Lisbon Cardigan im Schnee

Als Nähmodebloggerin nimmt man ja so einiges auf sich. Nicht nur, dass man sich den Rücken beim Kleben der Schnitte krumm macht, sich Stecknadeln in die Fingerkuppen piekt, eine Menge Geld für absolut notwendige Stoffe ausgibt, ….. nein, die Shootings verlangen einem manchmal auch großen Einsatz ab ab. Eine engagierte Nähbloggerin scheut auch keine eisigen Temperaturen und stellt sich bei Minusgraden und Schneefall vor das Garagentor. Tja, für schöne Fotos gibt man alles :)

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Mit meinem Lisbon Cardigan hab ich mich ins Schneegestöber gewagt und ganz schön gebibbert. Aber die durch die Fotos wehenden Flöckchen waren’s mir wert. Mit einem heißen Tee ist mir danach auch schnell wieder warm geworden.

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Jetzt aber zum Cardigan. Lisbon ist ein total hübsches kleines Jäckchen, das sich wunderbar kombinieren lässt. Man sollte es aus elastischen Stoffen nähen. Ich habe für meinen den wunderschönen Jacquard Strichpunkt in Bioqualität aus dem Stoffbüro verwendet (momentan leider nicht lieferbar). Die Farbkombination Schwarz-Taupe passt perfekt in meine Garderobe und harmoniert mit vielen Outfits. Für die Blenden und Bündchen habe ich schwarzen Jersey verwendet, das hat bestens funktioniert.

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Auf den Fotos trage ich ein schwarzes Lark Tee (hier und hier  auch schon genäht) mit langem Armen drunter, dazu eine Jeans. Über so ein schlichtes Outfit braucht es einfach nur das Jäckchen drüber, fertig ist ein cooler Look. Sobald es wärmer wird, werde ich Lisbon auch über einem T-Shirt, einer Bluse oder einem Kleid tragen.

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Der Schnitt beinhaltet zwei Längenvarianten. Genäht habe ich hier die lange Variante. Diese Länge finde ich zu Hosen sehr gut für mich. Zu einem Kleid stelle ich mir die kurze Länge auch hübsch vor. Übrigens enthält der Schnitt auch noch 3/4 lange Ärmel, das ist natürlich perfekt fürs bevorstehende Frühjahr.

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Aus dem restlichen Stoff hab ich mir ein schnelles Beanie nach dem Freebie von Hamburger Liebe genäht. Da ich so ganz lange Mützen nicht mag, habe ich meine einfach um ca. 5 cm gekürzt. Trägt sich super! Von diesen Mützen werde ich mir noch ein paar mehr machen, kann man ja immer brauchen. Und außerdem lassen sich so prima Reste verwerten.

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Auch die Passform ist toll. Das Jäckchen ist figurbetont und schmeichelhaft, engt aber gar nicht ein. Besonders gerne mag ich, dass es in der Taille ziemlich schmal ist. Das kommt meiner Figur sehr entgegen.

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Die Anleitung ist bebildert und super erklärt. Wer mag, stellt sich der Herausforderung einer Knopfleiste. Nähanfängerinnen oder alle, die schnell fertig werden wollen, können auch Druckknöpfe anbringen oder komplett auf Knöpfe verzichten.

Seitdem ich mich an meine erste Knopfleiste gewagt habe (schaut mal hier) schreckt mich dieses Thema nicht mehr. Ich kann euch nur raten, immer wieder über euren Schatten zu springen und auch anspruchsvollere Techniken in Angriff zu nehmen.

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Die passenden Knöpfe habe ich mal wieder bei Berger in Stuttgart gefunden. Dort gibt es eine geniale Auswahl. Mir gefällt die schlichte Form total gut. Schön finde ich auch, dass sie so dick sind. Allerdings haben sie deshalb nicht in den Knopfannähfuß meiner Nähmaschine gepasst und ich musste sie von Hand annähen.

Schaut mal genau hin, ich hab mir ein Textillabel bei Dortex machen lassen. Ich find’s cool und freue mich beim Aufnähen total.

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Also, wenn euch mein Jäckchen gefällt, dann schaut mal bei Annika von Nähconnection vorbei. Sie bietet neben dem Lisbon Cardigan, der von Itch to Stitch ist, noch viele andere Schnitte internationaler Designer in deutscher Übersetzung an. Da sind viele tolle Sachen für alle mit dabei, die sich nicht an englische Schnitte rantrauen.

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Gut zu wissen

Schnitt: Lisbon Cardigan von Nähconnection

Jersey und Strichpunkt-Jacquard: Stoffbüro

Schuhe: Marc O’Polo

Jeans: Esprit

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Karl und meine Vorsätze fürs neue Jahr

Uuups, das ist mein erster Post seit drei Wochen. Eine ganz schön lange Zeit. Aber irgendwie hatte ich vor den Feiertagen und auch zwischen den Jahren gar keine Lust, etwas zu schreiben. Zeit hätte ich gehabt, aber die Luft war raus und meine Motivation nicht besonders groß. Genäht und gestrickt hab ich zwar viel, aber zum Schreiben war ich einfach nicht aufgelegt.

