Bunt gestreift in den Frühling

Hallo meine Lieben,

endlich warm, endlich Frühling! Endlich Schuhe ohne Socken tragen und ohne warme Jacke und Schal aus dem Haus gehen! Endlich ohne Handschuhe Fahrrad fahren! Habt ihr die Sonne und die Wärme auch so vermisst? Ich bin so froh, dass die kalten Tage vorbei sind.

Ich hatte Glück und konnte schon vor zwei Wochen im Urlaub in der Türkei Sonne tanken und meine neu genähten Outfits ausführen. Und natürlich habe ich die traumhafte Kulisse auch für ein paar Fotos genutzt. Danke an Mo, die mich geduldig abgelichtet hat! (Wer mag, kann sich meine Bluse, die auch mit dabei war, gerne hier anschauen)

Hier also mein Shirt Duo Tone aus der Ottobre 2/2015. Der Schnitt hat mich gleich angesprochen, er ist schlicht und lässig und schnell zu nähen.

Shirt3

Shirt2

Verwendet habe ich einen wunderschönen, leichten Jersey, den ich mir auf der Creativa in Dortmund gekauft habe. Er hat Streifen in ganz tollen Farben: Hellblau, Türkis, Orange, Rosa und Pink. Die Basisfarbe ist allerdings Grau. So wirkt er frisch und farbenfroh, aber nicht zu bunt und kitschig. Denim passt natürlich perfekt dazu, aber Weiß und Grau lassen sich auch prima kombinieren. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich mir unbedingt einen hellgrauen Sommerrock nähen muss.

shirt7

Das Shirt ist leider etwas kurz, da es beim Waschen eingegangen ist. Ich wasche elastische Stoffe nicht gerne vor dem Nähen, weil sie sich dann manchmal so verziehen. Tja, in diesem Fall hat sich das gerächt. Ich hatte zuerst überlegt, ein Bündchen anzunähen. Aber eigentlich mag ich es gerne, dass das Shirt so locker fällt. Nun mache ich eben aus der Not eine Tugend und lasse unten ein farblich passendes Top hervorblitzen. Und im Alltag hat sich das auch wirklich gut bewährt, denn so wirkt das Shirt immer wieder ein bisschen anders.

Shirt4

Mit einem entspannten Blick aufs Meer verabschiede ich mich und mache mich zu RUMS auf. Bestimmt gibt es viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern.

P1240585

 

Frau Liah unter Palmen

Hallo meine Lieben,

hier kommt mal wieder eine Frau Liah. Meine erste Variante habe ich letztes Jahr zum ersten Mal genäht. Und da der Schnitt so einfach ist und man auch nicht viel Stoff braucht, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein weitere Bluse entstanden ist. Wenn es mal schnell gehen muss und ihr im Handumdrehen ein neues Teil braucht, dann liegt ihr mit Frida richtig.

Hier also ein Modell aus einem ganz edlen Baumwollsatin von Kokka Echino, den ich mir schon letztes Jahr gegönnt habe. Ein teures Stöffchen, aber die Qualität ist super. Und das Besondere: Einige der Vögelchen sind silberfarben. Auf so kleine, feine Details stehe ich sehr. Durch dieses gewisse Etwas könnte man die Bluse auch toll eher schick und festlich tragen.

FrauFridaKoka5

Ist das nicht ein tolles, sommerliches Ambiente? Frau Liah durfte mit in die Türkei und hatte unter Palmen und herrlicher Sonne ihren ersten Auftritt. Meine Freundin, die mit mir zusammen im Tenniscamp war, hatte als Fotografin Premiere und hat ein paar richtig tolle Bilder gemacht. Danke, Mo!

(Gleich nach dem Shooting unter Palmen gab es übrigens einen kleinen Absacker in der Panoramabar:))

FrauFridaKoka4

Frau Liah passt super zu meiner schwarzen Jeans. Die gelbe Kette aus meinem Fundus ist wie für die Bluse gemacht und gibt dem Outfit noch eine besondere Note. Witzigerweise trage ich sie auch auf den Fotos mit meiner ersten Frau Liah.

Ich stecke die Bluse, die hinten länger als vorne ist, gerne vorne in den Hosenbund. Das lässt sie nicht ganz so kastig wirken und bringt sie etwas mehr auf Figur. Denn diese Variante ist ziemlich weit ausgefallen. Das liegt leider nicht daran, dass ich eine Menge abgenommen habe, sondern an meiner großzügig bemessenen Nahtzugabe.

