Frau Emma von Schnittreif im Federlook

Hallo meine Lieben,

ich bin so froh, dass es endlich Frühling wird und die Zeit der Wollpullover und Parkas vorbei ist! Wieder Shirts und Blusen tragen, die Stiefel gegen leichte Schuhe eintauschen und Mützen und Handschuhe wegpacken … und endlich wieder luftige Teile nähen.

Auf der Suche nach Frühlingsstoffen bin ich neulich im kleinen Handarbeitsladen bei mir um die Ecke über einen Jersey gestolpert. Er vereint zwei Designs, die ich liebe, nämlich schwarz-weiße Streifen und Federn. Dass daraus eine Frau Emma werden soll, war eigentlich sofort klar. Ich habe den Schnitt schon lange bei mir liegen, aber irgendwie hat mich der Gummizug am Halsausschnitt abgeschreckt. Aber jetzt, mit meiner neuen Nähmaschine, habe ich mich getraut.

Und hier ist das gute Stück, kombiniert mit Jeans und meiner Kugelkette, die wirklich oft zum Einsatz kommt.

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Das Nähen war ganz einfach und die Passform ist prima. Mir gefällt auch gut, dass man die Möglichkeit hat, die Größe des Ausschnitts durch den Gummizug genau so zu definieren, wie man es gerne mag. Von hochgeschlossen bis freizügig, alles ist möglich. Ich hab mich für ein Mittelding entschieden.

Und Raglanärmel haben es mir sowieso angetan. Ich weiß nicht warum, aber diese Ärmelform finde ich einfach toll.

 

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Zum ersten Mal habe ich den Elastikstich meiner neuen Maschine ausprobiert, und es hat zum Glück gut geklappt. Meine alte hat mir auf Jersey einfach keine gleichmäßigen Stiche gemacht.

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Ich denke, dass sich das Shirt vielseitig kombinieren lässt. Mit einem Gummibund oder einem breiten Bündchen unten wirkt Emma bestimmt auch sehr schön. Das probiere ich bei einer weiteren Variante aus. Diese hier lasse ich so locker fallend.

 

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Wenn ich mich so auf den Fotos anschaue, dann fällt mir auf, dass es wirklich höchste Zeit wird, dass sich die Sonne wieder zeigt. So ein bisschen Farbe würde mir ganz gut tun. Zum Glück ist der Stoff zu auffällig, dass das nicht so sehr ins Auge springt. (Mein Mann findet ihn übrigens ganz schrecklich….)

 

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Mit meinen Federn geht es jetzt ab zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was die anderen wieder kreiert haben.

 

 

 

 

 

Mein neues Lieblingsshirt: Bethioua von elle puls

Hallo meine Lieben,

heute muss ich euch unbedingt mein neues Lieblingsshirt zeigen. Ich habe für Elke von ellepuls das Shirt Bethioua probegenäht. Und um es kurz zu machen: Der Schnitt ist toll! Damit ihr euch selber davon überzeugen könnt, hier ein paar Tragefotos:

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Ich habe einen schwarz melierten, leichten Strick-Sweatstoff verarbeitet, den ich mir schon vor einiger Zeit bei Stoff und Stil im Sale gekauft habe. Für die Bündchen an Ärmeln und Bauch sowie für den Halsausschnitt habe ich die Rückseite des Stoffes verwendet, damit es nicht zu langweilig wirkt. Allerdings ist der Stoff nicht besonders elastisch, sodass das Nähen des Halsbündchens ein ziemlicher Kampf war. Aber irgendwie hat es dann doch geklappt. imageDrunter trage ich ein neonpinkes Top, so sieht die ganze Kombination etwas frischer aus. Ich mag sehr gerne die lässige, aber doch figurbetonte, leicht taillierte Form. Das schmeichelt sehr, finde ich.

Was meint ihr, soll ich noch ein geplottetes Motiv vorne anbringen? Ich dachte an einen Diamanten oder Pfeile oder doch lieber Federn? Oder lieber so schlicht lassen? imageAuf dem Foto oben könnt ihr ganz gut die Raglanärmel erkennen. Hätte ich eine Covermaschine, hätte ich die Naht noch mit einem kontrastfarbenen Garn betont… imageUm endlich mal wieder Fotos draußen machen zu können, musste ich mir ganz schnell meine fast leere Kaffeetasse schnappen und in den Garten flitzen. Diese Chance musste unbedingt genutzt werden. Für viel Styling war deshalb keine Zeit… imageDas Highlight des Shirts befindet sich aber eigentlich auf der Rückseite. Die Ärmel sind nämlich keine klassischen Raglanärmel, sondern sie haben eine angeschnittene Passe, die man auf der Rückseite zusammennäht und dann am eigentlichen Rückenteil anbringt.

