Mein neuer schneller Lieblingsrock

Hallo meine Lieben,

ich habe einen neuen Lieblingsschnitt: Everyday Skirt von Liesl & Co.

imageWarum ich den Schnitt für den Rock für jeden Tag so toll finde? Das hat mehrere Gründe:

1. Er sieht superschön aus.

Ich mag die weite Form total gerne. Das ist schmeichelhaft und feminin, ohne aufzutragen. Und im Sommer ist das Flatterhafte herrlich luftig und leicht. Auch ist er geradlinig und schlicht, solche Schnitte liebe ich.

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2. Er ist ganz schnell genäht.

Ich gebe es zu, ich bin (meistens) faul und will ein schnelles Resultat. Schnitte, die sehr aufwändig sind und viel Feinarbeit und Geduld erfordern, sind in der Regel nicht mein Ding. Obwohl ich vorhabe, hier an mir zu arbeiten und mich Herausforderungen zu stellen. Wer aber ein schnelles Röckchen braucht, ist mit diesem Schnitt bestens bedient. Die englischsprachige Anleitung ist leicht verständlich und nachvollziehbar.

3. Er kommt ohne Reißverschluss aus.

Diese Tatsache trägt natürlich maßgeblich zu Punkt 2, dem schnellen Nähen, bei. Das Gefummel mit Reißverschlüssen braucht, zumindest bei mir, immer seine Zeit. Wenn sich das vermeiden lässt, bin ich dankbar. Ich finde, dass hier eine schöne Lösung gefunden wurde. Denn vorne hat der Rock einen festen Bund. Nur hinten ist ein Gummibund gearbeitet. So wirkt er irgendwie professioneller als Röcke mit durchgehendem Gummibund.

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4. Er hat Taschen.

Auch das finde ich bei Röcken total wichtig. Es ist einfach bequem und lässig, wenn man seine Hände und Kleinigkeiten verstauen kann.

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5. Er lässt sich einfach individualisieren.

Mit wenig Aufwand lassen sich tolle Effekte erzielen. Ich habe einen ganz schlichten grauen Baumwollstoff verwendet. Alle, die hier ab und zu lesen erinnern sich vielleicht, dass ich vor einiger Zeit eine edle Wendebettwäsche zu einer Bluse verarbeitet habe. Wer möchte, kann sie hier anschauen. Für den Rock habe ich die Reste dieser Bettwäsche verwendet. Und um einen kleinen Hingucker zu schaffen, habe ich den Bund mit einem hübschen Zierstich meiner Nähmaschine veredelt.

Man kann natürlich Paspelband am Bund oder an den Taschen mit einarbeiten, Webband oder Spitze aufnähen usw.

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6. Er lässt sich aus vielen verschiedenen Qualitäten und in unterschiedlichen Stilen nähen.

In Netz finden sich viele tolle Umsetzungen des Everyday Skirts. Von schick bis sportlich, aus Baumwolle, Jersey, Leinen, Jeans, Wolle…., alles ist möglich. Ich habe mir auch noch einen zweiten aus Leinen gemacht, den werde ich euch demnächst zeigen.

7. Er ist vielseitig kombinierbar.

Die Form ist sehr anpassungsfähig. Es sieht gut aus, wenn man ein schlichtes Shirt zum Rock kombiniert. Das kann man sowohl in den Bund stecken, als auch lässig darüber tragen. Mit Pulli oder Strickjacke macht er sich auch gut. Wenn man ein schickes Oberteil aus Seide dazu trägt, wird der Rock ausgehfein. Dazu hohe Schuhe und auffälliger Schmuck – fertig!

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Jetzt aber noch schnell zum Shirt. Das ist wieder mal ein Plantain von Deer & Doe, mein heißgeliebtes Freebook. Ich hab mir schon ein paar Varianten gemacht hier und hier und immer wieder finde ich einen Stoff, der sich perfekt für das Shirt eignet. Der Schnitt ist so herrlich vorteilhaft und unkompliziert. Ist doch toll, wenn man innerhalb von kürzester Zeit ein neues Shirt in Händen halten kann, ohne shoppen gehen zu müssen!

Die Säume habe ich mit silberfarbenem Stickgarn mit einem Zierstich gearbeitet, so kommt ein bisschen Glamour ins Spiel.

