Sommerliche Leinenliebe

Auch wenn man es im Moment nicht so wirklich glauben kann – irgendwann wird es auch mal wieder warm. Wirklich! Ganz bestimmt! Und dann kommt mein neues Leinenshirt zum Einsatz.

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Aus einem wunderschönen Leinen-Mischgewebe von Robert Kaufmann habe ich mir ein luftig leichtes Shirt genäht. Den total schön fallenden, ganz besonderen Stoff, einen Brussels Washer Yarn Dyed Linens Leinen-Viskosegemisch, bekommt ihr hier bei Hello Heidi Fabrics.

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Die besondere Optik, die an Chambray erinnert, entsteht dadurch, dass das Leinengarn vor dem Weben eingefärbt wird. Diesen Stoff und weitere andere Leinen in vielen tollen Farben und Qualitäten bekommt ihr noch diese Woche bei Hello Heidi Fabrics . Schaut unbedingt mal vorbei, wenn ihr Lust auf sommerlich leichtes Leinen habt. Ihr findet dort auf zu den meisten Stoffen auch inspirierende Designbeispiele.

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Der Schnitt ist das Top Lauren aus der Fibre Mood 03/19. Das Shirt ist ganz schlicht und zeitlos und bringt den tollen Stoff so richtig gut zur Geltung.

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An die angeschnittenen Ärmel werden Saumbündchen genäht. Da das Shirt sehr oversized geschnitten ist, habe ich mich für die Größe S entschieden. Die passt mir auch wunderbar, bis auf die Ärmelbündchen. Die sind doch recht knapp und falls ich das Shirt nochmals nähe, vergrößere ich hier auf M.

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Der Halsausschnitt hat eine schöne Größe. Ich mag es, wenn man die Schlüsselbeine sieht. Er wird mit einem Schrägband eingefasst. Das gelingt mir auch immer besser, je öfter ich das nähe.

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Wenn es ganz luftig sein soll, dann trage ich das Shirt einfach locker fallend. Und wenn man die Figur etwas mehr betonen möchte, dann sieht es auch gut aus, wenn man es ein bisschen in den Bund steckt. Und wenn es zu kühl ist, dann macht es sich auch unter einer Strickjacke gut.

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Jetzt bin ich mal gespannt, wie ihr mein Shirt findet und ob ihr auch Lust bekommen habt, euch mit tollen Leinenstoffen einzudecken. Ich habe große Lust auf ein Kleid oder einen Rock in einem schönen Grauton…

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gut zu wissen

Stoff: Leinenmischgewebe Brussels Washer in der Farbe Heliotrop hier von Hello Heidi Fabrics, wurde mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt

Schnitt: Top Lauren aus der Fibre Mood 03/19

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Taylor Dress aus der Fibre Mood 4/19

War das nicht ein herrliches Osterwetter? Man konnte wirklich meinen, der Sommer sei schon da. Perfekte Voraussetzungen, um mein neues Kleid Taylor Dress aus der heute erschienenen Fibre Mood 4/19 zu fotografieren und einzuweihen.

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Kennt ihr die Zeitschrift Fibre Mood schon? Das ist ein modernes Magazin aus Belgien, mit tollen Schnitt- und Strickmustern für Damen, Herr und Kinder. Das Konzept der Zeitschrift finde ich sehr innovativ und gelungen. In der Printausgabe gibt es zu jedem Modell eine Kurzanleitung, mit der erfahrene Näherinnen gut klarkommen. Wer es detaillierter möchte, schaut einfach auf der Homepage nach, dort gibt es zu jedem Modell eine ausführliche Anleitung.

Auf der Website gibt es noch viele weitere Informationen zu den Modellen mit Tipps, wie sich die Schnittmuster anpassen lassen, Stoff- und Stilempfehlungen usw. Zudem können sich alle „sewistas“ weltweit auf der Plattform austauschen, inspirieren und unterstützen.

Mit der sehr sympathischen Teresa, einer der Herausgeberinnen, bin ich auf der H & H in Köln ins Gespräch gekommen und sie hat mich zu den „Secret Sewistas“ eingeladen. Das ist ein Team internationaler Nähbloggerinnen, die die Schnitte schon vor Erscheinen der Zeitschrift zu sehen bekommen und sich einen zum Nähen eines Designbeispiels aussuchen dürfen.

Hier also mein Taylor Dress.

