Kuschelweiche Sweatjacke

Hallo meine Lieben,

heute wird es hier kuschelig und gemütlich! Und es geht Französisch weiter. Nachdem ich euch letzte Woche das Sweatshirt Courcelles hier gezeigt habe, ist heute das Jäckchen Monceau an der Reihe, das nach dem gleichen Schnitt genäht wird (erhältlich bei cozy little world, allerdings nur auf Französisch). Hier ist das gute Stück, einmal offen, einmal geschlossen getragen:

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Der Schnitt ist ganz schlicht, leicht tailliert und figurumspielend. Geschlossen wird das Jäckchen mit Druckknöpfen, Knopflöcher nähen entfällt also. (Wobei ich mir fest vorgenommen habe, mich endlich auch mit meiner neuen Maschine endlich an Knopflöcher zu wagen.) Gerade wegen seiner Schlichtheit bietet der Schnitt sehr viel Variationsspielraum. Ich habe im Netz so viele tolle Beispiele gesehen! Das gab letztlich auch den Ausschlag, mir den Kombischnitt zu kaufen.

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Ich habe mich für einen hellgrauen Steppsweat (Kelly von Swafing ) entschieden. Und ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Der Stoff ist ganz leicht, fällt toll und hält dank der Wattierung richtig schön warm. Ob offen oder geschlossen, das Jäckchen sieht immer „angezogen“ und trotzdem lässig aus. Das mag ich sehr gerne. Ich habe mir vorgenommen, es auch noch in einem dunkleren Farbton zu nähen, dann kann es auch mal einen Blazer ersetzen.

Im Gegensatz zum Sweatshirt, dessen Ausschnitt ich recht klein fand, finde ich den Ausschnitt der Jacke fast ein bisschen zu groß. Er ist sehr halsfern, da kann es schon mal zugig werden. Aber dann kommt eben ein schönes Tuch drüber. Das ist ein Vorteil des neutralen Grautons: Akzentfarben passen sehr viele dazu und ohne großen Aufwand, nur mit ein paar Accessoires in einer auffälligen Farbe, entsteht ein anderer Look.

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Wie auch beim Sweatshirt habe ich die größte Größe genäht. Das Jäckchen sitzt an sich prima, nur wirft es am Busen, wie das Sweat auch, Falten. Keine Ahnung, woran das liegt. Hat jemand eine Idee?

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Vor dem Anbringen der Druckknöpfe hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. Auf Hämmern hatte ich keine Lust, deshalb habe ich mir gleich eine praktische Variozange von Prym gekauft. Mit der ist das Anbringen von Druckknöpfen wirklich ganz einfach. Was ganz wichtig ist: Unbedingt den Stoff verstärken, sonst geht er beim Öffnen und Schließen der Knöpfe später oder sogar schon beim Anbringen kaputt!

Und so hab ich es gemacht:

Zuerst habe ich die Knöpfe in gleichmäßigen Abständen auf der Knopfleiste verteilt. Bis ich zufrieden war, habe ich ein paarmal hin- und hergeschoben und ausgemessen.

imageAnschließend wird die Position der Knöpfe mit Kreide oder einem auswaschbaren Stift markiert. Mit der Zange und einem der Spezialaufsätze dann beherzt los und Löcher stanzen! Das hat mich schon etwas Überwindung gekostet… Damit das Gegenstück der Knöpfe auf der anderen Seite der Knopfleiste genau passend sitzt, habe ich einfach die beiden Leisten übereinander gelegt, durch die Löcher die Stiftspitze gesteckt und auf der zweiten Seite einen Punkt gemacht.

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Dann werden die Druckknöpfe wie in der Anleitung zur Zange und den Knöpfen selbst angebracht. Dazu werden verschiedene Aufsätze verwendet, die je nach Arbeitsschritt ausgewechselt werden. So sind die Knöpfe ganz schnell und großen Kraftaufwand fixiert.

Ich bin gespannt, wie euch „Monceau“ gefällt. Mein Kuscheljäckchen wird mich bestimmt gut durch den Winter begleiten, ich mag es gar nicht mehr ausziehen.image

Und nun los zu Rums ! Mal schauen, was die anderen Tolles gemacht haben.

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Sydney Jacket: große Herbstliebe

Hallo meine Lieben,

heute ein recht langer Post mit einer großen Frage am Ende. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung sagen würdet.

So lange stand es auf meiner langen To-do-Liste, und endlich habe ich es genäht: das Sydney Jacket von Tessuti. Und ich finde es toll!  Ich hab mich für klassisches Schwarz entschieden, so passt das gute Stück zu möglichst vielen Outfits.

