Megaschicker Wendeblouson

Puh, erstmal Schweiß abwischen! Jetzt hab ich es gerade noch zum Finale des Jacken-Sew-Along von ellepuls geschafft. Jubel! Daumen hoch!

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An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Elke für die Organisation dieses tollen Events. Es hat Spaß gemacht, sich mit den anderen ambitionierten Näherinnen auszutauschen und zu beobachten, was für tolle Jacken innerhalb der drei Wochen entstanden sind. Hier könnt ihr euch die Ergebnisse anschauen.

Jacken-Sew-Along Finale

Vor drei Wochen kam mir Elkes Aufruf gerade recht, denn ich hatte schon länger vor, mir eine Bomberjacke zu nähen. Als dann auch noch ki-ba-doo das Erscheinen des Schnittes Maneela ankündigte war mir klar: Da mach ich mit! Das Problem war nur, dass der Schnitt erst einige Zeit nach dem Start des Sew-Alongs erscheinen würde. Da hieß es also erstmal abwarten. Aber mit hechelnder Zunge habe ich es auf die Zielgerade geschafft und freue mich total, euch heute meinen Wendeblouson zeigen zu können.

Einmal ganz auffällig, glänzend und edel mit rosa Satin (hat mir mein Mann mal von einer Dienstreise nach China mitgebracht) außen:

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Und schwupps, umgedreht, mit grauem Stepp (vom Holländischen Stoffmarkt) außen:

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Toll, oder? Ich bin auch wirklich mächtig stolz, dass ich das geschafft habe. Denn zwischendurch hatte ich wirklich auch mal ans Aufgeben gedacht (auf Instagram konntet ihr meine Auf und Abs genauer mitverfolgen).

So klappte es zum Beispiel nicht wir gewollt den schmalen Einsatz am Ärmel aus Satin zu nähen. Der Satin war im Vergleich zum Stepper viel zu leicht und ist dann immer so blöd zusammengeklappt. „Ist doch ganz einfach“, dachte ich mir „dann bügelst du eben ein leichtes Verstärkungsvlies auf“. Tja, nur dumm, dass das auf dem glatten, flutschigen Stoff nicht richtig halten wollte und total hässliche Falten geworfen hat. So sah es aus:

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Also wieder ab damit und einfach auch aus Stepper genäht. Auch ganz schön, finde ich. Vor allem die silberfarbene Paspel macht was her.

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Hier noch ein paar Ansichten in Grau, bevor es weiter zu Rosa geht:

Das ist mein Wendereißverschluss, den ich mir extra bei Berger in Stuttgart habe anfertigen lassen. Passt perfekt zu meinem rosa Satin!

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Und hier seht ihr schon die rosa Seite hervorblitzen:

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Und voilà, hier ist sie:

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Sieht komplett anders aus, als die graue Variante. Grau wirkt eher sportlich und lässig, Rosa viel auffälliger und schicker.

Der Streifen vorne am Reißverschluss ist ehrlich gesagt keine Absicht. Denn als ich Innen- und Außenjacke zusammennähen wollte, stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach war. Zum einen kam ich mit der Anleitung nicht richtig klar. Auch auf den Fotos war dieser Part nicht so gut zu erkennen. Außerdem verzog sich der elastische Stoff beim Annähen ans Bündchen und somit war der Satin um ein ganzes Stück zu klein.

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Nach einem kurzen Verzweiflungsanfall und vielen Ratschlägen auf Instagram habe ich mich dann entschlossen, auf beiden Seiten des Reißverschlusses einen Streifen anzusetzen. Im Nachhinein hätte ihn noch breiter zuschneiden sollen, sodass er mit dem eingesetzten Bundstreifen unten am Rand abschließt. Einfach in der Breite wie der im Schnitt eingezeichnete Beleg (dessen Verwendung in der Anleitung leider nicht beschrieben wird). Wie auch immer, Projekt gerettet!

Auf dem Bild unten seht ihr auch noch die Paspeltaschen. Puh, ich weiß gar nicht, wann ich zum letzten Mal Paspeltaschen genäht habe. Das muss schon eine ganze Weile her sein. Hierfür habe ich mir dann auch zusätzlich verschiedene Tutorials und mein gutes, altes Nähbuch zur Hilfe genommen.

imageIch bin total stolz auf meine neue Jacke. Und ich freue mich, dass ich wieder ein paar neue Dinge dazugelernt habe.

Jetzt bin ich mal gespannt, welche Seite im Alltag häufiger zum Einsatz kommen wird. Ich schätze, es wird die graue sein.

Und ich freue mich zur Entspannung auf einfachere, schnell zu machende Nähprojekte. Und wer weiß, vielleicht folgt dann auch bald ein weiterer Blouson.

