniger als bei meinem Beispiel, da das nach dem Probenähen noch leicht geändert wurde.

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Ich habe mich für die Variante mit langen Ärmeln entschieden. Im Schnitt sind aber auch kurze Ärmel enthalten. Perfekt, so könnt ihr Herrn Bela für jede Jahreszeit nähen.

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Ich freue mich jedenfalls sehr, das Shirt gefällt dem Mann gut und er wünscht sich sogar noch ein zweites. Der Stoff liegt schon parat.


Gut zu wissen

Beitrag enthält Werbung

Schnitt: Herr Bela von fritzi schnittreif (wurde mir fürs Probenähen zur Verfügung gestellt)

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Tutorial: Wie funktioniert eigentlich ein Ruffler?

Habt ihr schon mal etwas von einem Ruffler oder Kräuselfuß gehört? Das ist das perfekte Gadget für den momentan angesagten Rüschen- und Volanttrend. Denn mit diesem Näfuß entfällt das lästige Einkräuseln mit der Maschine und ihr könnt ganz einfach direkt Falten nähen.

Kleid mit Rüschen, Dana Lübke, Tutorial Ruffler Bernina, ganzmeinding 01

Am Beispiel des Rüschenkleides (bekommt ihr hier ) von die Komplizin zeige ich euch, wie der Ruffler #86 für die Bernina funktioniert (gibt es auch für andere Maschinen, habe ich aber nicht getestet). Das Kleid eignet sich perfekt, weil es sowohl am Rocksaum als auch an den Ärmelsäumen dekorative Volants hat.

Kleid mit Rüschen, Dana Lübke, Tutorial Ruffler Bernina, ganzmeinding 02

So sieht das Zauberteil aus:

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Ziemlich futuristisch und respekteinflößend, oder? Bei seinem Anblick hab ich auch erstmal weiche Knie bekommen… Aber egal, mit der beiliegenden Anleitung habe ich beherzt losgelegt.

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Bringt die Nähfußhalterung und die Nadelstange in die oberste Position.

Kleid mit Rüschen, Dana Lübke, Tutorial Ruffler Bernina, ganzmeinding 05

Dann wird der Ruffler eingesetzt, indem ihr ihn von rechts unten anbringt. Dabei wird seine Antriebsgabel um die Nadelbefestigungsschraube (die große schwarze Schraube hier im Bild) gelegt. Mit dem Befestigungshebel wie gewohnt fixieren. So sieht es von rechts aus:

 

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Und so von links:

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Wenn ihr euch den Ruffler genauer anseht, dann seht ihr vorne den Stichwahlhebel. Mit diesem könnt ihr die Faltendichte auswählen.

  1. jeder Stich wird zur Falte gelegt:

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2.   jeder sechste Stich wird zur Falte gelegt:

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3. jeder zwölfte Stich wird zur Falte gelegt:

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4. kein Stich wird zur Falte gelegt (ohne Foto)

So sehen die Ergebnisse aus:

oben:  jeder Stich

Mitte: jeder sechste Stich

unten: jeder zwölfte Stich

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Außerdem lässt sich auch noch die Faltentiefe variieren.

Ihr habt nun die Möglichkeit, den Stoff separat zu kräuseln. So habe ich es in den Beispielen oben gemacht. Dazu zieht ihr die rechte Stoffkante zwischen Kräuselblatt und Trennzunge und legt sie parallel zur Stoffführung. Ich fand es hilfreich, den Stoff dazu etwas zu spannen. Den Stoff so weit nach hinten ziehen, dass die Nadel einstechen kann und los geht’s! Aber mit langsamer Geschwindigkeit bitte. Auf Instagram habe ich zwei Videos eingestellt, da könnt ihr den Ruffler hier und hier in Aktion sehen.

 

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Der Ruffler zieht sich nun den Stoff zum Legen der Falten richtiggehend ran, das ist zu Beginn ein sehr komisches Gefühl. Aber daran gewöhnt man sich schnell.

Besonders toll finde ich es allerdings, dass man eine Lage Stoff kräuseln und gleichzeitig auf eine glatte Lage Stoff aufnähen kann. Und das geht so:

Legt den Stoff, der glatt bleiben soll, unter den Nähfuß, die rechte Seite zeigt nach oben. Ich habe ihn mit einem kleinen Stück Masking Tape fixiert, damit er nicht verrutscht, wenn ihr die nächste Stofflage auflegt.