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Und jetzt geht es mit meinem Flatterrock ab zu RUMS. Mal schauen, was für sommerliche Outfits die anderen so genäht haben.

 

 

 

Französischer Schick mit “ La joueuse“

Hallo meine Lieben,

in meiner inzwischen ziemlich umfangreichen Schnittsammlung gibt es auch ein paar Schnitte aus Frankreich. Den ersten habe ich nun umgesetzt. Darf ich euch „La joueuse“ (die Spielerin) von mlm patrons vorstellen? Voilà:

la joueuse 1 Der Name „die Spielerin“ rührt daher, dass man bei diesem Schnitt mit vielen verschiedenen Stoffen und Materialien sowie Längen spielen kann. Denn der Clou ist, dass das Shirt zweilagig gearbeitet wird. Das seht ihr auf den Fotos unten ganz gut. Auf dem großen Foto oben habe ich die untere Lage in die Hose gesteckt.la joueuse 2Ich habe für die obere Lage einen ganz dünnen Baumwollstoff verwendet, den ich mir auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt bei uns in Stuttgart gekauft habe. Die zweite Lage besteht aus einer hauchdünnen rosa Viskose. Beides knittert sehr leicht, was ich während des Shootings feststellen musste. Die Bluse war frisch gebügelt und sah innerhalb weniger Minuten aus, wie einen Tag lang getragen.

la joueuse 3Aber das ist das kleinste Problem. Denn leider, leider, bin ich mit dem Schnitt nicht so zufrieden. Ich habe mich so aufs Nähen gefreut, weil ich die Idee, zweilagig zu arbeiten, toll und spannend fand. In meiner Fantasie sind schon ganz viele verschiedene Teile entstanden. Aber die Realität hat mich schnell eingeholt.

Das fing schon beim Ausmessen an. Ich brauche tatsächlich eine der größten Größen! Oh, das hat mich gleich etwas frustriert. Aber na ja, das kennt man ja von französischer Mode. Nachdem der Schock überwunden war, war ich wieder guter Dinge. Das Nähen an sich war eigentlich kein Problem, aber es braucht eben schon seine Zeit. Denn die Teile werden sehr gut durchdacht miteinander verbunden. Und ab und zu musste ich ein paar Fachbegriffe nachschlagen, aber das sehe ich positiv als Erweiterung meines französischen Wortschatzes.

la joueuse 4Der Frust kam dann beim Anprobieren. Die Bluse sitzt bei mir hinten und vorne nicht. Der Ausschnitt ist viel zu groß und rutscht mir ständig über die Schulter. Aber so stark, dass ich ein Top drunter tragen muss, um nicht im BH dazustehen. Und die Arme sind fast zu eng, der Stoff spannt sehr, wenn ich sie anhebe. Um den Bauch und die Hüfte ist es dann ganz o.k. Vielleicht hätte ich doch eine Größe kleiner nähen sollen? Ich weiß es nicht und hab ehrlich gesagt auch keine Lust, das nochmal auszuprobieren. Hat vielleicht eine von euch diesen Schnitt auch schon genäht und weiß einen Tipp? Ich würde mich freuen.

Aber wahrscheinlich muss ich mich einfach damit abfinden, dass dieser Schnitt nur zierlichen, sehr schlanken Frauen steht. Hoffentlich ist das mit den anderen Schnitten von mlm patrons nicht der Fall, ich habe mir im Übereifer nämlich gleich drei gekauft.

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Aber Kopf hoch! Trotz Passform-Problemen gehe ich mit meiner Bluse zu RUMS.

Espandrilles-Contest 2015 – ich bin dabei!

Hallo meine Lieben,

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ich mach Luftsprünge!!! Ich bin beim Espandrilles-Wettbewerb 2015 mit dabei! Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich Glück habe und ausgelost werde.  Aber dann kam die Mail mit der frohen Botschaft und nun warte ich sehnsüchtig auf mein Materialpaket. Das ist voll toller Stoffe, natürlich Espandrilles-Sohlen, Garn, Webbändern und noch so vielem mehr an tollem Zubehör.

Sobald es bei mir eingetrudelt ist, werde ich loslegen und probieren, kombinieren, arrangieren. Dabei enstehen hoffentlich so tolle Sommerschuhe, dass ich mit diesen auch eine Chance auf einen der tollen Preise habe. Aber wie auch immer, es ist toll, dabei zu sein und mitmachen zu dürfen.

