Meine Frühlingsbluse

Hallo meine Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen. Die Zwangspause hatte einen Grund: Mich hat der fiese Erkältungsvirus niedergestreckt und ich lag eine Woche lang auf dem Sofa. Da war es nicht viel mit neue Nähmaschine ausprobieren und Frühlingsgarderobe nähen…

Jetzt bin ich wieder so einigermaßen in Form und muss euch meine neue Bluse Twist-it zeigen, die ich vor der Virusattacke gerade noch fertig gemacht habe. Da ich immer noch blass bin und fade aussehe, habe ich eine Extra-Portion Rouge aufgelegt. Viel hilft es nicht – leider.

Aber die Bluse ruft nach Frühling, ich hoffe, er hört sie!

 

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Der Stoff ist dieses Mal nicht aus dem Stoffladen, sondern aus einem Wäschegeschäft. Eine edle Markenbettwäsche (zudem noch reduziert) zum Wenden, aus leicht glänzendem Baumwollsatin. Eine Seite ist gepunktet, die zweite ist grau strukturiert. Jetzt habe ich so viel Stoff, dass ich noch mindestens eine weitere Bluse daraus nähen kann… Das war bestimmt nicht mein letzter Ausflug in die Bettwäscheabteilung, hier kann man echte Schätze finden. Vor allem auch in großen Formaten, was für diese Bluse gebraucht wird.

 

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Ich habe mich entschieden, die Twist-Naht, die die Bluse so besonders macht, vorne zu setzen. Nur schade, das Muster zeigt den Twist-Effekt nicht so deutlich.

 

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Die Ärmelbündchen habe ich aus der grauen Rückseite der Bettwäsche gemacht und mit einem der hübschen Zierstiche, die meine neue Maschine bietet, verziert. Und weil ich so schön dabei war, hab ich auch gleich noch GMD unten am Saum eingestickt. So im Nachhinein fällt mir auf, dass ich besser eine feinere Nadel genommen hätte. Beim nächsten Mal denke ich hoffentlich dran…

 

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Der Schnitt gefällt mir richtig gut. Nur ist mir der Ausschnitt nicht ganz so gut gelungen, er steht an der Seite etwas ab. Ich hoffe Mal, dass sich das beim Tragen legt.

So eine Bluse aus Webware ist schon aufwändiger zu nähen, als ein Shirt aus Jersey. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Ich hab schon überlegt, eine Twist-it aus Jersey zu machen. Das müsste eigentlich funktionieren. Mal schauen.

 

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Jetzt auf mit meiner neuen Bluse zu Rums. Da gibt es bestimmt viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern!

Handy-Couture

Hallo meine Lieben,

heute zeige ich euch mal kein Outfit für mich, sondern eines für mein Handy.

Ich habe endlich ein Projekt auf meiner langen Ideenliste in Angriff genommen und Handyhüllen bestickt. Entstanden sind zwei schicke Handyoutfits zum Wechseln und ich denke, die Kollektion wird noch weiter wachsen… Sie sind täglich in Gebrauch und haben sich im Alltag bestens bewährt.

 

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Die Rohlinge aus Silikon gibt es in vielen verschiedenen Farben zum Beispiel bei Idee Creativ. Ich habe mich für Neonpink und Schwarz entschieden.

Dann braucht man nur noch Karopapier, Buntstifte, Stickgarn und eine Sticknadel und schon kann es losgehen. Zuerst habe ich  ausgezählt, wie viele Stiche ich horizontal und vertikal sticken kann. Dann habe ich rumprobiert und meine Muster auf Karopapier aufgezeichnet.

Handyhülle skizze

Mit zwei Fäden Stickgarn habe ich dann im Kreuzstich die Hüllen bestickt. Das dauert zwar seine Zeit, aber es macht viel Spaß, dem Muster beim Entstehen zuzuschauen.

Hier meine bunten Pfeile:image

Und hier mein Chevron:

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Bei hellen Hüllen, wie bei meiner pinkfarbenen, sollte man darauf achten, die Fäden möglichst unauffällig und genau im Muster zu vernähen, da sie durch das Silikon durchschimmern (ebenso wie das Handylogo).