Aber jetzt im neuen Jahr kommt auch die Energie wieder. Und bevor ich euch mein neues Stück zeige, muss das noch gesagt werden: Ich wünsche euch allen ein kreatives Nähjahr 2017! Voll neuer Ideen, kreativer Einfälle und mit ganz viel Zeit fürs Nähen. Auf den Austausch mit euch, auf viele neue Bekanntschaften und tolle Begegnungen freue ich mich ganz besonders. Unsere Nähcommunitiy ist einfach genial, das macht so Spaß mit euch allen!

Habt ihr eigentlich Vorsätze fürs neue Jahr gefasst oder seit ihr eher der Typ, der alles auf sich zukommen lässt? Also ich habe zwei große Vorsätze:

  1. Ich achte wieder mehr auf meine Ernährung (ganz großer Punkt dahinter).  Letztes Jahr im Frühjahr habe ich, angeregt von Nina von Hedi näht, das Programm Belly & Mind gemacht und damit 10 kg abgenommen. Mein Gewicht konnte ich dann dank der LOGI-Ernährung auch ohne Anstrengung super halten. Aber im Dezember habe ich mich dann doch gehen lassen und viel zu viele Süßigkeiten gegessen. Seit dieser Woche bin ich wieder im Reset. Das ist eine Entgiftungsphase, in der man nur ein paar Basislebensmittel in festgelegten Mengen zu sich nehmen darf. Ein knallharter Zuckerentzug, der es in sich hat, aber auch unglaublich effektiv ist.
  2. Ich möchte meine Nähkenntnisse systematisch verbessern. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich mich um kniffelige Techniken drücke und den einfachen Weg nehme. Aber im letzten Jahr habe ich mich an zwei große Projekte gewagt: meine erste Jeans ( hier ) und eine Bluse mit Knopfleiste ( hier ). Und ich sage euch, das war ein tolles Gefühl, diese Herausforderungen gemeistert zu haben! Ich war so stolz. Und außerdem habe ich eine Menge dazu gelernt. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich alles in meine Liste aufnehme…

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So, jetzt habt ihr lange durchgehalten.  Hier kommt der liebe Karl von schneidernmeistern . Die meisten kennen den Schnitt ja schon. Eigentlich ist Karl ein Kleid (wenn ihr mögt, hier seht ihr mein Karldress ). Aber genauso gut funktioniert der Schnitt als Pullover. Sehr gut sogar. Er ist schon jetzt für mich zu einem unentbehrlichen Winterbasic geworden.

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Ich habe den Schnitt einfach auf die mir passende Länge gekürzt. Das ging ohne Probleme und großen Aufwand. Verwendet habe ich einen hellgrau-weiß gestreiften Jersey, den ich mir als günstigen Coupon auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Die Coupons verwende ich sehr gerne für Probestücke, das hat sich vor allem auch beim Probenähen bewährt. Aber dieser Karl hier ist auf Anhieb so gut geworden, dass er gleich zu einem Lieblingsstück geworden ist. img_6972

Den Kragen habe ich um ein paar Zentimeter gekürzt. So wärmt er immer noch sehr schön, was bei den momentanen eisigen Temperaturen auch bitter nötig ist.

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Karl trägt sich solo sehr gut, er sieht aber auch schön unter einem kleinen Cardigan aus. Weil er etwas locker fällt, stecke ich ihn mir gerne vorne in den Hosenbund. (Übrigens fällt mir auf, dass ich auf den Fotos ziemlich abgespannt aussehe. Kein Wunder, die sind kurz vor Weihnachten in einer hektischen Zeit entstanden…)

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Und schaut mal hier, mit meiner Covermaschine mache ich auch Fortschritte. Die Säume habe ich mit meiner neuen Janome echt gut hinbekommen. Dazu musste ich etwas hin und her probieren, aber es hat fast auf Anhieb gut geklappt. Ich bleibe dran und werde hoffentlich bald ein Cover-Profi…

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Ich hoffe, dass ihr den Karl-Pullover genauso gerne mögt wie ich. Und ich fände es spannend, wenn ihr mir eure Vorsätze für 2017 verraten würdet. Vielleicht habt ihr ja ganz ähnliche wie ich. Oder vielleicht liegen eure Prioritäten wo ganz anders?

Gut zu wissen

Schnitt: Karl von schneidernmeistern

Stoff: Holländischer Stoffmarkt

Jeans: Mango

Gürtel: weiß ich leider nicht mehr

Schuhe: Unisa

 

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Frau Jette, viermal anders gestylt

Zur Zeit stehe ich total auf Kleider. Warum? Weil ich mit einem Kleid, egal ob aus Webware oder aus Jersey, ohne großen Aufwand und viel Überlegen im Handumdrehen gut angezogen bin. Und zudem kann ich ein Kleid mit ein paar Accessoires immer wieder anders stylen. Perfekt lässt sich das mit dem neuen Schnitt Frau Jette  von Nina von Hedi näht durchspielen.