So, und nun Prost, liebe ellepuls aka Elke und alle anderen Mitstreiterinnen!

Dieser Beitrag ist übrigens auch meine Premiere beim MeMadeMittwoch und beim AfterWorkSewing.

 

 

Meine erste Jeans

Geschafft! Ich habe mir meine erste Jeans genäht! Und sie ist sogar tragbar. Den Anstoß gab Marina von Metterlink, die Anfang Juni zu einem Jeans-Sewalong aufgerufen hat. Das passte perfekt in meine Planung. Denn ich hatte mir fest vorgenommen, mir eine Jeans zu nähen, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe (ich habe eine Ernährungsumstellung gemacht, mit dem super Programm Belly & Mind. Nina von Hedi näht hat mich dazu inspiriert. Ihr könnt auch mal bei ihr vorbeischauen, sie hat dazu auch ein paar Posts geschrieben).

Hier ist also das gute Stück, eine Ginger Jeans von Closet Case Files :

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Der Schnitt beinhaltet zwei Variationen einer Skinny Jeans: eine sehr enge mit extrem hohem Bund und eine mit eher niedriger Leibhöhe und etwas weiterem Bein. Für die zweite Variante hab ich mich entschieden und einen dunkelblauen Denim mit Stretchanteil dafür verwendet. Marina hat in ihrem Post zum Sew Along diverse Schnitte vorgestellt. Dieser hier hat mir am besten gefallen und ich hatte auch schon vorher im Netz unheimlich viele tolle Beispiele gesehen.

Hier noch einmal von vorne und von hinten:

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Die Passform ist wirklich toll. Und das Nähen an sich war auch gar nicht so schwer. Ich hatte riesengroßen Respekt vor diesem Projekt. Aber dank der super Anleitung und des Ginger Sewalongs bin ich wirklich gut klargekommen. Sehr hilfreich war es auch, dass ich mir eine gekaufte Jeans neben meinen Arbeitsplatz gelegt hatte und ich mir diese immer wieder anschauen konnte. So wird vieles schnell klar.

So sah es übrigens zum Start aus: image

Unglaublich, aus wie vielen Einzelteilen so eine Jeans besteht. Alleine das Zuschneiden hat schon seine Zeit gedauert. Und was auch sehr aufhält, das sind die ständigen Fadenwechsel. Denn das „Innenleben“ wird mit normalem Garn genäht, dann werden immer wieder Ziernähte (Topstitching) gearbeitet, diese dann mit Kontrastgarn (in meinem Fall in klassischem Goldbraun). Wer zwei Nähmaschinen hat, ist hier klar im Vorteil…

Hier seht ihr die Hose im Detail von innen:

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Für die Taschen und den inneren Bund kann man wunderbar Stoffreste verwenden. Bei mir ist es knallig in Pink-Rot gestreift geworden.

Das Topstitching sollte man zuerst etwas üben. Denn so einfach ist es nicht, zwei parallele Nähte hinzubekommen.

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Ganz besonders wird eine Jeans dann noch durch individuelle Details. Man kann natürlich die Gesäßtaschen toll mit den aufwändigsten Ziernähten verzieren. Das habe ich mir für meine nächste Jeans aufgespart ;) Allerdings habe ich mir ein eigenes Label aus Snappapp gemacht, das ich mit schwarzer Textilfarbe bestempelt habe.

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Auch mit verschiedenen Nieten kann man die Jeans besonders oder eben wie in meinem Fall ganz klassisch gestalten.

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Vielleicht ist es euch auf den Bildern schon aufgefallen.  Die Jeans sitzt überall gut, nur nicht hinten am Sattel. Der steht leider ziemlich ab. Dummerweise hatte ich die Nähte nicht zuerst geheftet und die Hose dann anprobiert, sondern gleich alles richtig genäht, samt Topstitching… Dann hatte ich keine Lust mehr, nochmals alles aufzutrennen und den Sattel zu ändern. Das wird dann bei meiner nächsten angepasst. Wie ich jetzt erfahren habe, liegt das Abstehen das Sattels an meinem Hohlkreuz (danke an Maxantonia für den Tipp). Dass ich eine weitere Problemzone habe, habe ich jetzt außerdem noch dazu gelernt;)

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Was auch ein bisschen tricky war, war das Nähen des Knopflochs. In der Anleitung wird auch schon gewarnt, dass nicht alle Maschinen ohne Zickereien Knopflöcher mit kräftigem Ziergarn nähen. Und meine hat sich leider quergestellt und sich hier verweigert. Aber halb so wild, dann habe ich das Knopfloch eben passend zum Innenleben in Pink genäht.

