Lark-Tee im Schnee

Ich hab es euch neulich schon angekündigt – ich bin ein Fan des Lark Tees von grainline studio  Hier kommt mein zweites, dieses Mal mit Rundhalsausschnitt.

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Und uups, was liegt da auf dem Boden? Da hat es tatsächlich doch noch geschneit und ich musste mich mit meinem luftigen Outfit in die Eiseskälte stellen. Aber einen großen Vorteil hat dieses Wetter: Das Licht zum Fotografieren ist super.

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Wer öfter bei mir reinschaut weiß, dass mir mein erstes Lark mit U-Boot-Ausschnitt sehr gut gefallen hat. Deshalb war klar, dass ich die anderen Varianten auch ausprobieren werde. Das Tolle an diesem Schnitt ist, dass man viele Variantionsmöglickeiten hat. Es gibt vier Ausschnittformen und drei Ärmel zur Auswahl: einen recht kleinen halsnahen, runden Ausschnitt, einen großen runden, einen V- und einen U-Boot-Ausschnitt. Außerdem lange, 3/4 und kurze Ärmel.

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Ich finde, dass das Lark ein perfekter Basisschnitt ist. Schlichte Shirts kann man immer brauchen, sie passen zu allem und sind unglaublich vielseitig. Ich habe meines zu meinem  Rock annalisa von schnittchen kombiniert, den ich euch vor einiger Zeit schon hier gezeigt habe. Wie sieht es denn bei auch aus? Habt ihr auch Schnitte, die ihr immer wieder gerne näht und denen ihr über lange Zeit treu seid?

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Da es schön schmal und figurbetont geschnitten ist, kann man es toll in den Rock- oder Hosenbund stecken und es trägt nicht auf. Den schicken Ledergürtel hat mir übrigens eine liebe Freundin zu Weihnachten geschenkt. Ein geniales Teil! Er passt perfekt auf Kleider und Röcke und betont die Taille so schön. Ich bin schon am Überlegen, wie man sich so einen selbst machen kann…

Der Halsausschnitt wird bei dieser Variante mit einem Bündchen gearbeitet (nicht wie beim U-Boot-Ausschnitt einfach nach innen geschlagen): klassisch, schön, schlicht. Für meinen Geschmack könnte der Ausschnitt gerne noch ein bißchen größer sein, nur einen Ticken, dann wäre es noch femininer.

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Ich habe das Shirt noch schnell mal extra aus dem Rock gezogen, um euch zu zeigen, dass ich es unten ziemlich breit umgeschlagen habe und die Naht mit einem Zierstich genäht habe.

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Und noch ein Wörtchen zum Stoff, in den ich total verliebt bin. Das ist ein Viskosejersey von The Sweet Mercerie. Die sitzen in Portugal, haben wunderschöne Stoffe mit außergewöhnlichen Designs, sie liefern schnell und günstig und machen ganz liebevolle Päckchen. Dort findet man Stoffe, die man hier in Deutschland nicht so oft sieht.

Und weil es beim Shooting so kalt war, hab ich mir noch schnell mein tolles Stricktuch übergeworfen. Das habe ich grob nach dieser Anleitung auf DaWanda gemacht. Allerdings mit Wolle von Stoff und Stil. Ich habe Fine Wool in Hell- und Dunkelgrau sowie Mohair in Grau zusammen verarbeitet. Das Ergebnis ist ein wunderbar flauschiges und wärmendes Winteraccessoire, das mir die letzten Tage gute Dienste geleistet hat.

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Ich trage es gerne geknotet, aber offen sieht es auch gut aus.

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Und hier seht ihr es in seiner ganzen Größe. Die lange Seite ist über 2 m lang.

