Mit Frau Lizzy in den Sommer

Hallo meine Lieben,

bei uns im Süden hat sich der lang ersehnte Sommer schon von seiner besten Seite gezeigt. Und so konnte ich letzte Woche meine Frau Lizzy von Schnittreif bei Temperaturen von um die 30 Grad adäquat in Szene setzen.

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Nachdem ich im Netz einige sehr hübsche  Lizzy-Tops gesehen hatte, habe ich mir den Schnitt auch zugelegt und ihn in Schwarz-Weiß umgesetzt.

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Großer Vorteil: Das Top ist im Handumdrehen genäht. Es besteht aus nur einem Teil und ermöglicht durch die raffinierte Konstruktion, dass man es mit der Naht vorne oder hinten tragen kann. Das wirkt bei gestreiften Stoffen toll. Aber ich wollte nicht schon wieder Streifen nähen… Deshalb habe ich einen gemusterten Jersey aus meinem Bestand verwendet. Die Naht liegt bei meiner Version auf der Rückseite und ist ganz unauffällig.

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Den Halsausschnitt  habe ich etwas abgeändert und ihn tiefer geschnitten. Eigentlich ist er vorne ganz gerade, das mag ich aber nicht so gerne.

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Irgendwie finde ich leider, dass mir der Schnitt nicht so steht. Ich habe das Gefühl, dass meine Schultern breit wirken. Und dann steht das Top vorne so ab, sodass ich mich wie schwanger fühle. Das kann allerdings auch am Stoff liegen. Der ist nämlich ziemlich steif und fällt gar nicht locker. Oder daran, dass ich den Saum um 3 cm verlängert habe. Und dann hätte ich doch besser M statt L genäht, das wäre wahrscheinlich schmeichelhafter. Beim nächsten Mal weiß ich Bescheid…

Ich habe übrigens am Hals- und Armausschnitt wieder einen Zierstich eingesetzt und finde meine neue Nähmaschine von Mal zu Mal toller!

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Ich mag meine Lizzy gerne mit einer auffälligen Kette und einem leichten Jäckchen drüber. Zusammen mit einer Sommerjeans und coolen Sandalen steht mein Outfit für Sommertage.

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Und nun los zu einem feiertäglichen RUMS und schauen, was die anderen Tolles gezaubert haben.

 

Geniales Oversizeshirt for free

Hallo meine Lieben,

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ich fange ohne große Vorrede gleich mit einem Bild an. Bestimmt denken jetzt einige von euch „schon wieder Schwarz-Weiß“. Und „schon wieder Streifen“. Auf diese klassische Kombination komme ich einfach immer wieder gerne zurück. Denn schwarz-weiße Ringelshirts lassen sich zu fast allem kombinieren. Ich trage meines auf den Fotos ganz klassisch mit schwarzen Slacks und Ballerinas. Sie funktionieren aber nicht nur zu unifarbenen Partnern, sondern auch zu gemusterten Teilen, wie zum Beispiel einer wild gemusterten Hose (klick). Ich habe ganz viele in verschiedenen Variationen in meinem Schrank, sowohl gekauft als auch selbst genäht.

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Und hier also eine weitere Variante, ein Mandy Boat Tee. Dieses Mal mit U-Boot-Ausschnitt und oversize geschnitten. Den Schnitt gibt es gratis bei Tessuti patterns. Er ist zwar one size, passt aber vielen Größen. Und wer etwas geschickt ist, kann auch Weite zugeben oder wegnehmen. Ich habe ihn bis auf eine Verlängerung des Saumes um 3 cm unverändert genäht und bin sehr gut zurechtgekommen.

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Alles ist gut beschrieben, der Schnitt ist durchdacht (mir hat gut gefallen, dass es am Halsausschnitt eine extra angeschnittene Nahtzugabe am Anfang und Ende gibt. So kann man den Saum schön sauber nähen). Und schnell geht es auch! Am längsten habe ich für die Säume gebraucht, die Zierstiche brauchen eben ihre Zeit. Und fressen übrigens ziemlich viel Garn…

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Verwendet habe ich einen Jersey, den ich auch schon hier eingesetzt habe. Jetzt ist nur noch ein kleiner Rest übrig. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich meinen Vorrat an schwarz-weißen Ringeln wieder aufstocken.