Den Contest haben Farbenmix, Handmadekultur, Prym und Swafing ausgeschrieben. Bei Swafing könnt ihr eine Liste der Teilnehmer sehen. Schaut doch mal nach, wer noch mitmacht.

Auf Instagram werde ich euch immer ganz aktuell auf dem Laufenden halten. Schaut doch mal vorbei!

 

 

 

 

 

Mein Monetadress im Batiklook

Hallo meine Lieben,

auf Instagram und überhaupt im ganzen Netz habe ich so viele tolle Moneta-Kleider von Colette Patterns gesehen. So war es nur eine Frage der Zeit und des passenden Stoffes, bis ich mir meine erste Moneta genäht habe. Hier ist der Schnitt erhältlich.

Und voilà:

Ganzmeinding Monetadress 7 Ganzmeinding Monetadress 5Zuerst noch mit einem leichten Strickjäckchen drüber, denn leider war es ziemlich kühl, als ich mein Kleidchen fotografiert habe. Außerdem wollte ich euch auch noch zeigen, dass sich Moneta schön kombinieren lässt. Hier mit hohen schwarzen Schuhen und einer auffälligen Kette. So wirkt das Kleid ziemlich schick. Mit flachen Schuhen und schlichteren Accessoires ist die Wirkung dann lässig und alltagstauglich.

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Der Schnitt ist ganz einfach umzusetzen. Voraussetzung ist natürlich, dass man Englisch gut versteht. Er ist ausschließlich für elastische Stoffe geeignet. Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Kleid aus einem einfarbigen Jersey in einem tollen Korallton oder auffällig gemustert nähen soll. Ich habe dann einen coolen Batikjersey verwendet, den ich mir auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt als ganz günstigen Coupon gekauft habe.

 

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Meine Moneta hat kurze Arme bekommen (mehr hat mein Stoff nicht hergegeben). Im Schnitt sind noch 3/4 lange Arme und eine ärmellose Variante enthalten. Außerdem gibt es noch ein ergänzendes pdf mit fünf weiteren Kragenlösungen.

Ganzmeinding Monetadress 2Ich mag das Kleid wirklich sehr gerne, es ist obenrum schön auf Figur geschnitten und macht echt was her. Was mich allerdings stört, sind die Taschen in den Seitennähten. Sie sind zwar sehr bequem und eigentlich müssen Taschen für meinen Geschmack auch sein. Aber hier tragen sie doch ziemlich auf. Sobald ich die Hände aus den Taschen nehme, steht die Seitennaht ziemlich ab. Und das ausgerechnet an meiner stärksten Stelle. Deshalb werde ich sie wohl entfernen. Ob es an meinen „Nähkünsten“ oder am Schnitt selbst liegt, kann ich leider nicht sagen.

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Was meint ihr zu Rocklänge? Noch ist alles möglich, 8 cm Länge wären noch rauszuholen. Bis jetzt habe ich ihn nur abgesteckt, weil ich meine Moneta vor dem Säumen erst noch waschen möchte.

Und eines ist sicher: Das war nicht meine letzte Moneta. In Koralle möchte ich auch noch eine. Und in Schwarz sieht sie bestimmt auch genial aus. Vielleicht mit Bubikragen? Und Ringel wären bestimmt auch hübsch…

Mit meiner neuen Moneta mache ich mich jetzt auf zu RUMS – schließlich ist heute Donnerstag!

 

 

Mit Frau Lizzy in den Sommer

Hallo meine Lieben,

bei uns im Süden hat sich der lang ersehnte Sommer schon von seiner besten Seite gezeigt. Und so konnte ich letzte Woche meine Frau Lizzy von Schnittreif bei Temperaturen von um die 30 Grad adäquat in Szene setzen.

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Nachdem ich im Netz einige sehr hübsche  Lizzy-Tops gesehen hatte, habe ich mir den Schnitt auch zugelegt und ihn in Schwarz-Weiß umgesetzt.

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Großer Vorteil: Das Top ist im Handumdrehen genäht. Es besteht aus nur einem Teil und ermöglicht durch die raffinierte Konstruktion, dass man es mit der Naht vorne oder hinten tragen kann. Das wirkt bei gestreiften Stoffen toll. Aber ich wollte nicht schon wieder Streifen nähen… Deshalb habe ich einen gemusterten Jersey aus meinem Bestand verwendet. Die Naht liegt bei meiner Version auf der Rückseite und ist ganz unauffällig.

