Mein neuer schneller Lieblingsrock

Hallo meine Lieben,

ich habe einen neuen Lieblingsschnitt: Everyday Skirt von Liesl & Co.

imageWarum ich den Schnitt für den Rock für jeden Tag so toll finde? Das hat mehrere Gründe:

1. Er sieht superschön aus.

Ich mag die weite Form total gerne. Das ist schmeichelhaft und feminin, ohne aufzutragen. Und im Sommer ist das Flatterhafte herrlich luftig und leicht. Auch ist er geradlinig und schlicht, solche Schnitte liebe ich.

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2. Er ist ganz schnell genäht.

Ich gebe es zu, ich bin (meistens) faul und will ein schnelles Resultat. Schnitte, die sehr aufwändig sind und viel Feinarbeit und Geduld erfordern, sind in der Regel nicht mein Ding. Obwohl ich vorhabe, hier an mir zu arbeiten und mich Herausforderungen zu stellen. Wer aber ein schnelles Röckchen braucht, ist mit diesem Schnitt bestens bedient. Die englischsprachige Anleitung ist leicht verständlich und nachvollziehbar.

3. Er kommt ohne Reißverschluss aus.

Diese Tatsache trägt natürlich maßgeblich zu Punkt 2, dem schnellen Nähen, bei. Das Gefummel mit Reißverschlüssen braucht, zumindest bei mir, immer seine Zeit. Wenn sich das vermeiden lässt, bin ich dankbar. Ich finde, dass hier eine schöne Lösung gefunden wurde. Denn vorne hat der Rock einen festen Bund. Nur hinten ist ein Gummibund gearbeitet. So wirkt er irgendwie professioneller als Röcke mit durchgehendem Gummibund.

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4. Er hat Taschen.

Auch das finde ich bei Röcken total wichtig. Es ist einfach bequem und lässig, wenn man seine Hände und Kleinigkeiten verstauen kann.

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5. Er lässt sich einfach individualisieren.

Mit wenig Aufwand lassen sich tolle Effekte erzielen. Ich habe einen ganz schlichten grauen Baumwollstoff verwendet. Alle, die hier ab und zu lesen erinnern sich vielleicht, dass ich vor einiger Zeit eine edle Wendebettwäsche zu einer Bluse verarbeitet habe. Wer möchte, kann sie hier anschauen. Für den Rock habe ich die Reste dieser Bettwäsche verwendet. Und um einen kleinen Hingucker zu schaffen, habe ich den Bund mit einem hübschen Zierstich meiner Nähmaschine veredelt.

Man kann natürlich Paspelband am Bund oder an den Taschen mit einarbeiten, Webband oder Spitze aufnähen usw.

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6. Er lässt sich aus vielen verschiedenen Qualitäten und in unterschiedlichen Stilen nähen.

In Netz finden sich viele tolle Umsetzungen des Everyday Skirts. Von schick bis sportlich, aus Baumwolle, Jersey, Leinen, Jeans, Wolle…., alles ist möglich. Ich habe mir auch noch einen zweiten aus Leinen gemacht, den werde ich euch demnächst zeigen.

7. Er ist vielseitig kombinierbar.

Die Form ist sehr anpassungsfähig. Es sieht gut aus, wenn man ein schlichtes Shirt zum Rock kombiniert. Das kann man sowohl in den Bund stecken, als auch lässig darüber tragen. Mit Pulli oder Strickjacke macht er sich auch gut. Wenn man ein schickes Oberteil aus Seide dazu trägt, wird der Rock ausgehfein. Dazu hohe Schuhe und auffälliger Schmuck – fertig!

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Jetzt aber noch schnell zum Shirt. Das ist wieder mal ein Plantain von Deer & Doe, mein heißgeliebtes Freebook. Ich hab mir schon ein paar Varianten gemacht hier und hier und immer wieder finde ich einen Stoff, der sich perfekt für das Shirt eignet. Der Schnitt ist so herrlich vorteilhaft und unkompliziert. Ist doch toll, wenn man innerhalb von kürzester Zeit ein neues Shirt in Händen halten kann, ohne shoppen gehen zu müssen!

Die Säume habe ich mit silberfarbenem Stickgarn mit einem Zierstich gearbeitet, so kommt ein bisschen Glamour ins Spiel.

