Flatterleichter Sommerrock

News bei Nähconnection! Nachdem Annika das geniale und mega erfolgreiche Schnittpaket Wild and free für Mädchen herausgebracht hat, kommt nun schon ihr nächster Coup: eine Auswahl an tollen, ausgewählten internationalen Damenschnitten exklusiv nur bei ihr auf Deutsch! Geprüft und genäht von uns Nähconnection-Probenäherinnen. Ich darf euch heute mein Marigold von Blank Slate Patterns vorstellen:

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Marigold ist ein unglaublich vielseitiger Schnitt mit ganz vielen verschiedenen Optionen. Ihr könnt euch dies alles nähen: Schößchenbluse mit kurzen und langen Ärmeln; Bluse mit verlängertem Schößchen, auch in zwei Armlängen; Kleid mir kurzen und langen Ärmeln und einen Rock.

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Da ich während meiner Abnehmphase genäht habe, habe ich mich für die Variante als Rock entschieden. Der lässt sich besser anpassen, wenn ich noch ein paar Kilo weniger habe. Er ist nämlich praktischerweise mit einem Gummizug gearbeitet. Daher ist er auch recht schnell und einfach genäht und macht trotzdem richtig was her. Außerdem sitzt er wirklich super.

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Und der Rock hat Taschen! Perfekt!

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Ich habe für meinen Marigold-Rock eine leichte, weich fallende Viskose mit einem auffälligen Palmenprint verwendet. Dazu trage ich übrigens ein selbst genähtes Plantain von Deer and Doe. Das ist mein Lieblings-T-Shirt-Schnitt. Und er ist übrigens sogar gratis!

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Im Urlaub hat sich der Rock bestens bewährt. Er passt zu vielem, ist sehr leicht und lässt sich zum Verpacken im Koffer wunderbar klein zusammenrollen. Ich mach mir bestimmt noch welche und die Variante als Kleid steht auch noch auf meiner immer länger werdenden To-sew-Liste.

Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr bis Sonntag, 23.59 Uhr, das Schnittpaket erwerben. Das ist dann 40% günstiger als die Einzelschnitte. Ab Montag sind dann die Schnitte einzeln erhältlich.  Obendrauf gibt es noch ein Gutscheinheft mit Gutscheinen im Wert von mehr als 200 €, die alle mindestens bis Ende Juli 2016 gültig sind.

Kleiner Teaser zum Schluss: Schon bald zeige ich euch noch ein tolles Teil aus der Damenkollektion…

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Justanothertee: Geniales Schnittmuster for free

Hallo meine Lieben,

Monika von schneidernmeistern ist ein toller Geniestreich gelungen. Sie hat einen lässigen Shirt-Schnitt entwickelt, der sich sowohl für Webware, als auch für Jersey eignet. Und als ob das nicht schon genug wäre – den tollen Schnitt stellt sie uns Näherinnen auch noch gratis zur Verfügung. Schaut hier.

Ich habe gleiche beide Varianten ausprobiert.

Hier Webware: image

Und hier Jersey:

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Monikas Ziel war es, die Vorteile drei toller, beliebter und außerdem noch gratis zu habender Schnitte in einem zu vereinen.

1. Das Mandy Boat Tee von Tessuti patterns, das ich euch hier schon gezeigt habe. Ein sehr weites Oversize-Shirt mit U-Boot-Ausschnitt, das sich vielseitig stylen lässt. Ich finde, es sieht, zumindest an mir, nur zu Hosen gut aus.

2. Das Hemlock-Tee von grainline. Auch das ist ein Oversize-Shirt, nicht ganz so weit wie das Mandy Boat, dafür etwas länger geschnitten. Eines habe ich mir schon genäht, wer mag, schaut hier.

3. Dann das Plantain von Deer & Doe. Diesen Schnitt liebe ich im Gegensatz zu Monika sehr und habe ihn schon hier und hier und hier gezeigt. Das Shirt hat einen schönen großen Ausschnitt und eine leicht nach unten ausgestellte Passform, was für Frauen mit Rundungen sehr schmeichelhaft ist. Es lässt sich wunderbar zu Röcken kombinieren und zaubert eine tolle Silhouette.

Alle drei Shirts sind sehr einfach und schnell genäht, perfekt für mich und meine Ungeduld.

Monika hat nun ein lockeres Shirt entwickelt, das einen sehr schönen großen Ausschnitt und überschnittene Ärmel hat. Und es besteht nur aus zwei Teilen.

Das Nähen ist ganz einfach, wenn man nicht wie ich den Fehler macht, die Nahtzugabe am Ausschnitt zu vergessen. Das ist mir bei meiner Variante aus Webware nämlich passiert. Ich hatte mir sogar einen tollen Beleg selbst gebastelt und dann beim Anprobieren gemerkt, dass der Ausschnitt viiiiiiiiel zu weit ist. Er ist zwar an sich schon sehr weit angelegt, aber ich habe das Shirt wirklich verloren. Nach einer Frustphase über Nacht habe ich dann einfach eine Naht am Beleg gesteppt, wodurch ein Tunnel entstanden ist. In den habe ich dann vorne mittig ein Stück Hutgummi eingezogen. So entsteht eine dekorative Raffung und der Ausschnitt passt so.