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Das Kleid ist recht einfach geschnitten, hat aber ein paar besondere Details. Das markanteste ist sicherlich der V-Ausschnitt mit Falte.

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Wie ihr ganz gut erkennen könnt, wir der Ausschnitt mit einem Schrägband versäubert. Vom Ausschnitt aus bis zur Taille zieht sich dann eine breite Falte.

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Die angeschnittenen Ärmel sind sehr luftig, sodass sich das Kleid auch bei hochsommerlichen Temperaturen sicher sehr angenehm trägt.

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Die Ärmel haben eine Manschette als Abschluss, was ich ein hübsches, liebevolles Detail finde. Viel dekorativer als einfach nur ein umgeschlagener Saum.

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Und Taschen hat das Taylor Dress auch. Die verschwinden in der weiten A-Linie wunderbar und tragen überhaupt nicht auf. Und sie sind so herrlich bequem und lässig.

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In der Taille wird ein Gummiband aufgenäht, das das locker geschnittene Kleid in Form bringt.

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Um die Taille zusätzlich zu betonen, habe ich mir einen schnellen Gürtel aus einem dekorativen Band von Vostex genäht. Diese griechische Firma habe ich schon letztes Jahr auf der H & H in Köln entdeckt und mich mit einer Auswahl an Bändern eingedeckt, unter anderem mit diesem hier. Und auch dieses Jahr bin ich fündig geworden … Schaut unbedingt mal auf deren Seite und im Shop vorbei. Aber seid gewarnt, das ist ein wahres Bändereldorado, das zum Shoppen verführt.

 

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Verwendet habe ich für mein Kleid übrigens eine gewebte Baumwolle mit Silberstreifen von Stoff und Stil, die es allerdings nicht mehr gibt. Da der Stoff ziemlich fest und steif ist, hat mein Kleid einen ziemlichen Stand. Das stört mich eigentlich nicht, denn so wirkt es auch festlich und elegant. Schade ist nur, dass es sich dadurch auch etwas nach oben schiebt, sodass der Ausschnitt auch noch oben gezogen wird und etwas absteht.

Wenn ihr Lust habt, dann schaut euch auch mal all die anderen tollen Designbeispiel zum Kleid an #fibremoodtaylordress , da sind so tolle Versionen entstanden.

Unten findet ihr den Link zur Linkparty mit all den Modellen zur neuen Ausgabe. Lasst euch inspirieren!

 


Gut zu wissen

*Beitrag enthält unbezahlte Werbung*

Schnitt: Taylor Dress aus der Fibre Mood 4/19 (wurde mir zur Verfügung gestellt)

Stoff: gekauft bei Stoff und Stil, leider nicht mehr erhältlich

Band: von Vostex

Verlinkt mit der Linkparty von Fibre Mood

Glamouröse Frau Fannie

Habt ihr auch ein paar Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder gerne näht? Bei mir ist das Frau Fannie von Studio Schnittreif. Ich finde das Kleid so wunderbar wandelbar. Es sieht aus so vielen Designs gut aus und sitzt bei mir einfach super.

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Aus dem unglaublich tollen French Terry „Blackslash“ des belgischen Labels About Blue fabrics habe ich mir eine glamouröse Fannie genäht.

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Wie toll und ungewöhnlich der Stoff ist, lässt sich leider sehr schwer einfangen. Auf schwarzem Grund sind altrosa metallic Sprenkel im Folienprint aufgebracht. Diese glänzen und schillern wunderschön und wirken total edel. Die Stoffqualität ist super, das Material trägt sich sehr angenehm und ist ein absoluter Hingucker. Wenn ich das Kleid trage, werde ich wirklich häufig auf das Design und den Glanz angesprochen.

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Die Kombination aus dem eher lässigen Schnitt und dem edlen Stoff finde ich für mich richtig toll. Je nachdem, wie ich das Kleid style, wirkt es schick oder casual. Kleidungsstücke, die diesen Spielraum bieten, habe ich viele in meinem Kleiderschrank.

Besonders gerne mag ich die bequemen Taschen im Rockteil und die Teilungsnaht im Rücken, die das Kleid auf Figur bringen.

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Zur Glamour-Frau Fannie kann ich meine Kugelkette von Baba Jewellery wunderbar kombinieren. Ich trage hier die kurze Kette mit verschiedenen Kugeln in Rosatönen, Schwarz und Grau. Passt perfekt!