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imageDie Jacke kann nur aus Stoffen genäht werden, die nicht ausfransen, da die Kanten nicht versäubert werden. Es eignen sich Wollwalk, Loden, Neopren… Ich hab einen Wollwalk von Das hüpfende Komma verwendet. Ein toller Stoff, aber leider auch ein Staub- und Fusselmagnet…

imageWichtig ist, dass man die Jacke wegen der offenen Kanten ganz akkurat zuschneidet. Gerade vorne am großen Kragen, denn der steht besonders im Fokus. Wenn es kühl und zugig wird, kann man den Kragen einfach vorne übereinanderschlagen und hat es gleich gemütlich warm. Sydney ist übrigens oversized geschnitten, ich habe eine M genäht. imageEin besonderes Detail sind auch die großen Taschen. Die werden zusätzlich noch von außen abgesteppt und so noch mehr betont.

imageVon innen sieht das dann so aus:

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Sehr hübsch finde ich auch die Rückenpasse. Die sorgt für eine perfekte Passform und ist ein echter Blickfang auf dem Rücken. Hier kann man  auch gut erkennen, dass die meisten Teile aufeinander genäht werden. Also wird z. B. die Rückenpasse auf die Rückseite gelegt und von außen festgesteppt. Das hatte ich nämlich zuerst überlesen und wie immer die Teile rechts auf rechts zusammengenäht. Das gibt aber an einigen Stellen dicke Wülste. Und es sieht natürlich auf viel besser aus, wenn die Nähte dekorativ außen liegen. Also war auftrennen angesagt. Zum Glück hatte ich noch nicht so viel gemacht.

imageUnd noch eine weitere Besonderheit weist Sydney auf: Die Jacke hat recht kurze Raglanärmel. Ich habe sie um 15 cm verlängert, damit sie besser wärmen. Aber dann kamen mir sie immer noch zu kurz vor und ich habe sie auf Langarm verlängert. Und jetzt brauche ich eure Meinungen: lieber mit kurzen oder lieber mit langen Armen? Ich bin mir so unsicher. Lange Arme sind natürlich wärmer, kurze Arme schicker.

Hier jetzt Bilder in der Langarm-Variante:

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Was meint ihr? Ich bin gespannt, was ihr denkt.

Noch einmal die Gegenüberstellung:

kurz                                                          lang

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Und los geht es jetzt zu RUMS und vielen tollen herbstlichen Ideen.

 

 

 

 

 

 

 

Ran an die Herbstgarderobe!

Hallo meine Lieben,

es hilft ja alles nix, der Sommer ist vorbei! Aber so schlimm finde ich es gar nicht. Denn der Saisonwechsel ist doch ein guter Grund, sich ein paar neue Sachen zu nähen.

Meine Lieblingsfarben diese Saison sind Bordeaux, Senf, Grau, Schwarz, vielleicht ein Schuss Petrol dazu. Und da ich den Lagenlook sehr gerne mag, habe ich mir eine kleine Bluse genäht, die ich solo jetzt im Übergang und dann, wenn es kälter ist, gut mit einem Strickjäckchen drüber tragen kann.

Ich habe mir für Sophie von Schnittchen entschieden.

SophievonschnittchenDas ist eine sehr hübsche, schlichte Bluse mit 3/4-langen Puffärmeln und einem runden Ausschnitt. Verwendet habe ich für sie meinen Stoffschatz, einen edlen, toll fallenden Baumwollbatist von Atelier Brunette. Die machen so tolle Stoffe, ich könnte mir alle kaufen! (Na ja, einige habe ich auch tatsächlich in meinem Stoffregal).

Sophie von schnittchenDie kleinen Streublümchen in Schwarz, Grau und Senf passen perfekt in mein herbstliches Farbkonzept. Und schon wieder hat sich übrigens meine dicke Kugelkette eingeschlichen, die war auch in meinem letzten Post mit dabei. Aber sie ist auch wirklich ein Kombiwunder und motzt jedes Outfit noch mehr auf.

Auf dem Bild unten seht ihr sehr gut die kleinen Puffärmel. Die tragen sich super und rutschen nicht über den Ellbogen nach oben und schneiden dann ein. Dadurch, dass sie genug Weite haben, fallen sie schön locker und lässig.

imageIch bin nur nicht so ganz mit meinem Ausschnitt zufrieden. Er wird mit einem Beleg gearbeitet, und der steht leider etwas ab. Das passiert mir ab und zu. Wenn jemand einen guten Tipp hat, wie sich das vemeiden lässt, nur her damit!

