Kleid Majuna aus Autumn Geo

So, nun kann ich euch endlich mein erstes Kleid für den Herbst und Winter zeigen. Das Wetter passt ja momentan ganz wunderbar.

Es ist eine Majuna von ki-ba-doo, entstanden für das Designnähen der aktuellen Herbst-Winterkollektion Forest von Lila-Lotta für Swafing.

Das Design heißt Autumn Geo. Ich habe den herrlich weichen Sommersweat in Schwarz-Weiß verwendet. Wer es bunter mag, kein Problem, das Design gibt es in vielen weiteren tollen Farben.

Da er 30 % Modal enthält, trägt sich der Stoff besonders weich und er fließt schön. Deshalb eignet er sich auch perfekt für ein Kleid. Und er lässt sich wunderbar vernähen, ein echtes Vergnügen!

Der Schnitt bietet sehr viele Variationsmöglichkeiten. Ich habe mich für den langen Rock und die schlanken langen  Ärmel entschieden. Durch den Rollkragen wärmt das Kleid auch an kalten Tagen wunderbar.

Habt ihr schon meine kleines Highlight entdeckt? Auf die Ärmelnaht habe ich kleine, mit Stoff bezogene Knöpfe genäht.

Die Knopfrohlinge bekommt ihr bei Prym. Ich habe die kleinste Variante mit einer Größe von 11 mm verwendet.

Das Beziehen geht ganz einfach und wie ihr es macht, ist auf der Packung gut erklärt. Ich finde das eine gute Möglichkeit, einen kleinen, dezenten Akzent zu setzen.

Damit ihr mal seht, wie vielseitig sich das Kleid stylen lässt, möchte ich euch noch eine andere Kombination zeigen.

Mit komplett schwarzen Accessoires wirkt das Outfit ziemlich elegant und schick:

Mit einer auffälligen Kette mit Porzellanperlen, die ich auf ein senffarbenes Lederband aufgefädelt habe und einem senffarbenen Ledergürtel sieht das Outfit gleich lässiger aus:

Das Zubehör für die Kette bekommt ihr bei Stoff und Stil. Die Perlen habe ich einfach auf ein Lederband gezogen, das wird dann verknotet.

Ich werde das Kleid bestimmt auch mit Rosa oder Pink kombinieren, das stelle ich mir auch sehr schön vor.

Wenn ihr übrigens Lust habt, dann schaut euch mal das Lookbook zur neuen Kollektion von Lila-Lotta an. Da seht ihr all die tollen Ideen der Designnäherinnen. Und danach habt ihr Lust auf Herbst und Winter, das ist sicher!

 

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Sweatshirt01 in zwei Variationen

So, das Kapitel Sommer ist für mich abgeschlossen. Ich hab Lust, mich mit meiner Herbst- und Wintergarderobe zu beschäftigen.Und inzwischen freue ich mich auch schon  auf kuschelige Pullover, gemütlich Sweater, praktische Strickjacken und gestrickte Tücher.

Da kommt der neue Schnitt von Dana genau richtig. Sie hat sich ein superschönes Sweatshirt ausgedacht, das ich fürs Probenähen in zwei Varianten genäht habe. Hier die erste Variante:

Auf den ersten Blick fällt es vielleicht gar nicht so auf. Schaut euch doch mal die Ärmel genauer an. Cool, oder?

Es gibt eine schräge Teilungsnaht im Ärmel, die mit einer Fransenborte verziert wird. Eigentlich ist die Borte 2 cm breiter und die Streifen an sich sind auch breiter. Ich hab mir meine Streifen allerdings schmaler geschnitten, so rollen sie sich witzig auf.

Die Borte beginnt vorne und läuft dann quer über den Ärmel nach hinten bis in die Achsel.

Durch diese Trennung bekommt ihr irre viel Spielraum für eigene kreative Ideen. In unserer Probenähgruppe sind total viele schöne, ganz unterschiedlich Sweats entstanden. Die werdet ihr die nächsten Tag alle so nach und nach auf den Blogs und auf Instagram zu sehen bekommen.