Unten links auf dem Bild seht ihr die Versuche meines elfjährigen Sohnes. Er findet Sticken ganz toll und ist fleißig am Arbeiten. Ihr seht, das ist auch ein feines Projekt für Kids.

Ich finde, die Handyhüllen eignen sich auch toll als Geschenk. Vielleicht mit eingesticktem Namen? Und ich muss auch noch probieren, Perlen mit einzusticken. Das sieht bestimmt super aus.

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Jetzt mache ich mich auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch Tolles zu sehen gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lässig in den Frühling

Hallo meine Lieben,

ich weiß, es sieht momentan noch gar nicht danach aus, aber der Frühling lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten. Und so langsam ist es Zeit, sich Gedanken über die Frühjahrsgarderobe zu machen. Seitdem ich viel nähe, habe ich immer weniger Lust, Fertigteile zu kaufen. Meistens denke ich mir „das kann ich selber machen“ oder „das mache ich mir in besserer Qualität, in einer anderen Farbe, günstiger, schicker, individueller… selber. “ Geht es euch auch so?

So ist jetzt also mein erstes Teil für diesen Frühling entstanden: eine Alice von Prülla. Den Schnitt habe ich hier schon einmal in einer winterlichen Variante umgesetzt. Ich finde das lässige Sweatshirt sehr bequem, es sieht cool aus und ist recht einfach und schnell genäht. Sehr viele Vorteile auf ein Mal, oder?

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Den Melange-Jersey habe ich im Sale bei Stoff & Stil gekauft (übrigens auch noch in Dunkelgrau). Als farbigen Akzent habe ich neonrosa Overlockgarn verwendet. Und eine Premiere: In Ermangelung einer Covermaschine und eines passenden Zierstiches meiner Nähmaschine habe ich zum ersten Mal eine Fake-Covernaht ausprobiert. Zugegebenermaßen hatte ich etwas Bammel, ob ich das hinbekommen werde. Aber wie man das macht, ist im E-Book zu Alice prima beschrieben, und es hat dann auch ganz gut geklappt. Nur hinten habe ich an einer Naht etwas unsauber gearbeitet. Jetzt hoffe ich mal, dass das nicht so auffällt.

Hier seht ihr ganz gut die tollen Fledermausärmel:

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Und hier eine Seitenansicht:

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Aber der Clou befindet sich dieses Mal auf der Rückseite! Da habe ich einen geplotteten Chevron-Kreis aufgebügelt, in Silber (das Design ist aus dem Silhouette-Onlinestore). Zuerst wollte ich ihn vorne anbringen, aber irgendwie sah das wie ein Abzeichen einer Sternenflotte aus. Da kam mir die Idee mit der Kehrseite und ich muss sagen, das gefällt mir so ganz gut.  image

Wieder mal bin ich so froh, mir meinen Plotter gekauft zu haben. So ein kleines aufgebügeltes Element gibt schlichten Stoffen und Schnitten ganz schnell und unkompliziert das gewisse Etwas.

Unter dem Sweatshirt trage ich ein Top, das zufälligerweise farblich ganz genau passt. Der Ausschnitt ist schon ziemlich weit und so ohne Untendrunter war es mir zu frisch. Die Fotos sind nämlich auf die Schnelle draußen entstanden – man muss schließlich das Licht ausnutzen und darf nicht zimperlich sein…

imageJetzt warte ich auf den Frühling, plane weitere Lieblingsteile und statte RUMS einen Besuch ab.

DIY: Geometrische Bilder im Metall-Look

Hallo meine Lieben,

liebt ihr auch geometrische Muster und Metalloberflächen? Kupfer, Gold, Silber und Geo-Designs sind momentan aus der Home Decoration nicht mehr wegzudenken. Deshalb habe ich mir ein ganz einfaches DIY für euch ausgedacht, mit dem ihr unkompliziert  und günstig metallische Akzente in eurem Zuhause setzen könnt: Bilder aus Spiegel- und Glitzerkarton.

