Taylor Dress aus der Fibre Mood 4/19

War das nicht ein herrliches Osterwetter? Man konnte wirklich meinen, der Sommer sei schon da. Perfekte Voraussetzungen, um mein neues Kleid Taylor Dress aus der heute erschienenen Fibre Mood 4/19 zu fotografieren und einzuweihen.

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Kennt ihr die Zeitschrift Fibre Mood schon? Das ist ein modernes Magazin aus Belgien, mit tollen Schnitt- und Strickmustern für Damen, Herr und Kinder. Das Konzept der Zeitschrift finde ich sehr innovativ und gelungen. In der Printausgabe gibt es zu jedem Modell eine Kurzanleitung, mit der erfahrene Näherinnen gut klarkommen. Wer es detaillierter möchte, schaut einfach auf der Homepage nach, dort gibt es zu jedem Modell eine ausführliche Anleitung.

Auf der Website gibt es noch viele weitere Informationen zu den Modellen mit Tipps, wie sich die Schnittmuster anpassen lassen, Stoff- und Stilempfehlungen usw. Zudem können sich alle „sewistas“ weltweit auf der Plattform austauschen, inspirieren und unterstützen.

Mit der sehr sympathischen Teresa, einer der Herausgeberinnen, bin ich auf der H & H in Köln ins Gespräch gekommen und sie hat mich zu den „Secret Sewistas“ eingeladen. Das ist ein Team internationaler Nähbloggerinnen, die die Schnitte schon vor Erscheinen der Zeitschrift zu sehen bekommen und sich einen zum Nähen eines Designbeispiels aussuchen dürfen.

Hier also mein Taylor Dress.

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Das Kleid ist recht einfach geschnitten, hat aber ein paar besondere Details. Das markanteste ist sicherlich der V-Ausschnitt mit Falte.

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Wie ihr ganz gut erkennen könnt, wir der Ausschnitt mit einem Schrägband versäubert. Vom Ausschnitt aus bis zur Taille zieht sich dann eine breite Falte.

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Die angeschnittenen Ärmel sind sehr luftig, sodass sich das Kleid auch bei hochsommerlichen Temperaturen sicher sehr angenehm trägt.

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Die Ärmel haben eine Manschette als Abschluss, was ich ein hübsches, liebevolles Detail finde. Viel dekorativer als einfach nur ein umgeschlagener Saum.

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Und Taschen hat das Taylor Dress auch. Die verschwinden in der weiten A-Linie wunderbar und tragen überhaupt nicht auf. Und sie sind so herrlich bequem und lässig.

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In der Taille wird ein Gummiband aufgenäht, das das locker geschnittene Kleid in Form bringt.

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Um die Taille zusätzlich zu betonen, habe ich mir einen schnellen Gürtel aus einem dekorativen Band von Vostex genäht. Diese griechische Firma habe ich schon letztes Jahr auf der H & H in Köln entdeckt und mich mit einer Auswahl an Bändern eingedeckt, unter anderem mit diesem hier. Und auch dieses Jahr bin ich fündig geworden … Schaut unbedingt mal auf deren Seite und im Shop vorbei. Aber seid gewarnt, das ist ein wahres Bändereldorado, das zum Shoppen verführt.

 

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Verwendet habe ich für mein Kleid übrigens eine gewebte Baumwolle mit Silberstreifen von Stoff und Stil, die es allerdings nicht mehr gibt. Da der Stoff ziemlich fest und steif ist, hat mein Kleid einen ziemlichen Stand. Das stört mich eigentlich nicht, denn so wirkt es auch festlich und elegant. Schade ist nur, dass es sich dadurch auch etwas nach oben schiebt, sodass der Ausschnitt auch noch oben gezogen wird und etwas absteht.

Wenn ihr Lust habt, dann schaut euch auch mal all die anderen tollen Designbeispiel zum Kleid an #fibremoodtaylordress , da sind so tolle Versionen entstanden.

Unten findet ihr den Link zur Linkparty mit all den Modellen zur neuen Ausgabe. Lasst euch inspirieren!

 


Gut zu wissen

*Beitrag enthält unbezahlte Werbung*

Schnitt: Taylor Dress aus der Fibre Mood 4/19 (wurde mir zur Verfügung gestellt)

Stoff: gekauft bei Stoff und Stil, leider nicht mehr erhältlich

Band: von Vostex

Verlinkt mit der Linkparty von Fibre Mood

Glamouröse Frau Fannie

Habt ihr auch ein paar Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder gerne näht? Bei mir ist das Frau Fannie von Studio Schnittreif. Ich finde das Kleid so wunderbar wandelbar. Es sieht aus so vielen Designs gut aus und sitzt bei mir einfach super.