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Von diesem Tuch habe ich diesen Winter insgesamt drei gestrickt, zwei davon habe liebe Freundinnen von mir zu Weihnachten bekommen und sich sehr darüber gefreut. Jetzt können wir zu dritt im Partnerlook losziehen…

Ich verabschiede mich für heute, flitze schnell raus aus der Kälte. Demnächst möchte ich euch mein drittes Lark und noch Variationen des Lindes-Sweats zeigen. Coming soon….

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Kuschelwarmes Linden-Sweat

Ich weiß, ich bin spät dran, aber jetzt endlich hab auch ich mir ein Lindensweat von grainline genäht. Viele von euch kennen und lieben den Schnitt ja schon länger. Ich habe gezögert, ihn mir zuzulegen, weil ich schon viele Sweatshirt-Schnitt habe. Aber am Black friday gab es Rabatte, und da habe ich dann zugeschlagen. Außerdem habe ich mir das Lark Tee, das ich schon hier gezeigt habe (davon sind inzwischen auch noch mehr entstanden, die zeige ich euch demnächst) gegönnt.

Und eigentlich ist die Aussage, dass ich mir ein Linden genäht habe, nicht richtig. Es sind nämlich drei. Und das erste zeige ich euch heute. Passend zu den kühlen Temperaturen aus warmem Wollsweat. Leider war das Wetter die letzten Tage immer schlecht, somit hatte ich kein schönes Licht zum Fotografieren. Und zudem war der Fotograf  schlecht gelaunt, was sich so ein bißchen auf mich übertragen hat…

Aber das Sweatshirt ist toll und hier ist es:

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Der Schnitt ist ganz schlicht und unspektakulär, mit Raglanärmeln und lässiger Passform. Aber gerade so einfache Basisschnitte mit guter Passform sind meiner Meinung nach meist die besten, denn sie sind herrlich variabel und sehen, je nachdem, welchen Stoff man verwendet, immer wieder anders aus.

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Durch den hochwertigen Stoff lässt sich mein Linden vielseitig kombinieren. Es passt zu einem ganz lässigen Style, macht sich aber auch gut mit auffälligem Schmuck und zu einem Rock. Leider kann ich euch den Hersteller des Stoffes nicht nennen. Die Verkäuferin in meinem Stoffladen vor Ort meinte zwar, er sei von Swafing, aber ich konnte ihn bei meinen Recherchen im Netz nicht finden.

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Mit der Passform des Sweatshirts bin ich sehr zufrieden.  Ich hab es allerdings auf meine Körperform angepasst. Sprich, zur Hüfte hin verbreitert. Oben habe ich die Größe 10 genommen, die ich nach unten hin auf etwas mehr als Größe 12 verbreitert habe. Und weil ich oft gelesen habe, dass das Shirt sehr kurz ist, habe ich es um 5 cm verlängert. Und das war gut so, finde ich.

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Demnächst zeige ich euch dann noch meine anderen beiden Lindens, die ganz unterschiedlich aussehen, die ich aber alle sehr gerne mag und häufig trage. Mit einer windschiefen Pose verabschiede ich mich für heute…

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Lark Tee – ein toller Basisschnitt

Hallo meine Lieben,

am Black Friday konnte man sich vor verlockenden Angeboten ja kaum retten. Und weil ich um das Lark Tee von Grainline Studio seit dem Erscheinen schon länger herumschleiche, hab ich bei dieser Gelegenheit zugeschlagen, mir den Schnitt gekauft und auch gleich eines genäht. Hier isses:

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Den Schnitt gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Man hat vier Ausschnittformen und drei Ärmel zur Auswahl: einen recht kleinen halsnahen, runden Ausschnitt, einen großen runden, einen V- und einen U-Boot-Ausschnitt. Außerdem lange, 3/4 und kurze Ärmel.

Ich hab mich zum Einstieg für den U-Boot-Ausschnitt entschieden, weil ich die Form sehr gern mag. Vorteil: Breite Hüften werden durch den ebenfalls breiten Ausschnitt ausgeglichen. Das kommt mir sehr entgegen.