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Mit meiner neuen Nähmaschine kenne ich mich so nach und nach immer besser aus. Nach einigem Experimentieren habe ich schöne Elastikstiche gefunden, die sich sehr gut zum Säumen eignen. Das sieht man hier schön am Halsausschnitt und am unteren Saum. Meinen Plan, mit eine Coverlock zuzulegen, habe ich vorläufig auf Eis gelegt, denn so geht es auch gut.

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Außerdem habe ich ein hübsches Glitzer-Label „Besonderheit“ aufgenäht. Das gibt es bei Alles für Selbermacher. So ein Label wertet ein Shirt schon ziemlich auf, oder? Noch besser wäre natürlich eines mit meinem eigenen Logo. Darum wollte ich mich auch mal kümmern…

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Das Mandy Boat Tee hat in jedem Fall Potential zum Lieblingsschnitt. Ich habe gleich ein paar Stoffe im Hinterkopf, die sich auch eignen würden. Ich stelle mir eine leichte Baumwolle toll vor, Leinen sieht bestimmt auch super aus…

Jetzt aber erstmal wie meist am Donnerstag auf zu RUMS. Ich bin gespannt, was es wieder Tolles zu bewundern gibt! Außerdem auch zur Linkparty für gratis Schnittmuster von Nähfrosch.

 

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Zick-Zack Frühlingsoutfit

Hallo meine Lieben,

ist es bei euch auch so, dass jetzt im Frühling verschiedene größere und kleinere Feste anstehen? Bei mir definitiv. Schon kommende Woche bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, der groß gefeiert werden wird. Wenn das kein guter Grund ist, sich ein hübsches neues Outfit zuzulegen, dann weiß ich auch nicht. Zuerst hab ich mich zu einer ausgedehnten Shoppingtour aufgemacht, weil ich eigentlich ein fertiges Kleid wollte. Auf ein aufwändige Nähaktion hatte ich nämlich keine Lust…

Aber klar, fündig geworden bin ich nicht. Nichts hat mir gefallen, oder es war zu teuer, in meiner Größe nicht mehr da, die Umkleiden waren dauerbelegt usw. Also habe ich mich doch an die Maschine gesetzt. Und das ist entstanden:

Frühling2Zum einen ein zweites Plantain-Shirt (letzte Woche habe ich auch schon eines gezeigt, mit 3/4 langen Armen und Silberfedern klick), dieses Mal mit kurzen Armen. Verwendet habe ich einen ganz leichten, glänzenden Viskose-Jersey, der sich erstaunlich gut nähen ließ. Mir gefällt der Farbton so gut, er ist herrlich frisch und frühlingshaft. Und meine großen Ohrringe passen perfekt dazu!

Gekauft habe ich mir den Coupon ganz günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt (neben vielen weiteren tollen Stoffen, die ich auf Instagram alle gezeigt habe). Ich war skeptisch, was die Qualität angeht, aber auch nach der Wäsche ist der Stoff noch gut in Form und hat keine Farbe verloren.

Der Schnitt ist übrigens gratis bei Deer & Doe erhältlich und ein echtes Allroud-Talent. Das Shirt sitzt super und macht eine tolle Figur, einfach perfekt für ganz viele Basic-Shirts.

Und nicht, dass ihr denkt, dass ich eine echte Nähheldin bin: Der Blazer ist gekauft.

Frühling5 Dazu gibt es noch einen Rock aus einem tollen schwarz-weißen Chevron, ebenfalls vom Stoffmarkt. Der Schnitt ist aus der Simplicitiy, Meine Nähmode, 3/2014, Modell 37.  Der Rock hat Taschen, was ich sehr liebe. Und er hat ein breites Gummiband im Bund; Reißverschluss einnähen ist also nicht nötig (das mache ich nämlich gar nicht gerne). So weit, so gut.