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Und jetzt geht es mit meinem Flatterrock ab zu RUMS. Mal schauen, was für sommerliche Outfits die anderen so genäht haben.

 

 

 

Französischer Schick mit “ La joueuse“

Hallo meine Lieben,

in meiner inzwischen ziemlich umfangreichen Schnittsammlung gibt es auch ein paar Schnitte aus Frankreich. Den ersten habe ich nun umgesetzt. Darf ich euch „La joueuse“ (die Spielerin) von mlm patrons vorstellen? Voilà:

la joueuse 1 Der Name „die Spielerin“ rührt daher, dass man bei diesem Schnitt mit vielen verschiedenen Stoffen und Materialien sowie Längen spielen kann. Denn der Clou ist, dass das Shirt zweilagig gearbeitet wird. Das seht ihr auf den Fotos unten ganz gut. Auf dem großen Foto oben habe ich die untere Lage in die Hose gesteckt.la joueuse 2Ich habe für die obere Lage einen ganz dünnen Baumwollstoff verwendet, den ich mir auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt bei uns in Stuttgart gekauft habe. Die zweite Lage besteht aus einer hauchdünnen rosa Viskose. Beides knittert sehr leicht, was ich während des Shootings feststellen musste. Die Bluse war frisch gebügelt und sah innerhalb weniger Minuten aus, wie einen Tag lang getragen.

la joueuse 3Aber das ist das kleinste Problem. Denn leider, leider, bin ich mit dem Schnitt nicht so zufrieden. Ich habe mich so aufs Nähen gefreut, weil ich die Idee, zweilagig zu arbeiten, toll und spannend fand. In meiner Fantasie sind schon ganz viele verschiedene Teile entstanden. Aber die Realität hat mich schnell eingeholt.

Das fing schon beim Ausmessen an. Ich brauche tatsächlich eine der größten Größen! Oh, das hat mich gleich etwas frustriert. Aber na ja, das kennt man ja von französischer Mode. Nachdem der Schock überwunden war, war ich wieder guter Dinge. Das Nähen an sich war eigentlich kein Problem, aber es braucht eben schon seine Zeit. Denn die Teile werden sehr gut durchdacht miteinander verbunden. Und ab und zu musste ich ein paar Fachbegriffe nachschlagen, aber das sehe ich positiv als Erweiterung meines französischen Wortschatzes.

la joueuse 4Der Frust kam dann beim Anprobieren. Die Bluse sitzt bei mir hinten und vorne nicht. Der Ausschnitt ist viel zu groß und rutscht mir ständig über die Schulter. Aber so stark, dass ich ein Top drunter tragen muss, um nicht im BH dazustehen. Und die Arme sind fast zu eng, der Stoff spannt sehr, wenn ich sie anhebe. Um den Bauch und die Hüfte ist es dann ganz o.k. Vielleicht hätte ich doch eine Größe kleiner nähen sollen? Ich weiß es nicht und hab ehrlich gesagt auch keine Lust, das nochmal auszuprobieren. Hat vielleicht eine von euch diesen Schnitt auch schon genäht und weiß einen Tipp? Ich würde mich freuen.

Aber wahrscheinlich muss ich mich einfach damit abfinden, dass dieser Schnitt nur zierlichen, sehr schlanken Frauen steht. Hoffentlich ist das mit den anderen Schnitten von mlm patrons nicht der Fall, ich habe mir im Übereifer nämlich gleich drei gekauft.

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Aber Kopf hoch! Trotz Passform-Problemen gehe ich mit meiner Bluse zu RUMS.

Oversize mit Starpotential, geniales Freebook

Hallo, meine Lieben,

manche Modetrends mache ich gerne mit, andere überhaupt nicht. Aber was ich momentan richtig toll finde, sind Oversize-Shirts. Nachdem ich euch neulich das tolle Mandy Boat Tee von Tessuti Patterns vorgestellt habe, ist jetzt das nächste Freebook an der Reihe: das Hemlock Tee von Grainline Studio.

Das zeige ich heute in meinem Garten, bei bestem Wetter.

imageEs ist vom Schnitt her ähnlich wie das Mandy Boat, allerdings etwas länger und der Ausschnitt ist nicht so sehr U-Boot-förmig. Und es ist nicht ganz so weit und kastig.

