Plätzchen im Festtagslook

Hallo meine Lieben,

wie jedes Jahr habe ich die Lieblingsplätzchen meiner Kinder gebacken: Ausstecherle oder Gutsle, wie wir Schwaben sagen. Und ehrlich gesagt, ich liebe sie auch und sie müssen an Weihnachten einfach sein. Ohne geht nicht!

Ausstecherle 2

Das traditionelle Rezept habe ich aus einem alten Lehrbuch für den Hauswirtschaftsunterricht meiner Mama. Ihr findet es aber auch auf den einschlägigen Rezeptseiten im Netz.  Das Buch ist inzwischen schon ganz schön mitgenommen und fällt leider fast auseinander. Aber schließlich ist es auch schon 49 Jahre alt.

Ausstecherle Material

Und das braucht ihr

Für den Teig:

500 g Mehl

200 g Zucker

250 g Butter

6 Eigelb (die Eiweiße verwende ich immer für Zimtsterne)

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

 

Für die Verzierung:

Puderzucker

frisch gepresster Zitronensaft

buntes Zuckerdekor

Lebensmittelfarbe

ggf. Schokoglasur

 

Und so geht’s

Die kalten Zutaten verarbeitet ihr schnell zu  einem glatten Mürbteig. Den wickelt ihr in Frischhaltefolie und legt ihn ca. 45 Minuten in den Kühlschrank (länger geht natürlich auch).

Bevor es losgeht, heizt ihr euren Backofen auf 180-200 Grad auf.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm stark ausrollen und schon kann es mit dem Ausstechen losgehen. Dabei können Kinder sehr gut mithelfen (und naschen….)

 

Ausstecherle BlechDie Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und dann für ca. 12-14 Minuten rein in den Backofen, bis sie goldbraun sind. In der Zwischenzeit könnt ihr aus Zitronensaft und Puderzucker einen Zuckerguss anrühren. Einen Teil davon habe ich mit Lebensmittelfarbe rosa eingefärbt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstecherle auskühlenNach dem Backen die Plätzchen auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kommt der kreative Teil! Die Plätzchen mit Guss bestreichen (geht gut mit einem Silikonpinsel) und dann in den feuchten Guss das Zuckerdekor streuen, arrangieren oder anordnen. Sehr gut trocknen lassen, probieren und den Rest in gut verschließbaren Blechdosen aufbewahren. Lecker!

 

Ausstecherle Collage

Und nun auf zu creadienstag!

 

 

Darf ich vorstellen? Meine Alice von Pruella

Hallo meine Lieben,

nachdem ich so viele tolle Variationen des Raglansweats Alice von Prülla auf diversen Blogs gesehen habe, musste ich mir auch eine machen. Denn ich liebe momentan Fledermausärmel. Und dann noch in Kombination mit Raglan – perfekt!

Also fix den Schnitt bestellt und auch gleich losgelegt. Einen ausgefallenen schwarz-weißen Stoff-Coupon habe ich mir im Herbst auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft und wusste schon damals, dass daraus ein Sweatshirt entstehen soll. Da kam mir Alice gerade recht. Sie war ganz schnell und ohne Probleme genäht.

Jetzt freue ich mich, euch meinen neuen Sweater vorstellen zu dürfen – hier kommt Alice:

Alice von Prülla 2Alice von PrüllaDamit der wilde Stoff nicht zu unruhig wirkt, habe ich die Bündchen aus schwarzem Jersey genäht. Auf den Fotos trage ich meine Alice mit viel Schwarz. Sie passt aber auch perfekt zu Jeans. Schon jetzt ist sie ein Lieblingsteil, weil sie bequem sitzt und sich zu vielem kombinieren lässt.

 

 

 

 

Der Schnitt ist genauso, wie es mir gefällt: einfach, schnell umzusetzen, wandelbar und trendig. Für aufwändige, detailreiche und fummelige Schnitte fehlt es mir leider an Geduld. Und absolute Genauigkeit ist, so fürchte ich, auch nicht unbedingt meine Stärke. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Jersey. Der verzeiht kleine Ungenauigkeiten.