Allerdings finde ich, wenn ich mir die Fotos so anschaue, dass der Rock doch ziemlich aufträgt. Falls ich mir nochmal einen mache, dann eine Größe kleiner. Und am besten auch aus einem weicher fallenden Stoff. Und mit einem anderen Muster. Es ist wohl doch etwas Wahres dran, dass Querstreifen auftragen. Wenn man sie dann auch noch an der sowieso schon breitesten Stelle des Körpers einsetzt, ist das vielleicht nicht so schmeichelhaft. Da helfen auch hohe, unbequeme Schuhe nichts. Was meint ihr, geht das so? Oder lasse ich mir lieber noch etwas anderes einfallen?

Frühling1Wie auch immer, im neuen Outfit mache ich mich auf zu RUMS und bewundere all die anderen tollen Sachen!

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Plantain-Shirt mit Silberfedern

Hallo meine Lieben,

diese Woche habe ich mich am Schablonieren versucht. Die Schablonen My Style von Rayher habe ich mir schon letzten Herbst auf einer Messe gekauft, aber bis jetzt noch nicht verwendet. Denn damit das Design gut zur Geltung kommt, brauchte ich ein ganz schlicht geschnittenes, unifarbenes Shirt. Das habe ich mir bis jetzt noch nie genäht, eigentlich verwende ich meist gemusterte Stoffe.

Aber dann wurde ich neulich auf den tollen Schnitt „Plantain“ von Deer & Doe aufmerksam gemacht (Danke an maxantonia auf Insta), der sogar gratis ist. Und plötzlich ging es ganz schnell und innerhalb kurzer Zeit ist mein Federschirt entstanden.

Was sagt ihr dazu? Ich bin fürs erste Mal wirklich zufrieden.

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Der Schnitt ist ganz einfach und da er nach unten hin leicht ausgestellt ist, schmeichelt er der Figur und verzeiht auch mal einen Eisbecher. Ich finde auch den recht großen Ausschnitt sehr schön. Er ist nicht zu weit und macht ein schönes Dekolleté.

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Für alle, die auch Lust haben, sich ein Shirt aufzuhübschen, habe ich dokumentiert, wie ich es gemacht habe.

 

imageIhr braucht ein Shirt oder was auch immer ihr verzieren möchtet. Wenn ihr nicht so gut im Nähen seid, dann könnt ihr natürlich auch ein schlichtes, gekauftes Shirt, ein Tuch, eine Tasche oder was auch immer, verzieren.

Dann die Schablone, passende Textilfarben, einen Rakel und nach Wunsch Flitter. Außerdem Stecknadeln, dicke Pappe, Bügelpapier und ein Bügeleisen.

 

 

 

 

image Zuerst habe ich die Schablone an der gewünschten Stelle positioniert und die oberen Kanten mit Stecknadeln markiert.

 

 

 

 

 

 

imageDann kann die Schablone wieder abgenommen werden. Zieht die Schutzfolie von der Rückseite ab.

 

 

 

 

 

 

 

imageLegt anschließend die leicht klebende Schablone auf der markierten Stelle auf und drückt sie an. In das Shirt habe ich ein Stück dicke, feste Pappe gelegt, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt. Jetzt gibt man Textilfarbe auf den oberen Rand (dazu könnt ihr euch auch an der Anleitung auf der Packung zur Schablone orientieren). Ich habe außen Silber und in der Mitte Neonpink verwendet.

 

 

 

 

 

imageDie Schablone haltet ihr fest und zieht die Farbe mit dem Rakel von oben nach unten. Leider konnte ich davon kein Foto machen, dazu bräuchte es mehr als zwei Hände… Ich habe nochmals Farbe nachlegen müssen, die habe ich im Zwischenraum zwischen den Federn aufgetragen.

Die Schablone zieht ihr gleich vorsichtig ab und wascht sie und den Rakel gründlich aus (ich habe dafür flüssige Handwaschseife verwendet).