Und hier noch einmal vor einem ruhigen Hintergrund, ganz ohne Palmen und blauem Himmel. Bitte denkt euch das hässliche rote Band weg, das man als Hotelgast tragen musste. Ausgerechnet rot! Nicht zu übersehen und zudem überhaupt nicht meine Farbe. Ich habe auch ganz vergessen, das scheußliche Teil etwas zu tarnen.

FrauFridaKoka3FrauFridaKoka6FrauFridaKoka2

Noch eine Rückansicht:

FrauFridaSchnittreifRückansicht

Das war auf jeden Fall nicht meine letzte Frau Liah. Ich habe noch einen hübschen Stoff im Vorrat, der sicher eine hübsche Bluse abgibt. Und bald ist Stoffmarkt in Stuttgart…

Mein Arbeitszimmer ist auch so gut wie fertig renoviert, meine Nähmaschinen müssen noch aufgebaut werden, dann kann es wieder losgehen. Ich hab schon fast Entzugserscheinungen!

Zum Abschluss noch ein Strandbild und dann auf zu RUMS!

Strand Belek

Bethioua mit Streifen

Hallo meine Lieben,

da ist sie, meine angekündigte Bethioua von elle plus mit Streifen. Meine erste Variante, die fürs Probenähen von Elke entstanden ist, könnt ihr hier sehen, ganz schlicht in Grau. Weil mir der Schnitt so gut gefällt, weil ich die Passform nochmals mit einem anderen Stoff austesten wollte und weil ein Shirt mit schwarz-weißen Streifen auf meiner Wunschliste stand, ist dieses Shirt entstanden.

image

Für die Ärmel habe ich einen recht festen und schweren Jersey in Schwarz verwendet, ebenso für das Halsbündchen. Der Rest besteht aus einem schwarz-weißen Ringeljersey in der gleichen Qualität. Da der Stoff ziemlich schwer ist, bilden sich unter den Armen kleine Falten. Was mich persönlich aber gar nicht stört. Meine graue Variante aus einem sehr weichen Stoff fällt zwar etwas besser, aber ich finde, hier kommt die Besonderheit des Schnittes sehr gut zur Geltung.

image

Die Raglanärmel werden durch das Schwarz besonders betont. Das kommt mir entgegen, denn Raglanärmel liebe ich! Das Highlight befindet sich aber auf der Rückseite. Hier stoßen die Ärmelteile, die über den oberen Rücken in einer schönen Rundung verlaufen, aneinander, und werden mit einer Naht verbunden. So ergibt sich ein toller Effekt, der aus einem schlichten Shirt ein ganz besonderes Stück macht.

 

image image

Wie fast immer trage ich übrigens zum Shirt eine meiner auffälligen Ketten, von denen ich einige habe. Große Ketten und Ohrringe finde ich genial, um ein Outfit abzurunden und seinen eigenen Stil zu unterstreichen.Weil ich darauf oft angesprochen werde, habe ich schon überlegt, euch alle meine Lieblingsschmuckstücke zu zeigen und Anregungen zu geben, wie ihr Schmuck einsetzen könnt, um euer Outfit zu optimieren. Was meint ihr?

Die kommende Woche ist kein Beitrag von mir zu erwarten – eine Woche Tennis spielen in der Türkei ist angesagt! Ich fliege zusammen mit einer lieben Freundin und freue mich schon schrecklich auf Wärme, viel Sport und Entspannung an Strand und Pool. Hoffentlich spielt das Wetter mit – Daumen drücken!

Nun auf zu Rums und schauen, was die anderen wieder Schönes gezaubert haben.

Frau Emma von Schnittreif im Federlook

Hallo meine Lieben,

ich bin so froh, dass es endlich Frühling wird und die Zeit der Wollpullover und Parkas vorbei ist! Wieder Shirts und Blusen tragen, die Stiefel gegen leichte Schuhe eintauschen und Mützen und Handschuhe wegpacken … und endlich wieder luftige Teile nähen.

