Hip, Hip, Hippie-Tunika!

Wie am Dienstag angekündigt, kommt hier mein zweites Teil aus der tollen Damenschnitt-Kollektion von Näh-Connection: die Wanderer Tunic von Striped Swallow Designs.  Mein erstes Teil sehr ihr hier. Die Tunika ist Bestandteil der Kollektion Wild & Beautiful , einer Auswahl an tollen Damenschnitten internationaler Designer, die auf Deutsch übersetzt wurden und von uns Probenäherinnen genäht und geprüft wurden. Alle Schnitte sind super und bieten extrem viele verschiedene Variantionsmöglichkeiten.

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Als ich den Schnitt gesehen habe wusste ich sofort, das wird eine Tunika im Hippie- oder Boho-Stil. So richtig schön bunt, verspielt und üppig verziert. Schade, dass sie erst nach meinem Ibiza-Urlaub fertig geworden ist…

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Im Stoffgeschäft hat mich dann gleich dieser megabunte, wild gemusterte Baumwollstoff (Salzburg von Swafing) angesprungen. Passend dazu gab es auch noch eine Spitze, eher schlicht, mit einem dezenten Punktemuster.

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Die vordere Passe habe ich mit einem rosa Stoff unterlegt. Man kann sie auch ohne Futter nähen, das ist mir aber für den Alltag zu freizügig. Ich mag es nicht, wenn man immer die BH-Träger durch die Spitze scheinen sieht. Übrigens habe ich mich für die kleine Passe entschieden, im Schnitt ist auch noch eine größere sowie eine mit Knopf auf der Rückseite enthalten. Außerdem gibt es ganz viele Möglichkeiten, wie ihr die Ärmel nähen könnt: zum Beispiel 3/4 lang oder ganz lang, mit Bändern verziert, mit Gummiband gerafft…

Das Vernähen der Spitze hat super geklappt. Ich hatte ehrlich gesagt zuerst Bedenken, weil ich noch nie Spitze verarbeitet habe. Das war aber völlig überflüssig.

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An die Ärmel und die Passe habe ich dann noch eine pinkfarbene Bommelborte genäht. Und damit es noch mehr Hippie wird, kamen mal wieder die Zierstiche meiner Maschine zum Einsatz. Die Ärmelabschlüsse sind mit hellblauen und pinkfarbenen Mustern verziert. Da hätte ich wirklich noch ewig weitermachen können, die Nähmaschinen-Zierstiche machen mir so Spaß!

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Ich finde, dass die doch eher weite Tunika super zu engen, hellen Jeans aussieht. Mit Jeansshorts stelle ich sie mir auch gut vor, leider war es dafür viel zu kalt. Dazu dann noch eine verspiegelte Sonnenbrille und eine bunte Tasche – fertig ist der Hippielook.

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Von hinten ist die Wanderer Tunika übrigens auch hübsch anzuschauen.

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Ich habe richtig Lust, mir nochmal eine zu nähen. Vielleicht dann eher edel, Schwarz oder Weiß, kombiniert mit Silber. Das sieht zu gebräunter Haut bestimmt auch super aus. Schaut euch auf jeden Fall all die anderen tollen Tuniken der Probenäherinnen an. Ihr werdet überrascht sein, wie viele tolle, ganz verschiedene Varianten entstanden sind.

Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr bis Sonntag, 23.59 Uhr, das Schnittpaket erwerben. Das ist dann 40% günstiger als die Einzelschnitte. Ab Montag sind dann die Schnitte einzeln erhältlich.  Obendrauf gibt es noch ein Gutscheinheft mit Gutscheinen im Wert von mehr als 200 €, die alle mindestens bis Ende Juli 2016 gültig sind.