Ich habe es aus einem Jersey in einem fruchtigen Rot-Pink-Ich weiß nicht was-Ton genäht. Die Farbe ist ganz schlecht zu beschreiben. Damit es nicht zu fade wirkt, habe ich einen Stern mit silberfarbener Metallic-Textialfarbe aufschabloniert. Dafür habe ich eine Stern-Schablone von Rayher verwendet, mit der sich tolle siebdruckartige Effekte erzielen lassen. Wenn man in die feuchte Farbe noch etwas Glimmer gibt, dann glitzert der Stern ganz dezent. Neulich habe ich mir übrigens ein Shirt (auch ein sehr empfehlenswertes Freebook, einer meiner Lieblingsschnitte) mit einer Feder-Schablone aus dieser Reihe verziert. Wer mag, kann sich hier anschauen, wie es gemacht wird.

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Ich finde ja, dass das Shirt an mir am besten aussieht, wenn ich es vorne lässig in den Hosenbund stecke. Sonst sehe ich schnell unförmig und breit aus. Dazu neigen Shirts in dieser Form leider immer… Und ich auch… Unten seht ihr, wie das Shirt aussieht, wenn man es nicht auf Figur bringt. Gefällt mir nicht so gut. Aber das kann auch an der Länge liegen, wäre es kürzer, wäre der Effekt wieder ein ganz anderer.

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Die Rückansicht ist auch ganz hübsch, der Ausschnitt fällt sehr schön.

imageUnd jetzt noch schnell zu den Details. Ich war auf dem Silbertrip und habe die Säume passend zum Shirt mit metallischen Stickgarn genäht. Kommt gut raus, oder?  Ich glaube, das mache ich jetzt öfter mal.

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So, und jetzt schnell die Sonnenbrille auf und ganz cool ab zu RUMS und zur Linkparty für kostenlose Schnittmuster von Nähfrosch.

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Espandrilles-Contest 2015 – ich bin dabei!

Hallo meine Lieben,

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ich mach Luftsprünge!!! Ich bin beim Espandrilles-Wettbewerb 2015 mit dabei! Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich Glück habe und ausgelost werde.  Aber dann kam die Mail mit der frohen Botschaft und nun warte ich sehnsüchtig auf mein Materialpaket. Das ist voll toller Stoffe, natürlich Espandrilles-Sohlen, Garn, Webbändern und noch so vielem mehr an tollem Zubehör.

Sobald es bei mir eingetrudelt ist, werde ich loslegen und probieren, kombinieren, arrangieren. Dabei enstehen hoffentlich so tolle Sommerschuhe, dass ich mit diesen auch eine Chance auf einen der tollen Preise habe. Aber wie auch immer, es ist toll, dabei zu sein und mitmachen zu dürfen.

Den Contest haben Farbenmix, Handmadekultur, Prym und Swafing ausgeschrieben. Bei Swafing könnt ihr eine Liste der Teilnehmer sehen. Schaut doch mal nach, wer noch mitmacht.

Auf Instagram werde ich euch immer ganz aktuell auf dem Laufenden halten. Schaut doch mal vorbei!

 

 

 

 

 

Mein Monetadress im Batiklook

Hallo meine Lieben,

auf Instagram und überhaupt im ganzen Netz habe ich so viele tolle Moneta-Kleider von Colette Patterns gesehen. So war es nur eine Frage der Zeit und des passenden Stoffes, bis ich mir meine erste Moneta genäht habe. Hier ist der Schnitt erhältlich.

Und voilà:

Ganzmeinding Monetadress 7 Ganzmeinding Monetadress 5Zuerst noch mit einem leichten Strickjäckchen drüber, denn leider war es ziemlich kühl, als ich mein Kleidchen fotografiert habe. Außerdem wollte ich euch auch noch zeigen, dass sich Moneta schön kombinieren lässt. Hier mit hohen schwarzen Schuhen und einer auffälligen Kette. So wirkt das Kleid ziemlich schick. Mit flachen Schuhen und schlichteren Accessoires ist die Wirkung dann lässig und alltagstauglich.

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Der Schnitt ist ganz einfach umzusetzen. Voraussetzung ist natürlich, dass man Englisch gut versteht. Er ist ausschließlich für elastische Stoffe geeignet. Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Kleid aus einem einfarbigen Jersey in einem tollen Korallton oder auffällig gemustert nähen soll. Ich habe dann einen coolen Batikjersey verwendet, den ich mir auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt als ganz günstigen Coupon gekauft habe.

