Oversize-Shirt nach gratis Schnitt

Was war unser Urlaub auf Ibiza herrlich! Sonne, Strand, super Hotel, viel Sport, schöne Ausflüge, Hippiemarkt … Jetzt sind wir schon wieder ein paar Wochen zurück und ich kann euch nach und nach ein paar Bilder mit selbst genähter Urlaubsgarderobe zeigen. Neulich gab es hier schon ein Outfit.

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Heute ist mein Mandy Boat Tee aus einem staubblauen Jersey von Stoff & Stil an der Reihe. Der Schnitt ist von Tessuti und es gibt ihn sogar gratis. Vor einer ganzen Weile habe ich mir schon mal ein schwarz-weißes genäht. Wenn ihr möchtet, könnt ihr es euch hier anschauen. Ich trage es wirklich sehr gerne und oft, weil es so lässig ist und sich toll kombinieren lässt.

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Das Shirt ist wirklich sehr weit und kastig, eben oversize, geschnitten. Damit ich nicht unförmig aussehe, kombiniere ich entweder eine enge Hose dazu oder ich stecke es vorne etwas in den Bund. Ganz besonders gerne trage ich es zusammen mit meinem bunten Tuch, das ich mir, wie unschwer zu erkennen, auf dem Hippiemarkt gekauft habe. Die sonnigen Farben und die vielen Quasten liebe ich einfach.

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Das Mandy Boat-Shirt ist ganz einfach zu nähen und schnell gemacht. Deshalb ist es ideal für eine schnelle Ergänzung eurer Urlaubsgarderobe. Und es sieht aus den verschiedensten Stoffen toll aus. Uni gefällt es mir gut, geringelt ist aber auch genial.

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Um das einfach Shirt etwas aufzumotzen, habe ich an die Armabschlüsse und an den unteren Saum eine elastische Paspel in einem perfekt passenden Blauton genäht – wenig Aufwand, große Wirkung.

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Den Halsausschnitt habe ich mit dem Wabenstich festgenäht. Der ist elastisch und zudem auch noch dekorativ.

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Durch die U-Boot-Form ist er schön weit, sodass ein Topp dekorativ hervorblitzen kann. Ich mag es gerne, mit verschiedenen Lagen zu spielen. So kann man ein einfaches Shirt immer wieder anders stylen.

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Außerdem kam auch mal wieder ein besticktes Label aus Snappapp zum Einsatz. Dazu habe ich ein Stück Snappapp mit einem Zierstich meiner Nähmaschine verziert. Dazu nehme ich immer einen Streifen Snappapp und schneide diesen erst nach dem Sticken kleiner und auf die gewünschte Größe zu. So lässt sich das Material unter der Maschine gut führen und festhalten. Verwendet bitte auch keine zu großen Nadeln, sonst wird das Material perforiert. Zum Schluss einfach an den Saum nähen-fertig!

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Demnächst folgt ein besonderes Outfit. Dann geht es um eine Neuheit, die es bei Näh-Connection geben wird. Ihr dürft gespannt sein und euchauf tolle Schnitte freuen… Mehr kann ich noch nicht verraten.

 

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Unverzichtbar: Cardigan und Basicshirt

Es gibt ein paar Basics, die sollten in keinem Kleiderschrank fehlen. Das sind unter anderem schlichte Shirts und Cardigans.

Einer meiner Lieblingsschnitte für Shirts ist das Lark Tee von Grainline Studio. Der Schnitt beinhaltet viele verschiedene Variationen für Ausschnitt und Ärmellänge. Hier und hier habe ich euch schon welche gezeigt.

Und hier kommt meine dritte Variante, dieses Mal mit V-Ausschnitt. Kombiniert habe ich es mit einem weiteren tollen, neuen Basic von Grainline, dem Driftless Cardigan. Ich finde, die beiden geben ein gutes Team ab.

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Zuerst nochmal schnell ein paar Infos zum Shirt. Der V-Ausschnitt ist meiner Meinung nach die anspruchsvollste Variante des Lark-Tees, das Nähen hat aber gut geklappt. Der Stoff ist ein leichter Viskosejersey von The Sweet Mercerie, den ich einfach genial finde.

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Der Ausschnitt hat die perfekte Größe und die Passform ist prima. Ich trage das Shirt wirklich sehr oft und werde häufig darauf angesprochen. Das erfreut doch das Herz einer jeden Näherin!