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Aus dem unglaublich tollen French Terry „Blackslash“ des belgischen Labels About Blue fabrics habe ich mir eine glamouröse Fannie genäht.

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Wie toll und ungewöhnlich der Stoff ist, lässt sich leider sehr schwer einfangen. Auf schwarzem Grund sind altrosa metallic Sprenkel im Folienprint aufgebracht. Diese glänzen und schillern wunderschön und wirken total edel. Die Stoffqualität ist super, das Material trägt sich sehr angenehm und ist ein absoluter Hingucker. Wenn ich das Kleid trage, werde ich wirklich häufig auf das Design und den Glanz angesprochen.

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Die Kombination aus dem eher lässigen Schnitt und dem edlen Stoff finde ich für mich richtig toll. Je nachdem, wie ich das Kleid style, wirkt es schick oder casual. Kleidungsstücke, die diesen Spielraum bieten, habe ich viele in meinem Kleiderschrank.

Besonders gerne mag ich die bequemen Taschen im Rockteil und die Teilungsnaht im Rücken, die das Kleid auf Figur bringen.

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Zur Glamour-Frau Fannie kann ich meine Kugelkette von Baba Jewellery wunderbar kombinieren. Ich trage hier die kurze Kette mit verschiedenen Kugeln in Rosatönen, Schwarz und Grau. Passt perfekt!

Schaut doch mal bei Barbara, der Designerin hinter dem Label, vorbei. Sie bietet Silberketten mit Kugeln zum Wechseln an. Die Kugeln bekommt ihr in ganz vielen verschiedenen Farben und Größen aus Glas oder Halbedelsteinen. So könnt ihr euch zu jedem selbstgenähten Outfit die passende Kette zusammenstellen.

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gut zu wissen

Schnitt: Frau Fannie von studio schnittreif

Stoff: Blackslash von About Blue fabrics

Kette: Baba Jewellery

verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag,

*unbezahlte Werbung: Stoff und Schnitt wurden mir zur Verfügung gestellt*

Frau Lori, der neue Mantelschnitt von Hedi näht

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Juhu, endlich Frühling! Zumindest fast. Am Morgen und Abend ist es noch immer ganz schön kühl und man merkt auch tagsüber, dass die Luft noch nicht aufgewärmt ist. Genau das perfekte Wetter für einen Übergangsmantel.

Wenn ihr auf der Suche nach einem Schnitt seid, dann kann ich euch Frau Lori von Hedi näht ans Herz legen. Miriam von Mecki macht und ich haben uns vor einiger Zeit getroffen und Partnerfotos von unseren Frau Loris gemacht. Mit Selbstauslöser und es wurde schon dunkel,  deshalb ist das eine oder andere Bild auch ein bisschen unscharf. Schaut bei Miriam vorbei, wenn ihr mehr über ihren Mantel wissen wollt.

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Ich mag den lässigen Schnitt total gerne, weil er sich vielseitig kombinieren lässt. Der Mantel macht sich über Hosen genauso gut wie über Kleidern und Röcken.

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Die charakteristische Besonderheit ist der Schalkragen, der gleichzeitig eine Kapuze ist. Oder eher die Kapuze, die ein Schalkragen ist? Egal, das sieht cool aus und außerdem totel schön kuschelig.

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Wenn ein kalter Wind bläst, dann könnt ihr euch die Kapuze überziehen und euch einkuscheln.

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Wird es zu warm, einfach runter damit und mit einem Griff als Kragen drapieren. Als Farbakzent und weil es so noch gemütlicher wird, habe ich an den Ärmeln ein grobes Strickbündchen in Hellgrau angenäht.

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Super ist auch, dass der Mantel schnell genäht ist, weil er offenkantig verarbeitet wird. Da müsst ihr natürlich schauen, dass ihr einen geeigneten Stoff verwendet. Scuba oder Walkloden bzw. Wollwalk sind perfekt. Sie müssen nicht versäubert werden und haben einen schönen Stand. Letzteres ist wichtig, damit sich der Kragen gut legt.

Ich habe einen Walkloden von Snaply in der Farbe Altrosa verwendet. Ihr bekommt ihn in vielen weiteren wunderschönen Farben hier. Ich könnte mir glatt auch noch einen nähen. Grau und Dusty Mint wären meine beiden weiteren Favoriten…

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Ich habe meine Taschen übrigens festgenäht, damit sie schön an Ort und Stelle bleiben. Dazu habe ich sie einfach mit Stecknadeln gut fixiert und dann gesteppt. Und ich habe die Länge um ca. 4 cm gekürzt, weil ich nur 1,65 m groß bin.