Statt einer Fransenborte könnt ihr auch ein Paspelband einnähen. Oder ihr macht einen Volant. Toll sieht es auch aus, wenn ihr den Ärmel aus zwei unterschiedlichen Stoffen arbeitet. Euch fällt bestimmt noch viel mehr ein.

Für dieses Shirt habe ich einen tollen elastischen Sweatstoff von Nosh verwendet. Die Qualität ist so toll und er trägt sich fantastisch. Den ausgewaschenen Roséton mag ich auch total gerne.

Kombiniert habe ich das Sweat mit einer dunkelblauen 3/4 langen Jeans, zartrosa/nudefarbenen Sandalen und meiner nudefarbenen Tasche von Liebeskind Berlin. Dazu noch passende Ohrringe und Armbänder, fertig ist das lässige, aber doch besondere Outfit.

Und gleich geht es weiter mit Variante 2. Diese habe ich ohne Teilungsnaht, ganz schlicht genäht.

Ich finde, das Shirt sitzt wirklich super. Der Ausschnitt hab genau die richtige Größe und auch die Länge ist perfekt.

Ist der Stoff nicht irre? Den Sweat mit Kolibris und das Bündchen (das gibt es übrigens in mehreren Farbzusammenstellungen) habe ich mir bei Stoff und Stil in Berlin gekauft. Ich habe mich dort zum Shoppen mit Nicole von belleprairie getroffen und wir waren beide sehr erfolgreich. Hier auf Instagram ein Foto von uns beiden beim ausgiebigen Bummeln.

Ich finde die Kombination von romantischen, gold glitzerndem Stoff und den sportlichen Bündchen total schön. Und ich habe mich gefragt, warum eigentlich nicht viel mehr Anbieter so tolle Rip-Bündchen im Programm haben. Mir sind schon viele weitere Einsatzmöglichkeiten dafür eingefallen. Aber erstmal brauche ich Nachschub…

Kombiniert habe ich das Sweat mit meiner verspiegelten Sonnenbrille, dich ich schon mindestens zwei Jahre habe, einer weinroten Tasche von Fossil und einer used-Jeans von Mavi sowie mit meinen geliebten Sneakers von Nike.

Mit beiden Outfits bin ich total happy und starte gut angezogen in den Herbst. Sie sieht es bei auch aus, näht ihr auch schon für die kalte Jahreszeit oder könnt ihr euch mit dem Gedanken noch nicht so anfreunden?

Den tollen Schnitt bekommt ihr ab Samstag, den 09.09.2017 hier bei Dana im Shop. Wie immer fix und fertig aus Fleece zugeschnitten, sodass ihr die Schnittteile einfach nur noch auf euren Stoff legen und gleich zuschneiden könnt.

 

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Charlie Caftan

So ein richtiger Strandurlaub ist bei mir dieses Jahr leider nicht angesagt. Aber egal, einen Kaftan kann man immer tragen, auch in der Stadt oder im Büro. Und den neuen Schnitt Charlie Caftan von Closet Case Patterns musste ich einfach nähen, ich hab mich auf Anhieb in Charlie verliebt.

Erst beim Fotografieren ist mir wieder eingefallen, dass sich Schwarz ja so schlecht aufnehmen lässt. Weiß man ja eigentlich… Aber deshalb keine schwarzen Sachen mehr zu nähen ist auch keine Option. Da hoffe ich einfach mal, dass ihr genug erkennt.

Man kann den Kaftan in mehreren verschiedenen Varianten nähen: in lang, mit großem Armausschnitt, mit gekräuselten Falten und mit Bindebändern. Ich habe die kurze Version mit Falten und dem gemäßigten Armausschnitt gewählt.