Mal schauen, woraus ich mein nächstes Shirt nach diesem Schnitt nähe. Und ob ich überhaupt die Zeit dazu finde, jetzt im Weihnachtsendspurt. Schließlich müssen auch noch Geschenke produziert werden. Psst…

Und meine Alice und ich machen uns jetzt auf den Weg zu RUMS.

Meine Festtagsdeko

Hallo meine Lieben,

so, endlich habe ich es auch geschafft! Bei mir zu Hause ist es festlich dekoriert. Dieses Jahr eher schlicht, in Weiß, Grau und einem Hauch Naturtönen.

Festtagsdeko Ein paar Kiefernzweige habe ich mit Origami-Tieranhängern und Schneeflocken (von Ikea) und anderen Tieren, die ich schon seit zwei Jahren habe, aber immer noch sehr gerne mag, dekoriert.

Auf meinem alten Sekretär stehen weiße Kerzenhalter, die ich mit einem Zapfenkranz verziert habe. Für den Kranz habe ich einfach einen Ring aus stabilem Draht gebogen. An diesem habe ich die Zapfen dann wieder mit Draht befestigt. Dazu habe ich sie an den äußeren Rand des Drahtringes gelegt und dann mehrfach mit Draht angewickelt.  Ganz einfach, und die Kränze kann man vielseitig verwenden. Einen großen Pinienzapfen (die nehme ich immer aus dem Sommerurlaub aus dem Süden mit) und ein mit Weihnachtskugeln gefülltes Glas habe ich dazu dekoriert.

Und in eine weiße Etagere, die ich eigentlich schon entsorgen wollte, habe ich viele Kugeln, Porzellanzapfen und – hirsche sowie witzige Schneeballkerzen (auch von Ikea) gelegt.

Auch auch das Thema Backen bin ich endlich angegangen, davon demnächst mehr.

Und jetzt darf meine Festtagsdeko zu creadienstag.

 

 

Mein neues Kleid: Frau Alma von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

endlich habe ich es geschafft: Mein Kleid nach dem Schnitt Frau Alma von Hedi näht ist fertig! Und das war eine echte Geduldsprobe.

Schon seit zwei Wochen liegen die Teile zugeschnitten bei mir im Arbeitszimmer. Aber irgendwie habe ich nie Zeit und Muße gefunden, mich an die Maschine zu setzen. Ständig war irgendetwas mit meinen beiden Jungs zu regeln. Ich sage nur PUPERTÄT! Dazu noch viel im Job… Da sind stabile Nerven gefragt.

Und wenn ich dann doch mal ran bin, ist natürlich alles schiefgegangen. Da sind mir zuerst einmal die Riegel misslungen. Weil ich dachte, ich weiß es besser, und versucht habe, sie mit der Overlock zu nähen. Bei so engen Kurven sollte man das lieber sein lassen…

Dann habe ich das Ausschnittbündchen zuerst aus dem gleichen Stoff wie das Kleid genäht. Aber der Stoff dehnt sich so sehr, das Bündchen war viel zu lang und mir hing der Ausschnitt bis über die Schulter nach unten. Also wieder aufgetrennt. Eine Overlocknaht! Wer das schon mal gemacht hat weiß, was das bedeutet. Nachdem ich endlich auch alle Fadenreste entfernt hatte, habe ich Bündchen 2 genäht, diesmal in Schwarz, so wie die Riegel. An sich sah das gut aus. Aber ich hatte das Bündchen zu schmal zugeschnitten und etwas unsauber genäht, so war es an manchen Stellen schmaler als an anderen. Also wieder aufgetrennt. Und erst mal in die Ecke geschmissen…