 

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Meine Moneta hat kurze Arme bekommen (mehr hat mein Stoff nicht hergegeben). Im Schnitt sind noch 3/4 lange Arme und eine ärmellose Variante enthalten. Außerdem gibt es noch ein ergänzendes pdf mit fünf weiteren Kragenlösungen.

Ganzmeinding Monetadress 2Ich mag das Kleid wirklich sehr gerne, es ist obenrum schön auf Figur geschnitten und macht echt was her. Was mich allerdings stört, sind die Taschen in den Seitennähten. Sie sind zwar sehr bequem und eigentlich müssen Taschen für meinen Geschmack auch sein. Aber hier tragen sie doch ziemlich auf. Sobald ich die Hände aus den Taschen nehme, steht die Seitennaht ziemlich ab. Und das ausgerechnet an meiner stärksten Stelle. Deshalb werde ich sie wohl entfernen. Ob es an meinen „Nähkünsten“ oder am Schnitt selbst liegt, kann ich leider nicht sagen.

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Was meint ihr zu Rocklänge? Noch ist alles möglich, 8 cm Länge wären noch rauszuholen. Bis jetzt habe ich ihn nur abgesteckt, weil ich meine Moneta vor dem Säumen erst noch waschen möchte.

Und eines ist sicher: Das war nicht meine letzte Moneta. In Koralle möchte ich auch noch eine. Und in Schwarz sieht sie bestimmt auch genial aus. Vielleicht mit Bubikragen? Und Ringel wären bestimmt auch hübsch…

Mit meiner neuen Moneta mache ich mich jetzt auf zu RUMS – schließlich ist heute Donnerstag!

 

 

Mit Frau Lizzy in den Sommer

Hallo meine Lieben,

bei uns im Süden hat sich der lang ersehnte Sommer schon von seiner besten Seite gezeigt. Und so konnte ich letzte Woche meine Frau Lizzy von Schnittreif bei Temperaturen von um die 30 Grad adäquat in Szene setzen.

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Nachdem ich im Netz einige sehr hübsche  Lizzy-Tops gesehen hatte, habe ich mir den Schnitt auch zugelegt und ihn in Schwarz-Weiß umgesetzt.

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Großer Vorteil: Das Top ist im Handumdrehen genäht. Es besteht aus nur einem Teil und ermöglicht durch die raffinierte Konstruktion, dass man es mit der Naht vorne oder hinten tragen kann. Das wirkt bei gestreiften Stoffen toll. Aber ich wollte nicht schon wieder Streifen nähen… Deshalb habe ich einen gemusterten Jersey aus meinem Bestand verwendet. Die Naht liegt bei meiner Version auf der Rückseite und ist ganz unauffällig.

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Den Halsausschnitt  habe ich etwas abgeändert und ihn tiefer geschnitten. Eigentlich ist er vorne ganz gerade, das mag ich aber nicht so gerne.

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Irgendwie finde ich leider, dass mir der Schnitt nicht so steht. Ich habe das Gefühl, dass meine Schultern breit wirken. Und dann steht das Top vorne so ab, sodass ich mich wie schwanger fühle. Das kann allerdings auch am Stoff liegen. Der ist nämlich ziemlich steif und fällt gar nicht locker. Oder daran, dass ich den Saum um 3 cm verlängert habe. Und dann hätte ich doch besser M statt L genäht, das wäre wahrscheinlich schmeichelhafter. Beim nächsten Mal weiß ich Bescheid…

Ich habe übrigens am Hals- und Armausschnitt wieder einen Zierstich eingesetzt und finde meine neue Nähmaschine von Mal zu Mal toller!

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Ich mag meine Lizzy gerne mit einer auffälligen Kette und einem leichten Jäckchen drüber. Zusammen mit einer Sommerjeans und coolen Sandalen steht mein Outfit für Sommertage.

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Und nun los zu einem feiertäglichen RUMS und schauen, was die anderen Tolles gezaubert haben.