Die Passform ist, wie es sich für einen Kaftan gehört, locker und luftig. Ich mag die Lösung mit den Falten vorne sehr gerne. Aber es stört mich ein bisschen, dass die Falten weit aufspringen und so meine Hüfte betonen.

Ein Figurschmeichler ist Charlie nicht. Aber er trägt sich super, so locker, luftig und leicht. Besonders toll sind die großen Taschen in den Seitennähten.

Hier seht ihr den schönen V-Ausschnitt mal im Detail:

Und unten den Einsatz im Vorderteil. Der ist wirklich nicht so einfach zu nähen gewesen. Im Prinzip wird er wie eine Pattentasche gemacht. Aber mit dem schwarzen, hauchdünnen Stoff war das kein Vergnügen. Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann seht ihr auch, dass die Ecken nicht perfekt sind.

Sehr hilfreich waren die Tipps zum Nähen des Kaftans auf dem Blog von Closet Case. Hier findet ihr viele Tipps zur Stoffauswahl, zum Nähen das V-Ausschnitts, zum Anpassen oder eben zum Arbeiten des Einsatzes. Aber letztendlich hat es geklappt und ich bin ehrlich gesagt schon etwas stolz. Wieder eine Herausforderung gemeistert…

Auf den beiden Detailfotos ist auch der tolle, leichte Baumwollstoff mit Strukturpunkten gut zu erkennen. Er ist von Michael Miller und heißt Clip Dot. Ich hab ihn mir bei Mira bestellt. In Schwarz ist er momentan nicht lieferbar, aber es gibt ihn in weiteren schönen Farben. In Rosa hab ich ihn mir auch noch bestellt, mal schauen, was daraus wird.

Genäht habe ich den Kaftan übrigens zum größten Teil während unseres Treffens der #Sew7. Wir sind eine Gruppe von Nähbloggerinnen aus dem Südwesten und haben uns nun schon zum zweiten Mal in einer tollen Runde zum Nähen getroffen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass ich es nicht immer leicht hatte, mich auf die knifflige englische Anleitung zu konzentrieren… Wenn es auch interessiert, auf Instagram seht ihr, wer dieses Mal mit dabei war.

Im nächsten Frühjahr werde ich mir noch einen Kaftan nähen. Dann die Variante mit Kräuselfalten vorne und Bindebändern. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dann schwanger aussehe.

 

Gut zu wissen
Schnitt: Charlie Caftan
Stoff: Clip Dot von Michael Miller
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Shirt Odette

 

Braucht ihr noch ein schnelles Shirt für eure Urlaubsgarderobe? Dann ist das Shirt Odette aus der La Maison Victor perfekt für euch. Ich bin seit meiner ersten Odette absoluter Fan des Schnitts.

Ich mag die lockere Passform total gerne. Ideal zu Jeans und leichten Sommerhosen, aber auch zu Röcken macht sich die Odette gut.

Für dieses Shirt hab ich Mini Fin von Lila-Lotta Design für Swafing in Koralle verwendet. Trägt sich herrlich! Zufällig hab ich neulich beim Bummeln die perfekt passende Kette entdeckt.

 

Ein tolles Detail sind die Umschläge an den angeschnittenen Ärmeln. Die sind ganz einfach gemacht, sehen aber super aus. Schön ist es übrigens auch, wenn ihr sie aus einem anderen Stoff näht. Hier in meinem Fall wäre uni Koralle toll gewesen.

Der geschwungene Saum ist vorne kürzer als hinten. Das mag ich sehr gerne.

Und hier kommt meine komplette Odette-Kollektion:

Im Batiklook, Stoff vom Holländischen Stoffmarkt:

 

Aus einem Stoff aus meinem Bestand, der ist schon etwas älter und von Lillestoff (Leaves, little forest):

Aus einem coolen Kaktusstoff von Alles für Selbermacher:

Und nochmal die oben gezeigte Variante:

Den Schnitt findet ihr in der La Maison Victor 3/2107. Auf der Homepage könnt ihr sie hier bestellen.