Beim nächsten Anlauf ist mir das Bündchen endlich gelungen. Als ich die Säume an Ärmeln und Rock nähen wollte (das mache ich immer mit der normalen Nähmaschine und der Zwillingsnadel), hat es den Stoff zusammengezogen. Und die Maschine macht plötzlich komische Geräusche. Ich glaube, da ist etwas gar nicht in Ordnung. Und ich brauche sie doch noch, um Weihnachtsgeschenke zu nähen! Sie kann jetzt nicht in die Reparatur! Mit viel Schieben und Ziehen hat es dann doch noch irgendwie geklappt, aber stabil sind die Nähte nicht…

Aber egal jetzt, hier ist meine Frau Alma. Juhu! Und ich finde, es hat sich gelohnt, hartnäckig zu bleiben und allen Hindernissen zu trotzen.

Meine Frau Alma habe ich einmal lässig kombiniert: mit grauen Stiefeln, einem korallfarbenen Shirt drunter und einer auffälligen Kette, auch in Koralle. Noch eine Strickjacke drüber und fertig ist das Outfit für jeden Tag (bitte ignoriert meinen seltsamen Blick):

Frau Alma lässigEs geht aber auch schicker fürs Büro, wie ihr hier seht. Dieses Mal mit schwarzen Stiefeln, einer schwarzen Kette und schwarzem Blazer. Geht auch gut, oder?

Frau Alma schickMir gefällt der Schnitt sehr gut. Er ist wie immer von Hedi näht ganz schlicht und einfach und gerade dadurch sehr wandlungsfähig. Das sieht man auch an den vielen Bildern, die auf verschiedensten Blogs gezeigt werden. Ich habe übrigens einen schwarz-weiß gemusterten Jersey verwendet. Den hatte ich noch in meinem Stoffregal, daher kann ich euch den Hersteller leider nicht nennen. Und die Knöpfe hatte ich vor einiger Zeit von einer alten Strickjacke abgetrennt, die in den Altkleidersack gewandert ist.

Jetzt ab zu  RUMS  und schauen, was noch so Schönes entstanden ist.

 

Meine Shelly für die kalte Jahreszeit

Hallo meine Lieben,

habt ihr auch eure Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder näht? Bei mir ist das das Shirt Shelly von farbenmix. Für den Sommer habe ich mir schon Shellys mit kurzen Armen genäht und sie sehr gerne getragen. Meine Modelle seht ihr hier und hier.

Jetzt, für die kalte Jahreszeit, habe ich mir das Shirt mit langen Armen gemacht.

Shelly langarm

 

Ich habe zwei  Stoffe in Grau verwendet, mit Zacken und mit Retromuster. Das Grau finde ich fast ein bisschen zu fade, deshalb trage ich ein farbiges  Top drunter. Das blitzt dann etwas hervor und bringt Farbe ins Spiel. Prinzipell mache ich das ganz gerne. Ich finde, so kann man ohne großen Aufwand Abwechslung in seine Outfits bringen.

Hier seht ihr ein gelbes „Untendrunter“, kombiniert mit gelber Kugelkette, schwarzen Jeans, grauen Boots, grauer Beanie und grauer Strickjacke. Eine gelbe Tasche dazu wäre jetzt natürlich perfekt. Hab ich aber leider keine.

Ich mag das Shirt auch mit langen Armen sehr gerne, es ist ein prima Basic für jeden Tag.

Und nun auf zu RUMS.

 

Sternenregen – DIY zur Weihnachtszeit

Hallo meine Lieben,

es lässt sich nicht mehr leugnen: Bald ist Weihnachten! Wie jedes Jahr geht es ab Anfang November rasend schnell. Eben noch haben wir die Herbstsonne genossen (bei uns im Westen konnten wir das noch vergangenes Wochenende…), und schon wird es höchste Zeit, an die Deko für die Adventszeit zu denken.