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Der Saum ist hinten länger als vorne und sehr schön gerundet. Er wird auch mit einem Beleg gearbeitet. Ich habe übrigens M genäht und bin nach unten hin dann in L übergegangen. Passt perfekt!

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Ich liebe meine neue Bluse! Lässig sieht sie zu Jeans aus, egal, ob reingesteckt oder drüber getragen. Und auch zu einem Rock passt sie gut. Das zeige ich euch vielleicht demnächst noch, denn ein passender Rock ist schon entstanden.

Und jetzt rüber zu RUMS, letzte Woche habe ich es leider nicht geschafft. Denn natürlich hat mich pünktlich zum Herbstanfang eine fiese Erkältung erwischt.

Verlinkt bei 12Tops Challenge bei santa lucia patterns

 

 

 

 

 

 

Koralle!

Hallo meine Lieben!

ich freu mich so, dass ich mit meiner Lieblingsfarbe Koralle bei der Farbensause von zwirnguin mit dabei sein darf. Dagmar hat die tolle Aktion organisiert und es sind so viele schöne Beiträge zu den verschiedensten Farben entstanden. Und als sie mich und Koralle dann noch als Überraschungsgast eingeladen hat, musste ich nicht lange überlegen. Klar, wir machen mit! Und zwar sehr gerne!

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Denn Koralle ist ein genialer Farbton. Irgendwas zwischen Rosa, Pink und Orange, herrlich frisch, dabei aber gar nicht aufdringlich und schrill. Und Koralle lässt sich vielseitig kombinieren. Die Farbe passt zu Grau, zu Weiß, zu Schwarz, zu Jeans, zu Rosatönen… Und ich würde behaupten, sie steht den meisten Frauen.

Ich habe für diesen Beitrag in meinen Schränken gestöbert und geschaut, was ich alles in Koralle habe. Tja, das ist nicht wenig. Mit vollen Händen ging es ab zum Shooting in den Garten. Jetzt kommen viele Bilder und ich zeige meine Lieblingsstücke.

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Mein wichtigstes, korallfarbenes Teil ist mein Moneta-Kleid von Colette Patterns. Es hat heute für euch hier Premiere. Ich liebe es und habe es im Sommer oft getragen. Es ist ganz schlicht und unspektakulär und lässt sich gerade deshalb vielseitig stylen und kombinieren. Für den Sommer habe ich mich für die Variante mit kurzen Armen entschieden. Im Schnitt sind noch 3/4 lange Arme und eine ärmellose Variante enthalten. Außerdem gibt es noch ein ergänzendes pdf mit fünf weiteren Kragenlösungen.

Das Kleid ist einfach zu nähen. Nur das Kräuseln in der Taille fand ich nicht so leicht. Mein Jersey war so „flutschig“ und die Falten sind unter der Maschine immer vom Füßchen weggeschoben worden. Dann habe ich den Tipp bekommen, drei Nähte zum Kräuseln zu setzen, und das hat in der Tat geholfen.

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Den Schnitt mag ich sehr. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine Variante im Batiklook, die ich hier gezeigt habe. Aber so in einem unifarbenen Jersey finde ich sie auch sehr hübsch. Besonders angetan haben es mir die Taschen. Die machen das Kleid  so lässig und gemütlich und praktisch.

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Und auch der große Ausschnitt ist so schön. Perfekt, um große Ketten zu inszenieren. Dass ich das gerne mache, ist euch wahrscheinlich auch schon aufgefallen… Die tolle Blumen hat mir übrigens einen Tag vor dem Shooting eine liebe Freundin geschenkt. Ein perfektes Accessoire für die Fotos!

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Sogar die Blumen in meinem Garten passen zum Outfit! Und meine Tasse auch! Nur Schuhe in Koralle habe ich nicht. Danach habe ich diesen Sommer gesucht, bin aber nicht fündig geworden.

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Und hier meine Kollektion an selbstgenähten Sachen. Taschen und T-Shirts, mit langen und kurzen Armen, teilweise auch mit geplotteten Motiven verziert. Alles habe ich in letzter Zeit hier gezeigt und beschrieben. Hier seht ihr übrigens auch ganz schön, dass Koralle viele Schattierungen haben kann, von ganz hell bis fast Orange.

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Nochmal von der Nähe alle meine Shirts aus diesem Frühling und Sommer. Manche sind ganz einfach, andere mit Plottermotiven oder mit schablonierten Motiven verziert. Getragen haben ich sie alle viel und gerne.