So hat man natürlich auch die Möglichkeit, mit verschiedenen Stoffen zu spielen und diese zu kombinieren. Das habe ich an einem zweiten Shirt auch ausprobiert, davon berichte ich euch noch. image Hier ist prima die Ärmelpasse zu erkennen, die am Rücken in einer schönen Rundung verläuft. So sitzt das Shirt an den Schultern sehr gut. Schulterabnäher sorgen zusätzlich für eine tolle Passform.

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Der Schnitt hat mich sehr überzeugt, weshalb ich mir auch gleich noch eine zweite Variante gemacht habe (sie hat Streifen, so viel sei verraten). Das Shirt ist einfach zu nähen und hat einen tollen Sitz. Durch die besondere Ärmellösung bietet es sich für Stoffkombinationen besonders gut an. Demnächst wird der Schnitt bei Elke erhältlich sein. Bestimmt rechtzeitig, damit ihr euch noch ein paar Shirts für den Frühling nähen könnt!

Jetzt auf zu Rums, mal schauen, was es sonst noch zu entdecken gibt!

 

Meine Frühlingsbluse

Hallo meine Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen. Die Zwangspause hatte einen Grund: Mich hat der fiese Erkältungsvirus niedergestreckt und ich lag eine Woche lang auf dem Sofa. Da war es nicht viel mit neue Nähmaschine ausprobieren und Frühlingsgarderobe nähen…

Jetzt bin ich wieder so einigermaßen in Form und muss euch meine neue Bluse Twist-it zeigen, die ich vor der Virusattacke gerade noch fertig gemacht habe. Da ich immer noch blass bin und fade aussehe, habe ich eine Extra-Portion Rouge aufgelegt. Viel hilft es nicht – leider.

Aber die Bluse ruft nach Frühling, ich hoffe, er hört sie!

 

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Der Stoff ist dieses Mal nicht aus dem Stoffladen, sondern aus einem Wäschegeschäft. Eine edle Markenbettwäsche (zudem noch reduziert) zum Wenden, aus leicht glänzendem Baumwollsatin. Eine Seite ist gepunktet, die zweite ist grau strukturiert. Jetzt habe ich so viel Stoff, dass ich noch mindestens eine weitere Bluse daraus nähen kann… Das war bestimmt nicht mein letzter Ausflug in die Bettwäscheabteilung, hier kann man echte Schätze finden. Vor allem auch in großen Formaten, was für diese Bluse gebraucht wird.

 

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Ich habe mich entschieden, die Twist-Naht, die die Bluse so besonders macht, vorne zu setzen. Nur schade, das Muster zeigt den Twist-Effekt nicht so deutlich.

 

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Die Ärmelbündchen habe ich aus der grauen Rückseite der Bettwäsche gemacht und mit einem der hübschen Zierstiche, die meine neue Maschine bietet, verziert. Und weil ich so schön dabei war, hab ich auch gleich noch GMD unten am Saum eingestickt. So im Nachhinein fällt mir auf, dass ich besser eine feinere Nadel genommen hätte. Beim nächsten Mal denke ich hoffentlich dran…

 

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Der Schnitt gefällt mir richtig gut. Nur ist mir der Ausschnitt nicht ganz so gut gelungen, er steht an der Seite etwas ab. Ich hoffe Mal, dass sich das beim Tragen legt.

So eine Bluse aus Webware ist schon aufwändiger zu nähen, als ein Shirt aus Jersey. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Ich hab schon überlegt, eine Twist-it aus Jersey zu machen. Das müsste eigentlich funktionieren. Mal schauen.

 

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Jetzt auf mit meiner neuen Bluse zu Rums. Da gibt es bestimmt viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern!

Lässig in den Frühling

Hallo meine Lieben,

ich weiß, es sieht momentan noch gar nicht danach aus, aber der Frühling lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten. Und so langsam ist es Zeit, sich Gedanken über die Frühjahrsgarderobe zu machen. Seitdem ich viel nähe, habe ich immer weniger Lust, Fertigteile zu kaufen. Meistens denke ich mir „das kann ich selber machen“ oder „das mache ich mir in besserer Qualität, in einer anderen Farbe, günstiger, schicker, individueller… selber. “ Geht es euch auch so?