Ist euch auch aufgefallen, dass es immer mehr tolle LED-Lichtelemente in den verschiedensten Formen zu kaufen gibt? Viel Kitsch ist mit dabei, aber es gibt durchaus auch interessante Variationen. Letzte Woche beim Ausflug mit meiner Mama und meiner Schwester in einen Gartenmarkt mit einer sehr schönen Advents-Aktionsfläche habe ich einen Lichterschweif gekauft. Einen ähnlichen gibt es hier. Einen weihnachtlich geschmückten bietet auch Räder an. Allerdings nicht ganz günstig. Aber wozu ist man kreativ? Das kann man auch selber machen. Wie? Das zeige ich euch jetzt.

Ihr braucht: Verschiedene Transparentpapiere, ich habe ein unbedrucktes, eines mit Schrift, eines mit Sternen und eines mit Pünktchen verwendet. Dazu noch weiße Federn, textile Stanzteile in Schneeflocken – und Sternenform, Wachsperlen (leider vergessen, mit zu fotografieren), feinen Silberdraht, Motivstanzer in Kreis- und Sternenform und einen LED-Lichterschweif (meiner hat 40 LEDs). Außerdem frei Hand ausgeschnittene Schablonen für  einen oder mehrere größere Sterne.

Sternenregen Material

Zuerst stanzt ihr aus den Transparentpapieren die verschiedenen Formen aus.

Motive Stanzen 1Das macht Spaß und geht schnell. Wer Kinder hat – das ist eine ideale Beschäftigung für die Kids. Die größeren Sterne übertragt ihr mit der oder den selbst gemachten Sternschablonen auf das Transparenpapier und schneidet sie auch aus.

Sternenregen ausgestanzte Teile

So, und nun stecht ihr mit einer Nadel in jedes Teil ein kleines Loch.

Sternenregen Löcher pieken

Jetzt schiebt ihr ein Stück Silberdraht, das ca. 5 cm lang sein sollte, mittig in das Loch und verdreht den Draht ein paar Mal kurz nach dem Loch. Die fertigen Stanzteile könnt ihr genauso mit Draht versehen. Um die Federn zu fixieren, wickelt ihr den Draht zweimal straff um den Kiel und verdreht ihn dann kräftig. Und die Perlen werden mittig auf ein Stück Draht gezogen, dann verdreht ihr die Drahtenden direkt an der Perle.

Sternenregen Draht anbringen

Jetzt könnt ihr alles an den doppelten Drahtsträngen des Lichterschweifs anbringen. Dazu legt ihr diese ordentlich, ohne dass sie sich verheddern (was ganz leicht passiert), vor euch hin. Beginnt oben oder unten an einem Draht des Lichterschweifs und zieht ein Drahtende eines aufgezogenen Dekoelementes durch die zwei Drähte am Schweif. Dann verdreht ihr die Drahtenden miteinander. Die überstehenden Enden könnt  ihr etwas kürzen. Vorsicht, nicht versehentlich durch den Draht am Schweif schneiden! Zwischen den einzelnen „Lichtpunkten“ könnt ihr so viele Dekoelemente anbringen, wie ihr möchtet. Bei mir sind es zwei bis drei.

Sternenregen Draht dekoriert So bestückt ihr jeden Draht. Das braucht seine Zeit. Esst dazu einen Lebkuchen und nippt an eurem Tee…

Und so sieht es dann aus:

Sternenregen alle Drähte

 

Sternenregen fertig

Jetzt schnell Batterien ins Kästchen, ab in eine Vase, ein bisschen Deko dazu, die Dämmerung abwarten, einschalten und freuen!

Sternenregen fertig

Schön, oder? Jetzt müsst ihr euch nur noch überlegen: verschenken, selber behalten oder einfach noch ein paar machen? Meine Entscheidung ist schon gefallen… Viel Spaß beim Dekorieren und Einstimmen auf die Weihnachtszeit!

Meine DIY-Idee findet ihr auch auf creadienstag.

 

Meine ausgehfeine Frau Madita von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

wie angekündigt, darf ich euch heute meine ausgehfeine Frau Madita von Hedi näht vorstellen.  Meine erste Variante war ja eher sportlich, farbenfroh. Aber schon da wusste ich beim Nähen, dass eine weitere, schicke Madita entstehen muss. Ich konnte es nicht erwarten und habe mich  gleich ans Nähen gemacht.