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Und meine Strandtasche und meine Hüfttasche, die ich schon letztes Jahr genäht habe:

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Weil es so schön ist, muss ich euch auch noch schnell meine Accessoires zeigen: ganz viele Nagellacke und ein paar Ketten und Armbänder.

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Ich finde es immer gut, wenn man sich auf ein paar Lieblingsfarben beschränkt (ich habe neben Koralle auch noch ein paar weitere Favoriten, wie beispielsweise Grau, Schwarz, Gelb, Weinrot), und auf diesen dann seine Garderobe aufbaut. So kann man immer perfekt und ohne langes Hin und Her kombinieren. Dieses Jahr bin ich so mit meiner Lieblingsfarbe perfekt durch den Sommer gekommen.

Nun ist aber gut, jetzt packe ich meine vielen Teile wieder ein. Hoffentlich konnte ich euch meine Lieblingsfarbe näherbringen. Ich schaue jetzt mal, wieviel Koralle ich noch in den Herbst und Winter retten kann. Und ein Moneta-Dress aus einem dickeren Stoff steht auf jeden Fall auf meiner ewig langen To-do-Liste…

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Ein Top, tausend Möglichkeiten

Hallo, meine Lieben,

so ganz langsam habe ich das Gefühl, dass sich der Herbst nähert. Also zeige ich euch noch schnell zwei meiner Lieblingsteile, die mich diesen heißen Sommer über begleitet haben. Das ist das Tiny Pocket Tank von Grainline Studio. Ein Schnitt, der eigentlich für Webware gedacht ist.

Meine erste Variante habe ich komplett aus dem Rest einer edlen Wendebettwäsche genäht.

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Und weil mir der Schnitt so gut gefällt, habe ich gleich noch eine Variante aus Jersey hinterhergeschossen. Das Material ist noch von meinem Maxikleid übrig, das ich euch letzte Woche gezeigt habe.

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So, jetzt aber eines nach dem anderen. Zuerst nochmals zu Variante 1. Der Schnitt ist, wie gesagt, eigentlich für Webware gedacht und im Grunde genommen ganz einfach zu nähen. Im Vorderteil gibt es Abnäher, der Rücken ist glatt. Die Saumkanten sind sehr schön gerundet, so fällt das Top locker und vorteilhaft. Was etwas kniffliger ist, ist das Versäubern der Ausschnittkanten mit Schrägband. Ich habe meines selbst gemacht, dafür habe ich den praktischen Schrägbandformer von Prym verwendet. Ich finde, ein sehr hilfreiches Teil.

Das Nähen des Täschchens erfordert genaues Arbeiten und gutes Bügeln. Aber der Mehraufwand lohnt sich, das kleine Täschchen ist gerade bei schlichten Stoffen ein hübscher Blickfang.

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Das Shirt sieht gut über der Hose aus, man kann es aber auch vorne etwas reinstecken. Auch nicht schlecht, finde ich.

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Und jetzt noch schnell ein paar Worte zum Thema Bettwäsche: Es lohnt sich wirklich, nach toller Bettwäsche Ausschau zu halten. Aber ihr solltet darauf achten, dass sie von guter Qualität ist. Meine ist von Marc O’Polo und ich bin echt begeistert, wie schön der Stoff fällt und glänzt, wie wenig er knittert, wie leicht er sich bügeln lässt.  Hier und hier könnt ihr schauen, was noch aus diesem Material entstanden ist.

Und voilà, die Hippie-Variante aus Jersey. Das Nähen des Tops aus Jersey ging wunderbar. Statt des Webbandes habe ich die Ausschnittkanten mit Jerseystreifen gesäumt, das ging natürlich wesentlich schneller. Also ein perfektes Teil, wenn es mal schnell gehen muss.

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Auch diese Variante kann man gut in die Hose stecken. Und sie sieht besonders hübsch in Kombination mit bunten Accessoires aus. Die niedliche Kette habe ich mir im Urlaub in Pisa gekauft. Die bunten Perlenarmbändchen sind selbst aufgezogen, und die Tasche habe ich schon ein paar Jahre.

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Aber auch über der Hose getragen macht sich das Top gut. Oder, was meint ihr?

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Witzig, in diesem Outfit hatte ich die ganze Zeit über gute Laune. Das liegt bestimmt an den Farben!

Hier noch ein Detailbild von vorne:image

Und eines von hinten:       image

Und weil es so langsam kühler wird und sich der Hochsommer verabschiedet, schnell ein Jäckchen überziehen. Auch das geht, und schon ist das kleine Top auch ein Begleiter für die Übergangszeit.