Mein Fazit: Ich bin happy, dass ich meine Komfortzone verlassen habe und mich der Herausforderung gestellt habe. Das Nähen war langwierig und aufwändig, hat aber auch großen Spaß gemacht. Ich fand es faszinierend, wie so nach und nach aus all den vielen Einzelteilen eine Jeans entstanden ist. Und jetzt frage ich mich auch, wie es sein kann, dass Jeans teilweise für einen Spottpreis angeboten werden. Bei all diesen vielen Arbeitsschritten ist mir das unerklärlich.

Auf jeden Fall könnt ihr mich nun laut der Nähanleitung offiziell eine „Sewing Ninja“ nennen. So darf man sich nämlich bezeichnen, wenn man sich eine Ginger genäht hat ;) Und ich ertappe mich übrigens immer wieder beim Überlegen, wie die meine nächste Jeans aussehen könnte. Vielleicht ganz hell mit interessanten Used-Effekten…

imageWenn ihr nun auch Lust aufs Jeansnähen bekommen habt, dann schaut auf jeden Fall bei Metterlink vorbei. In nächster Zeit wird es bestimmt überall tolle Beispiele zu sehen geben, die während des Sew Alongs entstanden sind. Ich bin auf die fertigen Teile auch schon sehr gespannt.

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verlinkt mit metterlink und  RUMS

Lässige und praktische Hip-Bag

Hip Bag Sew Along schnabelina

Geschafft! Die Hip-Bag von Schnabelinas Sew-Along ist gestern fertig geworden. Zwischendurch hab ich ja nicht mehr dran geglaubt. Dummerweise hatte ich mich für die kniffligste der Aufsatztaschenvariationen entschieden – eine rechteckige Reißverschlusstasche. Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil… Ich wollte ja nicht aufgeben und habe ziemlich geflucht und ewig rumgefummelt. Hat alles nichts geholfen, jetzt hat meine Bauchtasche eben eine runde Aufsatztasche. Ist auch schick, finde ich.  Und sie passt übrigens perfekt zur Strandtasche.

Als Highlight habe ich ein Stofflabel aufgenäht: „Besonderheit“. Das und noch ein paar andere hübsche Kleinigkeiten habe ich mir neulich bei Alles für Selbermacher gekauft.  So zum Beispiel die witzigen Knöpfe zum Besticken. Die finde ich besonders genial. Und ich weiß auch schon, wo so ein Knopf zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird: Für mein neues ipad steht eine Tasche auf der To-do- Liste. Ich hab schon im Kopf wie sie aussehen soll, fehlt nur noch der passende Stoff.

So, das Wochenende ist auch schon wieder vorbei. Euch allen Morgen einen guten Start in die neue Woche!

Alles für selbermacher

Meine neue Strandtasche von Farbenmix

Ganzmeinding Markttasche Farbenmix Taschenspieler 2

Wie angekündigt ein weiteres Teil, das ich mir für den Urlaub genäht habe: Hier kommt meine neue Strandtasche. Sie ist nach dem Schnitt der Markttasche auf der CD Taschenspieler 2 von Farbenmix entstanden. Für innen und eine der Aufsatztaschen habe ich ein gepunktetes Wachstuch verwendet. Der zweiten Aufsatztasche aus gestreiftem Canvas habe ich sogar einen Reißverschluss verpasst, ich habe mich rangetraut und es hat zum Glück super geklappt. Zwei verschiedene Webbänder kamen auch zum Einsatz, einmal mit Streifen, einmal mit Rauten. Und in meinem Fundus hatte ich noch ein Stück hübsche Borte, die farblich genau passt.

Die Tasche ist richtig schön groß, perfekt geeignet, um das Wichtigste für einen Strandtag zu transportieren.  Im Reißverschlussfach habe ich Handy und Sonnenbrille vor Sand geschützt gut verstauen können. Einziger Wermutstropfen: Ich glaube, die Qualität des Wachstuches ist nicht so dolle, nach dem Waschen sind ein paar Falten entstanden, in denen die Farbe wie ausgewaschen aussieht. Beim nächstes Mal achte ich auf bessere Qualität. Aber wie beurteilt man die Qualität von Wachstuch?

Ganz spontan habe ich mich Anfang dieser Woche dann noch entschieden, beim Sew Along von Schnabelina mitzunähen. Mein erstes Sew Along – es war aufregend und ganz schön anstrengend, da ich den Aufwand doch ziemlich unterschätzt habe. Aber die Hip Bag ist dann doch noch richtig gut geworden. Und das Beste ist, dass sie perfekt zur Strandtasche passt. Morgen mache ich ein Foto, dann kann ich sie euch zeigen.

zum mitmachen!