Hier seht ihr meine drei Variationen: Kupferkreise, eine Kombi aus Quadraten und Dreiecken und große Gold-Konfetti.

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Es war ziemlich schwierig, die Fotos zu machen, da der Spiegelkarton naturgemäß ganz fies spiegelt. Entschuldigt also bitte, wenn die Bilder nicht so super gelungen sind. Der Schriftzug „Lieblingsplatz“ von no gallery klebt übrigens fest an meinem Wohnzimmerregal und ich finde, er passt super zu den schlichten Motiven.

Wenn ihr diese Bilder auch für euch machen möchtet, dann braucht ihr:

Spiegelkarton in Kupfer, Gold und Silber

Glitzerkarton in Gold

Motivstanzer Kreis und Kreis mit Loch (alternativ Kreislineal oder Zirkel)

Klebstoff

Cutter, Lineal und Schneideunterlage

Tonkarton in Weiß (für den Hintergrund)

Bilderrahmen

So wird’s  gemacht:

Mit dem Motivstanzer stanzt ihr aus dem Karton eurer Wahl Kreise und gelochte Kreise aus.

 

Gold gestanzt Kupfer gestanzt

Aus allen Kartonsorten habe ich dann noch Quadrate mit 3 cm Seitenlänge zugeschnitten. Das geht am besten mit einem ganz scharfen Cutter und einem  Metalllineal auf einer Schneideunterlage. Einige der Quadrate habe ich in Dreiecke halbiert.

QuadrateDreiecke

Dann beginnt der spannende Teil. Ihr könnt jetzt mit den ausgeschnittenen Formen experimentieren und sie so arrangieren und kombinieren, wie es euch gefällt.

Zum Beispiel so:

Idee 1

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 2

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 3

 

 

 

 

 

 

 

 

Probiert einfach ein bisschen, bis ihr eure perfekte Kombination gefunden habt. Mir hat es so am besten gefallen:

Kupfer-Konfetti mit Loch ganz ordentlich aufgereiht:

Kupferbild

Dreiecke und Quadrate zum Muster arrangiert:

Quadrate

Regen aus großen Goldkonfetti:

Goldkonfetti

Wenn ihr euch entschieden habt, klebt ihr die Einzelteile auf ein passend zurechtgeschnittenes Stück weißen Tonkarton. Das müsst ihr dann nur noch im Rahmen anbringen und fertig ist euer Geo-Bild!

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Elemente natürlich auch direkt auf der Wand anbringen, dafür würde ich dann aber ablösbare Klebeknete oder Klebepads verwenden. Statt Spiegelkarton könnt ihr auch ganz normalen Tonkarton, Geschenk- oder Zeitungspapier, alte Buchseiten oder Noten verwenden.

Viel Spaß beim Nachmachen und ich mache ich jetzt auf zu creadienstag.

 

Ich bin ausgehfertig!

Hallo meine Lieben,

man sollte mal wieder fein ausgehen: hübsch angezogen, schön geschminkt, mit lackierten Nägeln und netter Begleitung. Und – natürlich einer eleganten Clutch. Da ich so eine noch nicht besitze und eine wollte, die genau zu mir passt, war Selbermachen angesagt.

Und jetzt ist das schicke Teil fertig. Fehlt nur noch die Einladung!

Clutch porträt

 

Ich habe ein edles, weiches, metallisch schimmerndes, perlmuttfarbenes Kunstleder verwendet, das ich mir schon vor einer ganzen Weile bei Stoff & Stil gekauft habe. Auch die zarten kreisförmigen Applikationen sind von dort. Sie halten durch Aufbügeln, was ich natürlich nur ganz, ganz vorsichtig gemacht habe. Aber mit Einstellung 2 halten sie super und das Kunstleder hat keinen Schaden genommen.

clutch in  Hand

 

Für das Innenfutter habe ich pinkfarbenen Baumwollstoff verwendet. Da der am Rand herausblitzt, wirkt das Täschchen schick und trotzdem nicht brav. Hier unten sieht man auch ganz gut die Verschlussschlaufe, die aus einem Haargummi besteht.