So ist jetzt also mein erstes Teil für diesen Frühling entstanden: eine Alice von Prülla. Den Schnitt habe ich hier schon einmal in einer winterlichen Variante umgesetzt. Ich finde das lässige Sweatshirt sehr bequem, es sieht cool aus und ist recht einfach und schnell genäht. Sehr viele Vorteile auf ein Mal, oder?

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Den Melange-Jersey habe ich im Sale bei Stoff & Stil gekauft (übrigens auch noch in Dunkelgrau). Als farbigen Akzent habe ich neonrosa Overlockgarn verwendet. Und eine Premiere: In Ermangelung einer Covermaschine und eines passenden Zierstiches meiner Nähmaschine habe ich zum ersten Mal eine Fake-Covernaht ausprobiert. Zugegebenermaßen hatte ich etwas Bammel, ob ich das hinbekommen werde. Aber wie man das macht, ist im E-Book zu Alice prima beschrieben, und es hat dann auch ganz gut geklappt. Nur hinten habe ich an einer Naht etwas unsauber gearbeitet. Jetzt hoffe ich mal, dass das nicht so auffällt.

Hier seht ihr ganz gut die tollen Fledermausärmel:

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Und hier eine Seitenansicht:

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Aber der Clou befindet sich dieses Mal auf der Rückseite! Da habe ich einen geplotteten Chevron-Kreis aufgebügelt, in Silber (das Design ist aus dem Silhouette-Onlinestore). Zuerst wollte ich ihn vorne anbringen, aber irgendwie sah das wie ein Abzeichen einer Sternenflotte aus. Da kam mir die Idee mit der Kehrseite und ich muss sagen, das gefällt mir so ganz gut.  image

Wieder mal bin ich so froh, mir meinen Plotter gekauft zu haben. So ein kleines aufgebügeltes Element gibt schlichten Stoffen und Schnitten ganz schnell und unkompliziert das gewisse Etwas.

Unter dem Sweatshirt trage ich ein Top, das zufälligerweise farblich ganz genau passt. Der Ausschnitt ist schon ziemlich weit und so ohne Untendrunter war es mir zu frisch. Die Fotos sind nämlich auf die Schnelle draußen entstanden – man muss schließlich das Licht ausnutzen und darf nicht zimperlich sein…

imageJetzt warte ich auf den Frühling, plane weitere Lieblingsteile und statte RUMS einen Besuch ab.

Ich zeige dem Winter die kalte Schulter

Hallo meine Lieben,

nun ist das neue Jahr auch schon wieder ein paar Tage alt. Ich bin endlich wieder gesund, nachdem ich zwischen Weihnachten und Silvester nicht so in Form war. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich hatte mir für den Urlaub so viel vorgenommen und leider nur einen ganz kleinen Teil geschafft. Ich wollte weiter mit meinem Plotter experimentieren (meine ersten Versuche seht ihr hier und hier). Ein Shirt für meinen Sohn sollte entstehen und ich hatte vor, meine Garderobe mit ein paar selbst genähten Teilen zu erweitern. Außerdem standen Tennis und Yoga auf dem Programm.

Immerhin habe ich mir ein neues Shirt geschneidert, eine Kalte Schulter von leni pepunkt. Im Sommer habe ich mir nach diesem Schnittmuster die Variante mit kurzen Armen genäht, die ich sehr gerne getragen habe. Wer mag, kann es sich hier anschauen. Nun gibt es zum Glück ergänzend die langen Arme. Die hab ich mir schnell runtergeladen und das Shirt ratz, fatz aus einem Jersey mit coolem Chevron-Muster in Blaugrau/Schwarz genäht.

Kalte Schulter TrioWeil der Stoff nicht ganz gereicht hat, habe ich schwarze Armbündchen angesetzt. Auch das Bündchen am Hals und am Bauch habe ich schwarz gemacht, das bringt etwas Ruhe in das wilde Muster.

Meine dicke Kette im Edelstein-Look passt perfekt dazu und motzt das ganze Outfit auf. Kombiniert mit schwarzer Hose wirkt das Shirt richtig schick, mit Jeans eher casual.

Kalte Schulter SoloHabt ihr die Sterne links neben mir auf der selbst gemachten Tafel bemerkt? Die hat mein jüngster Sohn gemalt. Er wird immer mal wieder kreativ und gestaltet die Tafel dann passend zur Jahreszeit oder zu einem Anlass. Im Alltag dient sie ganz schnöde als Einkaufs- und Terminmerker.