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Der Halsausschnitt wird bei der U-Boot-Variante einfach nach innen umgeschlagen und knapp festgesteppt, was wunderbar geklappt hat. Die anderen Ausschnitte haben ein Bündchen. Ich finde meinen Ausschnitt ziemlich groß und habe schon überlegt, ein schmales Bündchen dranzunähen. Aber jetzt werde ich mein Shirt ein paar Mal tragen und mich dann entscheiden.

Das Shirt ist ziemlich lang (oder ich bin für den Schnitt zu klein…) und ich finde es sieht besser aus, wenn ich es nicht über der Hose trage, sondern zumindest vorne etwas in den Hosenbund stecke.

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Verwendet habe ich einen ganz tollen Viskosejersey Spotted Dots , den mir  stoffe.de zur Verfügung gestellt hat.  Auf schwarzem Grund sind kleine weiße und kupferfarbene Pünktchen zu einer Art Feuerwerk angeordnet. Dazu passen meine roségoldenen Ohrringe und Armbänder ganz wunderbar. Wenn ich einen schicken Rock oder eine elegante Hose zu meinem Lark kombiniere, dann wird es bestimmt auch ausgehtauglich. Das wird ausprobiert!

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Mein Fazit: Der Schnitt ist  toll, er ist schön tailliert und sitzt perfekt. Ich werde mir ganz bestimmt auch noch die anderen Varianten nähen. Nur vielleicht nicht den ganz kleinen Ausschnitt, der macht mich nicht so an.

Falls es euch interessiert, Grainline macht viele tolle Schnitte. Ich habe das Scout Tee schon hier gezeigt, ebenso das Tiny Pocket Tank hier. Und auf ihren Einsatz warten noch der Morris Blazer , das Linden Sweat und das Archer Shirt. Zum Glück habe ich bald Urlaub…

Wie sind eure Pläne? Habt ihr frei oder müsst ihr arbeiten? Wird genäht, gestrickt, gehäkelt?

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Fen Dress

Hallo meine Lieben,

kennt ihr schon das Fen Dress von Fancy Tiger Crafts? Der Schnitt ist im Oktober neu herausgekommen und hat mir gleich gefallen. Auf Instagram waren innerhalb kurzer Zeit viele schöne Beispiele zu sehen, die mich überzeugt haben. Denn ich mag lässige, locker sitzende Kleider sehr gerne. Bevor ich mehr zum Schnitt und meinem Eindruck schreibe, hier jetzt erst einmal mein Kleid, kombiniert mit einer meiner derzeitigen Lieblingsfarben,  Marsala:

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Fen lässt sich sowohl als Kleid, als auch als Shirt nähen. Und man hat sehr viele Variationsmöglichkeiten. Es gibt zwei verschiedene Ausschnittformen, zwei Saumlängen- und arten sowie lange und kurze Arme. Ich habe mich für lange Arme und den gerundeten Saum entschieden. Die Arme habe ich um 5 cm verlängert, den Saum um 4 cm. Verwendet habe ich einen recht dünnen, sehr schönen grauen Wollstoff, den ich schon ganz lange in meinem Vorrat habe.

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Wie ihr schon seht, ist das Kleid oversized und kastig geschnitten und hat ziemlich weite, angeschnittene Ärmel. Ich habe es in Größe 12 genäht und es ist sehr weit, eigentlich zu weit. Mein Mann findet ja, dass es an einen Sack erinnert. Und ganz so unrecht hat er nicht, finde ich. Das liegt vielleicht auch an dem grauen Stoff…

Aber es ist sehr bequem und hat so tolle Taschen. Die sind herrlich gemütlich und lässig. In ihnen sind die Hände immer aufgeräumt und ein Taschentuch findet seinen Platz.