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Kleid mit offenen Ärmeln

Echt unglaublich, wie produktiv Dana, die Komplizin, ist. Schon wieder ist ein neuer Schnitt von ihr erschienen: das Kleid mit offenen Ärmeln.

Die offenen Ärmel sind unbestritten das Highlight dieses Kleides. Sie fallen gleich ins Auge und bringen einen echten Wow-Effekt. Die Wow-Erfahrung habe ich mehrmals gemacht, als ich mein Kleid ausgeführt habe. So oft bin ich noch nie auf ein neues Kleidungsstück angesprochen worden. Der raffinierte Schnitt fällt auf!

Schaut mal, so sehen die Ärmel im Detail aus:

Sie werden oben übereinandergelegt und dann mit dem Halsbündchen fixiert. Unten wird ein breites Bündchen angebracht, das die übereinandergelegten Ärmel zusammenhält.

Keine Angst, die Ärmel sind ganz einfach zu nähen, das schaffen auch erfahrene Anfängerinnen.

Wenn ich ehrlich bin, dann war ich mir im ersten Moment nicht sicher, ob ich die offenen Ärmel mag, ob sie zu mir passen. Kurz hatte ich auch überlegt, sie geschlossen zu nähen. Zum Glück habe ich das nicht gemacht, denn nun liebe ich dieses Detail sehr. Irgendwie ein bisschen sexy und verführerisch, wenn die Haut so blitzt…

Das Kleid wird aus Jersey genäht. Ich habe ein Ethnodesign verwendet, das ich mir dieses Frühjahr auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Ihr müsst euch hier unbedingt all die tollen Beispiele der Probenäherinnen anschauen. Unglaublich, wie wandelbar der Schnitt ist. Ganz in Schwarz, mit Streifen, aus Glitzerstoff… immer sieht das Kleid toll aus.

Ein weiteres Highlight sind die beiden Nahttaschen, die im Vorderteil eingearbeitet werden. Die sind herrlich gemütlich und außerdem ein schönes Designelement.

Auf den beiden Fotos eben seht ihr auch gut den tief sitzenden Rockansatz. Damit habe ich zuerst ein bisschen gehadert. Ich hatte das Gefühl, aus reiner Gewohnheit den Rock mehr nach oben in Richtung Taille ziehen zu müssen. Aber kaum hatte ich das Kleid eine Weile an, war ich überzeugt.

Extra für euch habe ich mich für ein Foto mit meinem Hut aus dem letzten Jahr in die volle Boho-Montur geschmissen. Für den Urlaub super, für den Alltag eher weniger geeignet;)

Meine zweite neue Kette (die erste hab ich euch letzte Woche hier gezeigt) passt jedenfalls super zum Kleid. Fehlen nur noch pinkfarbene Sandalen …

Wenn ihr euch beeilt, dann könnt ihr euch den Schnitt bis zum 14.07.2017 hier noch zum Einführungspreis sichern. Das Schnittmuster ist übrigens schon fertig aus Vlies ausgeschnitten. Ihr müsst es nur noch auf den Stoff auflegen und schon kann es losgehen. Superpraktisch, ohne kleben und plotten!

Gut zu wissen

Schnitt: Kleid mit offenen Ärmeln

Stoff: Holländischer Stoffmarkt

Kette: selbstgemacht

Schuhe: uralt, Marke weiß ich nicht mehr

verlinkt bei: RUMS und Ich habe ein neues Schnittmuster ausprobiert

Shirt mit Ballonärmeln

Shirts sind ein Muss für jede Sommergarderobe. Schlichte Basics hat bestimmt jede von euch, die sind einfach unverzichtbar. Aber ein Shirt kann auch gerne mal besonders sein. So wie das neue Shirt mit Ballonärmeln von Dana aka die Komplizin. Der Schnitt ist brandneu, ihr bekommt ihn hier.