Clutch einblick

 

Auf der Rückseite ist eine kleine Reißverschlusstasche. Die habe ich mit einem Zick-Zack-Webband in Schwarz-Creme verziert. Aus dem gleichen Webband sind auch die seitlich angebrachten Schlaufen für den Trageriemen.

Clutch in Hand rückseite

 

Da ich leider nicht mehr so viel Zick-Zack-Band hatte, ist der Gurt mit einem uni anthrazitfarbenen Satinband verziert. Aber so im Nachhinein finde ich das ganz gut so.Clutch liegend rückseite

 

So sieht die Clutch aufgeklappt aus. Da der Gurt mit Karabinern angebracht wird, kann man ihn auch abnehmen. Streng genommen hat eine Clutch ja keinen Trageriemen, aber ich finde das so schrecklich unpraktisch. Da kann man ja kein Sektglas halten und gleichzeitig vielleicht ein Häppchen essen. Ich brauche die Hände frei!Ctutch liegend gesamt

 

Ganz happy bin ich auch, dass ich in einem kleinen Handarbeitsladen den perfekt passenden Knopf gefunden habe. Farbe, Muster und Größe sind wie für die Tasche gemacht.Clutch liegend vorderseite

 

Der Schnitt ist übrigens aus dem Taschenspieler 2 von Farbenmix. Ich bin prima klargekommen, aber das ist ja auch ein ganz einfaches Modell. Auch das Nähen von Kunstleder hat nach einigen Anfangsschwierigkeiten ganz gut geklappt.

Zuerst hatte ich eine zu feine Nadel genommen, da ging gar nichts, die Maschine hat überhaupt nicht genäht. Ich habe alle Einstellungen überprüft, neu eingefädelt, gejammert und geflucht, bis ich auf die Idee kam, die Nadel zu tauschen. Und schwupp, hat es funktioniert.

Fehler zwei war, dass ich dachte, ich könnte die Lagen zum Zusammennähen innen mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Keine gute Idee, denn der Kleber ist an der Nadel hängengeblieben und sie hat dann nicht mehr gewollt, weil sie im Stoff steckengeblieben ist. Da hat nur geholfen, sie immer wieder mit Nagellackentferner zu reinigen…

Und man darf sich nicht vernähen, denn die Löcher, die die Nadel ins Leder sticht, bleiben zu sehen…

Aber jetzt ist das gute Stück fertig und ich warte ab, wie lange ich auf eine Einladung warten muss. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Meine neue Tasche und ich machen uns jetzt erstmal auf zu unserem Date auf RUMS.

 

 

 

Ich zeige dem Winter die kalte Schulter

Hallo meine Lieben,

nun ist das neue Jahr auch schon wieder ein paar Tage alt. Ich bin endlich wieder gesund, nachdem ich zwischen Weihnachten und Silvester nicht so in Form war. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich hatte mir für den Urlaub so viel vorgenommen und leider nur einen ganz kleinen Teil geschafft. Ich wollte weiter mit meinem Plotter experimentieren (meine ersten Versuche seht ihr hier und hier). Ein Shirt für meinen Sohn sollte entstehen und ich hatte vor, meine Garderobe mit ein paar selbst genähten Teilen zu erweitern. Außerdem standen Tennis und Yoga auf dem Programm.

Immerhin habe ich mir ein neues Shirt geschneidert, eine Kalte Schulter von leni pepunkt. Im Sommer habe ich mir nach diesem Schnittmuster die Variante mit kurzen Armen genäht, die ich sehr gerne getragen habe. Wer mag, kann es sich hier anschauen. Nun gibt es zum Glück ergänzend die langen Arme. Die hab ich mir schnell runtergeladen und das Shirt ratz, fatz aus einem Jersey mit coolem Chevron-Muster in Blaugrau/Schwarz genäht.