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Die zweite Lage Stoff, die gekräuselt werden soll, legt ihr jetzt wie oben beschrieben ein, mit der rechten Seite nach unten (die Stoffe müssen rechts auf rechts liegen). Durch das Tape kann die untere Lage dabei nicht verrutschen.

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Jetzt könnt ihr wie oben beschrieben mit der gewünschten Einstellung nähen. Nach dem ersten Stich das Tape natürlich abziehen…

Ich zeige euch das am Beispiel eines Ärmels meines Kleides:

Das Stück Stoff für den Volant habe ich vor dem Kräuseln schon gesäumt.

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Wie beschrieben habe ich es dann direkt an den noch nicht geschlossenen Ärmel genäht (Einstellung 6).

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Dann habe ich die beiden Teile zusammen mit der Overlock versäubert und die Nahtzugabe nach oben in den Ärmel gebügelt:

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Für den Volant am Rock habe ich eine Seitennaht geschlossen und dann den Volantstreifen ebenfalls mit der Einstellung 6 angenäht.

In beiden Fällen waren die im Schnitt angegebenen Streifen ausreichend bzw. sogar zu lang. Den Überstand habe ich einfach abgeschnitten.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie man denn die Länge des einzukräuselnden Stoffes bestimmt, oder? Ganz einfach, wenn man in der Schule in Mathe gut aufgepasst hat ;) Dazu braucht ihr den Dreisatz und ein Stück Probestoff.

Schneidet einen 100 cm langen und ca. 10 cm breiten Streifen eures Stoffes zu (A) und kräuselt diesen mit der gewünschten Einstellung. Dies ergibt die Länge B. Wenn ihr die Länge D (Länge des ungekräuselten Stoffes), der gekräuselt die Länge C haben soll, geht ihr so vor:

zum Beispiel:

A=100 cm

B=40 cm

C=80 cm

D=A : B x C  also 100 cm : 40 cm x 80 cm = 200 cm

 

Mein Fazit: Der Ruffler eignet sich wunderbar, um Stoffstreifen zu rüschen. Die Falten werden absolut gleichmäßig und sind extrem schnell genäht. Perfekt für Volants an Kleidungsstücken, Kissen, Vorhängen usw. Sobald man allerdings Schnittteile, die schon eine vorgegebene Form mitbringen, auf eine festgelegte Länge kräuseln muss, wird es schwierig. Da müsste man dann rumprobieren und rechnen. Ich schätze, da seid ihr auf dem herkömmlichen Weg schneller.

Wichtig: Langsam nähen und ein bisschen üben, bis ihr ein Gefühl für die Bewegungen des Rufflers entwickelt habt.

Und jetzt noch zum Rüschenkleid, dem neusten Schnitt von Dana aka die Komplizin. Ich habe es im Rahmen des Probenähens genäht und mag es unheimlich gerne. Verwendet habe ich eine wunderschöne schwarz/weiß gemusterte Viskose von Tante Hilde (die immer eine so geniale Auswahl an tollen Stoffen hat, ich könnte kaufen und kaufen …)

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Das Kleid hat an den Ärmeln und am Rocksaum Volants, ist ansonsten ganz schlicht geschnitten. Ich trage es gerne mit Gürtel, da es bei mir offen nicht so gut aussieht. Das müsst ihr für euch einfach ausprobieren.

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Für den Halsausschnitt, der laut Schnitt mit einem Beleg verarbeitet wird, habe ich einen schwarzen Falzgummi verwendet. Das geht ganz schnell und sieht super aus, finde ich.

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Vorteil eines Falzgummis ist auch, dass man mit ihm einen Farbakzent setzen kann. Hier ganz dezent, das geht natürlich aber auch auffällig in einer Kontrastfarbe.

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Mein Textillabel habe von Ikastetiket ich dieses Mal in der hinteren Mitte angebracht, mit dem Sternchen nach außen.

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Wenn ihr kein Fan von Volants seid, dann könnt ihr sie an diesem Kleid auch weglassen. In diesem Fall macht der Ruffler dann nicht viel Sinn ;)

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Gut zu wissen:

BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG

 

Ruffler: #86 von Bernina, (wurde mir vom Nähpark zum Testen zur Verfügung gestellt)

Stoff: von See you at Six über Tante Hilde, hier und hier (wurde mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt)

Schnittmuster: Kleid mit Rüschen (wurde mir im Rahmen des Probenähens zur Verfügung gestellt)

Label: Ikast Etikett   (wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt)

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Sew la la

Woman on fire

Tüllrock 3 in 1 ohne Schnittmuster

Tüllröcke finde ich traumhaft schön! Warum auch immer, ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, mir selbst einen zu nähen. Bis ich auf der Hausmesse von Swafing den bestickten Tüll Charlotte gesehen habe. Da hatte ich gleich eine Idee für mein 3 in 1 Tüllrock.