Schaut doch mal bei Barbara, der Designerin hinter dem Label, vorbei. Sie bietet Silberketten mit Kugeln zum Wechseln an. Die Kugeln bekommt ihr in ganz vielen verschiedenen Farben und Größen aus Glas oder Halbedelsteinen. So könnt ihr euch zu jedem selbstgenähten Outfit die passende Kette zusammenstellen.

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gut zu wissen

Schnitt: Frau Fannie von studio schnittreif

Stoff: Blackslash von About Blue fabrics

Kette: Baba Jewellery

verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag,

*unbezahlte Werbung: Stoff und Schnitt wurden mir zur Verfügung gestellt*

Frau Lori, der neue Mantelschnitt von Hedi näht

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Juhu, endlich Frühling! Zumindest fast. Am Morgen und Abend ist es noch immer ganz schön kühl und man merkt auch tagsüber, dass die Luft noch nicht aufgewärmt ist. Genau das perfekte Wetter für einen Übergangsmantel.

Wenn ihr auf der Suche nach einem Schnitt seid, dann kann ich euch Frau Lori von Hedi näht ans Herz legen. Miriam von Mecki macht und ich haben uns vor einiger Zeit getroffen und Partnerfotos von unseren Frau Loris gemacht. Mit Selbstauslöser und es wurde schon dunkel,  deshalb ist das eine oder andere Bild auch ein bisschen unscharf. Schaut bei Miriam vorbei, wenn ihr mehr über ihren Mantel wissen wollt.

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Ich mag den lässigen Schnitt total gerne, weil er sich vielseitig kombinieren lässt. Der Mantel macht sich über Hosen genauso gut wie über Kleidern und Röcken.

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Die charakteristische Besonderheit ist der Schalkragen, der gleichzeitig eine Kapuze ist. Oder eher die Kapuze, die ein Schalkragen ist? Egal, das sieht cool aus und außerdem totel schön kuschelig.

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Wenn ein kalter Wind bläst, dann könnt ihr euch die Kapuze überziehen und euch einkuscheln.

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Wird es zu warm, einfach runter damit und mit einem Griff als Kragen drapieren. Als Farbakzent und weil es so noch gemütlicher wird, habe ich an den Ärmeln ein grobes Strickbündchen in Hellgrau angenäht.

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Super ist auch, dass der Mantel schnell genäht ist, weil er offenkantig verarbeitet wird. Da müsst ihr natürlich schauen, dass ihr einen geeigneten Stoff verwendet. Scuba oder Walkloden bzw. Wollwalk sind perfekt. Sie müssen nicht versäubert werden und haben einen schönen Stand. Letzteres ist wichtig, damit sich der Kragen gut legt.

Ich habe einen Walkloden von Snaply in der Farbe Altrosa verwendet. Ihr bekommt ihn in vielen weiteren wunderschönen Farben hier. Ich könnte mir glatt auch noch einen nähen. Grau und Dusty Mint wären meine beiden weiteren Favoriten…

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Ich habe meine Taschen übrigens festgenäht, damit sie schön an Ort und Stelle bleiben. Dazu habe ich sie einfach mit Stecknadeln gut fixiert und dann gesteppt. Und ich habe die Länge um ca. 4 cm gekürzt, weil ich nur 1,65 m groß bin.

Miriam und ich, wir sind happy mit unseren Kuschelmänteln und hoffen, dass sich bald mal wieder die Gelegenheit für ein gemeinsames Shooting ergibt.

Ich trage zu meinem Outfit eine tolle Kette von Baba Jewellery. Barbara, die Designerin hinter dem Label, bietet Silberketten mit Kugeln zum Wechseln an. Die Kugeln bekommt ihr in ganz vielen verschiedenen Farben und Größen aus Glas oder Halbedelsteinen. So könnt ihr euch zu jedem selbstgenähten Outfit die passende Kette zusammenstellen. So etwas liebe ich total!

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Gut zu wissen

Schnitt: Frau Lori von Hedi näht

Stoff: Walkloden in Altrosa von Snaply 

Verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag, sewlala

Schmuck: von Baba Jewellery

Schnitt und Stoff wurden mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt

Meine Herbst-/Winterkollektion aus Designs von Lila-Lotta für Swafing

Unverkennbar, der Herbst kündigt sich an. Man merkt es an den plötzlich wieder so kurzen Tagen, den kühlen Nächten, dem Licht, dem Geruch der Luft….

… und an der Lust auf kuschelige Kleidungsstücke!