Ich habe für Dana zur Probe genäht und mich dafür für einen ganz schlichten korallrosa Jersey entschieden. Mir gefällt es gut, dass mit einem einfarbigen Stoff die Ballonärmel besonders schön zur Geltung kommen.

Der Effekt durch die ungewöhnlichen Ärmel ist super, dabei sind sie ganz einfach zu nähen. Das Volumen entsteht durch drei eingelegte Kellerfalten. Ansonsten ist das Shirt gerade geschnitten.

Das Besondere an Danas Schnitten ist übrigens, dass ihr sie schon fix und fertig aus Vlies in eurer Wunschgröße zugeschnitten bekommt. Kein Kleben, kein Plotten – einfach loslegen!

Passend zu meinem Shirt habe ich mir eine Kette im Mala-Style gefädelt. Wer mir auf Instagram folgt hat gesehen, dass auch noch eine zweite entstanden ist. Da die Ketten so gut ankommen bin ich ja am überlegen, ob ich ein kleines Tutorial dazu machen soll. Oder vielleicht mag die eine oder andere gleich eine fertige Kette kaufen?

Wenn ich das Outfit genau in der Kombination wie auf diesen Fotos hier trage, dann fühle ich mich jedenfalls immer so ein bisschen wie im Urlaub, mit einem besonderen Karma, irgenwie ausgeglichen. Ob es an den Farben, an der Brille oder vielleicht an der Kette oder an der Kombination aus allem liegt…

Wie auch immer, den Schnitt kann ich euch wärmstens empfehlen. Schaut auch mal bei Dana auf Instagram vorbei und lasst euch von den vielen tollen Beispielen des Probenähteams inspirieren.

Demnächst zeige ich euch auch noch meine Variante aus Webware, das funktioniert nämlich auch gut. Schaut also bald mal wieder vorbei.

 

gut zu wissen:

Schnitt: Shirt mit Ballonärmeln

Stoff: Holländischer Stoffmarkt

Jeans und Schuhe: schon alt, von Esprit

Sonnenbrille: Les Specs

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Mantel mit Schalkragen

Auch wenn man es in der letzten Zeit kaum glauben konnte – es gibt auch kühle Tage, an denen man froh ist, sich in einen gemütlichen Mantel kuscheln zu können. Genauso ein Teil ist Danas neuer „Mantel mit Schalkragen„. Der Schnitt  ist ganz neu erschienen und ich durfte ein Designbeispiel nähen.  Und ich bin begeistert von diesem schicken Mantel. Schaut mal hier:

Der Mantel ist Onesize, passt also allen. Und das beste: Er ist ganz einfach und schnell zu nähen. Und das sieht man ihm gar nicht an.

Er wirkt total lässig durch die überschnittenen Schultern. Je nachdem, wie ihr ihn kombiniert, kann er aber auch sehr schick daherkommen.

Besonders gerne mag ich die in den Seitennähten eingearbeiteten Taschen. Meine habe ich entlang der Nahtzugabe im Vorderteil festgesteppt. Das sieht toll aus und sie bleiben an Ort  und Stelle.

Ein weitere Besonderheit sind die verkürzten Enden des Kragenbeleges unten. Das ist einfach genäht, macht aber echt was her.

Ich habe für meinen Mantel einen tollen grauen Strickstoff von Alles für Selbermacher verwendet. Schaut mal hier. Er eignet sich wirklich perfekt. Ihr könnt aber auch Sweat verwenden, wenn ihr möchtet.

Und wenn ihr euch fragt, was ich unter dem Mantel trage: Das Shirt ist ein Frau Edda, die Hose eine Hudson Pant. Beides absolute Lieblingsteile von mir.

