Ein Top, tausend Möglichkeiten

Hallo, meine Lieben,

so ganz langsam habe ich das Gefühl, dass sich der Herbst nähert. Also zeige ich euch noch schnell zwei meiner Lieblingsteile, die mich diesen heißen Sommer über begleitet haben. Das ist das Tiny Pocket Tank von Grainline Studio. Ein Schnitt, der eigentlich für Webware gedacht ist.

Meine erste Variante habe ich komplett aus dem Rest einer edlen Wendebettwäsche genäht.

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Und weil mir der Schnitt so gut gefällt, habe ich gleich noch eine Variante aus Jersey hinterhergeschossen. Das Material ist noch von meinem Maxikleid übrig, das ich euch letzte Woche gezeigt habe.

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So, jetzt aber eines nach dem anderen. Zuerst nochmals zu Variante 1. Der Schnitt ist, wie gesagt, eigentlich für Webware gedacht und im Grunde genommen ganz einfach zu nähen. Im Vorderteil gibt es Abnäher, der Rücken ist glatt. Die Saumkanten sind sehr schön gerundet, so fällt das Top locker und vorteilhaft. Was etwas kniffliger ist, ist das Versäubern der Ausschnittkanten mit Schrägband. Ich habe meines selbst gemacht, dafür habe ich den praktischen Schrägbandformer von Prym verwendet. Ich finde, ein sehr hilfreiches Teil.

Das Nähen des Täschchens erfordert genaues Arbeiten und gutes Bügeln. Aber der Mehraufwand lohnt sich, das kleine Täschchen ist gerade bei schlichten Stoffen ein hübscher Blickfang.

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Das Shirt sieht gut über der Hose aus, man kann es aber auch vorne etwas reinstecken. Auch nicht schlecht, finde ich.

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Und jetzt noch schnell ein paar Worte zum Thema Bettwäsche: Es lohnt sich wirklich, nach toller Bettwäsche Ausschau zu halten. Aber ihr solltet darauf achten, dass sie von guter Qualität ist. Meine ist von Marc O’Polo und ich bin echt begeistert, wie schön der Stoff fällt und glänzt, wie wenig er knittert, wie leicht er sich bügeln lässt.  Hier und hier könnt ihr schauen, was noch aus diesem Material entstanden ist.

Und voilà, die Hippie-Variante aus Jersey. Das Nähen des Tops aus Jersey ging wunderbar. Statt des Webbandes habe ich die Ausschnittkanten mit Jerseystreifen gesäumt, das ging natürlich wesentlich schneller. Also ein perfektes Teil, wenn es mal schnell gehen muss.

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Auch diese Variante kann man gut in die Hose stecken. Und sie sieht besonders hübsch in Kombination mit bunten Accessoires aus. Die niedliche Kette habe ich mir im Urlaub in Pisa gekauft. Die bunten Perlenarmbändchen sind selbst aufgezogen, und die Tasche habe ich schon ein paar Jahre.

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Aber auch über der Hose getragen macht sich das Top gut. Oder, was meint ihr?

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Witzig, in diesem Outfit hatte ich die ganze Zeit über gute Laune. Das liegt bestimmt an den Farben!

Hier noch ein Detailbild von vorne:image

Und eines von hinten:       image

Und weil es so langsam kühler wird und sich der Hochsommer verabschiedet, schnell ein Jäckchen überziehen. Auch das geht, und schon ist das kleine Top auch ein Begleiter für die Übergangszeit.

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So warm angezogen geht es ab zu RUMS. Bestimmt gibt es schon einige Herbstoutfits zu bestaunen.

 

Mit Frau Lizzy in den Sommer

Hallo meine Lieben,

bei uns im Süden hat sich der lang ersehnte Sommer schon von seiner besten Seite gezeigt. Und so konnte ich letzte Woche meine Frau Lizzy von Schnittreif bei Temperaturen von um die 30 Grad adäquat in Szene setzen.

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Nachdem ich im Netz einige sehr hübsche  Lizzy-Tops gesehen hatte, habe ich mir den Schnitt auch zugelegt und ihn in Schwarz-Weiß umgesetzt.

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Großer Vorteil: Das Top ist im Handumdrehen genäht. Es besteht aus nur einem Teil und ermöglicht durch die raffinierte Konstruktion, dass man es mit der Naht vorne oder hinten tragen kann. Das wirkt bei gestreiften Stoffen toll. Aber ich wollte nicht schon wieder Streifen nähen… Deshalb habe ich einen gemusterten Jersey aus meinem Bestand verwendet. Die Naht liegt bei meiner Version auf der Rückseite und ist ganz unauffällig.

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Den Halsausschnitt  habe ich etwas abgeändert und ihn tiefer geschnitten. Eigentlich ist er vorne ganz gerade, das mag ich aber nicht so gerne.

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Irgendwie finde ich leider, dass mir der Schnitt nicht so steht. Ich habe das Gefühl, dass meine Schultern breit wirken. Und dann steht das Top vorne so ab, sodass ich mich wie schwanger fühle. Das kann allerdings auch am Stoff liegen. Der ist nämlich ziemlich steif und fällt gar nicht locker. Oder daran, dass ich den Saum um 3 cm verlängert habe. Und dann hätte ich doch besser M statt L genäht, das wäre wahrscheinlich schmeichelhafter. Beim nächsten Mal weiß ich Bescheid…

Ich habe übrigens am Hals- und Armausschnitt wieder einen Zierstich eingesetzt und finde meine neue Nähmaschine von Mal zu Mal toller!

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Ich mag meine Lizzy gerne mit einer auffälligen Kette und einem leichten Jäckchen drüber. Zusammen mit einer Sommerjeans und coolen Sandalen steht mein Outfit für Sommertage.

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Und nun los zu einem feiertäglichen RUMS und schauen, was die anderen Tolles gezaubert haben.