 

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Flatterleichter Sommerrock

News bei Nähconnection! Nachdem Annika das geniale und mega erfolgreiche Schnittpaket Wild and free für Mädchen herausgebracht hat, kommt nun schon ihr nächster Coup: eine Auswahl an tollen, ausgewählten internationalen Damenschnitten exklusiv nur bei ihr auf Deutsch! Geprüft und genäht von uns Nähconnection-Probenäherinnen. Ich darf euch heute mein Marigold von Blank Slate Patterns vorstellen:

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Marigold ist ein unglaublich vielseitiger Schnitt mit ganz vielen verschiedenen Optionen. Ihr könnt euch dies alles nähen: Schößchenbluse mit kurzen und langen Ärmeln; Bluse mit verlängertem Schößchen, auch in zwei Armlängen; Kleid mir kurzen und langen Ärmeln und einen Rock.

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Da ich während meiner Abnehmphase genäht habe, habe ich mich für die Variante als Rock entschieden. Der lässt sich besser anpassen, wenn ich noch ein paar Kilo weniger habe. Er ist nämlich praktischerweise mit einem Gummizug gearbeitet. Daher ist er auch recht schnell und einfach genäht und macht trotzdem richtig was her. Außerdem sitzt er wirklich super.

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Und der Rock hat Taschen! Perfekt!

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Ich habe für meinen Marigold-Rock eine leichte, weich fallende Viskose mit einem auffälligen Palmenprint verwendet. Dazu trage ich übrigens ein selbst genähtes Plantain von Deer and Doe. Das ist mein Lieblings-T-Shirt-Schnitt. Und er ist übrigens sogar gratis!

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Im Urlaub hat sich der Rock bestens bewährt. Er passt zu vielem, ist sehr leicht und lässt sich zum Verpacken im Koffer wunderbar klein zusammenrollen. Ich mach mir bestimmt noch welche und die Variante als Kleid steht auch noch auf meiner immer länger werdenden To-sew-Liste.

Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr bis Sonntag, 23.59 Uhr, das Schnittpaket erwerben. Das ist dann 40% günstiger als die Einzelschnitte. Ab Montag sind dann die Schnitte einzeln erhältlich.  Obendrauf gibt es noch ein Gutscheinheft mit Gutscheinen im Wert von mehr als 200 €, die alle mindestens bis Ende Juli 2016 gültig sind.

Kleiner Teaser zum Schluss: Schon bald zeige ich euch noch ein tolles Teil aus der Damenkollektion…

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Oversize-Shirt nach gratis Schnitt

Was war unser Urlaub auf Ibiza herrlich! Sonne, Strand, super Hotel, viel Sport, schöne Ausflüge, Hippiemarkt … Jetzt sind wir schon wieder ein paar Wochen zurück und ich kann euch nach und nach ein paar Bilder mit selbst genähter Urlaubsgarderobe zeigen. Neulich gab es hier schon ein Outfit.

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Heute ist mein Mandy Boat Tee aus einem staubblauen Jersey von Stoff & Stil an der Reihe. Der Schnitt ist von Tessuti und es gibt ihn sogar gratis. Vor einer ganzen Weile habe ich mir schon mal ein schwarz-weißes genäht. Wenn ihr möchtet, könnt ihr es euch hier anschauen. Ich trage es wirklich sehr gerne und oft, weil es so lässig ist und sich toll kombinieren lässt.

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Das Shirt ist wirklich sehr weit und kastig, eben oversize, geschnitten. Damit ich nicht unförmig aussehe, kombiniere ich entweder eine enge Hose dazu oder ich stecke es vorne etwas in den Bund. Ganz besonders gerne trage ich es zusammen mit meinem bunten Tuch, das ich mir, wie unschwer zu erkennen, auf dem Hippiemarkt gekauft habe. Die sonnigen Farben und die vielen Quasten liebe ich einfach.

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Das Mandy Boat-Shirt ist ganz einfach zu nähen und schnell gemacht. Deshalb ist es ideal für eine schnelle Ergänzung eurer Urlaubsgarderobe. Und es sieht aus den verschiedensten Stoffen toll aus. Uni gefällt es mir gut, geringelt ist aber auch genial.