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Den Halsausschnitt  habe ich etwas abgeändert und ihn tiefer geschnitten. Eigentlich ist er vorne ganz gerade, das mag ich aber nicht so gerne.

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Irgendwie finde ich leider, dass mir der Schnitt nicht so steht. Ich habe das Gefühl, dass meine Schultern breit wirken. Und dann steht das Top vorne so ab, sodass ich mich wie schwanger fühle. Das kann allerdings auch am Stoff liegen. Der ist nämlich ziemlich steif und fällt gar nicht locker. Oder daran, dass ich den Saum um 3 cm verlängert habe. Und dann hätte ich doch besser M statt L genäht, das wäre wahrscheinlich schmeichelhafter. Beim nächsten Mal weiß ich Bescheid…

Ich habe übrigens am Hals- und Armausschnitt wieder einen Zierstich eingesetzt und finde meine neue Nähmaschine von Mal zu Mal toller!

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Ich mag meine Lizzy gerne mit einer auffälligen Kette und einem leichten Jäckchen drüber. Zusammen mit einer Sommerjeans und coolen Sandalen steht mein Outfit für Sommertage.

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Und nun los zu einem feiertäglichen RUMS und schauen, was die anderen Tolles gezaubert haben.

 

Geniales Oversizeshirt for free

Hallo meine Lieben,

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ich fange ohne große Vorrede gleich mit einem Bild an. Bestimmt denken jetzt einige von euch „schon wieder Schwarz-Weiß“. Und „schon wieder Streifen“. Auf diese klassische Kombination komme ich einfach immer wieder gerne zurück. Denn schwarz-weiße Ringelshirts lassen sich zu fast allem kombinieren. Ich trage meines auf den Fotos ganz klassisch mit schwarzen Slacks und Ballerinas. Sie funktionieren aber nicht nur zu unifarbenen Partnern, sondern auch zu gemusterten Teilen, wie zum Beispiel einer wild gemusterten Hose (klick). Ich habe ganz viele in verschiedenen Variationen in meinem Schrank, sowohl gekauft als auch selbst genäht.

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Und hier also eine weitere Variante, ein Mandy Boat Tee. Dieses Mal mit U-Boot-Ausschnitt und oversize geschnitten. Den Schnitt gibt es gratis bei Tessuti patterns. Er ist zwar one size, passt aber vielen Größen. Und wer etwas geschickt ist, kann auch Weite zugeben oder wegnehmen. Ich habe ihn bis auf eine Verlängerung des Saumes um 3 cm unverändert genäht und bin sehr gut zurechtgekommen.

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Alles ist gut beschrieben, der Schnitt ist durchdacht (mir hat gut gefallen, dass es am Halsausschnitt eine extra angeschnittene Nahtzugabe am Anfang und Ende gibt. So kann man den Saum schön sauber nähen). Und schnell geht es auch! Am längsten habe ich für die Säume gebraucht, die Zierstiche brauchen eben ihre Zeit. Und fressen übrigens ziemlich viel Garn…

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Verwendet habe ich einen Jersey, den ich auch schon hier eingesetzt habe. Jetzt ist nur noch ein kleiner Rest übrig. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich meinen Vorrat an schwarz-weißen Ringeln wieder aufstocken.

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Mit meiner neuen Nähmaschine kenne ich mich so nach und nach immer besser aus. Nach einigem Experimentieren habe ich schöne Elastikstiche gefunden, die sich sehr gut zum Säumen eignen. Das sieht man hier schön am Halsausschnitt und am unteren Saum. Meinen Plan, mit eine Coverlock zuzulegen, habe ich vorläufig auf Eis gelegt, denn so geht es auch gut.

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Außerdem habe ich ein hübsches Glitzer-Label „Besonderheit“ aufgenäht. Das gibt es bei Alles für Selbermacher. So ein Label wertet ein Shirt schon ziemlich auf, oder? Noch besser wäre natürlich eines mit meinem eigenen Logo. Darum wollte ich mich auch mal kümmern…

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Das Mandy Boat Tee hat in jedem Fall Potential zum Lieblingsschnitt. Ich habe gleich ein paar Stoffe im Hinterkopf, die sich auch eignen würden. Ich stelle mir eine leichte Baumwolle toll vor, Leinen sieht bestimmt auch super aus…

Jetzt aber erstmal wie meist am Donnerstag auf zu RUMS. Ich bin gespannt, was es wieder Tolles zu bewundern gibt! Außerdem auch zur Linkparty für gratis Schnittmuster von Nähfrosch.