Deshalb zeige ich euch mein neues Kleid mal in verschiedenen Styling-Varianten, die ich euch im Beitrag noch etwas detaillierter beschreibe. Schaut mal hier:

 

  1. ganz schlicht, nur mit einer Kette aufgemotzt:

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2. mit einem Bindegürtel auf Taille gebracht:

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3. mit kleiner Strickjacke

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4. mit Mantel

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Jette wird aus Webware genäht. Das Kleid kommt ganz ohne Verschluss aus und ist daher recht schnell und vor allen Dingen unkompliziert zu nähen.

Ich hab eine Viskose im Camouflage- Design verwendet. Den Stoff hab ich mir schon vor einer ganzen Weile bei meinem lokalen Stoffhändler gekauft. Und zwar eine riesige Menge. Vielleicht erinnert ihr euch, ich hab aus dem Stoff schon ein Sommerkleid genäht. Wer mag, schaut hier. Und jetzt ist immer noch etwas übrig. Das reicht locker für ein weiteres Kleid ;)

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Das Oberteil hab ich für mich um 3 cm gekürzt. Ich möchte nämlich nicht, dass der Rock genau an der Hüfte beginnt, weil das meine Schwachstelle, also eigentlich meine stärkste Stelle ist. Das muss man ja nicht unbedingt betonen.

Zur Jette kombiniere ich eine dicke Kette, schwarze, blickdichte Strümpfe, hohe Schuhe sowie eine kleine Handtasche und bin schon perfekt angezogen!

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Noch besser gefällt mir das Kleid, wenn ich es nach oben schoppe. Dann betone ich meine Taille noch mit einem schwarzen Bindegürtel aus Leder. Das finde ich für meine Figur am vorteilhaftesten.

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Wenn es etwas kühler wird, dann kommt meine kleine Strickjacke drüber. Schon sieht Frau Jette wieder ganz anders aus. Ich finde, noch schicker und eleganter.

Wichtig ist, dass die Jacke recht kurz und eng ist. Sonst sieht man schnell unförmig aus.

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Zu guter Letzt noch mein Styling mit Mantel drüber. Der Mantel kommt einigen von euch bestimmt bekannt vor. Es ist eine Frau Ava, die ich euch hier schon gezeigt habe. Hier habe ich auf Kette und Gürtel verzichtet, um die Schlichtheit und Geradlinigkeit des Outfits nicht zu stören.
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Ich hab mir übrigens auch noch eine Jette aus Baumwolle genäht (zeige ich euch demnächst). Die fällt aber bei Weitem nicht so schön, wie diese hier aus Viskose. Ihr solltet also darauf achten , einen weich und locker fallenden Stoff zu verwenden, am besten Viskose, Voile oder Double-Gauze.

Gefällt euch die Jette? Dann stöbert mal weiter, viele weitere tolle Designbeispiele findet ihr auch noch hier. Und schaut auch mal auf Ninas Blog vorbei, sie zeigt, wie sie ihre Jettes stylt.

Was ist euer Favorit? Ich bin gespannt, welches Styling euch am besten gefällt.

Gut zu wissen

Schnitt: Frau Jette, von Hedi näht, zur Verfügung gestellt für Probenähen

Stoff: lokaler Stoffhändler

Schuhe: Clarks

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Else im Chevrondesign

Es gibt Lieblingsschnitte, die nähe ich immer wieder gerne. Einfach, weil sie perfekt passen, gut sitzen und variabel sind. Die Else von schneidernmeistern ist definitiv ein solcher Schnitt. Ich mag die Form des Kleides sehr  gerne und fühle mich in ihm total wohl.

Schaut mal:

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Ich habe mich wie bei meiner ersten Else (wer mag, schaut hier ), die ich sehr gerne und häufig trage, wieder für den U-Boot-Ausschnitt und die weite Rockform entschieden. Ich gebe es zu, Experimentierfreude sieht anders aus. Aber meine Else 1 hat sich einfach so bewährt…

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Den tollen Stoff in meinen Lieblingsfarben habe ich vom letzten Holländischen Stoffmarkt hier in Stuttgart. Das ist ein Jersey-Jacquard mit einem ziemlich hohen Synthetikanteil, der sich aber zum Glück sehr angenehm trägt. Nur zieht er leider sehr schnell kleine Fädchen. Ich hoffe mal, dass ich trotzdem lange Freude an meiner Else haben werde.

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Schön dazu finde ich meinen schwarzen Ledergürtel, den mir eine liebe Freundin letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Ich weiß gar nicht, wie ich früher ohne ihn klargekommen bin. Zur Zeit trage ich ihn praktisch ständig zu Kleidern und Röcken.

Es geht aber auch ohne Gürtel:

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Aber ich muss sagen, mit Gürtel fühle ich mich einfach wohler. Was meint ihr, besser mit oder ohne Gürtel?