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Um das einfach Shirt etwas aufzumotzen, habe ich an die Armabschlüsse und an den unteren Saum eine elastische Paspel in einem perfekt passenden Blauton genäht – wenig Aufwand, große Wirkung.

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Den Halsausschnitt habe ich mit dem Wabenstich festgenäht. Der ist elastisch und zudem auch noch dekorativ.

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Durch die U-Boot-Form ist er schön weit, sodass ein Topp dekorativ hervorblitzen kann. Ich mag es gerne, mit verschiedenen Lagen zu spielen. So kann man ein einfaches Shirt immer wieder anders stylen.

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Außerdem kam auch mal wieder ein besticktes Label aus Snappapp zum Einsatz. Dazu habe ich ein Stück Snappapp mit einem Zierstich meiner Nähmaschine verziert. Dazu nehme ich immer einen Streifen Snappapp und schneide diesen erst nach dem Sticken kleiner und auf die gewünschte Größe zu. So lässt sich das Material unter der Maschine gut führen und festhalten. Verwendet bitte auch keine zu großen Nadeln, sonst wird das Material perforiert. Zum Schluss einfach an den Saum nähen-fertig!

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Demnächst folgt ein besonderes Outfit. Dann geht es um eine Neuheit, die es bei Näh-Connection geben wird. Ihr dürft gespannt sein und euchauf tolle Schnitte freuen… Mehr kann ich noch nicht verraten.

 

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Hier kommt Frau Lilia, mit Schnittmuster-Verlosung

Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen und lieben Kommentare!

Die Gewinnerin steht fest. Mit Hilfe meiner Jungs habe ich ausgelost und den Schnitt Frau Lilia hat gewonnen:

Julia von http://ju-made.blogspot.de/

Herzlichen Glückwunsch an dich und viel Spaß beim Nähen. Ich bin schon auf deinen Rock gespannt!

Und alle anderen bitte nicht traurig sein, wenn euch die Glücksfee dieses Mal nicht hold war. Ich mache bestimmt bald mal wieder eine Verlosung!

 

Nina von Hedi näht war mal wieder fleißig und hat einen neuen Schnitt entwickelt: einen lässigen Sommerrock, den sie Frau Lilia getauft hat.  Ich durfte wieder Probenähen, was wie immer großen Spaß gemacht hat. Hier mein Röckchen:

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Frau Lilia ist für Webware ausgelegt und wirklich ganz einfach zu nähen. Also ideal für die Anfängerinnen unter euch und für alle, die schnell einen neuen Rock brauchen. Der Rock hat nämlich im hinteren Bund einen Gummi, sodass er keinen Reißverschluss braucht. Ich gebe es zu, ich bin faul und freue mich, wenn ich so Zeit sparen kann.

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Die eingesparte Zeit habe ich dann auch gleich sinnvoll eingesetzt und den vorderen Bund sowie die Tascheneingriffe mit einem Zierstich verziert. Das mache ich bei schlichten Stoffe sehr, sehr gerne (Wenn ihr mögt, dann schaut mal hier oder hier ). Das sieht gleich ganz besonders und aufwändig aus und macht echt was her.

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Ein ganz großes Plus sind die bequemen Taschen. Röcke und Hosen ohne Taschen sind nämlich so gar nicht mein Ding. Taschen müssen sein, denn so weiß man immer, wohin mit den Händen, und kann außerdem Kleinigkeiten schnell mal verstauen.

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Ich habe hierfür übrigens den letzten Rest meiner Chambray-Bettwäsche vernäht. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne Bettwäsche für Kleidung verwende. Interessiert es euch? Dann könnt ihr euch hier, hier oder hier Beispiele anschauen.