 

 

 

 

imageIn die feuchte Farbe habe ich für einen zusätzlichen Bling-Bling-Effekt silbernen Flitter gestreut. Allerdings war ich mit Ergebnis nicht so zufrieden. Das Neonpink kam total Lila raus, und das ist gar nicht meine Farbe. Ich hätte besser der Herstellerempfehlung geglaubt, da steht nämlich, dass man die Farbe nur auf hellen Textilien anwenden soll…

Also habe ich die Schablone nach dem Trocknen der Farbe einfach noch einmal so passgenau wie möglich aufgelegt und überall nochmals Silber aufgetragen.

 

 

 

 

imageBesser! Nach dem Trocknen der Farbe wird zur Fixierung noch gebügelt und fertig ist das Federshirt.

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein paar weiteren Impressionen zum Shirt verabschiede ich mich für heute und mache mich auf zu RUMS und zur gratis Schnittmusterparty von Nähfrosch.

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Bunt gestreift in den Frühling

Hallo meine Lieben,

endlich warm, endlich Frühling! Endlich Schuhe ohne Socken tragen und ohne warme Jacke und Schal aus dem Haus gehen! Endlich ohne Handschuhe Fahrrad fahren! Habt ihr die Sonne und die Wärme auch so vermisst? Ich bin so froh, dass die kalten Tage vorbei sind.

Ich hatte Glück und konnte schon vor zwei Wochen im Urlaub in der Türkei Sonne tanken und meine neu genähten Outfits ausführen. Und natürlich habe ich die traumhafte Kulisse auch für ein paar Fotos genutzt. Danke an Mo, die mich geduldig abgelichtet hat! (Wer mag, kann sich meine Bluse, die auch mit dabei war, gerne hier anschauen)

Hier also mein Shirt Duo Tone aus der Ottobre 2/2015. Der Schnitt hat mich gleich angesprochen, er ist schlicht und lässig und schnell zu nähen.

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Verwendet habe ich einen wunderschönen, leichten Jersey, den ich mir auf der Creativa in Dortmund gekauft habe. Er hat Streifen in ganz tollen Farben: Hellblau, Türkis, Orange, Rosa und Pink. Die Basisfarbe ist allerdings Grau. So wirkt er frisch und farbenfroh, aber nicht zu bunt und kitschig. Denim passt natürlich perfekt dazu, aber Weiß und Grau lassen sich auch prima kombinieren. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich mir unbedingt einen hellgrauen Sommerrock nähen muss.

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Das Shirt ist leider etwas kurz, da es beim Waschen eingegangen ist. Ich wasche elastische Stoffe nicht gerne vor dem Nähen, weil sie sich dann manchmal so verziehen. Tja, in diesem Fall hat sich das gerächt. Ich hatte zuerst überlegt, ein Bündchen anzunähen. Aber eigentlich mag ich es gerne, dass das Shirt so locker fällt. Nun mache ich eben aus der Not eine Tugend und lasse unten ein farblich passendes Top hervorblitzen. Und im Alltag hat sich das auch wirklich gut bewährt, denn so wirkt das Shirt immer wieder ein bisschen anders.

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Mit einem entspannten Blick aufs Meer verabschiede ich mich und mache mich zu RUMS auf. Bestimmt gibt es viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern.

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Frau Liah unter Palmen

Hallo meine Lieben,

hier kommt mal wieder eine Frau Liah. Meine erste Variante habe ich letztes Jahr zum ersten Mal genäht. Und da der Schnitt so einfach ist und man auch nicht viel Stoff braucht, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein weitere Bluse entstanden ist. Wenn es mal schnell gehen muss und ihr im Handumdrehen ein neues Teil braucht, dann liegt ihr mit Frida richtig.

Hier also ein Modell aus einem ganz edlen Baumwollsatin von Kokka Echino, den ich mir schon letztes Jahr gegönnt habe. Ein teures Stöffchen, aber die Qualität ist super. Und das Besondere: Einige der Vögelchen sind silberfarben. Auf so kleine, feine Details stehe ich sehr. Durch dieses gewisse Etwas könnte man die Bluse auch toll eher schick und festlich tragen.

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Ist das nicht ein tolles, sommerliches Ambiente? Frau Liah durfte mit in die Türkei und hatte unter Palmen und herrlicher Sonne ihren ersten Auftritt. Meine Freundin, die mit mir zusammen im Tenniscamp war, hatte als Fotografin Premiere und hat ein paar richtig tolle Bilder gemacht. Danke, Mo!