Und ist euch außerdem aufgefallen, dass ich jetzt schicke, neue Social Media-Icons habe? Die führen euch zu Facebook, Pinterest und Instagram, wo ich auch aktiv bin. Auf Instagram gibt es Einblicke in meinen Alltag, in kleinere Projekte und spontane Ideen. Auf Pinterest trage ich auf meinen Pinwänden eine Menge inspirierender Ideen zusammen. Und auf Facebook poste ich meine Blogbeiträge. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Und nun mache ich mich im neuen Outfit zum ersten Mal in diesem Jahr auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch zu entdecken gibt.

Auf den Punkt gebracht: Shirt im Silberlook

Hallo meine Lieben,

Achtung, jetzt wird es spacig! Hier kommt meine Frau Madita von Hedi näht im Silber-Punkte-Look. Ganz schön viel auf ein Mal, oder? Und zudem noch so glänzend, reflektierend und flitterig, dass das Fotografieren gar nicht so einfach war.

 

Frau Madita Silber 1

Damit es noch tragbar bleibt, habe ich alle Bündchen aus einem schlichten, grauen Jersey genäht. So sind die Silberpunkte nicht mehr ganz so dominant. Und mit schwarzen Hosen kombiniert wird es gleich noch etwas dezenter. Meine silbernen Kugelohrringe und mein Kugelarmband konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, beides passt einfach zu gut dazu. Und der Gürtel glitzert zugegebenermaßen auch etwas…  Aber was soll’s, jetzt ist ja die Zeit der Feste, des Glamours und Flitters.

So ein bisschen fühle ich mich in meinem neuen Shirt wie dem Raumschiff entstiegen. Wahrscheinlich werde ich es im Alltag eher nicht tragen. Aber für Weihnachten oder Silvester passt es richtig gut. Mit einer Strickjacke dazu wird die Madita sogar wintertauglich.

 

Frau Madita Silber 3

Wie auch immer, das tolle Schnittmuster hat wieder einmal seine Vielseitigkeit und Wandelbarkeit bewiesen. Egal, ob farbenfroh hier oder ausgehfein hier, Frau Madita macht alles mit!

Jetzt kommen ja bald die Ferien mit viel freier Zeit, da werde ich unter anderem schauen, was Frau Madita noch so kann. Aber ich habe mir auch noch viele andere Sachen vorgenommen. Wir werden sehen, was ich alles schaffen werde.

Und jetzt darf Frau Madita mit mir zu RUMS und feiern!

 

Darf ich vorstellen? Meine Alice von Pruella

Hallo meine Lieben,

nachdem ich so viele tolle Variationen des Raglansweats Alice von Prülla auf diversen Blogs gesehen habe, musste ich mir auch eine machen. Denn ich liebe momentan Fledermausärmel. Und dann noch in Kombination mit Raglan – perfekt!

Also fix den Schnitt bestellt und auch gleich losgelegt. Einen ausgefallenen schwarz-weißen Stoff-Coupon habe ich mir im Herbst auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft und wusste schon damals, dass daraus ein Sweatshirt entstehen soll. Da kam mir Alice gerade recht. Sie war ganz schnell und ohne Probleme genäht.

Jetzt freue ich mich, euch meinen neuen Sweater vorstellen zu dürfen – hier kommt Alice:

Alice von Prülla 2Alice von PrüllaDamit der wilde Stoff nicht zu unruhig wirkt, habe ich die Bündchen aus schwarzem Jersey genäht. Auf den Fotos trage ich meine Alice mit viel Schwarz. Sie passt aber auch perfekt zu Jeans. Schon jetzt ist sie ein Lieblingsteil, weil sie bequem sitzt und sich zu vielem kombinieren lässt.

 

 

 

 

Der Schnitt ist genauso, wie es mir gefällt: einfach, schnell umzusetzen, wandelbar und trendig. Für aufwändige, detailreiche und fummelige Schnitte fehlt es mir leider an Geduld. Und absolute Genauigkeit ist, so fürchte ich, auch nicht unbedingt meine Stärke. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Jersey. Der verzeiht kleine Ungenauigkeiten.

Mal schauen, woraus ich mein nächstes Shirt nach diesem Schnitt nähe. Und ob ich überhaupt die Zeit dazu finde, jetzt im Weihnachtsendspurt. Schließlich müssen auch noch Geschenke produziert werden. Psst…

Und meine Alice und ich machen uns jetzt auf den Weg zu RUMS.

Mein neues Kleid: Frau Alma von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

endlich habe ich es geschafft: Mein Kleid nach dem Schnitt Frau Alma von Hedi näht ist fertig! Und das war eine echte Geduldsprobe.