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Und wenn es mir zu kühl wird, dann werfe ich mir schnell ein weiteres neues Lieblingsteil von Grainline Studio über: den Driftless Cardigan. Die passen einfach wunderbar zusammen.

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Der Cardigan ist locker geschnitten und hat gemütliche Taschen, die auf eine ganz witzige Art gearbeitet sind. Das Vorderteil besteht quasi aus je zwei Teilen, einem oberen Brustteil und einem unteren Teil, das die Tasche bildet. Das hört sich vielleicht ein bisschen kompliziert an, ist aber ganz einfach zu nähen. Und es macht echt Spaß, alles zusammenzufügen und nach und nach den Cardigan entstehen zu sehen.

imageUnd so sieht das Ganze von innen aus:

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Schön finde ich, dass die Zweiteilung auch auf der Rückseite des Cardigans fortgeführt wird. Ich hoffe, ihr erkennt das auf dem Foto. Der Stoff ist wirklich schwierig zu fotografieren, weil er extrem flimmert.

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Verwendet habe ich einen groben Sweatshirtstoff von Stoff und Stil, den ich nicht im Fadenlauf, sondern entgegengesetzt zugeschnitten habe.

Unten am Saum wird ein Bündchen angebracht, der Ausschnitt bekommt einen Einfassstreifen. Und wer mag, der kann auch noch Knöpfe annähen. Ich habe mich entschieden, keinen Verschluss zu machen.

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Ich liebe meine neues Dreamteam sehr und werde beides bestimmt häufig tragen, sowohl zusammen, als auch solo. Beide Teile sind total bequem und echte Kombitalente.

Auf dem Holländischen Stoffmarkt, der neulich bei uns hier in Stuttgart war, habe ich mir noch zwei weitere Stoffe gekauft, die auch zu einem Cardigan werden sollen. Ich freue mich schon, mit verschiedenen Stoffqualitäten zu experimentieren und immer wieder andere Jacken zu zaubern. Demnächst an dieser Stelle mehr…

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Scout-Tee – mein Frühlingsbasic

Endlich wird es warm! Darauf warte ich schon die letzten Wochen. Ich hab so richtig Lust, leichte Sachen zu machen und endlich sowohl meine neuen als auch meine schon länger gehorteten Schnitte für die wärmere Jahreszeit zu nähen.

Das Scout-Tee habe ich mir schon im Herbst mit langen Armen genäht. Wenn ihr mögt, könnt ihr es auch hier anschauen. Und jetzt, juhu, gibt es auch eines mit kurzen Armen.

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Ich mag es sehr gerne. Es ist wie ein T-Shirt geschnitten, wirkt aber durch die Verwendung von Webware schick und sehr hochwertig. Mit einer dunklen Jeans ist man damit richtig gut angezogen. Die weißen Sneakers machen es dann wieder recht lässig und ein bisschen cool.

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Falls ihr euch fragt, woher dieser tolle Stoff kommt: Das ist mal wieder Bettwäsche aus Mako-Satin (von der Firma Covered), die ich im Ausverkauf erstanden habe. Für das Shirt habe ich das komplette Kopfkissen verwendet und ein ganz kleines Stück der Bettdecke. Ich kann also noch eine ganze Menge in diesem Design nähen…

Wenn ihr genau hinschaut, dann seht ihr, dass ich die Säume an den Ärmeln und den Saum unten mit einem Zierstich gesäumt habe. Das ist das Tolle am Nähen, dass man so kleine Akzente setzen kann. Gerade die Details machen das Besondere aus.

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Es gibt aber noch mehr Kleinigkeiten, die ich euch zeigen möchte. Das ist das innen liegende Schrägband zur Versäuberung des Halsausschnittes, das ich aus einem dunklen Teil des Stoffes zugeschnitten habe. Ich finde den Kontrast zur hellen Fläche außen sehr schön. Und überhaupt mag ich die amerikanische Art des Versäuberns sehr gerne. Nachdem ich sie jetzt schon an einigen Teilen geübt habe, klappt es auch ganz gut.

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Und es gibt noch etwas zu entdecken: Ich hab wieder ein Label aus SnapPapp bestickt. Das verleiht dem Shirt noch etwas mehr Wertigkeit.

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Hier auch noch die Rückansicht: image

Ich freue mich jetzt richtig aufs Weitermachen. Vielleicht mache ich mir noch einen passenden Rock dazu. Obwohl, das könnte auch etwas viel werden… Das muss ich noch überlegen. Es sind in jedem Fall soooo viele Sachen in Planung. Wenn ich nur mehr Zeit hätte…

Für heute verabschiede ich mich und wünsche euch allen tolle Frühlingstage!