Auf der Suche nach Frühlingsstoffen bin ich neulich im kleinen Handarbeitsladen bei mir um die Ecke über einen Jersey gestolpert. Er vereint zwei Designs, die ich liebe, nämlich schwarz-weiße Streifen und Federn. Dass daraus eine Frau Emma werden soll, war eigentlich sofort klar. Ich habe den Schnitt schon lange bei mir liegen, aber irgendwie hat mich der Gummizug am Halsausschnitt abgeschreckt. Aber jetzt, mit meiner neuen Nähmaschine, habe ich mich getraut.

Und hier ist das gute Stück, kombiniert mit Jeans und meiner Kugelkette, die wirklich oft zum Einsatz kommt.

Frau Emma schnittreif 8

Das Nähen war ganz einfach und die Passform ist prima. Mir gefällt auch gut, dass man die Möglichkeit hat, die Größe des Ausschnitts durch den Gummizug genau so zu definieren, wie man es gerne mag. Von hochgeschlossen bis freizügig, alles ist möglich. Ich hab mich für ein Mittelding entschieden.

Und Raglanärmel haben es mir sowieso angetan. Ich weiß nicht warum, aber diese Ärmelform finde ich einfach toll.

 

Frau Emma schnittreif 5

Zum ersten Mal habe ich den Elastikstich meiner neuen Maschine ausprobiert, und es hat zum Glück gut geklappt. Meine alte hat mir auf Jersey einfach keine gleichmäßigen Stiche gemacht.

Frau Emma schnittreif 4

Ich denke, dass sich das Shirt vielseitig kombinieren lässt. Mit einem Gummibund oder einem breiten Bündchen unten wirkt Emma bestimmt auch sehr schön. Das probiere ich bei einer weiteren Variante aus. Diese hier lasse ich so locker fallend.

 

Frau Emma schnittreif 6

Wenn ich mich so auf den Fotos anschaue, dann fällt mir auf, dass es wirklich höchste Zeit wird, dass sich die Sonne wieder zeigt. So ein bisschen Farbe würde mir ganz gut tun. Zum Glück ist der Stoff zu auffällig, dass das nicht so sehr ins Auge springt. (Mein Mann findet ihn übrigens ganz schrecklich….)

 

Frau Emme schnittreif 2

Mit meinen Federn geht es jetzt ab zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was die anderen wieder kreiert haben.

 

 

 

 

 

Mein neues Lieblingsshirt: Bethioua von elle puls

Hallo meine Lieben,

heute muss ich euch unbedingt mein neues Lieblingsshirt zeigen. Ich habe für Elke von ellepuls das Shirt Bethioua probegenäht. Und um es kurz zu machen: Der Schnitt ist toll! Damit ihr euch selber davon überzeugen könnt, hier ein paar Tragefotos:

image

Ich habe einen schwarz melierten, leichten Strick-Sweatstoff verarbeitet, den ich mir schon vor einiger Zeit bei Stoff und Stil im Sale gekauft habe. Für die Bündchen an Ärmeln und Bauch sowie für den Halsausschnitt habe ich die Rückseite des Stoffes verwendet, damit es nicht zu langweilig wirkt. Allerdings ist der Stoff nicht besonders elastisch, sodass das Nähen des Halsbündchens ein ziemlicher Kampf war. Aber irgendwie hat es dann doch geklappt. imageDrunter trage ich ein neonpinkes Top, so sieht die ganze Kombination etwas frischer aus. Ich mag sehr gerne die lässige, aber doch figurbetonte, leicht taillierte Form. Das schmeichelt sehr, finde ich.

Was meint ihr, soll ich noch ein geplottetes Motiv vorne anbringen? Ich dachte an einen Diamanten oder Pfeile oder doch lieber Federn? Oder lieber so schlicht lassen? imageAuf dem Foto oben könnt ihr ganz gut die Raglanärmel erkennen. Hätte ich eine Covermaschine, hätte ich die Naht noch mit einem kontrastfarbenen Garn betont… imageUm endlich mal wieder Fotos draußen machen zu können, musste ich mir ganz schnell meine fast leere Kaffeetasse schnappen und in den Garten flitzen. Diese Chance musste unbedingt genutzt werden. Für viel Styling war deshalb keine Zeit… imageDas Highlight des Shirts befindet sich aber eigentlich auf der Rückseite. Die Ärmel sind nämlich keine klassischen Raglanärmel, sondern sie haben eine angeschnittene Passe, die man auf der Rückseite zusammennäht und dann am eigentlichen Rückenteil anbringt.