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Übrigens ist der Rock eigentlich als Minirock gedacht. Für mich ist das allerdings zu kurz, deshalb habe ich ihn um 10 cm verlängert. So ist die Länge für meinen Geschmack perfekt.

Außerdem ist eigentlich vorgesehen, den Rock nur in der vorderen Mitte zu kräuseln. Ich habe allerdings bis über die Tascheneingriffe gekräuselt, damit sich die Fältchen über eine größere Breite verteilen.

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Vielleicht ist es euch aufgefallen: Zum Rock habe ich meine Frau Edda kombiniert, ebenfalls aus der Feder von Hedi näht. Hier habe ich sie euch schon gezeigt. Die Kugelkette habe ich mir vor zwei Jahren selbst gemacht. Ich hatte sie schon fast vergessen, dann fiel sie mir beim Zusammenstellen des Outfits wieder in die Hände. Und sie passt perfekt. Und alle, die mir auf Instagram folgen oder meinen letzten Blogpost gelesen haben, kennen auch schon meine neuen Sandalen, ein Souvenir aus Ibiza.

Und zum Schluss noch zwei gute Nachrichten für alle von euch, die sich auch einen Sommerrock nähen möchten:

  1. Bis Freitag bekommt ihr den Schnitt hier zum Einführungspreis von 4,45 € erwerben, danach kostet er 5,90 €.
  2. Ich verlose unter allen, die bis Samstag, den 18. Juni (Mitternacht) unter diesem Post hier einen Kommentar hinterlassen und mir in diesem sagen, wie sie sich ihre Frau Lilia vorstellen, den Schnitt als Ebook. Damit ihr bei der Verlosung mitmachen könnt, solltet ihr mindestens 18 Jahre alt und einverstanden sein, dass ich euch hier, bei Facebook und Instagram namentlich erwähne. Wer anonym kommentiert, sollte bitte eine gültige Mailadresse angeben. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und es besteht keine Gewähr. Ich drücke euch die Daumen!
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Kirschblüten-Top

In der Natur ist die Kirschblüte zwar schon fast vorbei, aber mein neues Shirt kommt erst jetzt richtig zum Einsatz. Es ist nämlich ganz leicht und luftig. Um es tragen zu können, muss es schön warm sein.

 

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Der Schnitt ist das Viskosetop „Kimono“, Modell 13, aus der aktuellen Ottobre 2/16.  Gleich beim ersten Durchblättern hat er mich angemacht und da war auch schon klar, dass ich dafür meinen tollen Kirschblütenstoff, einen Viskose Voile, den ich bei The Sweet Mercerie bestellt habe,  verwenden werde (wenn es euch interessiert, auf Instagram seht ihr alle tollen Stoffe, die ich dort bestellt habe).

Das Top ist wirklich ganz einfach zu nähen und besteht auch nur aus zwei Teilen, da die Ärmel angeschnitten sind. Abnäher bringen es in Form. Ideal also für alle von euch, die auf die Schnelle etwas Hübsches für den Sommer brauchen.

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Ich finde die Passform wirklich toll. Das Top sitzt locker, aber dennoch  überhaupt nicht sackartig, sondern sehr schmeichelhaft. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr einen leichten und weich fallenden Stoff verwendet.

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Wie ihr auf den Fotos oben seht, kann man es gut über der Hose tragen. Aber wie immer mag ich es besonders, das Shirt vorne etwas in den Bund zu stecken. So sieht man wenigstens auch, dass mein neuer rosa Gürtel perfekt dazu passt… Schaut mal auf dem Foto unten.

Ich liebe es ja, meine Outfits mit passenden Accessoires aufzumotzen. So kann ich ihnen immer wieder eine andere Anmutung geben. Deshalb habe ich auch einen ziemlichen Vorrat an Schmuck und Gürteln…  Aber so kann man mit einfachen Mitteln auch schlichte Teile aufwerten und immer wieder anders stylen.