Miriam und ich, wir sind happy mit unseren Kuschelmänteln und hoffen, dass sich bald mal wieder die Gelegenheit für ein gemeinsames Shooting ergibt.

Ich trage zu meinem Outfit eine tolle Kette von Baba Jewellery. Barbara, die Designerin hinter dem Label, bietet Silberketten mit Kugeln zum Wechseln an. Die Kugeln bekommt ihr in ganz vielen verschiedenen Farben und Größen aus Glas oder Halbedelsteinen. So könnt ihr euch zu jedem selbstgenähten Outfit die passende Kette zusammenstellen. So etwas liebe ich total!

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Gut zu wissen

Schnitt: Frau Lori von Hedi näht

Stoff: Walkloden in Altrosa von Snaply 

Verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag, sewlala

Schmuck: von Baba Jewellery

Schnitt und Stoff wurden mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt

Frühlingsgefühle mit Flurina

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Die Mädels in der Schweiz bei Hello Heidi Fabrics sind sooo fleißig und haben wieder eine neue Eigenkollektion designed: Flurina. Der Nachfolger zur Kollektion „Flur“ basiert auch auf einer alten Holzdruckplatte aus Birnbaumholz. Das Blütendesign ist allerdings viel kleiner und filigraner  (oben rechts im Bild).

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Foto von Hello Heidi Fabrics

Passend dazu gibt es tollen Sommersweat in Uni, Jersey mit Streifen, Bündchen und Kordeln. Unendlich viele, auch auf den ersten Blick überhaupt nicht naheliegende Kombinationen sind möglich. Schaut euch unbedingt auch bei den anderen Designnäherinnen um, da seht ihr die tollsten Beispiele!

Ich hab mich dieses Mal für die schlichte Variante entschieden und mir ein Outfit in Rosa und Prugna genäht.

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Der Blazer „Blanche“ ist aus der La maison Victor 04/15. Ich habe für ihn den Sommersweat in der Farbe Prugna verwendet. Das ist ein satter Beerenton und die Stoffqualität ist hervorragend. Er leiert nicht aus, behält die Form und trägt sich sehr angenehm.

Entgegen der Anleitung habe ich meinen Blazer ohne Futter genäht. Er sollte nämlich ganz lässig wirken und leicht sein. Auch die Taschen habe ich weggelassen.

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Die Passform finde ich ziemlich gut. Beim nächsten Mal werde ich die Ärmel aber etwas verschmälern. Ich mag es ja übrigens auch, wenn man die Ärmel von Blazern hochkrempelt. Dann sehen sie nicht so klassisch und steif aus.

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Eigentlich bin ich überhaupt nicht der Blazertyp. Ich finde sie so förmlich, unbequem und irgenwie an mir spießig. Aber aus Sweat, kombiniert mit Jeans, Ringelshirt und Sneakers, finde ich es richtig toll.

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Das Shirt habe ich nach dem Freebook Mandy Boat Tee von Tessuti genäht. Den Schnitt gibt es schon ganz lange. Ich habe den Klassiker schon ein paar Mal genäht, schaut mal hier und hier .   Nun wurde der Schnitt überarbeitet, dabei etwas verschmälert und in mehrere Größen gradiert.

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Ich finde, dass sich die Überarbeitung des Schnittes gelohnt hat. Die schmalere Form ist schöner, nicht mehr ganz so kastig und oversized, aber immer noch lässig.

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Der tolle Ringeljersey in Rosa Scuro und  Prugna ist wie gemacht für diesen Schnitt. Das Shirt sieht aus den anderen Ringeln aus der Kollektion Flurina bestimmt auch genial aus. Ich hab auch schon Pläne, was ich noch brauche…

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Foto von Hello Heidi Fabrics

Die Jerseys sind wie auch die anderen Stoffe aus der Flurina-Kollektion von einer ganz besonders tollen Qualität. Kein Wunder, sie wurden ja auch wieder bei Albstoffe produziert.

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Ich bin so froh, dass der Frühling sich nun endlich zeigt und ich mein Outfit ausführen kann. Die frischen Farben machen so gute Laune!

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Gut zu wissen

Stoffe von Hello Heidi fabrics:

Sommersweat Prugna

Ringeljersey Rosa Scuro – Prugna

wurden mir zum Nähen der Designbeispiele zur Verfügung gestellt

Schnitte:

Blazer: Blanche aus der La Maison Victor 04/15

Shirt: Mandy Boat Tee von Tessuti, ein Freebook!