So hat man natürlich auch die Möglichkeit, mit verschiedenen Stoffen zu spielen und diese zu kombinieren. Das habe ich an einem zweiten Shirt auch ausprobiert, davon berichte ich euch noch. image Hier ist prima die Ärmelpasse zu erkennen, die am Rücken in einer schönen Rundung verläuft. So sitzt das Shirt an den Schultern sehr gut. Schulterabnäher sorgen zusätzlich für eine tolle Passform.

image

Der Schnitt hat mich sehr überzeugt, weshalb ich mir auch gleich noch eine zweite Variante gemacht habe (sie hat Streifen, so viel sei verraten). Das Shirt ist einfach zu nähen und hat einen tollen Sitz. Durch die besondere Ärmellösung bietet es sich für Stoffkombinationen besonders gut an. Demnächst wird der Schnitt bei Elke erhältlich sein. Bestimmt rechtzeitig, damit ihr euch noch ein paar Shirts für den Frühling nähen könnt!

Jetzt auf zu Rums, mal schauen, was es sonst noch zu entdecken gibt!

 

Lässig in den Frühling

Hallo meine Lieben,

ich weiß, es sieht momentan noch gar nicht danach aus, aber der Frühling lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten. Und so langsam ist es Zeit, sich Gedanken über die Frühjahrsgarderobe zu machen. Seitdem ich viel nähe, habe ich immer weniger Lust, Fertigteile zu kaufen. Meistens denke ich mir „das kann ich selber machen“ oder „das mache ich mir in besserer Qualität, in einer anderen Farbe, günstiger, schicker, individueller… selber. “ Geht es euch auch so?

So ist jetzt also mein erstes Teil für diesen Frühling entstanden: eine Alice von Prülla. Den Schnitt habe ich hier schon einmal in einer winterlichen Variante umgesetzt. Ich finde das lässige Sweatshirt sehr bequem, es sieht cool aus und ist recht einfach und schnell genäht. Sehr viele Vorteile auf ein Mal, oder?

image

Den Melange-Jersey habe ich im Sale bei Stoff & Stil gekauft (übrigens auch noch in Dunkelgrau). Als farbigen Akzent habe ich neonrosa Overlockgarn verwendet. Und eine Premiere: In Ermangelung einer Covermaschine und eines passenden Zierstiches meiner Nähmaschine habe ich zum ersten Mal eine Fake-Covernaht ausprobiert. Zugegebenermaßen hatte ich etwas Bammel, ob ich das hinbekommen werde. Aber wie man das macht, ist im E-Book zu Alice prima beschrieben, und es hat dann auch ganz gut geklappt. Nur hinten habe ich an einer Naht etwas unsauber gearbeitet. Jetzt hoffe ich mal, dass das nicht so auffällt.

Hier seht ihr ganz gut die tollen Fledermausärmel:

image

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier eine Seitenansicht:

image

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber der Clou befindet sich dieses Mal auf der Rückseite! Da habe ich einen geplotteten Chevron-Kreis aufgebügelt, in Silber (das Design ist aus dem Silhouette-Onlinestore). Zuerst wollte ich ihn vorne anbringen, aber irgendwie sah das wie ein Abzeichen einer Sternenflotte aus. Da kam mir die Idee mit der Kehrseite und ich muss sagen, das gefällt mir so ganz gut.  image

Wieder mal bin ich so froh, mir meinen Plotter gekauft zu haben. So ein kleines aufgebügeltes Element gibt schlichten Stoffen und Schnitten ganz schnell und unkompliziert das gewisse Etwas.

Unter dem Sweatshirt trage ich ein Top, das zufälligerweise farblich ganz genau passt. Der Ausschnitt ist schon ziemlich weit und so ohne Untendrunter war es mir zu frisch. Die Fotos sind nämlich auf die Schnelle draußen entstanden – man muss schließlich das Licht ausnutzen und darf nicht zimperlich sein…

imageJetzt warte ich auf den Frühling, plane weitere Lieblingsteile und statte RUMS einen Besuch ab.

Ich bin ausgehfertig!

Hallo meine Lieben,

man sollte mal wieder fein ausgehen: hübsch angezogen, schön geschminkt, mit lackierten Nägeln und netter Begleitung. Und – natürlich einer eleganten Clutch. Da ich so eine noch nicht besitze und eine wollte, die genau zu mir passt, war Selbermachen angesagt.