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So warm angezogen geht es ab zu RUMS. Bestimmt gibt es schon einige Herbstoutfits zu bestaunen.

 

Maxikleid – perfekt für den Urlaub

Hallo meine Lieben,

schon ist die schönste Zeit des Jahres wieder vorbei: Zwei herrliche Wochen in der Toskana und drei relaxte Tage in Südtirol liegen hinter mir. Wir waren zusammen mit einer Freundin und ihren Kids in einer tollen Ferienwohnung mit Pool und herrlichem Blick in die wunderschöne Landschaft. Wir hatten herrliches Wetter, meine neues Kleid, das Maxikleid nach dem Schnitt von lillesol und pelle, kam mehrmals zum Einsatz. Und wie ihr seht, hat auch der Limoncello sehr gut geschmeckt…

imageDer Schnitt ist ganz einfach und schnell gemacht. Das kam mir sehr entgegen, denn das Kleid ist wirklich auf den letzten Drücker vor dem Urlaub fertig geworden und dann gleich in den Koffer gewandert. Ich habe mich für die Variante mit Trägern zum Binden entschieden. Dafür habe ich ein gekauftes Jersey-Schrägband in Schwarz verwendet, das ich schon vor einiger Zeit einfach mal so gekauft habe. Nun hat es seine Bestimmung gefunden.

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Die Länge der Träger lässt sich durch Knoten variieren, so kann man immer entscheiden, wieviel Einblick man gewähren möchte. Praktisch, finde ich.

Den genialen Stoff habe ich übrigens von Maxantonia geschenkt bekommen. Ist er nicht wunderschön?! Es ist ein Jersey mit einem leichten Synthetikanteil, und er eignet sich perfekt für diesen Schnitt, weil er einen tollen Fall hat. Aus dem Rest habe ich mir übrigens auch noch ein Top genäht, und es ist noch ein bisschen übrig. Mal schauen, wofür das Stückchen noch reicht.

Vor der roten Wand unseres Ferienhauses kommt Stoff ganz besonders gut zur Geltung. Ich habe in der blendenden Abendsonne posiert, bevor es zum Essen ging.

Maxikleid lillesol und Pelle Zum Glück sitzt das Kleid locker, sodass meine angefutterten Urlaubspfunde nicht so dolle auffallen (hoffe ich zumindest). Aber ich fand das leckere Essen in der Toskana einfach unwiderstehlich. Dazu dann noch das eine oder andere Gläschen Vino, Frizzante etc… Aber was soll’s, jetzt wird eben wieder kürzer getreten.

Auf dem folgenden Bild hat der Wind das Kleid ganz luftig aufgebauscht. Das ist genau der Effekt, der Maxikleider so angenehm zu tragen macht.

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Falls ihr euch wundert, dass meine Schuhe auf allen Bildern abgeschnitten sind – das ist Absicht. Ich mache bei der Aktion „This is not ok – Der Katalog der Nähbloggerinnen“ von Susanne von Mamimade mit. Sie stellt einen Katalog von Nähblogerinnen in ihren selbst genähten Outfits zusammen. Bedingung: Die Kleidung (auch die Schuhe!) muss entweder selbstgemacht oder fairwear sein. Bei Schuhen muss ich leider passen…

Susanne protestiert mit ihrer Aktion gegen die Ausbeutung der Näherinnen in der Bekleidungsindustrie. Eine tolle Idee, finde ich. Denn die Bedingungen, unter denen heute die schnell konsumierten Kleidungsstücke produziert werden, sind einfach schrecklich. Seitdem ich wieder viel nähe, verzichte ich häufig auf gekaufte Kleidung und freue mich, dass ich vieles selbermachen kann. Nicht alles, klar, aber doch viele Teile. Und diese trage ich dann auch lange, weil ich Zeit und Herzblut in sie investiert habe. Ich bin gespannt auf den bunten Katalog, der im September erscheinen wird.

Nun starte ich wieder in den Alltag. Zum Glück auch wieder mit Nähen, das habe ich schon vermisst.

 

verlinkt mit

Katalog der Nähblogerinnen

RUMS

 

Jasmin, kombiniert mit Velara

Hallo meine Lieben,

ich bin direkt froh, dass es endlich mal wieder etwas kühler ist. So konnte ich meine neue lange Hose und mein Shirt ohne Schweißausbrüche fotografieren.

Hier ist meine Velara von Schnittgeflüster und dazu passend das Shirt Jasmin von Cozy little world aus Frankreich.