 

Geniales Oversizeshirt for free

Hallo meine Lieben,

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ich fange ohne große Vorrede gleich mit einem Bild an. Bestimmt denken jetzt einige von euch „schon wieder Schwarz-Weiß“. Und „schon wieder Streifen“. Auf diese klassische Kombination komme ich einfach immer wieder gerne zurück. Denn schwarz-weiße Ringelshirts lassen sich zu fast allem kombinieren. Ich trage meines auf den Fotos ganz klassisch mit schwarzen Slacks und Ballerinas. Sie funktionieren aber nicht nur zu unifarbenen Partnern, sondern auch zu gemusterten Teilen, wie zum Beispiel einer wild gemusterten Hose (klick). Ich habe ganz viele in verschiedenen Variationen in meinem Schrank, sowohl gekauft als auch selbst genäht.

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Und hier also eine weitere Variante, ein Mandy Boat Tee. Dieses Mal mit U-Boot-Ausschnitt und oversize geschnitten. Den Schnitt gibt es gratis bei Tessuti patterns. Er ist zwar one size, passt aber vielen Größen. Und wer etwas geschickt ist, kann auch Weite zugeben oder wegnehmen. Ich habe ihn bis auf eine Verlängerung des Saumes um 3 cm unverändert genäht und bin sehr gut zurechtgekommen.

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Alles ist gut beschrieben, der Schnitt ist durchdacht (mir hat gut gefallen, dass es am Halsausschnitt eine extra angeschnittene Nahtzugabe am Anfang und Ende gibt. So kann man den Saum schön sauber nähen). Und schnell geht es auch! Am längsten habe ich für die Säume gebraucht, die Zierstiche brauchen eben ihre Zeit. Und fressen übrigens ziemlich viel Garn…

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Verwendet habe ich einen Jersey, den ich auch schon hier eingesetzt habe. Jetzt ist nur noch ein kleiner Rest übrig. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich meinen Vorrat an schwarz-weißen Ringeln wieder aufstocken.

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Mit meiner neuen Nähmaschine kenne ich mich so nach und nach immer besser aus. Nach einigem Experimentieren habe ich schöne Elastikstiche gefunden, die sich sehr gut zum Säumen eignen. Das sieht man hier schön am Halsausschnitt und am unteren Saum. Meinen Plan, mit eine Coverlock zuzulegen, habe ich vorläufig auf Eis gelegt, denn so geht es auch gut.

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Außerdem habe ich ein hübsches Glitzer-Label „Besonderheit“ aufgenäht. Das gibt es bei Alles für Selbermacher. So ein Label wertet ein Shirt schon ziemlich auf, oder? Noch besser wäre natürlich eines mit meinem eigenen Logo. Darum wollte ich mich auch mal kümmern…

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Das Mandy Boat Tee hat in jedem Fall Potential zum Lieblingsschnitt. Ich habe gleich ein paar Stoffe im Hinterkopf, die sich auch eignen würden. Ich stelle mir eine leichte Baumwolle toll vor, Leinen sieht bestimmt auch super aus…

Jetzt aber erstmal wie meist am Donnerstag auf zu RUMS. Ich bin gespannt, was es wieder Tolles zu bewundern gibt! Außerdem auch zur Linkparty für gratis Schnittmuster von Nähfrosch.

 

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Zick-Zack Frühlingsoutfit

Hallo meine Lieben,

ist es bei euch auch so, dass jetzt im Frühling verschiedene größere und kleinere Feste anstehen? Bei mir definitiv. Schon kommende Woche bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, der groß gefeiert werden wird. Wenn das kein guter Grund ist, sich ein hübsches neues Outfit zuzulegen, dann weiß ich auch nicht. Zuerst hab ich mich zu einer ausgedehnten Shoppingtour aufgemacht, weil ich eigentlich ein fertiges Kleid wollte. Auf ein aufwändige Nähaktion hatte ich nämlich keine Lust…

Aber klar, fündig geworden bin ich nicht. Nichts hat mir gefallen, oder es war zu teuer, in meiner Größe nicht mehr da, die Umkleiden waren dauerbelegt usw. Also habe ich mich doch an die Maschine gesetzt. Und das ist entstanden:

Frühling2Zum einen ein zweites Plantain-Shirt (letzte Woche habe ich auch schon eines gezeigt, mit 3/4 langen Armen und Silberfedern klick), dieses Mal mit kurzen Armen. Verwendet habe ich einen ganz leichten, glänzenden Viskose-Jersey, der sich erstaunlich gut nähen ließ. Mir gefällt der Farbton so gut, er ist herrlich frisch und frühlingshaft. Und meine großen Ohrringe passen perfekt dazu!