Gut zu wissen

Mantel : Mantel mit Schalkragen von die Komplizin

Shirt: Frau Edda von Hedi näht

Hose: Hudson Pants von truebias

Stoff: Strick von Alles für Selbermacher

Tasche: Liebeskind Berlin

Schuhe: Bata

Verlinkt mit: RUMS und Ich habe eine neues Schnittmuster ausprobiert

 

Shirt mit ohne Bindebändern und Cambag Tessa

Heute gibt es gleich zwei selbstgemachte Sachen auf einmal für euch. Neulich hatte mein Mann Geburtstag und ich hab mein neues Shirt und meine neue Tasche zum ersten Mal ausgeführt.

Fangen wir mit dem Shirt an. Es ist das Shirt mit Bindebändern von Dana aka die Komplizin. Allerdings habe ich meine Variante ohne Bindeband genäht. Demnächst zeige ich euch auch noch eines mit Bändern. Fertig ist es schon, muss nur noch fotografiert werden.

Das Shirt sieht auch ohne Bindeband toll aus. Von vorne ist es ganz schlicht und einfach. Die Passform mag ich sehr, es sitzt figurbetont, leicht tailliert, aber nicht eng anliegend. Ich hab einen ganz leichten Jersey mit feinem Glanz aus meinem prall gefüllten Vorratsschrank verwendet. Das feine Material passt perfekt zum reduzierten Schnitt und gibt dem Shirt einen edlen Touch.

Auch das helle Rosa wirkt ziemlich schick und passt perfekt zu Grau. Dieses Duo ist sowieso eine meiner Lieblings-Farbkombinationen. Dazu metallische Akzente – perfekt!

So sieht das Shirt von hinten aus.

Der kleine Schlitz ist gar nicht schwer zu machen und gibt dem schlichten Shirt etwas ganz Besonderes. Beim Nähen muss man lediglich darauf achten, den Ausschnittstreifen genug zu dehnen, damit der Schlitz nicht aufklafft.

Und dann, man glaubt es kaum, hab ich mir noch eine Tasche genäht. Als Resa von Crearesa ihr Täschchen „Cambag“ vorgestellt hat, war ich gleich begeistert. So schick, schlicht und modern, wie aus einem Fashionmagazin entsprungen. Hier gibt es den Schnitt. Ihr müsst euch auch unbedingt die Beispiele der Probenäherinnen anschauen. Irre, wie vielseitig dieser Schnitt ist!

Als mich Resa gefragt hat, ob ich ein Designbeispiel nähen möchte, hab ich ehrlich gesagt kurz gezögert. Denn eigentlich hab ich es ja nicht so mit dem Taschennähen. Da lässt mich mein räumliches Vorstellungsvermögen oft im Stich und ich verliere den Überblick. Und um meine Maschine hab ich auch noch Angst. Aber wie ihr seht, ich hab mich getraut…

… und es war gar nicht schlimm. Im Gegenteil, die Anleitung ist so ausführlich beschrieben und bebildert, da kann eigentlich gar nichts schiefgehen. Nicht mal bei mir…  Das Nähen hat sogar richtig Spaß gemacht. Es ist toll, wie sich Schritt für Schritt Teil an Teil fügt und man schließlich ein kleines Designertäschchen in Händen hält.

Ich hab mich für die größere Variante entschieden (der Schnitt beinhaltet auch noch das Täschchen in kleiner). Meine Frontseite hab ich mit einer Federstickerei von Jolijou verziert. Das perlmuttfarbene Kunstleder hab ich schon letztes Jahr hier gekauft.

Und der irre tolle Stoff für innen ist aus meinem Adventskalender von brinarina und hat hier seine perfekte Verwendung gefunden.

Auf der Rückseite gibt es noch ein kleines Reißverschlussfach für Kleinigkeiten.

 

Das Täschchen hat nun schon auf zwei weiteren Veranstaltungen für Aufsehen gesorgt. Man wollte es mir schon abkaufen oder ein weiteres in Auftrag geben. Aber ich geb es nicht her! Ich hab sogar schon Ideen für weitere Cambags im Kopf.