Kalte Schulter TrioWeil der Stoff nicht ganz gereicht hat, habe ich schwarze Armbündchen angesetzt. Auch das Bündchen am Hals und am Bauch habe ich schwarz gemacht, das bringt etwas Ruhe in das wilde Muster.

Meine dicke Kette im Edelstein-Look passt perfekt dazu und motzt das ganze Outfit auf. Kombiniert mit schwarzer Hose wirkt das Shirt richtig schick, mit Jeans eher casual.

Kalte Schulter SoloHabt ihr die Sterne links neben mir auf der selbst gemachten Tafel bemerkt? Die hat mein jüngster Sohn gemalt. Er wird immer mal wieder kreativ und gestaltet die Tafel dann passend zur Jahreszeit oder zu einem Anlass. Im Alltag dient sie ganz schnöde als Einkaufs- und Terminmerker.

Und ist euch außerdem aufgefallen, dass ich jetzt schicke, neue Social Media-Icons habe? Die führen euch zu Facebook, Pinterest und Instagram, wo ich auch aktiv bin. Auf Instagram gibt es Einblicke in meinen Alltag, in kleinere Projekte und spontane Ideen. Auf Pinterest trage ich auf meinen Pinwänden eine Menge inspirierender Ideen zusammen. Und auf Facebook poste ich meine Blogbeiträge. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Und nun mache ich mich im neuen Outfit zum ersten Mal in diesem Jahr auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch zu entdecken gibt.

Tablet-Tasche ganz persönlich

Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr hattet erholsame, gemütliche und entspannte Feiertage zusammen mit euren Lieben. Bestimmt gab es schöne Geschenke, viel leckeres Essen und ein paar Gläschen Sekt.

Bei uns ging es geruhsam zu und momentan bin ich richtig tiefenentspannt. Kaum zu glauben, dass irgendwann Schluss sein wird mit gemütlichen Nachmittagen auf dem Sofa samt Mittagschläfchen, ewig wach bleiben, lange ausschlafen und einfach so in den Tag reinleben.

Bevor ich mich an die Vorbereitungen für morgen mache, wollte ich euch noch mein Weihnachtsgeschenk für meinen Liebsten zeigen. Voilà, ein ganz persönliches Täschchen für sein Tablet:

Tablettasche Jochen1Nachdem ich schon vor einiger Zeit ein ähnliches für mein Pad gemacht habe (wer mag, kann es hier anschauen), war also jetzt das Herrenmodell angesagt. Es stand ganz oben auf seiner Wunschliste.

Ich habe mich wieder am Freebook „Alles Pad“ von farbenmix orientiert.  Den Stoff habe ich bei IKEA gekauft, er ist schön stabil, die Farbkombinationen und das Design fand ich gut gelungen und männertauglich.

Ihr habt es bestimmt schon bemerkt: Mein funkelnagelneuer Plotter ist wieder zum Einsatz gekommen. Letzte Woche habe ich euch meine ersten Versuche mit Papier gezeigt, jetzt war Stoff an der Reihe. Die Vorlagen für die Symbole habe ich aus dem Silhouette-Store. Ich habe sie in einer Reihe angeordnet und darüber den Schriftzug gesetzt (jetzt wisst ihr auch, wie mein Mann heißt:)). 

Tablettasche Jochen 2

Mein Silhouette Portrait hat mir alles aus gelber Thermotransferfolie ausgeschnitten. Der erste Aufbügelversuch ging allerdings ziemlich schief. Das Bügeleisen war auf Stufe drei eingestellt, was definitiv zu heiß war. Ruck-zuck war die Folie geschmolzen und die Motive waren verrutscht. Zum Glück hatte ich genug Stoff gekauft, also habe ich ein zweites Täschchen zugeschnitten und beim nächsten Versuch mit geringerer Hitze hat dann alles geklappt. Dann noch zwei Kam Snaps angebracht und fertig war die kleine Aufsatztasche. Die habe ich zusammen mit der größeren, grauen beim Schließen der Seitennähte mit aufgenäht. In den Täschchen lassen sich gut Kopfhörer und anderer Kleinkram, wie z. B. Ladekabel, unterbringen.  Auf dem Bild oben rechts in der Bildercollage ist übrigens auch die Rückseite zu sehen.