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Hier kommt Frau Edda – mit Verlosung!

Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen und lieben Kommentare!

Die Gewinnerin steht fest. Mit Hilfe meiner Jungs habe ich ausgelost und den Schnitt Edda hat gewonnen:

Sandra von http://www.die-echte-zaubernadel.blogspot.de/

Herzlichen Glückwunsch an dich!

Und alle anderen bitte nicht traurig sein, wenn euch die Glücksfee dieses Mal nicht hold war. Ich mache bestimmt bald mal wieder eine Verlosung!

 

Was macht ein perfektes T-Shirt aus? Für mich lautet die Antwort so: Es muss bequem sitzen, der Figur schmeicheln und sich vielseitig stylen lassen.

All das kann Frau Edda, Ninas neuestes Schnittmuster, wunderbar. Ihr findet den Schnitt bei ihr im Hedi näht Shop. Ich durfte wieder probenähen und habe gleich zwei Shirts gemacht, die ich euch zeigen möchte.

Variante 1 in meinem Lieblingsdesign, Streifen schwarz-weiß. Das geht einfach immer. Variante 2 habe ich aus einem ganz leichten, fast schon transparenten grauen Jersey genäht. Die Stoffe habe ich mal auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft. Beide T-Shirts mag ich total gerne und habe sie schon oft getragen.

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Frau Edda hat einen tollen Ausschnitt und überschnittene Schultern, wodurch das Shirt total lässig und modern wirkt. Ich habe mal wieder einen Zierstich zum Säumen verwendet und bin immer wieder happy, wie toll das funktioniert. Und das Aufeinandertreffen der Streifen ist mir zum Glück auch gut gelungen.

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Die Vorderseite des Shirts ist kürzer als die Rückseite. Perfekt, um es vorne in den Hosenbund zu stecken. Und der runde Saum ist ein Detail, das ich auch sehr gerne mag. Auf dem folgenden Foto ist das ganz gut zu erkennen (auch wenn meine Haltung nicht gerade vorteilhaft ist…).

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Hier sieht man die längere Rückseite ganz deutlich:

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Für alle Eiligen unter euch dürfte auch nicht unerheblich sein, dass Frau Edda ganz schnell genäht ist. Sie besteht nämlich nur aus zwei Teilen, ist so im Handumdrehen gemacht.

Eine Info für alle, die eine Tochter haben: Das Shirt gibt es auch für Kids und Teens!

Wenn ihr Inspirationen sucht, dann schaut bei den Probenähergebnissen, da sind viele tolle Inspirationen mit dabei. Viel Spaß beim Stöbern!

Und nun das Beste zum Schluss: Damit ihr euch auch ans Nähen eurer Lieblingsshirts für den Sommer machen könnt, verlose ich unter allen, die bis Freitag, den 8. April (Mitternacht) unter diesem Post hier einen Kommentar hinterlassen und mir in diesem verraten, wie eure Edda aussehen soll, ein Ebook „Edda“ oder „Frau Edda“. Damit ihr bei der Verlosung mitmachen könnt, solltet ihr mindestens 18 Jahre alt und einverstanden sein, dass ich euch hier, bei Facebook und Instagram namentlich erwähne. Wer anonym kommentiert, sollte bitte eine gültige Mailadresse angeben. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und es besteht keine Gewähr.

So, nun drücke ich euch die Daumen!

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Scout-Tee mit langen Armen

Hallo meine Lieben,

der Lagenlook ist einer meiner bevorzugten Styles. Ich liebe es, Tops, Shirts, Pullover oder Jäckchen übereinander zu schichten und immer wieder neue Kombinationen zu kreieren. Dazu noch auffälligen Schmuck, und schon hat man mit wenigen Teilen viele Variationsmöglichkeiten.

Unverzichtbar sind im Winter deshalb  Shirts mit langen Armen. Nicht nur aus Jersey, auch aus Webware sind sie geniale Kombitalente. Deshalb habe ich auch endlich ein Scout-Tee von Grainline genäht:

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Aber so fröhlich ich auf dem Bild auch dreinschaue, begeistert bin ich von meinem ersten Versuch nicht. Zum Glück habe ich es zur Probe aus einem Stoff genäht, den ich schon ewig in meinem Vorrat habe, und den ich nicht so gerne mag. In den Hosenbund gesteckt wie auf dem Bild oben sieht es ja noch o.k. aus. Aber wenn ich es aus der Hose ziehe, dann sieht man doch deutlich, dass ich mich ziemlich in der Größe vertan habe.