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Und noch zu den Details: Das Top ist vorne kürzer als hinten. Finde ich toll, das wirkt immer lässiger und moderner als ein gerader Saum.

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Auch der hintere Ausschnitt ist schön, wie ich finde. Nicht zu groß und nicht zu klein.

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Ich hab mich auf jeden Fall in diesen Schnitt ziemlich verliebt und habe vor, mir noch ein, zwei, viele danach zu nähen.

Übrigens, in der Ausgabe der Ottobre gibt es auch Kleider, die ähnlich geschnitten sind. Klar, dass ich das auch schon ausprobiert habe. Mehr davon ganz bald…. Einen interessantes T-Shirt ist auch noch enthalten, das will ich auch noch nähen. Wenn ich nur mehr Zeit hätte!

 

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Scout-Tee – mein Frühlingsbasic

Endlich wird es warm! Darauf warte ich schon die letzten Wochen. Ich hab so richtig Lust, leichte Sachen zu machen und endlich sowohl meine neuen als auch meine schon länger gehorteten Schnitte für die wärmere Jahreszeit zu nähen.

Das Scout-Tee habe ich mir schon im Herbst mit langen Armen genäht. Wenn ihr mögt, könnt ihr es auch hier anschauen. Und jetzt, juhu, gibt es auch eines mit kurzen Armen.

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Ich mag es sehr gerne. Es ist wie ein T-Shirt geschnitten, wirkt aber durch die Verwendung von Webware schick und sehr hochwertig. Mit einer dunklen Jeans ist man damit richtig gut angezogen. Die weißen Sneakers machen es dann wieder recht lässig und ein bisschen cool.

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Falls ihr euch fragt, woher dieser tolle Stoff kommt: Das ist mal wieder Bettwäsche aus Mako-Satin (von der Firma Covered), die ich im Ausverkauf erstanden habe. Für das Shirt habe ich das komplette Kopfkissen verwendet und ein ganz kleines Stück der Bettdecke. Ich kann also noch eine ganze Menge in diesem Design nähen…

Wenn ihr genau hinschaut, dann seht ihr, dass ich die Säume an den Ärmeln und den Saum unten mit einem Zierstich gesäumt habe. Das ist das Tolle am Nähen, dass man so kleine Akzente setzen kann. Gerade die Details machen das Besondere aus.

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Es gibt aber noch mehr Kleinigkeiten, die ich euch zeigen möchte. Das ist das innen liegende Schrägband zur Versäuberung des Halsausschnittes, das ich aus einem dunklen Teil des Stoffes zugeschnitten habe. Ich finde den Kontrast zur hellen Fläche außen sehr schön. Und überhaupt mag ich die amerikanische Art des Versäuberns sehr gerne. Nachdem ich sie jetzt schon an einigen Teilen geübt habe, klappt es auch ganz gut.

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Und es gibt noch etwas zu entdecken: Ich hab wieder ein Label aus SnapPapp bestickt. Das verleiht dem Shirt noch etwas mehr Wertigkeit.

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Hier auch noch die Rückansicht: image

Ich freue mich jetzt richtig aufs Weitermachen. Vielleicht mache ich mir noch einen passenden Rock dazu. Obwohl, das könnte auch etwas viel werden… Das muss ich noch überlegen. Es sind in jedem Fall soooo viele Sachen in Planung. Wenn ich nur mehr Zeit hätte…

Für heute verabschiede ich mich und wünsche euch allen tolle Frühlingstage!

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Pam die zweite

Erinnert ihr euch? Neulich habe ich euch meine Bluse Pam aus der  Maison Victor Jan/Feb 2016 gezeigt, die ich aus Jersey genäht hatte.  Weil sie mir so gut gefällt und ich sie gerne trage, habe ich mir noch eine gemacht, dieses Mal aus Webware.