So nach und nach möchte ich euch hier meine Teile zeigen, die ich mir aus den tollen Stoffen aus der Herbst-/Winterkollektion 18/19 „Winterline“ von Lila-Lotta für Swafing genäht habe.

Hier zum Einstieg ein Gesamtüberblick (dieses Foto kam übrigens auf Instagram unglaublich gut an, schaut mal hier :

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Los geht es heute mit einem Kleid nach dem Schnitt Kleid Nr. 1 von rosa p. Das Kleid hat eine ganz schlichte Linienführung, ein bisschen A-Linie. Eine Naht im Rücken sorgt für guten Sitz.

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Ich trage es mit einem Gürtel, weil ich meine Taille gerne betone. Das sieht bei mir einfach besser aus.

Der wunderschöne Hauptstoff mit den großen Blättern ist Margee Claire von Lila-Lotta. Für Details wie die Nahttaschen, das Halsbündchen und die Ärmelaufschläge (die ich mir selbst gebastelt habe, sind nicht im Schnitt enthalten) habe ich Margee Glory verwendet.

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Weil mir das Detail so gut gefällt, hier nochmal die Aufschläge:

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Wenn es kühler wird, dann schlüpfe ich in meinen Mantel mit Schalkragen (Schnitt von die Komplizin).

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Genäht habe ich ihn aus dem genialen Double Face Strickstoff „Steffen“  in Erika. Diesen Stoff finde ich so genial, weil man mit beiden Stoffseiten arbeiten kann. Wie ihr seht, ist die eine Seite Pink, die andere Burgund.

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Ich mag die Kombination aus diesen beiden Teilen total gerne. Demnächst kommen noch mehr Kombinationen mit dem Mantel…

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Gut zu wissen

Stoffe:

große Blumen: Margee Claire

Schneeflocken: Margee Glory

Double Face Strick: Steffen

Schnitte:

Kleid Nr. 1 von rosa p. und Mantel mit Schalkragen von die Komplizin

*Stoffe und Schnitt wurden mir zum Nähen von Designbeispielen zur Verfügung gestellt*

 

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Du für dich am Donnerstag

Sew La La

Neuer Schnitt: Frau Lene von Hedi näht, mit Verlosung

Nina hat sich mal wieder einen tollen neuen Schnitt einfallen lassen: Frau Lene! Der Pullover kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, jetzt, wo es etwas kühler wird. Lasst euch inspirieren und, ein kleiner Tipp, lest den Beitrag bis zum Ende, da wartet noch eine Überraschung auf euch ;)

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Frau Lene ist, wie wir es von Ninas Schnitten gewöhnt sind, ganz schnell genäht. Und trotzdem hat der Pulli eine Besonderheit:

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Die Schulternaht ist weit nach vorne versetzt, so wirken die Ärmel wie Raglanärmel. Besonders toll sieht es aus, wenn man diese Naht mit einer Paspel betont. Meine graue passt perfekt zum tollen Sweat „Melly“ von Lila-Lotta für Swafing. Aus diesem habe ich neulich ein Hoodiekleid genäht (schaut mal hier) und die Reste haben genau für die Ärmel und den Halsausschnitt gereicht. Der pinkfarbene Sweat ist auch ein Rest aus meinem Bestand.

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Lene eignet sich also perfekt zur Verwertung größerer Reste und zum Kombinieren verschiedener Stoffdesigns. Mir spuken noch eine Menge weiterer Zusammenstellungen im Kopf herum…

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Lene ist recht schmal geschnitten und ihr solltet sie am besten aus Jacquard oder Sommersweat nähen. Und wenn ihr verschiedene Stoffe miteinander kombiniert, dann müsst ihr unbedingt darauf achten, dass sie einen möglichst gleichen Fall und ein ähnliches Gewicht haben. Sonst wirkt der Materialmix nicht gut und der Pullover sitzt nicht schön.  Frau Lene, Hedi näht, genäht von ganzmeinding 05

Frau Lene gibt es in den Größen S-XXXL (54/56). Was ich übrigens auch sehr praktisch finde: Das Schnittmuster enthält Linien mit und ohne Nahtzugabe.

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Und für alle, die bis hierher durchgehalten habe, gibt es jetzt noch eine Überraschung: Ich darf eine Frau Lene als Ebook für euch verlosen. Alle, die hier auf dem Blog und auf Instagram bis heute, 23.08.2018 um 24 Uhr, kommentieren und mir sagen, wie sie sich ihre Lieblingslene vorstellen, hüpfen in den Lostopf. Ich drücke auch die Daumen!