Dieses Mal habe ich Vorder- und Rückenteil in einem Teil, ohne Teilungsnaht in der Mitte, zugeschnitten. In der Länge habe ich 6 cm zugegeben und den Saum nur mit meiner Overlock versäubert und kein Bündchen angebracht. So fällt das Shirt schön locker. Und auch auf die Ärmelbündchen habe ich verzichtet und mich für 3/4-Ärmel entschieden. Denn ich wollte, dass der schicke Stoff voll zur Geltung kommt. Den elastischen Strickstoff mit Paillettenstreifen im Zebralook habe ich mir übrigens auf dem Stoffmarkt gekauft und kann euch leider nicht den genauen Hersteller nennen.

 

Madita ausgehfeinAllerdings ließ sich der Stoff gar nicht so leicht verarbeiten, diese vielen kleinen Glitzerdinger haben es schon in sich.  Aber wie ihr seht, es hat dann doch noch geklappt.

Ich bin begeistert, wie wandelbar der Schnitt für das Shirt mit Fledermausärmeln ist. Und mir kommt auch entgegen, dass es wirklich schnell genäht ist. Erst recht in der Variante ohne Teilungsnähte und Arm- und Bauchbündchen. Da kann man sich wirklich mal ratz-fatz ein Shirt nähen, so schnell hat man keines gekauft.

Cool sieht Madita zur grauen Jeans und schwarzen Accessoires aus. Aber auch im Kontrast zu einer blauen Jeans  passt das Shirt sehr gut. Es lässt sich also wunderbar kombinieren und wirkt durch den lässigen Schnitt richtig cool. Ich bin wirklich zufrieden und werde das Shirt bestimmt häufiger tragen, sowohl im Alltag als auch zu Anlässen (Weihnachten oder Silvester stehen ja vor der Türe).

Ich hoffe, ihr erkennt auch etwas auf den Fotos. Das Licht draußen ist ja momentan nicht mehr so toll, und dann noch die Farbe Schwarz zusammen mit Glanzpunkten – eine fiese Kombination für Amateurfotografen …

Und jetzt wandert mein Shirt zu RUMS.

 

 

 

 

 

Meine erste Frau Madita von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

so, jetzt habe ich mir endlich auch eine Frau Madita von Hedi genäht: ein tolles Shirt mit Fledermausärmeln. Das Besondere ist die Teilungsnaht im Vorder- und Rückenteil. So hat man die Möglichkeit, verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren und  tolle Effekte zu erzielen. Genauso gut lässt sich Vorder- und Rückseite aber auch einteilig arbeiten.

Ich habe es ganz knallig mit Pink und pinkfarbenen Blättern auf rosa Hintergrund probiert und finde die Stoffkombi wirklich schick. Beide Stoffe sind von Lillestoff. Der mit Blättern nennt sich „little forest leaves“ und ist z.B. bei DaWanda hier überall erhältlich. Das Blätterdesign passt auf jeden Fall gut zur Jahreszeit und bringt etwas Farbe ins Novembergrau.

Dazu kombiniere ich meine beerenfarbene Tasche, die leider ziemlich selten zum Einsatz kommt. Damit es nicht zu Pink wird, trage ich meine Frau Madita mit einer Used-Jeans und meiner grauen Lederjacke. Das i-Tüpfelchen: pinkfarbene Kugelohrringe, die ich schon ganz lange habe.

Frau Madita in Pink

Das Nähen hat Spaß gemacht und war gar nicht schwer. Die Passform hat mich überzeugt, jetzt wage ich mich auch an meinen schicken schwarzen Paillettenstoff und mache mir eine ausgehfeine Madita. Im Dezember gibt es schließlich genug Gelegenheiten, sich in Schale zu werfen. Bei euch auch?