Bestimmt ist es auch aufgefallen. Ich habe mir nach Monikas Tutorial dieses Mal Taschen in meine Else genäht. Hach, das ist so bequem und praktisch – nie wieder ohne! Monika liefert ergänzend zum Schnitt die Taschenschnittteile und ein super erklärtes und bebildertes Tutorial zum Einnähen der Taschen in die Seitennähte. Der Mehraufwand lohnt sich in jedem Fall!

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Ich habe dafür einen Rest schwarzen, festen Jersey verwendet. Der Kleiderstoff war mir dafür zu dick, der hätte bestimmt sehr aufgetragen. Für solche Zwecke horte ich in einer großen Kiste die verschiedensten Stoffreste. Und immer wieder kann ich etwas verwenden, sei es für Taschen, Belege, Schrägbänder, Applikationen, Bündchen…

Den Beleg habe ich aus dem gleichen Stoff genäht. Leider sieht man das auf dem Foto nicht so deutlich. Bzw. eigentlich ist das ja gut, denn der Beleg ist mir so schön gelungen, dass er extrem unauffällig ist. So soll es schließlich auch sein.

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Ich weiß, ich bin spät auf den Elsentrend aufgesprungen, aber jetzt bin ich total begeistert. Und meine nächste Else wird dann auch mal eine andere Variante, schließlich muss ich das Baukastenprinzip ausnützen. Vielleicht gibt es eine sportliche Variante mit Kapuze? Oder eine schicke mit schwingendem Rock? Oder mal nur als Oberteil?

Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

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Have you seen Karl lately in Stuttgart?

Ist euch Karl die letzten Wochen auf den Social Media-Kanälen auch immer mal wieder  begegnet? Bestimmt, so wie er unterwegs ist, sogar international, ein Hansdampf in allen Gassen… Auch ich hatte ein Date mit Karl und es hat gleich „Boom“ gemacht. Hier der Beweis, Karl und ich:

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Für alle, die jetzt nicht wissen, wovon ich rede: Karl ist Monikas aka schneidernmeistern neuester Streich. Ein Schnitt für ein lässiges Pulloverkleid in Midilänge. Neben der ungewöhnlichen Länge sind der angeschnittene Rollkragen und eine tiefer gesetzte Tasche weitere Besonderheiten von Karl.

Hier zuerst der Rollkragen im Detail:

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Ich habe die Länge des Kragens nach Schnitt genäht. Wer mag, kann ihn aber auch verkürzen. Er trägt sich wirklich sehr bequem und engt überhaupt nicht ein. Wenn ich das sage, dann will das was heißen, denn ich trage eigentlich nie, gar nie Rollkragen, weil ich mich damit so beengt fühle. Aber Karl hat mich echt auf den Geschmack gebracht.

Karls weitere Eigenart ist eine tief angesetzte Tasche. Hm, da musste ich dann aber doch mein Ding durchziehen und eine zweite Tasche aufsetzen. Denn Asymmetrie kann ich an mir überhaupt nicht leiden. Egal, ob bei Frisuren oder Kleiderschnitten. Aber ich finde, das schadet dem speziellen Karl-Style überhaupt nicht. Und Monikas Segen habe ich …

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Ihr seht es bestimmt: Karl ist total bequem und unkompliziert zu tragen. Er ist kuschelig warm, lässig, stilvoll und alltagstauglich. Einfach morgens drüberziehen und fertig ist ein tolles Outfit. Er wird mich bestimmt treu durch die kalte Jahreszeit begleiten.

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Ich habe für meinen Karl einen dunkelgrauen Romanit Jersey von Alles- für- Selbermacher verwendet. Der fällt gut, ist aber stabil und bleibt in Form, leiert also beim Tragen nicht aus. Grau ist unspektakulär, aber einfach eine meiner liebsten Farben, denn Grau passt zu allem, hat Understatement und ist weniger streng als Schwarz.

Karl lässt sich perfekt mit meiner nudefarbenen Tasche von Liebeskind Berlin kombinieren. Und meine Lieblingspumps mit Plateau von Unisa passen auch perfekt. Stiefeletten gehen aber auch gut dazu, Stiefel muss ich noch ausprobieren.

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Karl ist übrigens nicht nur von deutschen, sondern auch von vielen internationalen Nähblogerinnen zur Probe genäht worden und überall auf begeisterte Resonanz gestoßen. Der Schnitt ist auf Englisch bei Näh-Connection erhältlich. Dort solltet ihr überhaupt mal vorbeischauen, wenn ihr Lust auf Schnitte aus dem englischsprachigen Ausland habt. Annika übersetzt diese und macht damit alle happy, die sich an die englischen Originale nicht herantrauen.

Wenn ihr jetzt auch Lust auf ein Date mit Karl bekommen habt, dann schaut hier bei Monika rein, da sind alle Shops angeführt. Achtung, Karl gibt es mit einem Einführungsrabatt von 15%  bis Sonntag, den 06.11.2016.