(Gleich nach dem Shooting unter Palmen gab es übrigens einen kleinen Absacker in der Panoramabar:))

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Frau Liah passt super zu meiner schwarzen Jeans. Die gelbe Kette aus meinem Fundus ist wie für die Bluse gemacht und gibt dem Outfit noch eine besondere Note. Witzigerweise trage ich sie auch auf den Fotos mit meiner ersten Frau Liah.

Ich stecke die Bluse, die hinten länger als vorne ist, gerne vorne in den Hosenbund. Das lässt sie nicht ganz so kastig wirken und bringt sie etwas mehr auf Figur. Denn diese Variante ist ziemlich weit ausgefallen. Das liegt leider nicht daran, dass ich eine Menge abgenommen habe, sondern an meiner großzügig bemessenen Nahtzugabe.

Und hier noch einmal vor einem ruhigen Hintergrund, ganz ohne Palmen und blauem Himmel. Bitte denkt euch das hässliche rote Band weg, das man als Hotelgast tragen musste. Ausgerechnet rot! Nicht zu übersehen und zudem überhaupt nicht meine Farbe. Ich habe auch ganz vergessen, das scheußliche Teil etwas zu tarnen.

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Noch eine Rückansicht:

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Das war auf jeden Fall nicht meine letzte Frau Liah. Ich habe noch einen hübschen Stoff im Vorrat, der sicher eine hübsche Bluse abgibt. Und bald ist Stoffmarkt in Stuttgart…

Mein Arbeitszimmer ist auch so gut wie fertig renoviert, meine Nähmaschinen müssen noch aufgebaut werden, dann kann es wieder losgehen. Ich hab schon fast Entzugserscheinungen!

Zum Abschluss noch ein Strandbild und dann auf zu RUMS!

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Bethioua mit Streifen

Hallo meine Lieben,

da ist sie, meine angekündigte Bethioua von elle plus mit Streifen. Meine erste Variante, die fürs Probenähen von Elke entstanden ist, könnt ihr hier sehen, ganz schlicht in Grau. Weil mir der Schnitt so gut gefällt, weil ich die Passform nochmals mit einem anderen Stoff austesten wollte und weil ein Shirt mit schwarz-weißen Streifen auf meiner Wunschliste stand, ist dieses Shirt entstanden.

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Für die Ärmel habe ich einen recht festen und schweren Jersey in Schwarz verwendet, ebenso für das Halsbündchen. Der Rest besteht aus einem schwarz-weißen Ringeljersey in der gleichen Qualität. Da der Stoff ziemlich schwer ist, bilden sich unter den Armen kleine Falten. Was mich persönlich aber gar nicht stört. Meine graue Variante aus einem sehr weichen Stoff fällt zwar etwas besser, aber ich finde, hier kommt die Besonderheit des Schnittes sehr gut zur Geltung.

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Die Raglanärmel werden durch das Schwarz besonders betont. Das kommt mir entgegen, denn Raglanärmel liebe ich! Das Highlight befindet sich aber auf der Rückseite. Hier stoßen die Ärmelteile, die über den oberen Rücken in einer schönen Rundung verlaufen, aneinander, und werden mit einer Naht verbunden. So ergibt sich ein toller Effekt, der aus einem schlichten Shirt ein ganz besonderes Stück macht.

 

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Wie fast immer trage ich übrigens zum Shirt eine meiner auffälligen Ketten, von denen ich einige habe. Große Ketten und Ohrringe finde ich genial, um ein Outfit abzurunden und seinen eigenen Stil zu unterstreichen.Weil ich darauf oft angesprochen werde, habe ich schon überlegt, euch alle meine Lieblingsschmuckstücke zu zeigen und Anregungen zu geben, wie ihr Schmuck einsetzen könnt, um euer Outfit zu optimieren. Was meint ihr?