Verlinkt mit:

Du für dich am Donnerstag

 

Kuschelpulli für die letzten kalten Tage

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Ich hab mal wieder gestrickt. Einen kuschelweichen, dicken Pullover für eisige Tage in einem tollen hellen Grau, das zu allem passt (leider ist der Farbton momentan ausverkauft). Das Set für den Arts Sweater bekommt ihr in vielen wunderschönen Farben bei We are Knitters. 

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Der Pullover ist ganz einfach zu stricken, er eignet sich auch wunderbar für Anfängerinnen. Man muss lediglich rechte und linke Maschen können, damit man glatt rechts und Perlmuster arbeiten kann.

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Das Perlmuster braucht man für den Halsausschnitt und für die Bündchen.

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Da man die tolle Schafwolle The petite Wool mit 8er-Nadeln strickt, ist der Pulli auch ziemlich schnell fertig.

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Im Grunde genommen besteht der Pulli auch nur aus Rechtecken. Ihr strickt je eines für das Vorder- und Rückenteil sowie je eines für die Ärmel.

Die Ärmel habe ich etwas variiert und Abnahmen gearbeitet, damit sie nicht ganz so weit sind, wie eigentlich vorgesehen.

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Ich trage den Pullover sehr gerne mit einem Langarmshirt darunter. Ich mag es, wenn es oben und unten etwas herausblitzt.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie lange ich meinen Kuschelpulli noch tragen kann, bevor der Frühling Einzug hält.



Gut zu wissen

Strickset Arts Sweater von We are knitters (wurde mir zur Verfügung gestellt)

Verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag

Cooler Cord

Als Barbara und Bettina von Hello Heidi Fabrics uns Designnäherinnen neulich fragten ob wir Lust hätten, Designbeispiele für eine Cord-Aktion zu nähen, war ich im ersten Moment ehrlich gesagt sehr, sehr zurückhaltend. Ich musste an meine Jugend denken, an unbequeme Breitcordhosen, Latzkleider aus Cord (das habe ich bei meiner Einschulung getragen) und Lehrer-Cordsakkos mit Lederflicken auf den Ellenbogen …

Aber nachdem ich die Fotos der Stoffe gesehen hatte, war ich überzeugt und das Kopfkino ging los. Es sollte eine kurze, schlichte Jacke werden, die sich vielseitig kombinieren lässt. Und voilà, hier ist das Ergebnis:

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Ich habe mich für den tollen Feincord in der Farbe Charcoal, den Hello Heidi Fabrics neu ins Programm aufgenommen haben (schaut mal hier), entschieden. Der wunderschöne Grauton passt zu vielen verschiedenen Farben und fügt sich perfekt in meine Garderobe ein.

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Auf der Suche nach einem passenden Schnitt bin ich in der La Maison Victor 02/2015 fündig geworden. Die Jacke „Mona“ eignet sich gut für den Cord.

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Ich mag die Teilungsnähte, die die Jacke im Vorderteil auf Figur bringen, sehr gerne. Sie werden mit einer Ziernaht abgesteppt, was sie nochmals besonders betont.

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Auch in der hinteren Mitte wird eine abgesteppte Naht gearbeitet (auf dem Foto leider nicht ganz so gut zu erkennen).

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Das Originalmodell in der Zeitschrift ist aus einem Bouclé mit offenen Kanten gearbeitet. Leider wird das erst im letzten Anleitungsschnitt erwähnt. So hatte ich natürlich keine Nahtzugabe am unteren Saum angeschnitten. Aber zum Glück bin ich nicht die allergrößte, sodass die Länge gerade so noch geht.

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Man kann das Jäckchen auch schick kombinieren, ich finde es aber mit lässigen Teilen noch schöner. Hier trage ich ein Timpe Tee von schneidernmeistern aus einem rosa-weißen Ringeljersey und eine Frau Paula von Hedi näht aus einem grauen Romanit dazu.

Habt ihr jetzt auch Lust auf Cord und Flanell bekommen? Dann hüpft mal schnell rüber in die Schweiz zu Hello Heidi Fabrics ! Da bekommt ihr noch bis zum 03.03.2019 20 % Rabatt auf alle Cord- und Flanellstoffe von Robert Kaufmann. Ihr bekommt eine richtig große Auswahl an tollen Farben und Qualitäten!