Damit ihr bei der Verlosung mitmachen könnt, solltet ihr mindestens 18 Jahre alt und einverstanden sein, dass ich euch hier, bei Facebook und Instagram namentlich erwähne. Damit ihr das Ebook bekommt, brauchen Nina und ich dann auch noch eure Email-Adresse. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und es besteht keine Gewähr. Ich drücke euch die Daumen!

 

DIE VERLOSUNG IST BEENDET, DIE GEWINNERIN WURDE BENACHRICHTIGT


Gut zu wissen

*Beitrag enthält Werbung*

Schnitt: Frau Lene von Hedi näht (wurde mir zum Probenähen zur Verfügung gestellt)

Stoffe: mit Blümchen: Design Melly aus der Kollektion „Melly und Mattes“ von Lila-Lotta für Swafing (wurde mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt).

Uni Pink: aus meinem Bestand

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Tutorial: Wie funktioniert eigentlich ein Ruffler?

Habt ihr schon mal etwas von einem Ruffler oder Kräuselfuß gehört? Das ist das perfekte Gadget für den momentan angesagten Rüschen- und Volanttrend. Denn mit diesem Näfuß entfällt das lästige Einkräuseln mit der Maschine und ihr könnt ganz einfach direkt Falten nähen.

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Am Beispiel des Rüschenkleides (bekommt ihr hier ) von die Komplizin zeige ich euch, wie der Ruffler #86 für die Bernina funktioniert (gibt es auch für andere Maschinen, habe ich aber nicht getestet). Das Kleid eignet sich perfekt, weil es sowohl am Rocksaum als auch an den Ärmelsäumen dekorative Volants hat.

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So sieht das Zauberteil aus:

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Ziemlich futuristisch und respekteinflößend, oder? Bei seinem Anblick hab ich auch erstmal weiche Knie bekommen… Aber egal, mit der beiliegenden Anleitung habe ich beherzt losgelegt.

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Bringt die Nähfußhalterung und die Nadelstange in die oberste Position.

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Dann wird der Ruffler eingesetzt, indem ihr ihn von rechts unten anbringt. Dabei wird seine Antriebsgabel um die Nadelbefestigungsschraube (die große schwarze Schraube hier im Bild) gelegt. Mit dem Befestigungshebel wie gewohnt fixieren. So sieht es von rechts aus:

 

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Und so von links:

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Wenn ihr euch den Ruffler genauer anseht, dann seht ihr vorne den Stichwahlhebel. Mit diesem könnt ihr die Faltendichte auswählen.

  1. jeder Stich wird zur Falte gelegt:

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2.   jeder sechste Stich wird zur Falte gelegt:

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3. jeder zwölfte Stich wird zur Falte gelegt:

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4. kein Stich wird zur Falte gelegt (ohne Foto)

So sehen die Ergebnisse aus:

oben:  jeder Stich

Mitte: jeder sechste Stich

unten: jeder zwölfte Stich

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Außerdem lässt sich auch noch die Faltentiefe variieren.

Ihr habt nun die Möglichkeit, den Stoff separat zu kräuseln. So habe ich es in den Beispielen oben gemacht. Dazu zieht ihr die rechte Stoffkante zwischen Kräuselblatt und Trennzunge und legt sie parallel zur Stoffführung. Ich fand es hilfreich, den Stoff dazu etwas zu spannen. Den Stoff so weit nach hinten ziehen, dass die Nadel einstechen kann und los geht’s! Aber mit langsamer Geschwindigkeit bitte. Auf Instagram habe ich zwei Videos eingestellt, da könnt ihr den Ruffler hier und hier in Aktion sehen.

 

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Der Ruffler zieht sich nun den Stoff zum Legen der Falten richtiggehend ran, das ist zu Beginn ein sehr komisches Gefühl. Aber daran gewöhnt man sich schnell.

Besonders toll finde ich es allerdings, dass man eine Lage Stoff kräuseln und gleichzeitig auf eine glatte Lage Stoff aufnähen kann. Und das geht so:

Legt den Stoff, der glatt bleiben soll, unter den Nähfuß, die rechte Seite zeigt nach oben. Ich habe ihn mit einem kleinen Stück Masking Tape fixiert, damit er nicht verrutscht, wenn ihr die nächste Stofflage auflegt.