Die kommende Woche ist kein Beitrag von mir zu erwarten – eine Woche Tennis spielen in der Türkei ist angesagt! Ich fliege zusammen mit einer lieben Freundin und freue mich schon schrecklich auf Wärme, viel Sport und Entspannung an Strand und Pool. Hoffentlich spielt das Wetter mit – Daumen drücken!

Nun auf zu Rums und schauen, was die anderen wieder Schönes gezaubert haben.

Liebster Award – ich bin nominiert

Hallo meine Lieben,

ich falle gleich mit der Türe ins Haus: Letzte Woche hat mich Bine von Echt knorke für den Liebster Award nominiert!  Wow! Ich freue mich!

Jetzt ist es meine erste Aufgabe, Bines 11 Fragen zu beantworten. Dann wollen wir mal:

1. Welches war dein umfangreichstes oder kompliziertestes Projekt?

Das ist schon einige Jahre her. Während meines Studiums habe ich mir tatsächlich einen Trenchcoat genäht, so richtig mit Futter, Schulterklappen, aufgesetzten Taschen und allem Drumherum. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen bin und wie lange ich an dem Teil saß. Jedenfalls habe ich ihn dann ganz selten getragen, weil ich gemerkt hatte, dass ich Trenchcoats an mir gar nicht mag. Heute kann ich mir so etwas Aufwändiges gar nicht mehr vorstellen.

2. Wie oft in der Woche rattert deine Nähmaschine?

Am Wochenende immer, unter der Woche auch ab und zu. Je nachdem, wieviel im Job und mit meinen Jungs gerade ansteht. Ich könnte ja noch viel häufiger…

3. Wie läuft für dich der perfekte Tag?

Unbedingt ausschlafen, ohne Wecker. Dann ein gemütliches Frühstück mit der ganzen Familie, mit frischen Brötchen und viel Kaffee. Anschließend eine Runde Tennis in der Sonne. Zum Mittagessen dann gerne zum Japaner oder Thailänder. Am Nachmittag zuerst ein Mittagschläfchen im Garten, später dann wäre ein Treffen mit Freundinnen im Café nett. Vielleicht ein paar Macarons, ein Gläschen Sekt und eine Latte… Später kann ich mir dann noch ein Rendez-vous mit meiner Nähmaschine vorstellen. Am Abend dann wäre Entspannung angesagt, mit einem guten Wein und viel Ruhe.

4. Hast du einen Ratschlag von Blogger für Blogger?

Hmm, schwere Frage. Gerade als Anfänger sollte man sich von den vielen tollen, perfekt gestylten Blogs nicht zu sehr beeindrucken lassen. Auch die haben mal klein angefangen. Und ich finde es wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Man muss nicht jeden Schnitt oder jeden Stoff toll finden, nur weil alle davon begeistert sind. Lasst euch gerne anregen, aber verbiegt euch nicht und bleibt bei eurem Stil.

5. Zeige uns ein Foto deines kreativen Chaoses!

Also gut, wenn es sein muss. Das ist momentan noch sehr chaotisch und gequetscht. Aaaaber, über Ostern renoviert mein Mann mein kleines „Atelier“, das hat er mir zu Weihnachten geschenkt. Und dann sieht alles viel besser aus. Bilder folgen…

Arbeitszimmer

6. Was gibt es bei dir zum Frühstück oder womit startet dein Tag?

Unter der Woche esse ich meist zwei Scheiben Brot mit Honig oder selbst gemachter Marmelade. Manchmal auch Müsli oder Porridge. Dazu gibt es einen Kaffee mit geschäumter Milch. Wir frühstücken alle gemeinsam, bevor die Jungs dann zur Schule und wir Erwachsenen zur Arbeit flitzen.

7. Was wirfst du dir vor und änderst es doch nicht?

Ich bin ziemlich unorganisiert und chaotisch. Das will ich schon immer ändern, schaffe es aber beim besten Willen nicht. Und natürlich will ich ein paar Kilo weniger wiegen und mehr Sport machen. Na ja, das gelingt mir in Ansätzen.

8. Mit wem würdest du gern einen Tag lang tauschen?

Da fällt mir niemand ein. Auch nicht bei intensivem und längerem Nachdenken. Aber doch, einen Tag lang mal irgendein Mann sein, das wäre schon eine Erfahrung. Dann wüsste ich besser, wie die so ticken.