Gut zu wissen

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Stoff

Jäckchen: Feincord hier von Hello Heidi Fabrics (wurde mir zum Nähen eines Designbeispiels zur Verfügung gestellt)

Shirt: Ringeljersey aus meinem Bestand

Hose: Romanit aus meinem Bestand

 

Schnitte

Jäckchen: „Mona“ aus der La Maison Victor 02/2015

Shirt: Timpe tee von schneidernmeistern (wurde mir zur Verfügung gestellt)

Hose: Frau Paula von Hedi nähte (wurde mir zur Verfügung gestellt)

 

verlinkt mit: Du für dich am Donnerstag

 

Hoodie mit coolem 3D-Schriftzug

Vor einiger Zeit habe ich ein Kaufshirt mit einer tollen, hochgeprägten Schrift gesehen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mir unbedingt überlegen musste, wie man das selbst machen kann. Und ich hab’s hingekommen, schaut mal hier:

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Ich wollte schon immer mal den Mix and Match-Hoodie von Ki-ba-doo nähen und für dieses Projekt ist der Schnitt perfekt. So richtig schön lässig.

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Ich habe mich für die lange Version mit Kapuze und Raglanärmeln entschieden. Den tollen petrolfarbenen Sweat habe ich von pepelinchen (ihr bekommt ihn hier) . Er eignet sich perfekt für den Schnitt und den 3D-Schriftzug.

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Ich habe eine Weile hin und her überlegt, ob ich wirklich Pink als Kontrast zum Petrol einsetzen soll. Das ist natürlich schon ein krasses Statement. Aber jetzt bin ich froh, dass ich es gewagt habe. Das ist gerade im momentanen Wintergrau so ein schöner Farbflash, der die Laune hebt und defintiv Aufmerksamkeit erregt.

Die Kapuze hat ein Futter aus einem pinkfarbenen Jerseyrest bekommen, die Grobstickbündchen und das Satinband hatte ich auch noch in meinem Vorrat. Und habt ihr gesehen, die tolle Hüfttasche nach der gratis Anleitung von Milliblus, die ich euch neulich hier schon gezeigt habe, passt auch zu diesem Outfit perfekt.

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Und so habe ich den 3D-Schriftzug gemacht:

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Als Vorlage habe ich mir die Buchstaben auf ein kariertes Blatt gezeichnet. Dieses wird dann an der gewünschten Stelle mit Stecknadeln fixiert. Auf der Rückseite habe ich ein Rechteck aus Style-Vil deckungsgleich ebenfalls mit Stecknadeln fixiert. So entsteht eine Art Sandwich aus Vorlage, Stoff und Style-Vil. Gut stecken, die Schichten dürfen während des Nähens nicht verrutschen!

Dann habe ich den Füßchendruck auf ein Minimum eingestellt. Mit einer Microtexnadel und farbig genau passendem Garn habe ich dann die Buchstaben auf dem Papier mit einem kurzen Geradestich nachgenäht.

Sind die Konturen genäht, könnt ihr das Papier, das durch das Nähen perforiert wurde, ziemlich gut abziehen. Ein paar hartnäckige Papierstückchen habe ich mit einer Pinzette abgezogen.

Zum Schluss schneidet ihr das Style-Vil auf der Rückseite ganz vorsichtig weg, sodass es nur in den Innenflächen der Buchstaben bleibt. Dafür braucht ihr gute Nerven und eine ruhige Hand ;)  Ich habe   dafür eine Applikationsschere verwendet. Damit ist das Risiko minimiert, dass man in den Stoff schneidet.

So sieht das dann auf der Rückseite aus:

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Euer so aufgemotztes Kleidungsstück solltet ihr bei 30 Grad im Schonwaschgang in einem Wäschesäckchen waschen, nur leicht schleudern und es nicht in den Trockner geben.

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Während des Ausklügelns und des Nähens sind mir 1000 weitere Ideen eingefallen, was man mit dieser Technik noch so alles machen könnte… 

Und weil meine jOne aus Wollbouclé, die ich euch in meinem letzten Blogbeitrag hier ausführlich vorgestellt habe,  so schön über den Longhoodie passt, muss ich euch die Kombination zum Schluss auch noch zeigen.

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Die Hamburger Jung Hat, die ich nach der Anleitung von feuerfangen schon im Herbst gestrickt habe, fügt sich hier auch noch perfekt ein.

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Wie findet ihr den 3D-Effekt? Probiert ihr das auch mal aus?


gut zu wissen

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Stoffe:

Sweat von pepelinchen hier (wurde mir für dieses Projekt zur Verfügung gestellt)

Style-Vil von Freudenberg

Bündchen und Kapuzenfutter aus meinem Vorrat

Schnitte:

Mix and Match-Hoodie von Ki-ba-doo

Bauchtasche, gratis bei Milliblus

jOne von Prülla

Strickanleitung:

Mütze Hamburger Jung Hat

Verlinkt mit:

Du für dich am Donnerstag