So, und jetzt mache ich es mir mit Karl gemütlich.

 

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neues Lieblingsbasic: Bluse Bellah

So, mal wieder einen Angstgegner besiegt! Seit Ewigkeiten drücke ich mich erfolgreich ums Nähen einer Knopfleiste. Deshalb lag der Schnitt für die Bluse Bellah von Prülla auch eine ganze Weile unberührt und mahnend in meinem Archiv.  Jetzt habe ich mich doch aufgerafft. Zum Glück, denn meine Bellah mag ich total gerne. Hier ist sie:

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Ich habe einen wunderschönen Baumwollbatist von Atelier Brunette verwendet (die haben soooo geniale Stoffe, ich könnte mir fast jeden davon kaufen), der schon lange auf seinen Einsatz wartet und den ich hier gekauft habe. Mir ist es wirklich schwer gefallen, den tollen grauen Stoff mit kleinen schwarzen Sternchen anzuschneiden. Und jetzt bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Denn ich trage meine Bellah sehr gerne. Zum Beispiel  mit einem kurzen Jeansrock und einem Strickjäckchen drüber:

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Aber sie sieht auch ohne Jacke und über den Bund getragen super aus. So könnt ihr den Schnitt außerdem besser erkennen:

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Bellah ist leger geschnitten, hinten etwas länger als vorne. Die längere Rückenpartie mag ich sehr gerne, denn so kann ich sie vorne etwas in den Hosen- oder Rockbund stecken und hinten heraushängen lassen. Das sieht schön lässig und trotzdem gut angezogen aus.

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Ich habe mich für die Variante mit langen Ärmeln entschieden und habe sie ohne Gummizug gearbeitet. So kann ich sie gut unter Strickenjackenärmeln hervorblitzen lassen.

Wenn es mal etwas seriöser sein soll, kann ich Bellah auch komplett in den Bund stecken. Mit der lässigen Form und dem tollen Stoff sieht das auch gar nicht bieder aus.

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Eine Besonderheit sind die drei kleinen Falten auf den Schultern. Die sind zum einen dekorativ und sorgen zum anderen dafür, dass Bellah schön fällt und bequem sitzt.

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Besonders stolz bin ich auf die Knopfleiste. Ich hatte ja Bedenken, dass ich die Abstände vielleicht nicht korrekt hinbekomme, dass die Knopflöcher zu groß oder zu klein werden, dass sie nicht mittig sitzen… Aber es hat dank der Knopflochautomatik meiner Nähmaschine, die ich jetzt endlich auch mal ausprobiert habe, super geklappt.

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Nachdem also die erste Hürde überwunden war, bin ich mutig geworden und habe das obere Knopfloch in leuchtendem Pink genäht. Mir gefällt der kleine Hingucker total gut. Die Knöpfe habe ich dann auch noch gleich mit der Maschine angenäht, das hat auch perfekt funktioniert und geht turboschnell.

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Unten an der Knopfleiste habe ich ein kleines pinkfarbenes Sternchen aufgestickt. Das ist zwar ganz dezent, blitzt aber heraus, wenn ich nur die andere Seite der Knopleiste in den Bund stecke.

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Was ich mit diesem Schnitt mal wieder gelernt habe? Herausforderungen anzunehmen lohnt sich! Nur so lernt man dazu. Dann freut man sich über seinen Erfolg und ist wieder einen Schritt weiter. So ging es mir auch mit meiner ersten Jeans (wer mag, schaut hier).  Von nun an habe ich jedenfalls keine Hemmungen mehr, Knopflochleisten zu nähen!

Falls ihr noch nicht so weit seid, dann könnt ihr Bellah aber auch ohne Knopflochleiste arbeiten, oder sie faken, oder auch nur einen Knopf annähen. Wie ihr möchtet.

Ich mache mir auf jeden Fall noch mehr Blusen, denn sie lassen sich perfekt kombinieren und im Lagenlook tragen.

 

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Schneller Mantel Frau Ava

Braucht ihr noch schnell einen neuen Mantel, bevor es so richtig kalt wird? Er soll kuschelig warm und bequem sein? Er soll schick und modern sein? Und es wäre schön, wenn er unkompliziert zu nähen wäre? Ihr möchtet flexibel in der Stoffwahl sein? Dann liegt ihr mit dem neuen Schnitt Frau Ava von Hedi näht genau richtig.

Das ist meine Frau Ava:

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Ich habe mich für einen beidseitig verwendbaren Scuba in Grau/Schwarz entschieden, den ich schon eine Weile in meinem Stoffvorrat habe. Durch dieses recht feste und eher steif fallende Material kommt die lässige oversized Schnittführung sehr gut zur Geltung. Genauso gut könnt ihr den Mantel aber auch aus Sweat, Jacquard, Strick- oder Wollstoff nähen. Je nach Wahl habt ihr so einen Mantel für drinnen oder draußen.