9. Gibt es einen Lieblingsstoff-Designer?

Eigentlich nicht. Aber ich kaufe auch nicht nach Designern, sondern ganz spontan, was mir gefällt. Ich mag gerne schlichte Stoffe, in Pink, Grau, Schwarz, Rosa, Weiß, Gelb. Figürchen auf Stoffen finde ich sowohl für Kinder als auch, noch mehr für Erwachsene, schrecklich.

10. Worauf bist du stolz?

Dass ich auch mit Kindern meinen Job, den ich sehr gerne mache, nicht ausgesetzt habe. Dass ich mein eigenes Geld verdiene, unabhängig bin und eine gleichberechtigte Ehe führe. Und ich denke, ich habe einen  guten Geschmack und bin ziemlich stilsicher. Und es freut mich, dass ich meine kreativen Ideen an der Nähmaschine oder am Basteltisch auch noch umsetzen kann und viele Techniken beherrsche. Jetzt aber Schluss mit Eigenlob.

11. Verrate uns noch dein Lieblingslied!

Smells like teen spirit von Nirvana.

 

Jetzt kommt der zweite Teil meiner Aufgabe. Ich nominiere folgende Blogs für den Liebster Award:

ganzich-nadelstich.de

Wedelblog

 craftalicious

KÖNIGkind

froelein-tilia

 

und stelle diese Fragen:

1. Was hat dich dazu veranlasst, mit dem Bloggen zu beginnen?

2. Was magst du an der Bloggerwelt, was nicht?

3. Welche Leidenschaft hast du neben dem Bloggen?

4. Wann hast du die besten Ideen?

5. Hast du ein großes Vorbild?

6. Was hast du immer dabei, wenn du aus dem Haus gehst?

7. Wie entspannst du nach einem anstrengenden Tag?

8. Was ist für dich ein modische No-go?

9. Du hast drei Wünsche frei. Welche wären das?

10. Welche Eigenschaft an Menschen magst du, welche findest du ganz schrecklich?

11. Wie beschreibst du dich selbst mit fünf Worten?

 

 

Die Regeln für die nominierten Blogs:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Das Beitragsbild kannst du dir übrigens hier downloaden.

 

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und schaut gleich euch die nominierten Blogs an!

 

Frau Emma von Schnittreif im Federlook

Hallo meine Lieben,

ich bin so froh, dass es endlich Frühling wird und die Zeit der Wollpullover und Parkas vorbei ist! Wieder Shirts und Blusen tragen, die Stiefel gegen leichte Schuhe eintauschen und Mützen und Handschuhe wegpacken … und endlich wieder luftige Teile nähen.

Auf der Suche nach Frühlingsstoffen bin ich neulich im kleinen Handarbeitsladen bei mir um die Ecke über einen Jersey gestolpert. Er vereint zwei Designs, die ich liebe, nämlich schwarz-weiße Streifen und Federn. Dass daraus eine Frau Emma werden soll, war eigentlich sofort klar. Ich habe den Schnitt schon lange bei mir liegen, aber irgendwie hat mich der Gummizug am Halsausschnitt abgeschreckt. Aber jetzt, mit meiner neuen Nähmaschine, habe ich mich getraut.

Und hier ist das gute Stück, kombiniert mit Jeans und meiner Kugelkette, die wirklich oft zum Einsatz kommt.

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Das Nähen war ganz einfach und die Passform ist prima. Mir gefällt auch gut, dass man die Möglichkeit hat, die Größe des Ausschnitts durch den Gummizug genau so zu definieren, wie man es gerne mag. Von hochgeschlossen bis freizügig, alles ist möglich. Ich hab mich für ein Mittelding entschieden.

Und Raglanärmel haben es mir sowieso angetan. Ich weiß nicht warum, aber diese Ärmelform finde ich einfach toll.

 

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Zum ersten Mal habe ich den Elastikstich meiner neuen Maschine ausprobiert, und es hat zum Glück gut geklappt. Meine alte hat mir auf Jersey einfach keine gleichmäßigen Stiche gemacht.