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Vorne und hinten wird es durch Abnäher in Form gebracht. Der Rock wird leicht gekräuselt angesetzt.image

Mein Fazit: Der Schnitt an sich ist toll und das Kleid ist sehr bequem. Aber es fällt sehr groß aus und ist nicht gerade ein Figurschmeichler. Mein nächstes Fen mache ich auf jeden Fall eine Größe kleiner. Und dann vielleicht auch für den Sommer aus einem ganz leichten, locker fallenden Stoff, der nicht an Sackleinen erinnert…

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Los geht es zu RUMS, dort stelle ich mein Fen vor und schaue, was all die anderen für schöne Sachen gezaubert haben.

Wenn ihr mögt, könnt ihr mir übrigens gerne auch auf Instagram folgen. Da gibt es aktuelle Neuigkeiten zu meinen Projekte und kleine Einblicke in mein Privatleben.

 

Scout-Tee mit langen Armen

Hallo meine Lieben,

der Lagenlook ist einer meiner bevorzugten Styles. Ich liebe es, Tops, Shirts, Pullover oder Jäckchen übereinander zu schichten und immer wieder neue Kombinationen zu kreieren. Dazu noch auffälligen Schmuck, und schon hat man mit wenigen Teilen viele Variationsmöglichkeiten.

Unverzichtbar sind im Winter deshalb  Shirts mit langen Armen. Nicht nur aus Jersey, auch aus Webware sind sie geniale Kombitalente. Deshalb habe ich auch endlich ein Scout-Tee von Grainline genäht:

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Aber so fröhlich ich auf dem Bild auch dreinschaue, begeistert bin ich von meinem ersten Versuch nicht. Zum Glück habe ich es zur Probe aus einem Stoff genäht, den ich schon ewig in meinem Vorrat habe, und den ich nicht so gerne mag. In den Hosenbund gesteckt wie auf dem Bild oben sieht es ja noch o.k. aus. Aber wenn ich es aus der Hose ziehe, dann sieht man doch deutlich, dass ich mich ziemlich in der Größe vertan habe.

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Ich habe es in Größe 12 genäht, das haben die Messungen ergeben. Aber ich finde es viel zu weit. Hier Beweisfotos:

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Aber besser zu groß als zu klein. Tragen kann ich es schon, wahrscheinlich wird es eben eher unter einem Jäckchen zum Einsatz kommen. Und meine nächste Variante nähe ich auf jeden Fall eine Größe kleiner.

Das Scout ist übrigens eigentlich ein Kurzarmshirt. Aber hier gibt es ein Tutorial, wie man sich lange Arme machen kann. Das hat gut geklappt, finde ich.

Sehr zufrieden bin ich auch mit meinem Halsbündchen, das auf die amerikanische Art mit Schrägband eingefasst ist. Beim ersten Anlauf stand es an den äußeren Rundungen ziemlich ab. Ich habe es dann nochmals aufgetrennt und die Nahtzugabe gnadenlos zurückgeschnitten und schwupps, dann lag es flach.

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Wer Grainline noch nicht kennt, sollte sich die Seite unbedingt mal anschauen. Ich finde, sie haben tolle Schnitte. Auf meiner to-sew-Liste stehen jedenfalls noch folgende Grainline-Projekte:

  • Archer Shirt, eine hübsche Bluse, mit Knopfleiste (davor habe ich ehrlich gesagt ziemlich Respekt, aber der Schnitt liegt mahnend in meinem Regal).
  • Dann der Morris Blazer, ein kurzer, lässiger Blazer. Den passenden Stoff muss ich noch finden…
  • DAS Raglansweat Linden, Lieblingsschnitt vieler Blogerinnen, den ich mir auch noch zulegen muss.

Schon genäht habe ich das Tiny Pocket Tank, wer mag, schaut hier.

So, wie gewohnt auch diesen Donnerstag ab zu RUMS!

Spitze! Bethioua!