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Hier die Nummer 1 in Schwarz:

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Aus dem Tüll habe ich mir ohne Schnitt einen ganz einfachen Rock genäht. Meine Stoffmaße sind: 85 cm lang und ca. 1,56 cm breit (die Maße müsst ihr natürlich auf euch anpassen). Dann habe ich die lange Seitennaht einfach mit der Overlock geschlossen und die Fadenraupen in die Naht gezogen.

 

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Oben wird dann ein 4 cm breites schwarzes Gummiband in der gewünschten Länge angenäht. Das habe ich auch mit der Overlock gemacht. Am besten zuerst das Gummiband zum Ring schließen, dann in der vorderen und hinteren Mitte sowie am linken und rechten Viertel mit Stecknadeln fixieren und dann annähen. Dabei das Gummiband dehnen.

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Den Unterrock habe ich nach dem gleichen Prinzip aus Viskosejersey Ginza  in Schwarz von Swafing genäht. Dieser eignet sich gut, weil er schön fällt und leicht glänzt. Hierfür war mein Stoff 80 cm lang und 116 m breit. Mir gefällt es, dass der Unterrock kürzer als der Tüllrock ist. Wenn ihr das nicht mögt, dann passt ihr euch die Länge einfach an.

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Der perfekte Kombipartner zum Tüllrock ist ein ganz schlichtes, schwarzes, figurbetontes Shirt. Ich habe das Plantain von Deer and Doe genäht, ein total geniales Freebook.

Ich finde, dass man bei so einem Rock das Shirt in den Bund stecken sollte, damit die Taille betont wird. Tüll trägt auf, deshalb ist der Fokus auf der schmalsten Stelle wichtig.

Den Rock habe ich hier ganz lässig mit einer Jeansjacke und flachen Glitzersandalen kombiniert. Dazu das schwarze Shirt, fertig ist ein lässiger, cooler Look.

Weiter geht es mit Nummer 2 in Pink:

 

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Hierfür habe ich mir einfach aus pinkarbenem Viskosejersey einen zweiten Unterrock genäht. Und schon wirkt der Tüllrock ganz anders.

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Mit dem kontrastfarbenen Unterrock kommt der bestickte Tüll noch besser und deutlicher zur Geltung.

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Wichtig ist, dass ihr für den Unterrock auch einen schwarzen Gummibund verwendet. Dann sieht es nicht komisch aus, falls mal etwas verrutscht.

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Mit hohen Schuhen, auffälligen Ohrringen und dem schlichten schwarzen Shirt wirkt der Look richtig elegant und ausgehfein.

Bereit für Variante 3? Hier kommt Türkis:

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Klar, wieder das gleiche Prinzip, nur eine andere Farbe. Dieses Mal Ginza in Türkis.

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Hierzu habe ich Sandalen und einer großen Kette in Silber kombiniert.

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Durch die frische und kühle Farbe wirkt die Kombination sehr leicht und zart, erinnert mich irgendwie an Urlaub, an Meer, an blauen Himmel.

Ich hoffe, ihr habt Lust bekommen, euch auch einen 3  in 1 Tüllrock zu nähen. Oder  wird es einer 1/1, 1/2, 1/4 … Ihr habt die Wahl und könnt euch hier mit euren Lieblingsfarben austoben.

Und zum Schluss möchte ich euch noch mein schickes neues Label von Ikast Etikett zeigen. Ich habe mir Label mit Mittelfalz machen lassen, neonpinkfarbene Schrift und grauem Grund. Das sieht so super aus und verleiht den selbstgenähten Kleidungsstücken den letzten Feinschliff.

 

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Gut zu wissen

 

+Beitrag enthält Werbung+

Stoff: Tüll Charlotte und Viskosejersey Ginza in Pink, Schwarz und Türkis, alle von Swafing (wurden mir für dieses Projekt zur Verfügung gestellt)

Schnitt Shirt: Plantain von Deer and Doe (freebie)

Label:  Textillabel mit Mittelfalz von Ikast Etikett (wurden mir zum Testen zur Verfügung gestellt)

 

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