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Ich denke, dass sich das Shirt vielseitig kombinieren lässt. Mit einem Gummibund oder einem breiten Bündchen unten wirkt Emma bestimmt auch sehr schön. Das probiere ich bei einer weiteren Variante aus. Diese hier lasse ich so locker fallend.

 

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Wenn ich mich so auf den Fotos anschaue, dann fällt mir auf, dass es wirklich höchste Zeit wird, dass sich die Sonne wieder zeigt. So ein bisschen Farbe würde mir ganz gut tun. Zum Glück ist der Stoff zu auffällig, dass das nicht so sehr ins Auge springt. (Mein Mann findet ihn übrigens ganz schrecklich….)

 

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Mit meinen Federn geht es jetzt ab zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was die anderen wieder kreiert haben.

 

 

 

 

 

Mein neues Lieblingsshirt: Bethioua von elle puls

Hallo meine Lieben,

heute muss ich euch unbedingt mein neues Lieblingsshirt zeigen. Ich habe für Elke von ellepuls das Shirt Bethioua probegenäht. Und um es kurz zu machen: Der Schnitt ist toll! Damit ihr euch selber davon überzeugen könnt, hier ein paar Tragefotos:

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Ich habe einen schwarz melierten, leichten Strick-Sweatstoff verarbeitet, den ich mir schon vor einiger Zeit bei Stoff und Stil im Sale gekauft habe. Für die Bündchen an Ärmeln und Bauch sowie für den Halsausschnitt habe ich die Rückseite des Stoffes verwendet, damit es nicht zu langweilig wirkt. Allerdings ist der Stoff nicht besonders elastisch, sodass das Nähen des Halsbündchens ein ziemlicher Kampf war. Aber irgendwie hat es dann doch geklappt. imageDrunter trage ich ein neonpinkes Top, so sieht die ganze Kombination etwas frischer aus. Ich mag sehr gerne die lässige, aber doch figurbetonte, leicht taillierte Form. Das schmeichelt sehr, finde ich.

Was meint ihr, soll ich noch ein geplottetes Motiv vorne anbringen? Ich dachte an einen Diamanten oder Pfeile oder doch lieber Federn? Oder lieber so schlicht lassen? imageAuf dem Foto oben könnt ihr ganz gut die Raglanärmel erkennen. Hätte ich eine Covermaschine, hätte ich die Naht noch mit einem kontrastfarbenen Garn betont… imageUm endlich mal wieder Fotos draußen machen zu können, musste ich mir ganz schnell meine fast leere Kaffeetasse schnappen und in den Garten flitzen. Diese Chance musste unbedingt genutzt werden. Für viel Styling war deshalb keine Zeit… imageDas Highlight des Shirts befindet sich aber eigentlich auf der Rückseite. Die Ärmel sind nämlich keine klassischen Raglanärmel, sondern sie haben eine angeschnittene Passe, die man auf der Rückseite zusammennäht und dann am eigentlichen Rückenteil anbringt.

So hat man natürlich auch die Möglichkeit, mit verschiedenen Stoffen zu spielen und diese zu kombinieren. Das habe ich an einem zweiten Shirt auch ausprobiert, davon berichte ich euch noch. image Hier ist prima die Ärmelpasse zu erkennen, die am Rücken in einer schönen Rundung verläuft. So sitzt das Shirt an den Schultern sehr gut. Schulterabnäher sorgen zusätzlich für eine tolle Passform.

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Der Schnitt hat mich sehr überzeugt, weshalb ich mir auch gleich noch eine zweite Variante gemacht habe (sie hat Streifen, so viel sei verraten). Das Shirt ist einfach zu nähen und hat einen tollen Sitz. Durch die besondere Ärmellösung bietet es sich für Stoffkombinationen besonders gut an. Demnächst wird der Schnitt bei Elke erhältlich sein. Bestimmt rechtzeitig, damit ihr euch noch ein paar Shirts für den Frühling nähen könnt!

Jetzt auf zu Rums, mal schauen, was es sonst noch zu entdecken gibt!