Jetzt bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Shirt und sicher werde ich es oft tragen.

 

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Das Shirt ist hinten länger als vorne, das mag ich gerne in Kombination mit Hosen.

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Für die Variante aus Jersey habe ich einen unglaublich bunten Stoff  aus meinem Vorrat verwendet. Er ist sehr schrill und knallig, eigentlich gar nicht das, was ich sonst trage. Zusammen mit einer schwarzen Hose sieht es ja schon ganz gut aus. Und die Form und den Fall mag ich auch sehr. ABER das viele Bunt, ich weiß nicht. Ich würde sagen, es muss noch eines in unauffällig her.

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Übrigens: Falls mir jemand einen Tipp für ein Schnittmuster hat für so eine Hose, wie ich sie hier trage, dann wäre ich dankbar. Ich liebe sie nämlich sehr, aber sie ist schon ein paar Jahre alt und hat ihre besten Tage gesehen.

Monikas justanothertee ist definitiv gut gelungen und ein tolles Basicteil für jede Sommergarderobe. Ich bin gespannt, was die anderen für tolle Shirts zaubern werden.

Jetzt geht es erstmal zu RUMS zum Schauen, was bei dieser Hitze alles so entstanden ist. Außerdem noch zu Nähfrosch und der Party für kostenlose Schnittmuster.

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Mein neuer schneller Lieblingsrock

Hallo meine Lieben,

ich habe einen neuen Lieblingsschnitt: Everyday Skirt von Liesl & Co.

imageWarum ich den Schnitt für den Rock für jeden Tag so toll finde? Das hat mehrere Gründe:

1. Er sieht superschön aus.

Ich mag die weite Form total gerne. Das ist schmeichelhaft und feminin, ohne aufzutragen. Und im Sommer ist das Flatterhafte herrlich luftig und leicht. Auch ist er geradlinig und schlicht, solche Schnitte liebe ich.

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2. Er ist ganz schnell genäht.

Ich gebe es zu, ich bin (meistens) faul und will ein schnelles Resultat. Schnitte, die sehr aufwändig sind und viel Feinarbeit und Geduld erfordern, sind in der Regel nicht mein Ding. Obwohl ich vorhabe, hier an mir zu arbeiten und mich Herausforderungen zu stellen. Wer aber ein schnelles Röckchen braucht, ist mit diesem Schnitt bestens bedient. Die englischsprachige Anleitung ist leicht verständlich und nachvollziehbar.

3. Er kommt ohne Reißverschluss aus.

Diese Tatsache trägt natürlich maßgeblich zu Punkt 2, dem schnellen Nähen, bei. Das Gefummel mit Reißverschlüssen braucht, zumindest bei mir, immer seine Zeit. Wenn sich das vermeiden lässt, bin ich dankbar. Ich finde, dass hier eine schöne Lösung gefunden wurde. Denn vorne hat der Rock einen festen Bund. Nur hinten ist ein Gummibund gearbeitet. So wirkt er irgendwie professioneller als Röcke mit durchgehendem Gummibund.

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4. Er hat Taschen.

Auch das finde ich bei Röcken total wichtig. Es ist einfach bequem und lässig, wenn man seine Hände und Kleinigkeiten verstauen kann.

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5. Er lässt sich einfach individualisieren.

Mit wenig Aufwand lassen sich tolle Effekte erzielen. Ich habe einen ganz schlichten grauen Baumwollstoff verwendet. Alle, die hier ab und zu lesen erinnern sich vielleicht, dass ich vor einiger Zeit eine edle Wendebettwäsche zu einer Bluse verarbeitet habe. Wer möchte, kann sie hier anschauen. Für den Rock habe ich die Reste dieser Bettwäsche verwendet. Und um einen kleinen Hingucker zu schaffen, habe ich den Bund mit einem hübschen Zierstich meiner Nähmaschine veredelt.

Man kann natürlich Paspelband am Bund oder an den Taschen mit einarbeiten, Webband oder Spitze aufnähen usw.

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6. Er lässt sich aus vielen verschiedenen Qualitäten und in unterschiedlichen Stilen nähen.

In Netz finden sich viele tolle Umsetzungen des Everyday Skirts. Von schick bis sportlich, aus Baumwolle, Jersey, Leinen, Jeans, Wolle…., alles ist möglich. Ich habe mir auch noch einen zweiten aus Leinen gemacht, den werde ich euch demnächst zeigen.

7. Er ist vielseitig kombinierbar.

Die Form ist sehr anpassungsfähig. Es sieht gut aus, wenn man ein schlichtes Shirt zum Rock kombiniert. Das kann man sowohl in den Bund stecken, als auch lässig darüber tragen. Mit Pulli oder Strickjacke macht er sich auch gut. Wenn man ein schickes Oberteil aus Seide dazu trägt, wird der Rock ausgehfein. Dazu hohe Schuhe und auffälliger Schmuck – fertig!