Gekauft habe ich mir den Coupon ganz günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt (neben vielen weiteren tollen Stoffen, die ich auf Instagram alle gezeigt habe). Ich war skeptisch, was die Qualität angeht, aber auch nach der Wäsche ist der Stoff noch gut in Form und hat keine Farbe verloren.

Der Schnitt ist übrigens gratis bei Deer & Doe erhältlich und ein echtes Allroud-Talent. Das Shirt sitzt super und macht eine tolle Figur, einfach perfekt für ganz viele Basic-Shirts.

Und nicht, dass ihr denkt, dass ich eine echte Nähheldin bin: Der Blazer ist gekauft.

Frühling5 Dazu gibt es noch einen Rock aus einem tollen schwarz-weißen Chevron, ebenfalls vom Stoffmarkt. Der Schnitt ist aus der Simplicitiy, Meine Nähmode, 3/2014, Modell 37.  Der Rock hat Taschen, was ich sehr liebe. Und er hat ein breites Gummiband im Bund; Reißverschluss einnähen ist also nicht nötig (das mache ich nämlich gar nicht gerne). So weit, so gut.

Allerdings finde ich, wenn ich mir die Fotos so anschaue, dass der Rock doch ziemlich aufträgt. Falls ich mir nochmal einen mache, dann eine Größe kleiner. Und am besten auch aus einem weicher fallenden Stoff. Und mit einem anderen Muster. Es ist wohl doch etwas Wahres dran, dass Querstreifen auftragen. Wenn man sie dann auch noch an der sowieso schon breitesten Stelle des Körpers einsetzt, ist das vielleicht nicht so schmeichelhaft. Da helfen auch hohe, unbequeme Schuhe nichts. Was meint ihr, geht das so? Oder lasse ich mir lieber noch etwas anderes einfallen?

Frühling1Wie auch immer, im neuen Outfit mache ich mich auf zu RUMS und bewundere all die anderen tollen Sachen!

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Plantain-Shirt mit Silberfedern

Hallo meine Lieben,

diese Woche habe ich mich am Schablonieren versucht. Die Schablonen My Style von Rayher habe ich mir schon letzten Herbst auf einer Messe gekauft, aber bis jetzt noch nicht verwendet. Denn damit das Design gut zur Geltung kommt, brauchte ich ein ganz schlicht geschnittenes, unifarbenes Shirt. Das habe ich mir bis jetzt noch nie genäht, eigentlich verwende ich meist gemusterte Stoffe.

Aber dann wurde ich neulich auf den tollen Schnitt „Plantain“ von Deer & Doe aufmerksam gemacht (Danke an maxantonia auf Insta), der sogar gratis ist. Und plötzlich ging es ganz schnell und innerhalb kurzer Zeit ist mein Federschirt entstanden.

Was sagt ihr dazu? Ich bin fürs erste Mal wirklich zufrieden.

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Der Schnitt ist ganz einfach und da er nach unten hin leicht ausgestellt ist, schmeichelt er der Figur und verzeiht auch mal einen Eisbecher. Ich finde auch den recht großen Ausschnitt sehr schön. Er ist nicht zu weit und macht ein schönes Dekolleté.

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Für alle, die auch Lust haben, sich ein Shirt aufzuhübschen, habe ich dokumentiert, wie ich es gemacht habe.

 

imageIhr braucht ein Shirt oder was auch immer ihr verzieren möchtet. Wenn ihr nicht so gut im Nähen seid, dann könnt ihr natürlich auch ein schlichtes, gekauftes Shirt, ein Tuch, eine Tasche oder was auch immer, verzieren.

Dann die Schablone, passende Textilfarben, einen Rakel und nach Wunsch Flitter. Außerdem Stecknadeln, dicke Pappe, Bügelpapier und ein Bügeleisen.

 

 

 

 

image Zuerst habe ich die Schablone an der gewünschten Stelle positioniert und die oberen Kanten mit Stecknadeln markiert.

 

 

 

 

 

 

imageDann kann die Schablone wieder abgenommen werden. Zieht die Schutzfolie von der Rückseite ab.