Gut zu wissen

Schnitt Shirt: Shirt mit Bindebändern

Schnitt Tasche: Cambag Tessa

Stickdatei: Feathers

Kunstleder: hier

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und bei crearesa Linkparty Cambag Tessa

 

Ich will endlich Frühling

Ist es nicht toll, nähen zu können?! Da hab ich mir überlegt, dass ich ein neues Ringelshirt und einen Jeansrock brauchen könnte. Statt wie andere zu einem Stadt- oder Onlineeinkaufsbummel aufzubrechen, hab ich mich einfach an die Nähmaschine gesetzt.

Entstanden sind eine Else von schneidernmeistern, gekürzt als Shirt, und eine Frau Lilia von Hedi näht.

Ich hab mir schon zwei Kleider nach dem Schnitt genäht (hier und hier) und wollte schon länger die Shirtvariante probieren. Das hat super geklappt. Auf dem Foto unten seht ihr ganz gut die Länge. Ich habe es etwas länger als meine Hüfthöhe zugeschnitten. So eignet es sich auch ganz gut für den Lagenlook. Die Ärmel sind 3/4 lang.

Den U-Bootausschnitt der Else mag ich total gern. Der Beleg am Ausschnitt ist so schön. Er liegt perfekt und trägt sich sehr bequem.

 

 

Auch den Rock Frau Lilia hab ich mir schon mehrmals genäht. Hier in der klassischen Version mit Bündchen, hier auch mit einem schnellen Gummibund.

So näht ihr den Gummibund an:

Näht euren Rock komplett zusammen. Das Gummiband in der gewünschten Länge zuschneiden und zusammennähen. Anschließend links auf rechts auf den Rockbund legen, die vordere und hintere Mitte feststecken. Dann gedehnt von rechts mit einem kleinen Zickzackstich annähen. Fertig!

Das ist die perfekte Lösung für alle, die Respekt vor einem normalen Bund haben, ein witziges Detail möchten und/oder schnell fertig werden möchten… Das Gummiband habe ich mir letztes Jahr bei Stoff und Stil gekauft. Genau das gleiche gibt es nicht mehr, sie haben aber andere hübsche im Programm. Den Rock habe ich übrigens um 10 cm verlängert. Er gehört eigentlich so richtig mini, aber das passt nicht so gut zu mir. Der leichte Denim ist vom Holländischen Stoffmarkt. Er ist recht leicht und dünn, deshalb eignet er sich perfekt für einen sommerlichen Rock.

An diesem Rock liebe ich besonders die Taschen. Die sind wirklich einfach zu nähen, sehen super aus und sind sehr gemütlich und praktisch.

 

Und jetzt noch zu meinem blauen Auge! Patches sind gerade ja sowas von angesagt. Ich finde diesen Trend total cool. Mit so einem Patch wird auch ein ganz schlichtes Ringelshirt ein Hingucker.

Allerdings ist das natürlich auch irgendwann wieder durch und deshalb habe ich mein blaues Auge nur angesteckt und nicht aufgenäht. Hinten hab ich einfach eine Broschennadel aufgenäht. So kann ich meinen Patch an alle möglichen Shirts heften und mein Ringelshirt auch mal blanko tragen. Die tolle Stickdatei eyes only ist von anlukaa.

Ich bin sehr happy mit meinem Frühlingsoutfit. Besonders, weil meine neuen Sneakers so super dazu passen. Ich war mir nämlich unsicher, ob ich sie überhaupt kaufen sollte, weil sie so auffällig sind. Meine Bedenken waren, dass sie sich schwer kombinieren lassen würden.  Aber die Sorge war absolut unbegründet. Ich trage sie so oft und kombiniere sie wild zu allen möglichen Outfits.