Tablettasche Jochen 3

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, das Täschchen kam gut an und wird benutzt. Und es hat sich mal wieder bestätigt, dass der Plotter ein guter Kauf war. Demnächst gibt es ein Shirt für meinen Jüngsten zu sehen – mit Glitzermotiv… Ihr dürft gespannt sein!

So, nun ab mit dem Täschchen zu creadienstag!

 

 

 

 

Ich bin im Plotterglück

Hallo meine Lieben,

so kurz vor Weihnachten hab ich mir selber ein Geschenk gemacht und mir einen Schneideplotter gekauft. Schon lange liebäugele ich mit diesem Gerät, denn auf allen möglichen Blogs sind so viele tolle Ideen zu sehen. Ich habe mich für den Silhouette Portrait entschieden. Das ist ein relativ günstiges Einsteigermodell. Er plottet maximal in A4, das reicht für meine Zwecke aus.

Bestellt habe ich ihn bei Kreativplotter.de und er wurde im Handumdrehen geliefert. Nachdem ich die Software installiert hatte, habe ich in meinen Papiervorräten gekramt und meine ersten Versuche gestartet. 50 Vorlagen sind inklusive, zudem wurde noch ein Gutschein über 20 € für den Silhouette Store mitgeliefert, der ist einen Monat lang gültig. Ich hab mich also gleich mit vielen tollen Motiven eingedeckt.

Das Schneiden klappte fast ohne Probleme. Bis auf ein paar kleine Anfängerfehler, wie das Messer falsch herum einsetzen, über das Papier herausschneiden oder die falsche Messereinstellung wählen, kam ich prima klar. Inzwischen passiert mir so etwas (hoffentlich) auch nicht mehr.

Und so kann ich euch heute hier meine hübschen Tannen zeigen. Sie waren als eine der Gratisvorlagen mit dabei. In Weiß, Schwarz und Grau ist ein kleiner Tannenwald entstanden.

Plotter Tannenwald

Weiter ging es mit Steckkugeln, dieses Freebie hab ich hier gefunden. Auch toll, oder?

Plotter Kugel

 

Und dieses hübsche Ornament mit Vögelchen, aus dem Silhouetten-Shop, hat es mir auch angetan.

Plotter Vogel

 

Und wenn ich es noch schaffe, dann probiere ich für ein Weihnachtsgeschenk die Folie zum Aufbügeln auf Textilien aus. Was daraus entstehen soll, kann ich aber noch nicht verraten.

Jetzt muss ich mein Plotterglück auch noch bei creadienstag teilen.

 

 

PAMK Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Hallo meine Lieben,

ihr habt bestimmt alle schon einmal gewichtelt, oder? Und schätzungsweise ist das schon eine ganz schöne Zeit her. Vielleicht damals in der Schule?

Bei mir liegt das letzte Wichteln jedenfalls schon lange zurück. Daher habe mich sehr gefreut, dass Rike, Clara und Jeanny zum Tauschen von weihnachtlichen Leckereien aufgerufen haben. Zu diesem Anlass wurde PAMK (Post aus meiner Küche) von den dreien zusammen mit AEG unter dem Motto „Knuspern unterm Weihnachtsbaum“reaktiviert. Die Idee fand ich spannend, also habe ich mich gleich angemeldet. Und kurz darauf bekam ich meine Tauschpartnerin mitgeteilt: Tobia von craftaliciousme aus Berlin.

Unsere neue Runde, yayNach ein paar Tagen überlegen und stöbern in Rezepten habe ich mich für gebrannte Mandeln, einmal mit und einmal ohne Schokoglasur, entschieden. Das wollte ich schon immer mal probieren, kam aber nie dazu. Hier seht ihr das Entstehen und das Endergebnis. Wer die Mandeln probieren möchte – unten findet ihr das Rezept.