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Ich habe es in Größe 12 genäht, das haben die Messungen ergeben. Aber ich finde es viel zu weit. Hier Beweisfotos:

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Aber besser zu groß als zu klein. Tragen kann ich es schon, wahrscheinlich wird es eben eher unter einem Jäckchen zum Einsatz kommen. Und meine nächste Variante nähe ich auf jeden Fall eine Größe kleiner.

Das Scout ist übrigens eigentlich ein Kurzarmshirt. Aber hier gibt es ein Tutorial, wie man sich lange Arme machen kann. Das hat gut geklappt, finde ich.

Sehr zufrieden bin ich auch mit meinem Halsbündchen, das auf die amerikanische Art mit Schrägband eingefasst ist. Beim ersten Anlauf stand es an den äußeren Rundungen ziemlich ab. Ich habe es dann nochmals aufgetrennt und die Nahtzugabe gnadenlos zurückgeschnitten und schwupps, dann lag es flach.

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Wer Grainline noch nicht kennt, sollte sich die Seite unbedingt mal anschauen. Ich finde, sie haben tolle Schnitte. Auf meiner to-sew-Liste stehen jedenfalls noch folgende Grainline-Projekte:

  • Archer Shirt, eine hübsche Bluse, mit Knopfleiste (davor habe ich ehrlich gesagt ziemlich Respekt, aber der Schnitt liegt mahnend in meinem Regal).
  • Dann der Morris Blazer, ein kurzer, lässiger Blazer. Den passenden Stoff muss ich noch finden…
  • DAS Raglansweat Linden, Lieblingsschnitt vieler Blogerinnen, den ich mir auch noch zulegen muss.

Schon genäht habe ich das Tiny Pocket Tank, wer mag, schaut hier.

So, wie gewohnt auch diesen Donnerstag ab zu RUMS!

Ein Top, tausend Möglichkeiten

Hallo, meine Lieben,

so ganz langsam habe ich das Gefühl, dass sich der Herbst nähert. Also zeige ich euch noch schnell zwei meiner Lieblingsteile, die mich diesen heißen Sommer über begleitet haben. Das ist das Tiny Pocket Tank von Grainline Studio. Ein Schnitt, der eigentlich für Webware gedacht ist.

Meine erste Variante habe ich komplett aus dem Rest einer edlen Wendebettwäsche genäht.

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Und weil mir der Schnitt so gut gefällt, habe ich gleich noch eine Variante aus Jersey hinterhergeschossen. Das Material ist noch von meinem Maxikleid übrig, das ich euch letzte Woche gezeigt habe.

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So, jetzt aber eines nach dem anderen. Zuerst nochmals zu Variante 1. Der Schnitt ist, wie gesagt, eigentlich für Webware gedacht und im Grunde genommen ganz einfach zu nähen. Im Vorderteil gibt es Abnäher, der Rücken ist glatt. Die Saumkanten sind sehr schön gerundet, so fällt das Top locker und vorteilhaft. Was etwas kniffliger ist, ist das Versäubern der Ausschnittkanten mit Schrägband. Ich habe meines selbst gemacht, dafür habe ich den praktischen Schrägbandformer von Prym verwendet. Ich finde, ein sehr hilfreiches Teil.

Das Nähen des Täschchens erfordert genaues Arbeiten und gutes Bügeln. Aber der Mehraufwand lohnt sich, das kleine Täschchen ist gerade bei schlichten Stoffen ein hübscher Blickfang.

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Das Shirt sieht gut über der Hose aus, man kann es aber auch vorne etwas reinstecken. Auch nicht schlecht, finde ich.

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Und jetzt noch schnell ein paar Worte zum Thema Bettwäsche: Es lohnt sich wirklich, nach toller Bettwäsche Ausschau zu halten. Aber ihr solltet darauf achten, dass sie von guter Qualität ist. Meine ist von Marc O’Polo und ich bin echt begeistert, wie schön der Stoff fällt und glänzt, wie wenig er knittert, wie leicht er sich bügeln lässt.  Hier und hier könnt ihr schauen, was noch aus diesem Material entstanden ist.

Und voilà, die Hippie-Variante aus Jersey. Das Nähen des Tops aus Jersey ging wunderbar. Statt des Webbandes habe ich die Ausschnittkanten mit Jerseystreifen gesäumt, das ging natürlich wesentlich schneller. Also ein perfektes Teil, wenn es mal schnell gehen muss.