Hallo meine Lieben,

kennt ihr Bethioua von ellepuls? Ein toller Schnitt für ein Shirt mit interessanter Rückenpasse, der auch für Anfänger geeignet ist. Ich war vor einiger Zeit bei Elkes Probenähteam mit dabei und habe mir seitdem schon mehrere Bethiouas genäht. Wer mag, kann sich hier und hier zwei davon anschauen.

Neulich habe ich mir einen hübschen Jersey im Spitzenlook (er ist inzwischen leider ausverkauft) im Sale bei Stoff und Stil gekauft und wollte mir auf die Schnelle ein Shirt aus ihm nähen. Und hopp, eine Bethioua ist entstanden.

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Ein alltagstaugliches Kombiteil, das gut zu meinen Jeans passt, sich aber auch schicker stylen lässt. Ich mag die Passform sehr gerne, lässig und dabei figurbetont. Dazu kommen noch Raglanärmel, die ganz leicht „fledermausig“ geschnitten sind, das ist sehr bequem und momentan schwer angesagt.

Auf dem Bild unten seht ihr ganz gut die Raglanärmel und vielleicht auch die Schulterabnäher, die das Shirt so schön auf Figur bringen. Damit der Spitzenstoff nicht altbacken rüberkommt, habe ich das Bündchen am Hals aus der Rückseite des Stoffes genäht. Passt farblich perfekt und wirkt lässig.

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Und hier die Rückenpasse. Die kommt natürlich noch viel deutlicher zur Geltung, wenn ihr für die Ärmel und den Körper verschiedene Stoffe verwendet. Ich wollte es aber ganz schlicht halten.

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Ich habe mich für den geraden Saum entschieden (es gibt auch noch eine gerundete Variante). Abgenäht habe ich ihn mit einem Zierstich meiner Nähmaschine, den ich so toll finde, da er fast wie mit der Cover genäht aussieht.

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Ich liebe es, neue Schnitte auszuprobieren. Deshalb habe ich auch schon eine ganz schön große Sammlung, die stetig wächst, beisammen. Aber ab und zu greife ich gerne auf Altbewährtes zurück. Es ist doch toll, wenn man das Schnittmuster schon in der passenden Größe parat liegen hat und ohne messen und Aufwand einfach schnell zuschneiden und losnähen kann. Wenn der Schnitt dann noch schlicht und durchdacht ist und viele Variationsmöglichkeiten bietet, dann bin ich begeistert. Die Bethioua ist definitiv eines dieser Schnittmuster.

Habt ihr auch Lieblingsschnitte? Die ihr aus den unterschiedlichsten Stoffen, in mehreren Variationen immer wieder näht? Ich bin auf eure Favoriten gespannt.

Mit meiner Spitzen-Bethioua geht es jetzt ab zu Rums und all den anderen kreativen Frauen.

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Herbstoutfit mit Rock

Hallo meine Lieben,

endlich hat sich bei uns mal wieder die Sonne gezeigt und ich komme dazu, euch mein neues Outfit vorzustellen: Rock und Shirt Annalisa von schnittchen. Beide Teile sind einfach zu nähen und für Anfänger gut geeignet.

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Zuerst einmal zum Rock: Er ist knielang und in einer leichten A-Form. Und er hat seitliche Eingriffstaschen, was ich besonders bequem finde. Allerdings ist der Schnitt so konzipiert, dass die Taschen seitlich abstehen. Das finde ich sehr unvorteilhaft, da sie genau an meiner stärksten Stelle liegen und diese noch zusätzlich betonen. Das hätte mir auch schon vor dem Nähen auffallen können…

Aber so habe ich alles nochmals aufgetrennt und hin und her geschoben und abgeschnitten und versetzt, bis sich die Taschen einigermaßen in die seitliche Linie eingefügt haben, ohne allzu sehr abzustehen. Das ist mir nicht ganz so gut gelungen und irgendwann hat mich dann auch die Lust verlassen.