Wer Angst vor Knopflöchern hat, kann bei diesem Schnitt getrost zuschlagen. Der Mantel kann ganz einfach mit einem Druckknopf geschlossen werden. Ich habe einen ganz großen zum Aufnähen verwendet:

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Auf den beiden Bildern oben ist gut zu erkennen, dass der Mantel mit großen Abnähern vorne in Form gebracht wird.

Und von innen sieht Frau Ava so aus:

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Und jetzt noch einmal mit geschlossenem Knopf, so kommt die leichte Egg Shape besonders gut zur Geltung:

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Um einige Details abzusetzen, habe ich die schwarze Seite des Stoffes eingesetzt. Hier seht ihr die aufgesetzten Taschen. Eigentlich werden sie mit einem separaten Beleg gearbeitet. Ich habe aber einfach die Innenseite umgeschlagen. Festgenäht habe ich die Taschen dann mit einem Fake-Overlockstich, ohne die Kanten einzuschlagen.

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Für die Ärmelbündchen habe ich ebenfalls die schwarze Seite verwendet. Das gibt einen schönen Kontrast.

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Auch von hinten sieht die Ava gut aus, oder?

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Ich habe den Mantel übrigens ca. 3 cm kürzer genäht, als im Schnitt vorgesehen. Für mehr hat mein Stoff nicht gereicht…

Und zu guter Letzt noch eine winterliche Stylingvariante meiner Frau Ava. Ich habe sie mit Mütze und Dreickeckstuch kombiniert, beides habe ich mir letzten Winter gestrickt. Passt perfekt!

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Ich habe meinen neuen Mantel nun schon ein paar Mal draußen getragen und er hat mich bei den herbstlichen Temperaturen gut gewärmt. Wenn es dann kälter wird, werde ich Ava als Indoor-Mantel und Strickjackenersatz verwenden.

Wenn ihr noch mehr tolle Frau Avas bewundern wollt, dann schaut mal hier. Es kommen immer wieder neue dazu.

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Megaschicker Wendeblouson

Puh, erstmal Schweiß abwischen! Jetzt hab ich es gerade noch zum Finale des Jacken-Sew-Along von ellepuls geschafft. Jubel! Daumen hoch!

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An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Elke für die Organisation dieses tollen Events. Es hat Spaß gemacht, sich mit den anderen ambitionierten Näherinnen auszutauschen und zu beobachten, was für tolle Jacken innerhalb der drei Wochen entstanden sind. Hier könnt ihr euch die Ergebnisse anschauen.

Jacken-Sew-Along Finale

Vor drei Wochen kam mir Elkes Aufruf gerade recht, denn ich hatte schon länger vor, mir eine Bomberjacke zu nähen. Als dann auch noch ki-ba-doo das Erscheinen des Schnittes Maneela ankündigte war mir klar: Da mach ich mit! Das Problem war nur, dass der Schnitt erst einige Zeit nach dem Start des Sew-Alongs erscheinen würde. Da hieß es also erstmal abwarten. Aber mit hechelnder Zunge habe ich es auf die Zielgerade geschafft und freue mich total, euch heute meinen Wendeblouson zeigen zu können.

Einmal ganz auffällig, glänzend und edel mit rosa Satin (hat mir mein Mann mal von einer Dienstreise nach China mitgebracht) außen:

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Und schwupps, umgedreht, mit grauem Stepp (vom Holländischen Stoffmarkt) außen:

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Toll, oder? Ich bin auch wirklich mächtig stolz, dass ich das geschafft habe. Denn zwischendurch hatte ich wirklich auch mal ans Aufgeben gedacht (auf Instagram konntet ihr meine Auf und Abs genauer mitverfolgen).

So klappte es zum Beispiel nicht wir gewollt den schmalen Einsatz am Ärmel aus Satin zu nähen. Der Satin war im Vergleich zum Stepper viel zu leicht und ist dann immer so blöd zusammengeklappt. „Ist doch ganz einfach“, dachte ich mir „dann bügelst du eben ein leichtes Verstärkungsvlies auf“. Tja, nur dumm, dass das auf dem glatten, flutschigen Stoff nicht richtig halten wollte und total hässliche Falten geworfen hat. So sah es aus:

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Also wieder ab damit und einfach auch aus Stepper genäht. Auch ganz schön, finde ich. Vor allem die silberfarbene Paspel macht was her.

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Hier noch ein paar Ansichten in Grau, bevor es weiter zu Rosa geht:

Das ist mein Wendereißverschluss, den ich mir extra bei Berger in Stuttgart habe anfertigen lassen. Passt perfekt zu meinem rosa Satin!

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Und hier seht ihr schon die rosa Seite hervorblitzen:

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Und voilà, hier ist sie:

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Sieht komplett anders aus, als die graue Variante. Grau wirkt eher sportlich und lässig, Rosa viel auffälliger und schicker.