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Auch diese Variante kann man gut in die Hose stecken. Und sie sieht besonders hübsch in Kombination mit bunten Accessoires aus. Die niedliche Kette habe ich mir im Urlaub in Pisa gekauft. Die bunten Perlenarmbändchen sind selbst aufgezogen, und die Tasche habe ich schon ein paar Jahre.

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Aber auch über der Hose getragen macht sich das Top gut. Oder, was meint ihr?

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Witzig, in diesem Outfit hatte ich die ganze Zeit über gute Laune. Das liegt bestimmt an den Farben!

Hier noch ein Detailbild von vorne:image

Und eines von hinten:       image

Und weil es so langsam kühler wird und sich der Hochsommer verabschiedet, schnell ein Jäckchen überziehen. Auch das geht, und schon ist das kleine Top auch ein Begleiter für die Übergangszeit.

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So warm angezogen geht es ab zu RUMS. Bestimmt gibt es schon einige Herbstoutfits zu bestaunen.

 

Jasmin, kombiniert mit Velara

Hallo meine Lieben,

ich bin direkt froh, dass es endlich mal wieder etwas kühler ist. So konnte ich meine neue lange Hose und mein Shirt ohne Schweißausbrüche fotografieren.

Hier ist meine Velara von Schnittgeflüster und dazu passend das Shirt Jasmin von Cozy little world aus Frankreich.

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Velara kennen die meisten von euch bestimmt schon. Das ist eine lässige Hose, die man sowohl aus dehnbaren Stoffen, als auch aus Webware zuschneiden kann. Meine ist aus einem schwarzen, kräftigen Baumwolljersey. Schwarz trage ich sehr gerne, aber fotografieren lässt sich die Farbe einfach nicht so gut. Ich hoffe, ihr erkennt trotzdem etwas.

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Der Schnitt ist ganz einfach, sitzt aber perfekt und ist sehr bequem. Das Schöne ist, dass man keinen Verschluss nähen muss, die Hose wird durch Abnäher und einen Gummibund auf Figur gebracht. So ist sie schnell und easy genäht. Nach unten hin wird sie ziemlich schmal, das macht eine gute Figur. Taschen hat sie ebenfalls – was will man mehr?!

Ich habe mir auch noch eine aus einem ganz leichten, petrolgrauen Viskosejersey gemacht, die ist auch toll geworden. Ich zeige sie euch demnächst. Auf jeden Fall nähe ich mir noch eine Variante aus Webware. Und wenn ich ganz mutig bin, auch noch den Jumpsuit. Ich bin mir nur nicht sicher, ob mir das steht.

Dazu passt prima meine Jasmin. Das ist ein französischer Schnitt für ein T-Shirt mit V-Ausschnitt und einer ganz tollen, raffinierten Rückenpasse. Den Schnitt gibt es wahlweise auf Französisch oder Englisch. Er ist sehr ausführlich bebildert, so kommt man auch mit nicht so guten Fremdsprachen-Kenntnissen klar. Das Shirt fand ich sehr einfach zu nähen. Nur der V-Ausschnitt ist etwas tricky, das wird aber gut erklärt und hat prima funktioniert.

Ich hab einen korallfarbenen Jersey verwendet, den ich mir mal als günstigen Coupon gekauft habe. Passt perfekt zur Tasche, habt ihr’s bemerkt?

imageJasmin sitzt locker und wird nach unten hin ziemlich weit. Da der Saum gerundet ist, fällt er sehr schön. Aber das Besondere ist die Rückansicht. Denn hier wird der Stoff entlang einer Rückenpasse, die über die Schulter nach vorne verläuft, gerafft und fällt so locker nach unten.

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imageUm dieses raffinierte Detail zusätzlich zu betonen, habe ich eine geplottete Hibiskusblüte aus dem Silhouette-Store aus Silber-Glitzer-Bügelfolie aufgebracht. Die funkelt toll in der Sonne (wenn sie sich wieder mal zeigt).

imageIch werde mir bestimmt noch mehr Jasmin-Shirts nähen. Das ist ein perfektes Basic und herrlich wandelbar. Leider sind im Schnitt keine langen Arme enthalten. Auf den Herbst hin werde ich mir wohl selber welche basteln, damit ich Jasmin auch in der kalten Jahreszeit tragen kann.

Los geht’s zu RUMS, all die anderen tollen Sommeroutfits bewundern.

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