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Für den Rock habe ich einen schweren, senffarbenen Jersey verwendet. Der Schnitt eignet sich aber auch für Denim oder Baumwolle. Als Taschenbeutel kam der Rest meines tollen Stoffes von Atelier Brunette zum Einsatz, aus dem ich mir schon eine Bluse genäht habe, die ihr euch hier anschauen könnt.

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Und wenn ihr euch jetzt fragt, ob die Bluse auch zum Rock passt: Tut sie leider nicht. Sie ist zu lang und zu locker, da sehe ich aus wie eine kleine Tonne. Bilder erspare ich euch…

Besser ist die Kombination wirklich mit dem zum Schnitt gehörenden Shirt. Es hat einfach die richtige Länge und Weite. Verwendet habe ich einen Jersey in Schwarz.

imageIch mag die angeschnittene Fledermausärmel ganz gerne, allerdings sitzen sie sehr eng. Beim nächsten Mal gebe ich hier definiv mehr Weite zu. Das Shirt hat einen Bund am Saum und an den Ärmel. Den unteren Bund habe ich breiter als angegeben zugeschnitten, weil es mir sonst zu kurz geworden wäre.  Die Blende am Halsloch steht gewollt so ab. Das habe ich leicht abgeschwächt, aber so ganz gefällt mir dieser Effekt nicht. Für mich sieht das aus, als ob ich es nicht besser hinbekommen hätte. Beim nächsten Mal mache ich eine anliegende Blende.

Beim Schreiben des heutigen Posts ist mir übrigens aufgefallen, dass ich schon wieder meine senffarbene Kugelkette tragen. Die kommt diesen Herbst wirklich häufig zum Einsatz.

Und nun geht es, wie so oft am Donnerstag, ab zu Rums.

Kuschelweiche Sweatjacke

Hallo meine Lieben,

heute wird es hier kuschelig und gemütlich! Und es geht Französisch weiter. Nachdem ich euch letzte Woche das Sweatshirt Courcelles hier gezeigt habe, ist heute das Jäckchen Monceau an der Reihe, das nach dem gleichen Schnitt genäht wird (erhältlich bei cozy little world, allerdings nur auf Französisch). Hier ist das gute Stück, einmal offen, einmal geschlossen getragen:

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Der Schnitt ist ganz schlicht, leicht tailliert und figurumspielend. Geschlossen wird das Jäckchen mit Druckknöpfen, Knopflöcher nähen entfällt also. (Wobei ich mir fest vorgenommen habe, mich endlich auch mit meiner neuen Maschine endlich an Knopflöcher zu wagen.) Gerade wegen seiner Schlichtheit bietet der Schnitt sehr viel Variationsspielraum. Ich habe im Netz so viele tolle Beispiele gesehen! Das gab letztlich auch den Ausschlag, mir den Kombischnitt zu kaufen.

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Ich habe mich für einen hellgrauen Steppsweat (Kelly von Swafing ) entschieden. Und ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Der Stoff ist ganz leicht, fällt toll und hält dank der Wattierung richtig schön warm. Ob offen oder geschlossen, das Jäckchen sieht immer „angezogen“ und trotzdem lässig aus. Das mag ich sehr gerne. Ich habe mir vorgenommen, es auch noch in einem dunkleren Farbton zu nähen, dann kann es auch mal einen Blazer ersetzen.

Im Gegensatz zum Sweatshirt, dessen Ausschnitt ich recht klein fand, finde ich den Ausschnitt der Jacke fast ein bisschen zu groß. Er ist sehr halsfern, da kann es schon mal zugig werden. Aber dann kommt eben ein schönes Tuch drüber. Das ist ein Vorteil des neutralen Grautons: Akzentfarben passen sehr viele dazu und ohne großen Aufwand, nur mit ein paar Accessoires in einer auffälligen Farbe, entsteht ein anderer Look.

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Wie auch beim Sweatshirt habe ich die größte Größe genäht. Das Jäckchen sitzt an sich prima, nur wirft es am Busen, wie das Sweat auch, Falten. Keine Ahnung, woran das liegt. Hat jemand eine Idee?