 

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Zick-Zack Frühlingsoutfit

Hallo meine Lieben,

ist es bei euch auch so, dass jetzt im Frühling verschiedene größere und kleinere Feste anstehen? Bei mir definitiv. Schon kommende Woche bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, der groß gefeiert werden wird. Wenn das kein guter Grund ist, sich ein hübsches neues Outfit zuzulegen, dann weiß ich auch nicht. Zuerst hab ich mich zu einer ausgedehnten Shoppingtour aufgemacht, weil ich eigentlich ein fertiges Kleid wollte. Auf ein aufwändige Nähaktion hatte ich nämlich keine Lust…

Aber klar, fündig geworden bin ich nicht. Nichts hat mir gefallen, oder es war zu teuer, in meiner Größe nicht mehr da, die Umkleiden waren dauerbelegt usw. Also habe ich mich doch an die Maschine gesetzt. Und das ist entstanden:

Frühling2Zum einen ein zweites Plantain-Shirt (letzte Woche habe ich auch schon eines gezeigt, mit 3/4 langen Armen und Silberfedern klick), dieses Mal mit kurzen Armen. Verwendet habe ich einen ganz leichten, glänzenden Viskose-Jersey, der sich erstaunlich gut nähen ließ. Mir gefällt der Farbton so gut, er ist herrlich frisch und frühlingshaft. Und meine großen Ohrringe passen perfekt dazu!

Gekauft habe ich mir den Coupon ganz günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt (neben vielen weiteren tollen Stoffen, die ich auf Instagram alle gezeigt habe). Ich war skeptisch, was die Qualität angeht, aber auch nach der Wäsche ist der Stoff noch gut in Form und hat keine Farbe verloren.

Der Schnitt ist übrigens gratis bei Deer & Doe erhältlich und ein echtes Allroud-Talent. Das Shirt sitzt super und macht eine tolle Figur, einfach perfekt für ganz viele Basic-Shirts.

Und nicht, dass ihr denkt, dass ich eine echte Nähheldin bin: Der Blazer ist gekauft.

Frühling5 Dazu gibt es noch einen Rock aus einem tollen schwarz-weißen Chevron, ebenfalls vom Stoffmarkt. Der Schnitt ist aus der Simplicitiy, Meine Nähmode, 3/2014, Modell 37.  Der Rock hat Taschen, was ich sehr liebe. Und er hat ein breites Gummiband im Bund; Reißverschluss einnähen ist also nicht nötig (das mache ich nämlich gar nicht gerne). So weit, so gut.

Allerdings finde ich, wenn ich mir die Fotos so anschaue, dass der Rock doch ziemlich aufträgt. Falls ich mir nochmal einen mache, dann eine Größe kleiner. Und am besten auch aus einem weicher fallenden Stoff. Und mit einem anderen Muster. Es ist wohl doch etwas Wahres dran, dass Querstreifen auftragen. Wenn man sie dann auch noch an der sowieso schon breitesten Stelle des Körpers einsetzt, ist das vielleicht nicht so schmeichelhaft. Da helfen auch hohe, unbequeme Schuhe nichts. Was meint ihr, geht das so? Oder lasse ich mir lieber noch etwas anderes einfallen?

Frühling1Wie auch immer, im neuen Outfit mache ich mich auf zu RUMS und bewundere all die anderen tollen Sachen!

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Handy-Couture

Hallo meine Lieben,

heute zeige ich euch mal kein Outfit für mich, sondern eines für mein Handy.

Ich habe endlich ein Projekt auf meiner langen Ideenliste in Angriff genommen und Handyhüllen bestickt. Entstanden sind zwei schicke Handyoutfits zum Wechseln und ich denke, die Kollektion wird noch weiter wachsen… Sie sind täglich in Gebrauch und haben sich im Alltag bestens bewährt.

 

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Die Rohlinge aus Silikon gibt es in vielen verschiedenen Farben zum Beispiel bei Idee Creativ. Ich habe mich für Neonpink und Schwarz entschieden.