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Das braucht ihr:

  • 200 g ungeschälte Mandeln
  • 100 g Zucker
  • Vanillemark oder Vanillezucker
  • weihnachtliche Gewürze, gemahlen (Nelke, Zimt, Anis)
  • 50 ml Wasser
  • etwas Baileys (nach Wunsch)
  • Zartbitterschokolade
  • Kakaopulver

 

So wird’s gemacht:

  • Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten.
  • Zucker und Wasser dazu geben und aufkochen.
  • Auf mittlerer Temperatur so lange kochen, bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist und der Zucker fest wird. Umrühren nicht vergessen!
  • Dann die Gewürze und den Baileys dazu geben und gut mischen.
  • Alles auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und abkühlen lassen. Dabei, falls nötig, die Mandeln voneinander trennen.
  • Für Schokomandeln in der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Mandeln hineingeben, in der Schoko wenden, dann einzeln herausfischen und auf Alufolie fest werden lassen.
  • Zum Schluss in Kakao wälzen.

Eingepackt habe ich dann alles zuerst in transparente Tütchen, anschließend noch in bestempelte Papiertüten. Dann noch hübsch beschriftet, mit Masking Tape verzierten Wäscheklammern geschlossen und zusammen mit dem Rezept und ein paar Lucky Stars los nach Berlin!

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Von Tobia kam bei mir dann ein hübsches Päckchen mit leckeren Plätzchen an. Mein Sohn war schrecklich neugierig und durfte auspacken. Ich habe bekommen: Zweierlei gesunde Kekse (Mandel-Sonnenblume und Haselnuss-Mandel-Goij), Gewürztee-Plätzchen und eine bunte Mischung an verschiedenen Lieblingskeksen. Schön gestaltete Etiketten und eine liebe Karte lagen auch bei. Toll, so nette Post zu bekommen!

 

Paket Tobia 1

imageIch freu mich schon sehr aufs Knuspern. Der Baum steht jedenfalls und ist sogar schon festlich geschmückt. Heute Abend wird probiert. Danke, Tobia!

 

Auf den Punkt gebracht: Shirt im Silberlook

Hallo meine Lieben,

Achtung, jetzt wird es spacig! Hier kommt meine Frau Madita von Hedi näht im Silber-Punkte-Look. Ganz schön viel auf ein Mal, oder? Und zudem noch so glänzend, reflektierend und flitterig, dass das Fotografieren gar nicht so einfach war.

 

Frau Madita Silber 1

Damit es noch tragbar bleibt, habe ich alle Bündchen aus einem schlichten, grauen Jersey genäht. So sind die Silberpunkte nicht mehr ganz so dominant. Und mit schwarzen Hosen kombiniert wird es gleich noch etwas dezenter. Meine silbernen Kugelohrringe und mein Kugelarmband konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, beides passt einfach zu gut dazu. Und der Gürtel glitzert zugegebenermaßen auch etwas…  Aber was soll’s, jetzt ist ja die Zeit der Feste, des Glamours und Flitters.

So ein bisschen fühle ich mich in meinem neuen Shirt wie dem Raumschiff entstiegen. Wahrscheinlich werde ich es im Alltag eher nicht tragen. Aber für Weihnachten oder Silvester passt es richtig gut. Mit einer Strickjacke dazu wird die Madita sogar wintertauglich.

 

Frau Madita Silber 3

Wie auch immer, das tolle Schnittmuster hat wieder einmal seine Vielseitigkeit und Wandelbarkeit bewiesen. Egal, ob farbenfroh hier oder ausgehfein hier, Frau Madita macht alles mit!

Jetzt kommen ja bald die Ferien mit viel freier Zeit, da werde ich unter anderem schauen, was Frau Madita noch so kann. Aber ich habe mir auch noch viele andere Sachen vorgenommen. Wir werden sehen, was ich alles schaffen werde.

Und jetzt darf Frau Madita mit mir zu RUMS und feiern!