Und jetzt freue ich mich, wenn es endlich wärmer wird und ich die doofe Strumpfhose weglassen kann. Die Dinger kann ich nämlich so gar nicht leiden…

 

Gut zu wissen:

Rock: Frau Lilia

Shirt: Else

Stickdatei: Eyes only

Stoffe: Holländischer Stoffmarkt

Sneakers: Nike

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Tunika Elle

Elke von ellepuls hat einen neuen Schnitt entwickelt. Dieses Mal eine tolle Tunika, die auf den schönen Namen Elle hört. Hier könnt ihr den Schnitt ab dem 04.05.2017 kaufen. Ich durfte wieder Probenähen und zeige euch heute meine erste Elle:

 

Wenn ihr Lust habt, Zeit zu investieren und wenn ihr gerne liebevolle Details näht, dann ist dieser Schnitt genau richtig für euch. Denn schnell gemacht ist die Tunika nicht. Sie ist eher ein Stück für alle, die das Nähen und Bügeln zelebrieren und Freude am langsamen Entstehen eines Teiles haben. Eines Teiles, auf das ihr dann aber auch so richtig stolz sein könnt.

Denn die Tunika beinhaltet ein paar wunderschöne Besonderheiten:

Da wäre die verdeckte Knopfleiste. Hab ich noch nie genäht, ist aber dank der detaillierten Anleitung gar kein Problem. Ich hab mich einfach Schritt für Schritt vorgearbeitet und mich gefreut, wie sich dann alles perfekt passend zusammengefügt hat. So sieht die geschlossene Leiste aus. Nur der obere Knopf ist zu sehen.

Erst wenn man die Knöpfe öffnet, sind die Knöpfe und die Knopflöcher zu sehen. Inzwischen bin ich im Knopflochleistennähen schon richtig routiniert und mutig geworden. Klar, dass die Knopflöcher in einer leuchtenden Akzentfarbe genäht werden mussten.

Die Schulterpasse wird doppelt gearbeitet. Das lädt natürlich dazu ein, für die Innenseite einen anderen Stoff zu verwenden. Ich wollte es ganz schlicht. Aber wenn ich euch die anderen Beispiele der Probenäherinnen anschaut, findet ihr dazu viele tolle Anregungen.

Der gebogene Saum wird mit einem Beleg verarbeitet und die Seitennähte überlappen sich.

Ich habe statt der vorgesehenen Tasche eine ganz kleine Tasche genäht, die ich mit Blümchen aus der Stickdatei Las flores von Urban Threads verziert habe.

Schön sind auch die Ärmel mit Manschetten und Schlitzen. Davor hatte ich ziemlichen Respekt, aber auch das hat mit Elkes Anleitung richtig gut geklappt.

 

Der tolle Seersucker, den ich von nostalgia privatim für dieses Projekt zur Verfügung gestellt bekommen habe, eignet sich super für die Tunika. Ich habe ihn vor der Bearbeitung gewaschen und gründlich gebügelt. Dann habe ich die fertige Elle wieder gewaschen und nicht gebügelt, damit der Crinkleeffekt wieder rauskommt. Dadurch wird sie natürlich auch etwas enger. Macht aber nichts, finde ich.

Leider war es eisig, als ich die Fotos für diesen Post gemacht habe. Deshalb habe ich die Tunika auch mit Jeans und geschlossenen Schuhen kombiniert. Und einen Gürtel hab ich mir auch umgebunden. So ganz ohne Akzent auf der Taille steht mir so ein langes Teil nicht so gut. Dafür finde ich mich zu klein und zu kompakt.

Wenn es endlich warm wird, dann werde ich die Tunika mit einer 3/4 langen Hose tragen. Und im Urlaub macht sie sich bestimmt auch gut einfach nur über dem Bikini… Wenn es nur endlich schon so weit wäre.

Alles in allem ist Elle ein Projekt, das etwas Geduld erfordert, das aber auch großen Spaß macht. Ich habe eine Menge beim Nähen gelernt. Und dieses Wissen kann ich jetzt immer wieder abrufen und einsetzen.

Gut zu wissen

Schnitt Elle

Stoff hier

Sneakers Reebok

Jeans Mango

verlinkt mit

Ich habe ein neues Schnittmuster ausprobiert

RUMS