Hier ist sie:image

Leider waren die Lichtverhältnisse zum Fotografieren in letzter Zeit nicht so optimal, ich hoffe, ihr könnt trotzdem alles erkennen. Ich habe einen Baumwollstoff von Art Gallery von Jeni Baker aus der Dreamin Vintage – Kollektion verwendet (den ich schon lange in meinem Vorrat habe und den es nicht mehr zu kaufen gibt) . Der Stoff ist zwar elastisch, aber recht fest und fällt daher leider nicht besonders schön. Das hätte mir ja auch schon vor dem Nähen auffallen können, ist es aber leider nicht… So ist diese Pam etwas steif ausgefallen. Wenn ihr euch eine näht, dann achtet unbedingt darauf, einen leichten, weich fallenden Stoff zu verwenden. Ich glaube, das steht sogar in der Anleitung…

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Die zarten Streifen mag ich sehr gerne, das passt hübsch zu Jeans und wirkt irgendwie frisch und leicht.

Und jetzt kommt das ABER. Aber da der Stoff so fest ist, schiebt sich die Bluse leider beim Tragen immer ein bisschen nach oben, weshalb der Ausschnitt zum Abstehen tendiert. Das ist etwas nervig und ich bin versucht, ständig an mir herumzuzupfen. Ich denke, auf dem Foto ist das zu erahnen.

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Das Wandern der Bluse lässt sich nur unterbinden,  indem ich sie leicht in den Gürtel stecke. So bleibt sie einigermaßen da, wo sie hingehört.

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Und wer mir auf Instagram folgt hat auch mitbekommen, dass ich gerade auf Label aus SnapPapp stehe.  Ein weiteres könnt ihr hier sehen. Auch dieser Bluse habe ich ein gesticktes Label verpasst. Ich finde, das ist ein kleiner, dezenter Hingucker.

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Die Kragenlösung mit der Schleife mag ich gerne. Das ist irgendwie hübsch und angezogen, sieht aber nicht spießig aus. Wenn ich noch eine Pam mache, dann werde ich mit den Bändern experimentieren und sie vielleicht mal in einer Kontrastfarbe oder aus einem ganz anderen Material nähen. Das sieht bestimmt auch toll aus.

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Wenn es endlich wärmer wird, dann könnte ich PAM zu Ostern tragen. Warten wir mal ab…

Habt schöne Ostern, genießt die freien Tage und lasst es euch gut gehen!

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Blazer auf die lässige Art

Zum Glück muss ich in meinem Job im Verlag nicht klassisch gekleidet sein. Wir haben für den Alltag keinen Dresscode, im Prinzip trägt jeder das, was er mag.

Anders sieht es bei größeren Events wie der Buchmesse, Vertretertagungen, Terminen mit Geschäftspartnern etc. aus. Da muss es dann schon etwas schicker sein. Aber ich mag klassische Kostüme, weiße Blusen, steife Blazer etc. gar nicht gerne. Deshalb steht ein lässiger Blazer schon lange auf meiner To-sew-Liste. Ich hab mich für den Morris Blazer von Grainline Studio entschieden, weil ich im Netz viele tolle Beispiele gesehen habe. Und ich mag die Schnitte von Grainline sehr gerne, ich habe mir schon ein paar Sachen von ihnen genäht (zum Beispiel hier , hier , hier , hier, hier  ). Mit dem Morris bin ich auch sehr zufrieden.

Voilà, hier ist er:

 

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Ich habe ihn aus einem festen, schweren Jersey aus meinem Vorrat genäht. Leider weiß ich nicht mehr, woher ich ihn habe. Er hat ein kleines Muster in Schwarz-Anthrazit, was ihn spannender macht, als nur Uni. Und durch das elastische Material wird der Blazer bequem und angenehm zu tragen.

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Er ist sehr kurz geschnitten und hat 3/4 lange Arme, was  ihn sehr lässig macht. Auch der Kragen ist gar nicht steif, er erinnert eher an einen weich fallenden Schalkragen. Da er keinen Verschluss hat, fällt er offen und locker.