Der Streifen vorne am Reißverschluss ist ehrlich gesagt keine Absicht. Denn als ich Innen- und Außenjacke zusammennähen wollte, stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach war. Zum einen kam ich mit der Anleitung nicht richtig klar. Auch auf den Fotos war dieser Part nicht so gut zu erkennen. Außerdem verzog sich der elastische Stoff beim Annähen ans Bündchen und somit war der Satin um ein ganzes Stück zu klein.

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Nach einem kurzen Verzweiflungsanfall und vielen Ratschlägen auf Instagram habe ich mich dann entschlossen, auf beiden Seiten des Reißverschlusses einen Streifen anzusetzen. Im Nachhinein hätte ihn noch breiter zuschneiden sollen, sodass er mit dem eingesetzten Bundstreifen unten am Rand abschließt. Einfach in der Breite wie der im Schnitt eingezeichnete Beleg (dessen Verwendung in der Anleitung leider nicht beschrieben wird). Wie auch immer, Projekt gerettet!

Auf dem Bild unten seht ihr auch noch die Paspeltaschen. Puh, ich weiß gar nicht, wann ich zum letzten Mal Paspeltaschen genäht habe. Das muss schon eine ganze Weile her sein. Hierfür habe ich mir dann auch zusätzlich verschiedene Tutorials und mein gutes, altes Nähbuch zur Hilfe genommen.

imageIch bin total stolz auf meine neue Jacke. Und ich freue mich, dass ich wieder ein paar neue Dinge dazugelernt habe.

Jetzt bin ich mal gespannt, welche Seite im Alltag häufiger zum Einsatz kommen wird. Ich schätze, es wird die graue sein.

Und ich freue mich zur Entspannung auf einfachere, schnell zu machende Nähprojekte. Und wer weiß, vielleicht folgt dann auch bald ein weiterer Blouson.

So, und nun Prost, liebe ellepuls aka Elke und alle anderen Mitstreiterinnen!

Dieser Beitrag ist übrigens auch meine Premiere beim MeMadeMittwoch und beim AfterWorkSewing.

 

 

Manntje, Manntje, Timpe Tee

Habt ihr schon angefangen, eure Herbstgarderobe zu nähen? Braucht ihr noch ein besonderes Basic? Dann habe ich eine Idee für euch: Bald ist es soweit, dann erscheint der neue Schnitt von Monika aka schneidernmeistern: Das Timpe Tee. Ein Statement-Bretonshirt in der typisch kastigen Form mit U-Bootausschnitt. Ich hatte das Vergnügen und durfte zur Probe nähen.

Bestimmt denkt jetzt die eine oder andere von euch: „Ein Bretonshirt muss unbedingt gestreift sein, eigentlich in Blau-Weiß und eigentlich maritim gestylt.“ Hab ich alles nicht gemacht. Meines ist Curryfarben. So. Punkt.

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Und ich finde es toll so. Muss ja nicht, das mit den Streifen. Geht doch auch mal anders. Ich finde, dass der U-Bootausschnitt, die lässigen, überschnittenen Schultern und die weiten 3/4-Ärmel auch ganz wunderbar zu anderen Stoffen passen.

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Ich habe einen festen Interlock Jersey von Swafing verwendet, der sich super für das Timpe Tee eignet, da er ein bisschen Stand hat. Und weil der Stoff auch relativ dick ist, kann ich mein neues Lieblingsshirt wunderbar im Herbst tragen. Hier der Beweis:

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Der Ausschnitt wird mit einem Beleg verarbeitet. Ich habe ihn aus dem gleichen Stoff zugeschnitten und dann auch noch abgesteppt. Tolle Effekte könnt ihr übrigens auch erzielen, wenn ihr ihn in einer Kontrastfarbe arbeitet. Für mein nächstes Timpe Tee hab ich mir das fest vorgenommen.

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Wie es der Zufall will, passen meine gelben Ballerinas perfekt zum Shirt. Und meine geliebte Kugelkette auch. Und sogar das Herbstlaub im Garten…

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Wenn ihr schlichte, klassische Teile auch so gerne mögt wie ich, dann ist das Shirt genau richtig für euch. Es ist ein echtes Statement, es ist wandelbar, passt sich jedem Stil an und ist ein zeitloses Basic für euren Kleiderschrank. Und einfach zu nähen ist es auch noch. Es fällt allerdings recht groß aus, daran solltet ihr bei der Größenauswahl denken. Ich habe eine 38 genäht und finde fast, es könnten einen Ticken kleiner sein.

Wenn es euch jetzt in den Fingern juckt, dann kann ich euch beruhigen. Ab dem 29.09. ist der Schnitt bei schneidernmeistern erhältlich.

Und wenn ihr noch mehr Beispiele sehen wollt, dann schaut doch mal bei Petra von pedilu bloggt und Catrin von stoffbüro . Bei Catrin könnt ihr euch dann auch gleich den passenden Stoff aussuchen…

Bei nur einem Timpe Tee ist es bei mir natürlich nicht geblieben. Weil es so schön war, habe ich mir gleich noch ein zweites genäht. Dieses Mal in 36 (ach, wie sich das gut anhört;) und, also doch, gestreift. Davon hier bald mehr.