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Die zweite Lage Stoff, die gekräuselt werden soll, legt ihr jetzt wie oben beschrieben ein, mit der rechten Seite nach unten (die Stoffe müssen rechts auf rechts liegen). Durch das Tape kann die untere Lage dabei nicht verrutschen.

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Jetzt könnt ihr wie oben beschrieben mit der gewünschten Einstellung nähen. Nach dem ersten Stich das Tape natürlich abziehen…

Ich zeige euch das am Beispiel eines Ärmels meines Kleides:

Das Stück Stoff für den Volant habe ich vor dem Kräuseln schon gesäumt.

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Wie beschrieben habe ich es dann direkt an den noch nicht geschlossenen Ärmel genäht (Einstellung 6).

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Dann habe ich die beiden Teile zusammen mit der Overlock versäubert und die Nahtzugabe nach oben in den Ärmel gebügelt:

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Für den Volant am Rock habe ich eine Seitennaht geschlossen und dann den Volantstreifen ebenfalls mit der Einstellung 6 angenäht.

In beiden Fällen waren die im Schnitt angegebenen Streifen ausreichend bzw. sogar zu lang. Den Überstand habe ich einfach abgeschnitten.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie man denn die Länge des einzukräuselnden Stoffes bestimmt, oder? Ganz einfach, wenn man in der Schule in Mathe gut aufgepasst hat ;) Dazu braucht ihr den Dreisatz und ein Stück Probestoff.

Schneidet einen 100 cm langen und ca. 10 cm breiten Streifen eures Stoffes zu (A) und kräuselt diesen mit der gewünschten Einstellung. Dies ergibt die Länge B. Wenn ihr die Länge D (Länge des ungekräuselten Stoffes), der gekräuselt die Länge C haben soll, geht ihr so vor:

zum Beispiel:

A=100 cm

B=40 cm

C=80 cm

D=A : B x C  also 100 cm : 40 cm x 80 cm = 200 cm

 

Mein Fazit: Der Ruffler eignet sich wunderbar, um Stoffstreifen zu rüschen. Die Falten werden absolut gleichmäßig und sind extrem schnell genäht. Perfekt für Volants an Kleidungsstücken, Kissen, Vorhängen usw. Sobald man allerdings Schnittteile, die schon eine vorgegebene Form mitbringen, auf eine festgelegte Länge kräuseln muss, wird es schwierig. Da müsste man dann rumprobieren und rechnen. Ich schätze, da seid ihr auf dem herkömmlichen Weg schneller.

Wichtig: Langsam nähen und ein bisschen üben, bis ihr ein Gefühl für die Bewegungen des Rufflers entwickelt habt.

Und jetzt noch zum Rüschenkleid, dem neusten Schnitt von Dana aka die Komplizin. Ich habe es im Rahmen des Probenähens genäht und mag es unheimlich gerne. Verwendet habe ich eine wunderschöne schwarz/weiß gemusterte Viskose von Tante Hilde (die immer eine so geniale Auswahl an tollen Stoffen hat, ich könnte kaufen und kaufen …)

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Das Kleid hat an den Ärmeln und am Rocksaum Volants, ist ansonsten ganz schlicht geschnitten. Ich trage es gerne mit Gürtel, da es bei mir offen nicht so gut aussieht. Das müsst ihr für euch einfach ausprobieren.

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Für den Halsausschnitt, der laut Schnitt mit einem Beleg verarbeitet wird, habe ich einen schwarzen Falzgummi verwendet. Das geht ganz schnell und sieht super aus, finde ich.

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Vorteil eines Falzgummis ist auch, dass man mit ihm einen Farbakzent setzen kann. Hier ganz dezent, das geht natürlich aber auch auffällig in einer Kontrastfarbe.

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Mein Textillabel habe von Ikastetiket ich dieses Mal in der hinteren Mitte angebracht, mit dem Sternchen nach außen.

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Wenn ihr kein Fan von Volants seid, dann könnt ihr sie an diesem Kleid auch weglassen. In diesem Fall macht der Ruffler dann nicht viel Sinn ;)

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Gut zu wissen:

BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG

 

Ruffler: #86 von Bernina, (wurde mir vom Nähpark zum Testen zur Verfügung gestellt)

Stoff: von See you at Six über Tante Hilde, hier und hier (wurde mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt)

Schnittmuster: Kleid mit Rüschen (wurde mir im Rahmen des Probenähens zur Verfügung gestellt)

Label: Ikast Etikett   (wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt)

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Sew la la

Woman on fire