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Velara kennen die meisten von euch bestimmt schon. Das ist eine lässige Hose, die man sowohl aus dehnbaren Stoffen, als auch aus Webware zuschneiden kann. Meine ist aus einem schwarzen, kräftigen Baumwolljersey. Schwarz trage ich sehr gerne, aber fotografieren lässt sich die Farbe einfach nicht so gut. Ich hoffe, ihr erkennt trotzdem etwas.

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Der Schnitt ist ganz einfach, sitzt aber perfekt und ist sehr bequem. Das Schöne ist, dass man keinen Verschluss nähen muss, die Hose wird durch Abnäher und einen Gummibund auf Figur gebracht. So ist sie schnell und easy genäht. Nach unten hin wird sie ziemlich schmal, das macht eine gute Figur. Taschen hat sie ebenfalls – was will man mehr?!

Ich habe mir auch noch eine aus einem ganz leichten, petrolgrauen Viskosejersey gemacht, die ist auch toll geworden. Ich zeige sie euch demnächst. Auf jeden Fall nähe ich mir noch eine Variante aus Webware. Und wenn ich ganz mutig bin, auch noch den Jumpsuit. Ich bin mir nur nicht sicher, ob mir das steht.

Dazu passt prima meine Jasmin. Das ist ein französischer Schnitt für ein T-Shirt mit V-Ausschnitt und einer ganz tollen, raffinierten Rückenpasse. Den Schnitt gibt es wahlweise auf Französisch oder Englisch. Er ist sehr ausführlich bebildert, so kommt man auch mit nicht so guten Fremdsprachen-Kenntnissen klar. Das Shirt fand ich sehr einfach zu nähen. Nur der V-Ausschnitt ist etwas tricky, das wird aber gut erklärt und hat prima funktioniert.

Ich hab einen korallfarbenen Jersey verwendet, den ich mir mal als günstigen Coupon gekauft habe. Passt perfekt zur Tasche, habt ihr’s bemerkt?

imageJasmin sitzt locker und wird nach unten hin ziemlich weit. Da der Saum gerundet ist, fällt er sehr schön. Aber das Besondere ist die Rückansicht. Denn hier wird der Stoff entlang einer Rückenpasse, die über die Schulter nach vorne verläuft, gerafft und fällt so locker nach unten.

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imageUm dieses raffinierte Detail zusätzlich zu betonen, habe ich eine geplottete Hibiskusblüte aus dem Silhouette-Store aus Silber-Glitzer-Bügelfolie aufgebracht. Die funkelt toll in der Sonne (wenn sie sich wieder mal zeigt).

imageIch werde mir bestimmt noch mehr Jasmin-Shirts nähen. Das ist ein perfektes Basic und herrlich wandelbar. Leider sind im Schnitt keine langen Arme enthalten. Auf den Herbst hin werde ich mir wohl selber welche basteln, damit ich Jasmin auch in der kalten Jahreszeit tragen kann.

Los geht’s zu RUMS, all die anderen tollen Sommeroutfits bewundern.

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Hochsommerliches Southport Dress

Hallo meine Lieben,

es war die letzten Tage, nein Wochen, so unglaublich heiß. Der beste Platz im ganzen Haus war mein Nähzimmer im Keller. Da konnte man es einigermaßen aushalten und gemütlich nähen.

Und endlich habe ich es geschafft, mir ein Southport Dress von True Bias zu nähen. Auf Instagram habe ich so viele tolle Beispiele gesehen, dieses Kleid musste ich einfach haben. Und tatsächlich, es ist wirklich perfekt Kleid für heiße Tage, da es keine Ärmel hat und schön luftig geschnitten ist. Voilà:

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Zufälligerweise hat mein Heidelbeershake farblich perfekt zum Kleid gepasst. Also mussten schnell Fotos geschossen werden, obwohl ein heftiges Gewitter im Anzug war und man mir und meinem Kleid die Spuren eines schwül-heißen Sommertages sehr ansieht. Aber fürs Bügeln, Pudern und Lippenstift auftragen war leider keine Zeit mehr.