Und heute verlinke ich meine Frau Madita bei RUMS. Premiere! Mal schauen, ob ich das hinbekomme…

Im Nachtrag auch noch verlinkt bei pattydoo, mein Lieblings-Nähprojekt 2014.

 

Männershirt Max von pattydoo im Einsatz

Hallo meine Lieben,

heute wurde das lässige Shirt Max von pattydoo eingeweiht und gleich einem Härtetest unterzogen, denn es durfte mit auf den Bolzplatz und unseren Großen bei einem Turnier anfeuern. Fazit: bequem, warm und vorzeigbar. Ich habe es aus einem weichen, dicken Sweatstoff genäht, den ich, na klar, auch auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Die Schulterpasse in Dunkelgrau ist ein Reststück von meiner Frau Fannie, die ich euch am 5.Oktober hier gezeigt habe. Für die Bündchen habe ich gestreiften Bündchenstoff verwendet. Da der Schnitt eigentlich eher enger anliegend und auch für leichtere Materialien gedacht ist, habe ich die Nahtzugabe etwas großzügiger bemessen. So passt es richtig gut.

Also, ich muss sagen, dass ich ganz zufrieden mit meinem ersten Männermodell bin. Und es wurde auch von meinem Mann für gut befunden, das will etwas heißen. Ich könnte sogar nochmal eines nähen… Na, wenn das kein Lob ist!

Aber schaut selber. Was meint ihr?

Max von pattydoo Es wäre bestimmt nett, wenn ich meinen beiden Jungs ein ähnliches Sweatshirt nähen würde. Dann hätten wir einen Partnerlook zu dritt. Allerdings besteht die Gefahr, dass das uncool ist. Ich muss mal vorsichtig vorfühlen, wie die Meinungen sind.

Mein Projekt für diese Woche ist übrigens das neue Kleid von Nina von Hedi näht. Es heißt Frau Alma und ist ein toller Schnitt mit Raglanärmeln (was ich liebe!). Gekauft ist das Ebook schon, jetzt muss ich den Schnitt zusammenkleben und mich für einen Stoff entscheiden. Mal schauen, wie ich vorankomme.

Startet gut in die neue Woche!

 

 

Frau Fannie von schnittreif im Camouflagelook

Hallo meine Lieben,

letzte Woche hatte ich ein paar Tage frei. Herrlich – viel Zeit zu nähen und zu werkeln! Auf dem Holländischen Stoffmarkt in Stuttgart habe ich mich neulich mit vielen tollen Stoffen für Herbst und Winter eingedeckt. Unter anderem habe ich auf einem riesigen Wühltisch mit Coupons einen tollen Stoff entdeckt: ein kräftiger Jersey im coolen Camouflagedesign. Der musste mit und  mir war auch gleich klar, dass daraus nochmals ein Kleid Frau Fannie von schnittreif  entstehen wird. Mein erstes Kleid nach dem Schnitt Frau Fannie habe ich euch am 05.10.hier gezeigt.

Und voilà das Ergebnis:

 

Frau Fannie Camouflage 1

Frau Fannie Camouflage 2 Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Den Saum habe ich um 5 cm verlängert, die Ärmel sind 3/4 lang und das Halsbündchen habe ich in Schwarz genäht. Und da noch ein bisschen Stoff übrig war, hat es noch für einen Loop gereicht, wieder nach der Anleitung Marlene aus dem Kreativlabor Berlin (meine ersten Loop habe ich euch am 19.10. gezeigt). Dieses Mal habe ich für die zweite Seite schwarzen Fleece verwendet, wodurch der Schal ganz kuschelig und warm wird. Mit einer Jacke drüber wird das Kleid also auch wintertauglich.

Was sagt ihr zu den senffarbenen Akzenten? Die Kette habe ich mir schon letzten Winter gekauft, aber die Strumpfhose ist neu. Und wie ich finde, ist Senfgelb an den Beinen auch etwas gewöhnungsbedürftig. Vielleicht greife ich im echten Leben dann doch lieber zu schwarzen Strumpfhosen.