Dann braucht man nur noch Karopapier, Buntstifte, Stickgarn und eine Sticknadel und schon kann es losgehen. Zuerst habe ich  ausgezählt, wie viele Stiche ich horizontal und vertikal sticken kann. Dann habe ich rumprobiert und meine Muster auf Karopapier aufgezeichnet.

Handyhülle skizze

Mit zwei Fäden Stickgarn habe ich dann im Kreuzstich die Hüllen bestickt. Das dauert zwar seine Zeit, aber es macht viel Spaß, dem Muster beim Entstehen zuzuschauen.

Hier meine bunten Pfeile:image

Und hier mein Chevron:

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Bei hellen Hüllen, wie bei meiner pinkfarbenen, sollte man darauf achten, die Fäden möglichst unauffällig und genau im Muster zu vernähen, da sie durch das Silikon durchschimmern (ebenso wie das Handylogo).

Unten links auf dem Bild seht ihr die Versuche meines elfjährigen Sohnes. Er findet Sticken ganz toll und ist fleißig am Arbeiten. Ihr seht, das ist auch ein feines Projekt für Kids.

Ich finde, die Handyhüllen eignen sich auch toll als Geschenk. Vielleicht mit eingesticktem Namen? Und ich muss auch noch probieren, Perlen mit einzusticken. Das sieht bestimmt super aus.

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Jetzt mache ich mich auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch Tolles zu sehen gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

DIY: Geometrische Bilder im Metall-Look

Hallo meine Lieben,

liebt ihr auch geometrische Muster und Metalloberflächen? Kupfer, Gold, Silber und Geo-Designs sind momentan aus der Home Decoration nicht mehr wegzudenken. Deshalb habe ich mir ein ganz einfaches DIY für euch ausgedacht, mit dem ihr unkompliziert  und günstig metallische Akzente in eurem Zuhause setzen könnt: Bilder aus Spiegel- und Glitzerkarton.

Hier seht ihr meine drei Variationen: Kupferkreise, eine Kombi aus Quadraten und Dreiecken und große Gold-Konfetti.

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Es war ziemlich schwierig, die Fotos zu machen, da der Spiegelkarton naturgemäß ganz fies spiegelt. Entschuldigt also bitte, wenn die Bilder nicht so super gelungen sind. Der Schriftzug „Lieblingsplatz“ von no gallery klebt übrigens fest an meinem Wohnzimmerregal und ich finde, er passt super zu den schlichten Motiven.

Wenn ihr diese Bilder auch für euch machen möchtet, dann braucht ihr:

Spiegelkarton in Kupfer, Gold und Silber

Glitzerkarton in Gold

Motivstanzer Kreis und Kreis mit Loch (alternativ Kreislineal oder Zirkel)

Klebstoff

Cutter, Lineal und Schneideunterlage

Tonkarton in Weiß (für den Hintergrund)

Bilderrahmen

So wird’s  gemacht:

Mit dem Motivstanzer stanzt ihr aus dem Karton eurer Wahl Kreise und gelochte Kreise aus.

 

Gold gestanzt Kupfer gestanzt

Aus allen Kartonsorten habe ich dann noch Quadrate mit 3 cm Seitenlänge zugeschnitten. Das geht am besten mit einem ganz scharfen Cutter und einem  Metalllineal auf einer Schneideunterlage. Einige der Quadrate habe ich in Dreiecke halbiert.

QuadrateDreiecke

Dann beginnt der spannende Teil. Ihr könnt jetzt mit den ausgeschnittenen Formen experimentieren und sie so arrangieren und kombinieren, wie es euch gefällt.

Zum Beispiel so:

Idee 1

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 2

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 3

 

 

 

 

 

 

 

 

Probiert einfach ein bisschen, bis ihr eure perfekte Kombination gefunden habt. Mir hat es so am besten gefallen:

Kupfer-Konfetti mit Loch ganz ordentlich aufgereiht:

Kupferbild

Dreiecke und Quadrate zum Muster arrangiert:

Quadrate

Regen aus großen Goldkonfetti:

Goldkonfetti

Wenn ihr euch entschieden habt, klebt ihr die Einzelteile auf ein passend zurechtgeschnittenes Stück weißen Tonkarton. Das müsst ihr dann nur noch im Rahmen anbringen und fertig ist euer Geo-Bild!