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Vor dem Anbringen der Druckknöpfe hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. Auf Hämmern hatte ich keine Lust, deshalb habe ich mir gleich eine praktische Variozange von Prym gekauft. Mit der ist das Anbringen von Druckknöpfen wirklich ganz einfach. Was ganz wichtig ist: Unbedingt den Stoff verstärken, sonst geht er beim Öffnen und Schließen der Knöpfe später oder sogar schon beim Anbringen kaputt!

Und so hab ich es gemacht:

Zuerst habe ich die Knöpfe in gleichmäßigen Abständen auf der Knopfleiste verteilt. Bis ich zufrieden war, habe ich ein paarmal hin- und hergeschoben und ausgemessen.

imageAnschließend wird die Position der Knöpfe mit Kreide oder einem auswaschbaren Stift markiert. Mit der Zange und einem der Spezialaufsätze dann beherzt los und Löcher stanzen! Das hat mich schon etwas Überwindung gekostet… Damit das Gegenstück der Knöpfe auf der anderen Seite der Knopfleiste genau passend sitzt, habe ich einfach die beiden Leisten übereinander gelegt, durch die Löcher die Stiftspitze gesteckt und auf der zweiten Seite einen Punkt gemacht.

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Dann werden die Druckknöpfe wie in der Anleitung zur Zange und den Knöpfen selbst angebracht. Dazu werden verschiedene Aufsätze verwendet, die je nach Arbeitsschritt ausgewechselt werden. So sind die Knöpfe ganz schnell und großen Kraftaufwand fixiert.

Ich bin gespannt, wie euch „Monceau“ gefällt. Mein Kuscheljäckchen wird mich bestimmt gut durch den Winter begleiten, ich mag es gar nicht mehr ausziehen.image

Und nun los zu Rums ! Mal schauen, was die anderen Tolles gemacht haben.

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Kuschelsweat für den Herbst

Hallo meine Lieben,

ich bin sehr frankophil, liebe alles, was mit Frankreich zu tun hat. Egal, ob Mode, Essen, Trinken, Lifestyle – bei den Französinnen kann man sich ein paar Sachen abschauen. Sie sind immer schick, gepflegt, feminin und trotzdem lässig und unangestrengt, das mag ich gerne. Und tolle Schnittmuster haben sie auch noch.

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imageIch hab mir à la française ein Sweatshirt in meiner neuen Lieblingsfarbe Bordeaux genäht. Der Schnitt heißt Courcelles und ist von cozy little world . (Mein Shirt Jasmin ist übrigens auch von cozy little world. Wer mag, kann es sich hier anschauen). Ein ganz schlichtes, klassisches Sweatshirt, ohne Raglan- oder Fledermausärmel, wie die meisten Shirts momentan. Verwendet habe ich einen weinroten Sweatstoff, den ich auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt gekauft habe.

imageIch finde es ganz schön, aaaber… Zuerst einmal finde ich es erschreckend, dass ich die größte Größe nähen musste (eine französische 44). Klar, die Französinnen sind im Großen und Ganzen eher zierlich. Aber es gibt doch auch welche mit etwas mehr auf den Rippen, die haben das Nachsehen… Genäht ist das Shirt schnell und einfach. Mir kam es etwas kurz vor, deshalb habe ich es um 3 cm verlängert. Durch die leicht taillierte Form umspielt es die Figur und schmeichelt.

imageIch finde allerdings, dass der Ausschnitt auf jeden Fall größer sein könnte. So würde es weniger sportlich und femininer wirken. Wenn ich es noch einmal nähe, werde ich das ändern.

imageUnd irgendwie ist es mir unter den Armen doch etwas eng und wirft daher unschöne Falten. Das kann aber auch an meinem ziemlich festen und unelastischen Stoff liegen. Nicht sehr schlimm, aber es stört mich trotzdem.