Und jetzt ist das schicke Teil fertig. Fehlt nur noch die Einladung!

Clutch porträt

 

Ich habe ein edles, weiches, metallisch schimmerndes, perlmuttfarbenes Kunstleder verwendet, das ich mir schon vor einer ganzen Weile bei Stoff & Stil gekauft habe. Auch die zarten kreisförmigen Applikationen sind von dort. Sie halten durch Aufbügeln, was ich natürlich nur ganz, ganz vorsichtig gemacht habe. Aber mit Einstellung 2 halten sie super und das Kunstleder hat keinen Schaden genommen.

clutch in  Hand

 

Für das Innenfutter habe ich pinkfarbenen Baumwollstoff verwendet. Da der am Rand herausblitzt, wirkt das Täschchen schick und trotzdem nicht brav. Hier unten sieht man auch ganz gut die Verschlussschlaufe, die aus einem Haargummi besteht.

Clutch einblick

 

Auf der Rückseite ist eine kleine Reißverschlusstasche. Die habe ich mit einem Zick-Zack-Webband in Schwarz-Creme verziert. Aus dem gleichen Webband sind auch die seitlich angebrachten Schlaufen für den Trageriemen.

Clutch in Hand rückseite

 

Da ich leider nicht mehr so viel Zick-Zack-Band hatte, ist der Gurt mit einem uni anthrazitfarbenen Satinband verziert. Aber so im Nachhinein finde ich das ganz gut so.Clutch liegend rückseite

 

So sieht die Clutch aufgeklappt aus. Da der Gurt mit Karabinern angebracht wird, kann man ihn auch abnehmen. Streng genommen hat eine Clutch ja keinen Trageriemen, aber ich finde das so schrecklich unpraktisch. Da kann man ja kein Sektglas halten und gleichzeitig vielleicht ein Häppchen essen. Ich brauche die Hände frei!Ctutch liegend gesamt

 

Ganz happy bin ich auch, dass ich in einem kleinen Handarbeitsladen den perfekt passenden Knopf gefunden habe. Farbe, Muster und Größe sind wie für die Tasche gemacht.Clutch liegend vorderseite

 

Der Schnitt ist übrigens aus dem Taschenspieler 2 von Farbenmix. Ich bin prima klargekommen, aber das ist ja auch ein ganz einfaches Modell. Auch das Nähen von Kunstleder hat nach einigen Anfangsschwierigkeiten ganz gut geklappt.

Zuerst hatte ich eine zu feine Nadel genommen, da ging gar nichts, die Maschine hat überhaupt nicht genäht. Ich habe alle Einstellungen überprüft, neu eingefädelt, gejammert und geflucht, bis ich auf die Idee kam, die Nadel zu tauschen. Und schwupp, hat es funktioniert.

Fehler zwei war, dass ich dachte, ich könnte die Lagen zum Zusammennähen innen mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Keine gute Idee, denn der Kleber ist an der Nadel hängengeblieben und sie hat dann nicht mehr gewollt, weil sie im Stoff steckengeblieben ist. Da hat nur geholfen, sie immer wieder mit Nagellackentferner zu reinigen…

Und man darf sich nicht vernähen, denn die Löcher, die die Nadel ins Leder sticht, bleiben zu sehen…

Aber jetzt ist das gute Stück fertig und ich warte ab, wie lange ich auf eine Einladung warten muss. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Meine neue Tasche und ich machen uns jetzt erstmal auf zu unserem Date auf RUMS.

 

 

 

Auf den Punkt gebracht: Shirt im Silberlook

Hallo meine Lieben,

Achtung, jetzt wird es spacig! Hier kommt meine Frau Madita von Hedi näht im Silber-Punkte-Look. Ganz schön viel auf ein Mal, oder? Und zudem noch so glänzend, reflektierend und flitterig, dass das Fotografieren gar nicht so einfach war.

 

Frau Madita Silber 1

Damit es noch tragbar bleibt, habe ich alle Bündchen aus einem schlichten, grauen Jersey genäht. So sind die Silberpunkte nicht mehr ganz so dominant. Und mit schwarzen Hosen kombiniert wird es gleich noch etwas dezenter. Meine silbernen Kugelohrringe und mein Kugelarmband konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, beides passt einfach zu gut dazu. Und der Gürtel glitzert zugegebenermaßen auch etwas…  Aber was soll’s, jetzt ist ja die Zeit der Feste, des Glamours und Flitters.