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Spätsommeroutfit

Bevor der Herbst den Spätsommer endgültig ablöst, muss ich euch noch unbedingt mein neues Outfit, bestehend aus Hose und Shirt,  zeigen.

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Ich habe es endlich geschafft, mir die Hose Moji von Seamwork zu nähen. Sie steht schon seit einer ganzen Weile auf meiner To-Sew-Liste, die immer länger wird. Seamwork ist ein amerikanisches Onlinemagazin, das ich schon eine ganze Weile abonniert habe und sehr gerne mag. Als Abonnentin kann man die neueste Ausgabe monatlich lesen. Neben interessanten Artikeln rund ums Nähen und DIY gibt es jeden Monat zwei neue Schnitte, die miteinander harmonieren. Entweder man lädt sich diese runter oder löst zwei Credits für einen Schnitt nach Wunsch aus dem Bestand ein. Der Schnitt ist zusammen mit Akita erschienen, einer Kurzarmbluse mit überschnittenen Armen. Die muss ich mir dann nächstes Frühjahr nähen.

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Die Passform der Hose finde ich richtig gut. Sie sitzt an der Hüfte recht locker  und läuft nach unten hin schmal zu. Aufgesetzte Taschen sind ein Hingucker und sehr praktisch. Sie kommen auch Nähanfängerinnen entgegen, da sie unkompliziert zu nähen sind. In den Tunnelzug mit Gummi kann man auch ein Bindeband einziehen, auf das ich allerdings verzichtet habe.

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Moji ist ganz einfach zu nähen und ich finde, sie sitzt wirklich sehr gut. Auch von hinten macht sie eine prima Figur. Das ist ja nicht bei jeder Hose mit Gummizug der Fall…

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Ich habe einen ganz einfachen Chambre verwendet, der ursprünglich Hellblau war. Aber in Hellblau sah die Hose  wie ein Schlafanzug aus, deshalb habe ich sie mir Schwarz eingefärbt. Allerdings ist sie nicht richtig Schwarz, sondern eher Anthrazit geworden, was ich aber gar nicht schlecht finde.

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Doof sahen dann nur die hellblauen Nähte aus. Deshalb habe ich einfach an den Stellen, die zu sehen sind, nochmals mit Schwarz nachgenäht und dann die blauen Nähte aufgetrennt. Etwas mühsam, aber jetzt ist die Hose gut tragbar.

Ich kann sie mir für den Herbst auch sehr gut aus einem leichten Wollstoff oder Denim vorstellen, so wie es Seamwork vorschlägt. Schaut euch doch mal die Beispiele auf deren Seite an.

Dazu passt sehr gut das T-Shirt aus dem Buch Jersey nähen, easy basics von Julia Korff von lillesol & pelle. Es ist ein ganz schlichtes, einfaches Basicshirt mit einer sehr guten Passform. Ich habe mich für den großen, runden Ausschnitt entschieden. Es gibt noch die Option, es mit einem kleineren Ausschnitt, mit langen oder dreiviertellangen Ärmeln zu nähen.

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Den hübschen Stoff habe ich im Juni bei anlukaa gewonnen (schaut unbedingt mal bei Andrea vorbei, wenn ihr sie noch nicht kennt. Sie näht so tolle Sachen, macht wunderschönen Schmuck und designt geniale Stickdateien). Vielen Dank nochmal dafür! Es ist ein GOTS- zertifizierter Jersey von Albstoffe in Rosa, mit kleinen Schmetterlingen und Punkten. Die Qualität ist wirklich super, der Stoff ist ganz weich und doch griffig. Ich finde ja sowieso, dass die Firma gerade wirklich absolut tolle Stoffe auf den Markt bringt. Bis vor kurzem waren sie noch gar nicht präsent (zumindest für mich) und haben jetzt eine irre Range an wunderschönen, qualitativ hochwertigen Stoffen. Ich muss mir auf jeden Fall einen der schicken Jacquard-Jerseys gönnen, vielleicht aus der neuen Kollektion von Hamburger Liebe.

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Ich habe den Stoff auch noch in Hellblau. Da bin ich mir noch nicht sicher, was daraus entstehen wird. Vielleicht ein Shirt mit langen Armen… Mal schauen.

Ein kleines, feines Detail hat mein schlichtes Shirt auch noch bekommen: An die untere Kante habe ich ein hübsches Webband genäht, das farblich genau passt. So nette Kleinigkeiten mag ich gerade bei einfachen Basics total gerne.

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Und wie es der Zufall so will, passt meine rosa Tasche perfekt zum Outfit. Wie speziell dafür gekauft, oder?

Ich genieße jetzt auf jeden Fall noch die letzten sonnigen Tage. Aber so ganz langsam freue ich mich auch auf kühleres Wetter und all die tollen Nähprojekte, die die neue Saison unbedingt erfordert ;)

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