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Eine weitere Besonderheit sind die langen, spitzen Vorderseiten. Das streckt sehr gut, finde ich.

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Durch seine kurze Form eignet er sich perfekt für den Lagenlook, den ich ja so liebe. Ich mag es gerne, wenn unten noch etwas herausblitzt. Für ein unkompliziertes Alltagsoutfit ist das so super. Wenn es schicker sein soll, würde ich darauf wahrscheinlich eher verzichten.

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Die Passform finde ich prinzipiell sehr gut, nur an den Schultern könnte er etwas kleiner sein. Wenn ich mir noch einen nähe, werde ich Arme und Schultern verkleinern. Ich hab auch schon überlegt, ob ich so ganz kleine, weiche Schulterpolster reinnähe…

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Der Morris ist übrigens ungefüttert, dadurch also sehr schnell und unkompliziert genäht. Ein nicht unwichtiges Argument, finde ich…

Auf den Fotos habe ich ihn ganz lässig mit löchrigen Jeans und einem weißen Shirt kombiniert. Die Mischung mag ich gerne, man ist gut angezogen und trotzdem casual. Für schickere Anlässe werde ich ihn dann mit einer Hose, einer Culotte oder einem Rock in Schwarz tragen. Ich kann ihm mir aber auch gut zu einem Kleid vorstellen.

Auf jeden Fall bin ich auf den Geschmack gekommen. Mein zweiter wird vielleicht hell puderrosa: gut zu kombinieren und ideal für den Frühling und Sommer. Muss nur noch der passende Stoff gefunden werden.

 

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PAM – neue Lieblingsbluse

Hier kommt Pam, meine neue Lieblingsbluse aus der aktuellen Maison Victor. Kennt ihr die Zeitschrift? Inzwischen sind schon ein paar Ausgaben, die ich mir alle gekauft habe, erschienen, und ich mag die gezeigten Schnitte sehr gerne. Sie sind in der Regel modisch und tragbar. Was mich nur manchmal stört, ist, dass auch immer Schnitte für kleine Kinder enthalten sind. Und meine sind aus dem Alter raus…

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Pam hat mich jedenfalls gleich angemacht. Sie scheint überhaupt der Lieblingsschnitt vieler Blogerinnen zu sein. Auf Instagram und überall sind schöne Beispiele zu sehen. Die Bluse ist lässig, aber trotzdem auf Figur geschnitten. Abnäher bringen sie in Form (zu den Abnäher kommen wir gleich noch…). Und sie ist wirklich einfach und schnell zu nähen. Nur die Belege und das Bindeband erfordern etwas Näherfahrung.

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Eigentlich ist der Schnitt für Webware gedacht, ich habe aber einen leichten Jersey in Anthrazit meliert verwendet, den ich, wenn ich mich recht erinnere, mal auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Für die dekorativen Nähte habe ich den Wabenstich verwendet, der ist hübsch und zudem noch elastisch. Gerade am Ausschnitt mit Bindeband kommt er gut zur Geltung:

 

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Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Die Abnäher sehen bescheiden aus. Mit ihnen bin ich wirklich gar nicht zufrieden. Die laufen nicht sanft aus und bilden eine Beule:

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Und ich glaube, ich weiß, woran es liegt: Ich habe sie mit der Overlock genäht und es mit ihr nicht geschafft, die Naht fein enden zu lassen. Das könnte der Grund sein, oder? Und ich finde auch, dass sie etwas weit unten sitzen.

Aber das lässt sich alles noch verbessern. Ich möchte mir auf jeden Fall nochmal eine nähen. Dann aus Webware und vielleicht auch eine Größe kleiner.