So ein bisschen fühle ich mich in meinem neuen Shirt wie dem Raumschiff entstiegen. Wahrscheinlich werde ich es im Alltag eher nicht tragen. Aber für Weihnachten oder Silvester passt es richtig gut. Mit einer Strickjacke dazu wird die Madita sogar wintertauglich.

 

Frau Madita Silber 3

Wie auch immer, das tolle Schnittmuster hat wieder einmal seine Vielseitigkeit und Wandelbarkeit bewiesen. Egal, ob farbenfroh hier oder ausgehfein hier, Frau Madita macht alles mit!

Jetzt kommen ja bald die Ferien mit viel freier Zeit, da werde ich unter anderem schauen, was Frau Madita noch so kann. Aber ich habe mir auch noch viele andere Sachen vorgenommen. Wir werden sehen, was ich alles schaffen werde.

Und jetzt darf Frau Madita mit mir zu RUMS und feiern!

 

Meine Shelly für die kalte Jahreszeit

Hallo meine Lieben,

habt ihr auch eure Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder näht? Bei mir ist das das Shirt Shelly von farbenmix. Für den Sommer habe ich mir schon Shellys mit kurzen Armen genäht und sie sehr gerne getragen. Meine Modelle seht ihr hier und hier.

Jetzt, für die kalte Jahreszeit, habe ich mir das Shirt mit langen Armen gemacht.

Shelly langarm

 

Ich habe zwei  Stoffe in Grau verwendet, mit Zacken und mit Retromuster. Das Grau finde ich fast ein bisschen zu fade, deshalb trage ich ein farbiges  Top drunter. Das blitzt dann etwas hervor und bringt Farbe ins Spiel. Prinzipell mache ich das ganz gerne. Ich finde, so kann man ohne großen Aufwand Abwechslung in seine Outfits bringen.

Hier seht ihr ein gelbes „Untendrunter“, kombiniert mit gelber Kugelkette, schwarzen Jeans, grauen Boots, grauer Beanie und grauer Strickjacke. Eine gelbe Tasche dazu wäre jetzt natürlich perfekt. Hab ich aber leider keine.

Ich mag das Shirt auch mit langen Armen sehr gerne, es ist ein prima Basic für jeden Tag.

Und nun auf zu RUMS.

 

Meine erste Frau Madita von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

so, jetzt habe ich mir endlich auch eine Frau Madita von Hedi genäht: ein tolles Shirt mit Fledermausärmeln. Das Besondere ist die Teilungsnaht im Vorder- und Rückenteil. So hat man die Möglichkeit, verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren und  tolle Effekte zu erzielen. Genauso gut lässt sich Vorder- und Rückseite aber auch einteilig arbeiten.

Ich habe es ganz knallig mit Pink und pinkfarbenen Blättern auf rosa Hintergrund probiert und finde die Stoffkombi wirklich schick. Beide Stoffe sind von Lillestoff. Der mit Blättern nennt sich „little forest leaves“ und ist z.B. bei DaWanda hier überall erhältlich. Das Blätterdesign passt auf jeden Fall gut zur Jahreszeit und bringt etwas Farbe ins Novembergrau.

Dazu kombiniere ich meine beerenfarbene Tasche, die leider ziemlich selten zum Einsatz kommt. Damit es nicht zu Pink wird, trage ich meine Frau Madita mit einer Used-Jeans und meiner grauen Lederjacke. Das i-Tüpfelchen: pinkfarbene Kugelohrringe, die ich schon ganz lange habe.

Frau Madita in Pink

Das Nähen hat Spaß gemacht und war gar nicht schwer. Die Passform hat mich überzeugt, jetzt wage ich mich auch an meinen schicken schwarzen Paillettenstoff und mache mir eine ausgehfeine Madita. Im Dezember gibt es schließlich genug Gelegenheiten, sich in Schale zu werfen. Bei euch auch?

Und heute verlinke ich meine Frau Madita bei RUMS. Premiere! Mal schauen, ob ich das hinbekomme…

Im Nachtrag auch noch verlinkt bei pattydoo, mein Lieblings-Nähprojekt 2014.