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Elemente natürlich auch direkt auf der Wand anbringen, dafür würde ich dann aber ablösbare Klebeknete oder Klebepads verwenden. Statt Spiegelkarton könnt ihr auch ganz normalen Tonkarton, Geschenk- oder Zeitungspapier, alte Buchseiten oder Noten verwenden.

Viel Spaß beim Nachmachen und ich mache ich jetzt auf zu creadienstag.

 

Ich bin ausgehfertig!

Hallo meine Lieben,

man sollte mal wieder fein ausgehen: hübsch angezogen, schön geschminkt, mit lackierten Nägeln und netter Begleitung. Und – natürlich einer eleganten Clutch. Da ich so eine noch nicht besitze und eine wollte, die genau zu mir passt, war Selbermachen angesagt.

Und jetzt ist das schicke Teil fertig. Fehlt nur noch die Einladung!

Clutch porträt

 

Ich habe ein edles, weiches, metallisch schimmerndes, perlmuttfarbenes Kunstleder verwendet, das ich mir schon vor einer ganzen Weile bei Stoff & Stil gekauft habe. Auch die zarten kreisförmigen Applikationen sind von dort. Sie halten durch Aufbügeln, was ich natürlich nur ganz, ganz vorsichtig gemacht habe. Aber mit Einstellung 2 halten sie super und das Kunstleder hat keinen Schaden genommen.

clutch in  Hand

 

Für das Innenfutter habe ich pinkfarbenen Baumwollstoff verwendet. Da der am Rand herausblitzt, wirkt das Täschchen schick und trotzdem nicht brav. Hier unten sieht man auch ganz gut die Verschlussschlaufe, die aus einem Haargummi besteht.

Clutch einblick

 

Auf der Rückseite ist eine kleine Reißverschlusstasche. Die habe ich mit einem Zick-Zack-Webband in Schwarz-Creme verziert. Aus dem gleichen Webband sind auch die seitlich angebrachten Schlaufen für den Trageriemen.

Clutch in Hand rückseite

 

Da ich leider nicht mehr so viel Zick-Zack-Band hatte, ist der Gurt mit einem uni anthrazitfarbenen Satinband verziert. Aber so im Nachhinein finde ich das ganz gut so.Clutch liegend rückseite

 

So sieht die Clutch aufgeklappt aus. Da der Gurt mit Karabinern angebracht wird, kann man ihn auch abnehmen. Streng genommen hat eine Clutch ja keinen Trageriemen, aber ich finde das so schrecklich unpraktisch. Da kann man ja kein Sektglas halten und gleichzeitig vielleicht ein Häppchen essen. Ich brauche die Hände frei!Ctutch liegend gesamt

 

Ganz happy bin ich auch, dass ich in einem kleinen Handarbeitsladen den perfekt passenden Knopf gefunden habe. Farbe, Muster und Größe sind wie für die Tasche gemacht.Clutch liegend vorderseite

 

Der Schnitt ist übrigens aus dem Taschenspieler 2 von Farbenmix. Ich bin prima klargekommen, aber das ist ja auch ein ganz einfaches Modell. Auch das Nähen von Kunstleder hat nach einigen Anfangsschwierigkeiten ganz gut geklappt.

Zuerst hatte ich eine zu feine Nadel genommen, da ging gar nichts, die Maschine hat überhaupt nicht genäht. Ich habe alle Einstellungen überprüft, neu eingefädelt, gejammert und geflucht, bis ich auf die Idee kam, die Nadel zu tauschen. Und schwupp, hat es funktioniert.

Fehler zwei war, dass ich dachte, ich könnte die Lagen zum Zusammennähen innen mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Keine gute Idee, denn der Kleber ist an der Nadel hängengeblieben und sie hat dann nicht mehr gewollt, weil sie im Stoff steckengeblieben ist. Da hat nur geholfen, sie immer wieder mit Nagellackentferner zu reinigen…

Und man darf sich nicht vernähen, denn die Löcher, die die Nadel ins Leder sticht, bleiben zu sehen…

Aber jetzt ist das gute Stück fertig und ich warte ab, wie lange ich auf eine Einladung warten muss. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Meine neue Tasche und ich machen uns jetzt erstmal auf zu unserem Date auf RUMS.