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Frühlingsfrische Flatterbluse

Ich kann es nicht mehr erwarten, bis es endlich Frühling wird! Ich hab genug von dicken Jacken, Schals, Mützen, Stiefeln und den zig Klamottenschichten. Es war zwar dieses Jahr kein so richtiger Winter in Sicht, aber dieses ewige Schmuddelwetter nervt umso mehr. Deshalb näh ich mir jetzt einfach mal den Frühling herbei, und zwar mit einem leichten Flatterblüschen.

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Den Schnitt von Salme Sewing Patterns, die Yoke Blouse, habe ich schon eine ganze Weile in meiner Schnittsammlung. Immer wieder habe ich auf Blogs und Instagram die tollen Umsetzungen bewundert. Und jetzt endlich hab ich mir auch eine genäht (in Größe 10, verlängert um 5 cm).

Der Name sagt es schon, es handelt sich um eine Bluse mit Passe. Im Vorderteil wird über der Brust an die Passe die untere Hälfte des Vorderteils gekräuselt angenäht. Ich habe das Volumen von vornherein um knapp 10 cm reduziert, weil ich mir schon dachte, dass zu viel Stoff arg aufträgt. Und ich finde, es hätte noch deutlich mehr Stoff weg können.

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Aber schade, irgendwie fühle ich mich in dem Blüschen nicht so wohl. Ich komme mir dick und unförmig vor und zupple ständig an mir herum. Es geht auch gar nicht, das Teil irgendwie auf Figur zu bringen, denn in den Bund reinstecken, das sieht nicht aus. Und wenn dann noch ein Windstoß von der Seite kommt, dann könnte man wirklich meinen, dass da etwas unterwegs ist… Na ja, das muss man mit Humor nehmen.

 

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Aber es gibt auch einen Vorteil: Sie gaukelt immerhin mehr Oberweite vor, als eigentlich vorhanden ist. Durch die vielen Fältchen wird etwas mehr Volumen dazugemogelt.

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Wer öfter hier bei mir liest, kennt vielleicht schon meine Vorliebe, aus Bettwäsche Kleidung zu nähen. Dieser Stoff hier ist der Rest, ich habe schon einen Rock und eine Bluse und ein Top aus ihm genäht.  Ganz schön ergiebig… (wenn ihr mögt, auf Instagram seht ihr meine neueste Bettwäsche, die wird für viele weitere Projekte reichen). Da es eine Wendebettwäsche war, habe ich gleich zwei perfekt zueinander passende Stoffe zur Verfügung gehabt. Vom Pünktchendesign war nicht mehr so viel übrig, deshalb musste ich die Arme kürzen und auch am Vorderteil unten einen Streifen ansetzen. Macht aber nichts, im Gegenteil, das sieht eigentlich gut so aus, wie gewollt.

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Allerdings habe ich im Nachhinein festgestellt, dass der Stoff für die Bluse doch zu fest ist. Ein ganz leichter Baumwollvoile wäre bestimmt besser gewesen. Dann würde sie lockerer fallen und nicht so auftragen. Und vielleicht macht sie sich aus einem ganz leichten Jersey auch gut, das könnte ich mal ausprobieren…

Hier noch im Detail die Passe, die ich sehr hübsch finde, und der mit einem selbstgemachten Schrägband eingefasste Halsausschnitt:

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Und so sieht die Bluse von hinten aus:

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Kennt ihr das auch? Da stellt man sich einen Schnitt ganz toll an sich selbst vor, man hat schon eine Idee davon, was dazu kombiniert werden kann, aus welchen Stoffen das Teil noch gut ausssehen könnte, und, und, und – dann kommt es ganz anders und man ist enttäuscht? Das passiert ja zum Glück nicht oft, aber wenn doch, dann finde ich es immer ziemlich fies.

Aber was soll’s, jetzt nochmal ordentlich hinstellen, dann mache ich mit dem Blüschen bei RUMS vielleicht doch noch eine gute Figur. Aufrecht und mit Händen in der Tasche geht es ja…

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