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Jetzt aber noch schnell zum Shirt. Das ist wieder mal ein Plantain von Deer & Doe, mein heißgeliebtes Freebook. Ich hab mir schon ein paar Varianten gemacht hier und hier und immer wieder finde ich einen Stoff, der sich perfekt für das Shirt eignet. Der Schnitt ist so herrlich vorteilhaft und unkompliziert. Ist doch toll, wenn man innerhalb von kürzester Zeit ein neues Shirt in Händen halten kann, ohne shoppen gehen zu müssen!

Die Säume habe ich mit silberfarbenem Stickgarn mit einem Zierstich gearbeitet, so kommt ein bisschen Glamour ins Spiel.

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Und jetzt geht es mit meinem Flatterrock ab zu RUMS. Mal schauen, was für sommerliche Outfits die anderen so genäht haben.

 

 

 

Plantain-Shirt mit Silberfedern

Hallo meine Lieben,

diese Woche habe ich mich am Schablonieren versucht. Die Schablonen My Style von Rayher habe ich mir schon letzten Herbst auf einer Messe gekauft, aber bis jetzt noch nicht verwendet. Denn damit das Design gut zur Geltung kommt, brauchte ich ein ganz schlicht geschnittenes, unifarbenes Shirt. Das habe ich mir bis jetzt noch nie genäht, eigentlich verwende ich meist gemusterte Stoffe.

Aber dann wurde ich neulich auf den tollen Schnitt „Plantain“ von Deer & Doe aufmerksam gemacht (Danke an maxantonia auf Insta), der sogar gratis ist. Und plötzlich ging es ganz schnell und innerhalb kurzer Zeit ist mein Federschirt entstanden.

Was sagt ihr dazu? Ich bin fürs erste Mal wirklich zufrieden.

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Der Schnitt ist ganz einfach und da er nach unten hin leicht ausgestellt ist, schmeichelt er der Figur und verzeiht auch mal einen Eisbecher. Ich finde auch den recht großen Ausschnitt sehr schön. Er ist nicht zu weit und macht ein schönes Dekolleté.

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Für alle, die auch Lust haben, sich ein Shirt aufzuhübschen, habe ich dokumentiert, wie ich es gemacht habe.

 

imageIhr braucht ein Shirt oder was auch immer ihr verzieren möchtet. Wenn ihr nicht so gut im Nähen seid, dann könnt ihr natürlich auch ein schlichtes, gekauftes Shirt, ein Tuch, eine Tasche oder was auch immer, verzieren.

Dann die Schablone, passende Textilfarben, einen Rakel und nach Wunsch Flitter. Außerdem Stecknadeln, dicke Pappe, Bügelpapier und ein Bügeleisen.

 

 

 

 

image Zuerst habe ich die Schablone an der gewünschten Stelle positioniert und die oberen Kanten mit Stecknadeln markiert.

 

 

 

 

 

 

imageDann kann die Schablone wieder abgenommen werden. Zieht die Schutzfolie von der Rückseite ab.

 

 

 

 

 

 

 

imageLegt anschließend die leicht klebende Schablone auf der markierten Stelle auf und drückt sie an. In das Shirt habe ich ein Stück dicke, feste Pappe gelegt, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt. Jetzt gibt man Textilfarbe auf den oberen Rand (dazu könnt ihr euch auch an der Anleitung auf der Packung zur Schablone orientieren). Ich habe außen Silber und in der Mitte Neonpink verwendet.

 

 

 

 

 

imageDie Schablone haltet ihr fest und zieht die Farbe mit dem Rakel von oben nach unten. Leider konnte ich davon kein Foto machen, dazu bräuchte es mehr als zwei Hände… Ich habe nochmals Farbe nachlegen müssen, die habe ich im Zwischenraum zwischen den Federn aufgetragen.

Die Schablone zieht ihr gleich vorsichtig ab und wascht sie und den Rakel gründlich aus (ich habe dafür flüssige Handwaschseife verwendet).

 

 

 

 

imageIn die feuchte Farbe habe ich für einen zusätzlichen Bling-Bling-Effekt silbernen Flitter gestreut. Allerdings war ich mit Ergebnis nicht so zufrieden. Das Neonpink kam total Lila raus, und das ist gar nicht meine Farbe. Ich hätte besser der Herstellerempfehlung geglaubt, da steht nämlich, dass man die Farbe nur auf hellen Textilien anwenden soll…

Also habe ich die Schablone nach dem Trocknen der Farbe einfach noch einmal so passgenau wie möglich aufgelegt und überall nochmals Silber aufgetragen.

 

 

 

 

imageBesser! Nach dem Trocknen der Farbe wird zur Fixierung noch gebügelt und fertig ist das Federshirt.

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein paar weiteren Impressionen zum Shirt verabschiede ich mich für heute und mache mich auf zu RUMS und zur gratis Schnittmusterparty von Nähfrosch.

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