 

 

 

 

 

 

 

imageLegt anschließend die leicht klebende Schablone auf der markierten Stelle auf und drückt sie an. In das Shirt habe ich ein Stück dicke, feste Pappe gelegt, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt. Jetzt gibt man Textilfarbe auf den oberen Rand (dazu könnt ihr euch auch an der Anleitung auf der Packung zur Schablone orientieren). Ich habe außen Silber und in der Mitte Neonpink verwendet.

 

 

 

 

 

imageDie Schablone haltet ihr fest und zieht die Farbe mit dem Rakel von oben nach unten. Leider konnte ich davon kein Foto machen, dazu bräuchte es mehr als zwei Hände… Ich habe nochmals Farbe nachlegen müssen, die habe ich im Zwischenraum zwischen den Federn aufgetragen.

Die Schablone zieht ihr gleich vorsichtig ab und wascht sie und den Rakel gründlich aus (ich habe dafür flüssige Handwaschseife verwendet).

 

 

 

 

imageIn die feuchte Farbe habe ich für einen zusätzlichen Bling-Bling-Effekt silbernen Flitter gestreut. Allerdings war ich mit Ergebnis nicht so zufrieden. Das Neonpink kam total Lila raus, und das ist gar nicht meine Farbe. Ich hätte besser der Herstellerempfehlung geglaubt, da steht nämlich, dass man die Farbe nur auf hellen Textilien anwenden soll…

Also habe ich die Schablone nach dem Trocknen der Farbe einfach noch einmal so passgenau wie möglich aufgelegt und überall nochmals Silber aufgetragen.

 

 

 

 

imageBesser! Nach dem Trocknen der Farbe wird zur Fixierung noch gebügelt und fertig ist das Federshirt.

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein paar weiteren Impressionen zum Shirt verabschiede ich mich für heute und mache mich auf zu RUMS und zur gratis Schnittmusterparty von Nähfrosch.

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Bunt gestreift in den Frühling

Hallo meine Lieben,

endlich warm, endlich Frühling! Endlich Schuhe ohne Socken tragen und ohne warme Jacke und Schal aus dem Haus gehen! Endlich ohne Handschuhe Fahrrad fahren! Habt ihr die Sonne und die Wärme auch so vermisst? Ich bin so froh, dass die kalten Tage vorbei sind.

Ich hatte Glück und konnte schon vor zwei Wochen im Urlaub in der Türkei Sonne tanken und meine neu genähten Outfits ausführen. Und natürlich habe ich die traumhafte Kulisse auch für ein paar Fotos genutzt. Danke an Mo, die mich geduldig abgelichtet hat! (Wer mag, kann sich meine Bluse, die auch mit dabei war, gerne hier anschauen)

Hier also mein Shirt Duo Tone aus der Ottobre 2/2015. Der Schnitt hat mich gleich angesprochen, er ist schlicht und lässig und schnell zu nähen.

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Verwendet habe ich einen wunderschönen, leichten Jersey, den ich mir auf der Creativa in Dortmund gekauft habe. Er hat Streifen in ganz tollen Farben: Hellblau, Türkis, Orange, Rosa und Pink. Die Basisfarbe ist allerdings Grau. So wirkt er frisch und farbenfroh, aber nicht zu bunt und kitschig. Denim passt natürlich perfekt dazu, aber Weiß und Grau lassen sich auch prima kombinieren. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich mir unbedingt einen hellgrauen Sommerrock nähen muss.

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Das Shirt ist leider etwas kurz, da es beim Waschen eingegangen ist. Ich wasche elastische Stoffe nicht gerne vor dem Nähen, weil sie sich dann manchmal so verziehen. Tja, in diesem Fall hat sich das gerächt. Ich hatte zuerst überlegt, ein Bündchen anzunähen. Aber eigentlich mag ich es gerne, dass das Shirt so locker fällt. Nun mache ich eben aus der Not eine Tugend und lasse unten ein farblich passendes Top hervorblitzen. Und im Alltag hat sich das auch wirklich gut bewährt, denn so wirkt das Shirt immer wieder ein bisschen anders.

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Mit einem entspannten Blick aufs Meer verabschiede ich mich und mache mich zu RUMS auf. Bestimmt gibt es viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern.

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