Southportdress

Ich habe einen leichten Chambray verwendet. Der ist keine Meterware, sondern mal wieder Bettwäsche, die ich günstig ergattern konnte (Bettwäsche habe ich schon hier und hier verwendet). Ich finde, es lohnt sich, bei Bettwäsche nach schönen Designs zu schauen. Gerade Markenware hat oft super Qualitäten und man hat gleich ein ordentlich großes Stück. Wenn jetzt der Ausverkauf startet, werden ich mich auf jeden Fall wieder umschauen gehen. Die gleiche Qualität habe ich mir übrigens auch noch in Hellblau und Grau gekauft.

imageDamit das Rosa nicht zu blass wirkt, habe ich ein tolles Schrägband auf Frankreich von Petit pan verwendet, das ich mir vor einiger Zeit auf dem Stoffmarkt gekauft und mir lange aufgespart habe.

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Der Schnitt ist einfach und auch für geübte Anfänger geeignet. Was natürlich nicht so einfach ist, ist das Einfassen mit Schrägband. Da habe ich auch noch immer etwas zu kämpfen, aber ich werde besser.

Ich hatte das Oberteil genau nach meinen Maßen zugeschnitten, aber es war mir viel zu groß. Deshalb musste die Knopfleiste weichen. Denn ich habe in der vorderen Mitte Volumen weggenommen und eine Mittelnaht genäht, sogar mit französische Naht! Das gleiche habe ich dann auch hinten gemacht und außerdem noch unter den Armen Stoff weggenommen. Beim nächsten Mal schneide ich es mir obenrum zwei Größen kleiner zu.

Mit einem Bindeband wird es auf Figur gebracht. Das finde ich sehr angenehm, denn so lässt sich die Weite je nach Bedarf ganz schnell regulieren. So sind auch zwei Milchshakes ganz leicht zu kaschieren…

Den Rock habe ich an der Hüfte etwas breiter zugeschnitten und das war gut so. Und was ich auch mal wieder super finde: Das Kleid hat Taschen!

Ich bin nach all diesen Änderungen sehr zufrieden mit meinen Southport Dress und es wird in jedem Fall mit in den Sommerurlaub reisen dürfen.

Und los geht es zu RUMSm!

 

 

 

 

 

 

Staple dress: das perfekte Sommerkleid

Hallo meine Lieben,

in dieser Hitze die letzten Tage konnte ich es nur in ganz leichter Kleidung aushalten. Bei hochsommerlichen Temperaturen mag ich Kleider und Röcke am liebsten. Das ist einfach herrlich luftig und leicht. Die von der Stange gekauften Sommerkleider gefallen mir meistens nicht, sie passen nicht, die Farbe, das Stoffdesign, die Länge…  sind nicht perfekt. Aber zum Glück kann ich mir ja was Eigenes nähen. Auf Instagram habe ich in letzter Zeit oft das Staple Dress gesehen und wusste schnell, dass der Schnitt von April Rhodes gut zu mir passt. Und hier ist es:

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Das Kleid hat überschnittene Schultern und sitzt sehr luftig. In der Taille wird es gesmokt und so in Form gebracht. Man kann es so tragen oder mit Gürtel, was mir noch besser gefällt. An das in der Anleitung beschriebene Smoken der Taille habe ich mich allerdings nicht getraut. Ich habe stattdessen, wie es auch als Alternative vorgeschlagen wird, ein Gummiband auf die Innenseite genäht. Da hatte ich noch nicht das tolle Tutorial von pattydoo gesehen. Beim nächsten Mal wird also gesmokt. Ich will ja auch etwas dazulernen.

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Das Staple Dress hat noch ein großes Plus: Taschen! Ich liebe dieses Detail. Wer mag, kann sie aber auch weglassen. Das wird in der Anleitung alles gut beschrieben.

Staple dressZur Wahl stehen außerdem zwei Saumarten. Ein klassischer gerader Saum, wie ich es gemacht habe. Oder ein nach hinten um einiges länger werdender Saum. Der sieht auch gut aus, aber an mir mag ich das nicht so gerne.

Die Anleitung ist komplett bebildert, aber auf Englisch. Ich bin super klargekommen. Der Schnitt ist ziemlich einfach, es gibt keinen Reißverschluss, keine Knopflöcher. Die Taschen erfordern vielleicht ein bisschen Übung, ebenso das Einfassen der Armausschnitte und des Halsausschnittes.

Die Länge des Oberteils kann man übrigens auf die eigenen Maße anpassen. Das hab ich nicht gemacht, sondern es einfach unverändert genäht. Beim nächsten Mal werde ich das Oberteil aber doch leicht verlängern, da die Taille etwas zu hoch für mich sitzt.