imageWer mir auch auf Instagram folgt weiß, dass ich überlegt hatte, schwarze Blätter, die ich geplottet habe, auf mein Sweatshirt zu bügeln. Aber die meisten fanden das keine so gute Idee, deshalb ist es ganz schlicht geblieben. Ich trage es gerne mit einer großen Kette und etwas höheren Schuhen, damit ich mich „angezogen“ und nicht zu sehr nach Freizeitlook fühle. Der momentane Sweattrend ist zwar bequem und unkompliziert, aber ich finde, dass man oft ziemlich nach Sport oder Sofa aussieht. Deshalb motze ich Sweats ganz gerne ein bisschen auf.

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Im Schnitt ist auch noch eine Variante für ein Jäckchen mit Druckknöpfen, genannt Monceau, enthalten, das werde ich auch noch ausprobieren. Die Beispiele, die ich gesehen habe, sehen toll aus! Ein wattierter Jersey liegt schon bereit.

Und nun endlich mal wieder ab zu RUMS, die letzte Woche habe ich es leider nicht geschafft.

Sydney Jacket: große Herbstliebe

Hallo meine Lieben,

heute ein recht langer Post mit einer großen Frage am Ende. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung sagen würdet.

So lange stand es auf meiner langen To-do-Liste, und endlich habe ich es genäht: das Sydney Jacket von Tessuti. Und ich finde es toll!  Ich hab mich für klassisches Schwarz entschieden, so passt das gute Stück zu möglichst vielen Outfits.

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imageDie Jacke kann nur aus Stoffen genäht werden, die nicht ausfransen, da die Kanten nicht versäubert werden. Es eignen sich Wollwalk, Loden, Neopren… Ich hab einen Wollwalk von Das hüpfende Komma verwendet. Ein toller Stoff, aber leider auch ein Staub- und Fusselmagnet…

imageWichtig ist, dass man die Jacke wegen der offenen Kanten ganz akkurat zuschneidet. Gerade vorne am großen Kragen, denn der steht besonders im Fokus. Wenn es kühl und zugig wird, kann man den Kragen einfach vorne übereinanderschlagen und hat es gleich gemütlich warm. Sydney ist übrigens oversized geschnitten, ich habe eine M genäht. imageEin besonderes Detail sind auch die großen Taschen. Die werden zusätzlich noch von außen abgesteppt und so noch mehr betont.

imageVon innen sieht das dann so aus:

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Sehr hübsch finde ich auch die Rückenpasse. Die sorgt für eine perfekte Passform und ist ein echter Blickfang auf dem Rücken. Hier kann man  auch gut erkennen, dass die meisten Teile aufeinander genäht werden. Also wird z. B. die Rückenpasse auf die Rückseite gelegt und von außen festgesteppt. Das hatte ich nämlich zuerst überlesen und wie immer die Teile rechts auf rechts zusammengenäht. Das gibt aber an einigen Stellen dicke Wülste. Und es sieht natürlich auf viel besser aus, wenn die Nähte dekorativ außen liegen. Also war auftrennen angesagt. Zum Glück hatte ich noch nicht so viel gemacht.

imageUnd noch eine weitere Besonderheit weist Sydney auf: Die Jacke hat recht kurze Raglanärmel. Ich habe sie um 15 cm verlängert, damit sie besser wärmen. Aber dann kamen mir sie immer noch zu kurz vor und ich habe sie auf Langarm verlängert. Und jetzt brauche ich eure Meinungen: lieber mit kurzen oder lieber mit langen Armen? Ich bin mir so unsicher. Lange Arme sind natürlich wärmer, kurze Arme schicker.

Hier jetzt Bilder in der Langarm-Variante:

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Was meint ihr? Ich bin gespannt, was ihr denkt.

Noch einmal die Gegenüberstellung:

kurz                                                          lang

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Und los geht es jetzt zu RUMS und vielen tollen herbstlichen Ideen.