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Für das Kleid solltet ihr weich fallende Stoffe verwenden. Ich habe Viskose mit einem coolen Print genommen. Diesen habe ich schon vor einiger Zeit bei meinem örtlichen Stoffhändler gekauft. In einer riesigen Menge, weil er reduziert war. Das reicht noch locker eine Hose und ein paar Oberteile…

Einige weitere interessante Kleiderschnitte habe ich mir in letzter noch gekauft, die werde ich euch nach und nach zeigen. Wenn ich nur mehr Zeit für meine Nähmaschine hätte!

Nun geht es auf zu RUMS, da gibt es heute bestimmt eine Menge toller Sommeroutfits zu bewundern.

 

Justanothertee: Geniales Schnittmuster for free

Hallo meine Lieben,

Monika von schneidernmeistern ist ein toller Geniestreich gelungen. Sie hat einen lässigen Shirt-Schnitt entwickelt, der sich sowohl für Webware, als auch für Jersey eignet. Und als ob das nicht schon genug wäre – den tollen Schnitt stellt sie uns Näherinnen auch noch gratis zur Verfügung. Schaut hier.

Ich habe gleiche beide Varianten ausprobiert.

Hier Webware: image

Und hier Jersey:

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Monikas Ziel war es, die Vorteile drei toller, beliebter und außerdem noch gratis zu habender Schnitte in einem zu vereinen.

1. Das Mandy Boat Tee von Tessuti patterns, das ich euch hier schon gezeigt habe. Ein sehr weites Oversize-Shirt mit U-Boot-Ausschnitt, das sich vielseitig stylen lässt. Ich finde, es sieht, zumindest an mir, nur zu Hosen gut aus.

2. Das Hemlock-Tee von grainline. Auch das ist ein Oversize-Shirt, nicht ganz so weit wie das Mandy Boat, dafür etwas länger geschnitten. Eines habe ich mir schon genäht, wer mag, schaut hier.

3. Dann das Plantain von Deer & Doe. Diesen Schnitt liebe ich im Gegensatz zu Monika sehr und habe ihn schon hier und hier und hier gezeigt. Das Shirt hat einen schönen großen Ausschnitt und eine leicht nach unten ausgestellte Passform, was für Frauen mit Rundungen sehr schmeichelhaft ist. Es lässt sich wunderbar zu Röcken kombinieren und zaubert eine tolle Silhouette.

Alle drei Shirts sind sehr einfach und schnell genäht, perfekt für mich und meine Ungeduld.

Monika hat nun ein lockeres Shirt entwickelt, das einen sehr schönen großen Ausschnitt und überschnittene Ärmel hat. Und es besteht nur aus zwei Teilen.

Das Nähen ist ganz einfach, wenn man nicht wie ich den Fehler macht, die Nahtzugabe am Ausschnitt zu vergessen. Das ist mir bei meiner Variante aus Webware nämlich passiert. Ich hatte mir sogar einen tollen Beleg selbst gebastelt und dann beim Anprobieren gemerkt, dass der Ausschnitt viiiiiiiiel zu weit ist. Er ist zwar an sich schon sehr weit angelegt, aber ich habe das Shirt wirklich verloren. Nach einer Frustphase über Nacht habe ich dann einfach eine Naht am Beleg gesteppt, wodurch ein Tunnel entstanden ist. In den habe ich dann vorne mittig ein Stück Hutgummi eingezogen. So entsteht eine dekorative Raffung und der Ausschnitt passt so.

Jetzt bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Shirt und sicher werde ich es oft tragen.

 

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Das Shirt ist hinten länger als vorne, das mag ich gerne in Kombination mit Hosen.

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Für die Variante aus Jersey habe ich einen unglaublich bunten Stoff  aus meinem Vorrat verwendet. Er ist sehr schrill und knallig, eigentlich gar nicht das, was ich sonst trage. Zusammen mit einer schwarzen Hose sieht es ja schon ganz gut aus. Und die Form und den Fall mag ich auch sehr. ABER das viele Bunt, ich weiß nicht. Ich würde sagen, es muss noch eines in unauffällig her.

Justanothertee 1

Übrigens: Falls mir jemand einen Tipp für ein Schnittmuster hat für so eine Hose, wie ich sie hier trage, dann wäre ich dankbar. Ich liebe sie nämlich sehr, aber sie ist schon ein paar Jahre alt und hat ihre besten Tage gesehen.

Monikas justanothertee ist definitiv gut gelungen und ein tolles Basicteil für jede Sommergarderobe. Ich bin gespannt, was die anderen für tolle Shirts zaubern werden.

Jetzt geht es erstmal zu RUMS zum Schauen, was bei dieser Hitze alles so entstanden ist. Außerdem noch zu Nähfrosch und der Party für kostenlose Schnittmuster.

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