Schon seit zwei Wochen liegen die Teile zugeschnitten bei mir im Arbeitszimmer. Aber irgendwie habe ich nie Zeit und Muße gefunden, mich an die Maschine zu setzen. Ständig war irgendetwas mit meinen beiden Jungs zu regeln. Ich sage nur PUPERTÄT! Dazu noch viel im Job… Da sind stabile Nerven gefragt.

Und wenn ich dann doch mal ran bin, ist natürlich alles schiefgegangen. Da sind mir zuerst einmal die Riegel misslungen. Weil ich dachte, ich weiß es besser, und versucht habe, sie mit der Overlock zu nähen. Bei so engen Kurven sollte man das lieber sein lassen…

Dann habe ich das Ausschnittbündchen zuerst aus dem gleichen Stoff wie das Kleid genäht. Aber der Stoff dehnt sich so sehr, das Bündchen war viel zu lang und mir hing der Ausschnitt bis über die Schulter nach unten. Also wieder aufgetrennt. Eine Overlocknaht! Wer das schon mal gemacht hat weiß, was das bedeutet. Nachdem ich endlich auch alle Fadenreste entfernt hatte, habe ich Bündchen 2 genäht, diesmal in Schwarz, so wie die Riegel. An sich sah das gut aus. Aber ich hatte das Bündchen zu schmal zugeschnitten und etwas unsauber genäht, so war es an manchen Stellen schmaler als an anderen. Also wieder aufgetrennt. Und erst mal in die Ecke geschmissen…

Beim nächsten Anlauf ist mir das Bündchen endlich gelungen. Als ich die Säume an Ärmeln und Rock nähen wollte (das mache ich immer mit der normalen Nähmaschine und der Zwillingsnadel), hat es den Stoff zusammengezogen. Und die Maschine macht plötzlich komische Geräusche. Ich glaube, da ist etwas gar nicht in Ordnung. Und ich brauche sie doch noch, um Weihnachtsgeschenke zu nähen! Sie kann jetzt nicht in die Reparatur! Mit viel Schieben und Ziehen hat es dann doch noch irgendwie geklappt, aber stabil sind die Nähte nicht…

Aber egal jetzt, hier ist meine Frau Alma. Juhu! Und ich finde, es hat sich gelohnt, hartnäckig zu bleiben und allen Hindernissen zu trotzen.

Meine Frau Alma habe ich einmal lässig kombiniert: mit grauen Stiefeln, einem korallfarbenen Shirt drunter und einer auffälligen Kette, auch in Koralle. Noch eine Strickjacke drüber und fertig ist das Outfit für jeden Tag (bitte ignoriert meinen seltsamen Blick):

Frau Alma lässigEs geht aber auch schicker fürs Büro, wie ihr hier seht. Dieses Mal mit schwarzen Stiefeln, einer schwarzen Kette und schwarzem Blazer. Geht auch gut, oder?

Frau Alma schickMir gefällt der Schnitt sehr gut. Er ist wie immer von Hedi näht ganz schlicht und einfach und gerade dadurch sehr wandlungsfähig. Das sieht man auch an den vielen Bildern, die auf verschiedensten Blogs gezeigt werden. Ich habe übrigens einen schwarz-weiß gemusterten Jersey verwendet. Den hatte ich noch in meinem Stoffregal, daher kann ich euch den Hersteller leider nicht nennen. Und die Knöpfe hatte ich vor einiger Zeit von einer alten Strickjacke abgetrennt, die in den Altkleidersack gewandert ist.

Jetzt ab zu  RUMS  und schauen, was noch so Schönes entstanden ist.

 

Meine Shelly für die kalte Jahreszeit

Hallo meine Lieben,

habt ihr auch eure Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder näht? Bei mir ist das das Shirt Shelly von farbenmix. Für den Sommer habe ich mir schon Shellys mit kurzen Armen genäht und sie sehr gerne getragen. Meine Modelle seht ihr hier und hier.

Jetzt, für die kalte Jahreszeit, habe ich mir das Shirt mit langen Armen gemacht.

Shelly langarm

 

Ich habe zwei  Stoffe in Grau verwendet, mit Zacken und mit Retromuster. Das Grau finde ich fast ein bisschen zu fade, deshalb trage ich ein farbiges  Top drunter. Das blitzt dann etwas hervor und bringt Farbe ins Spiel. Prinzipell mache ich das ganz gerne. Ich finde, so kann man ohne großen Aufwand Abwechslung in seine Outfits bringen.

Hier seht ihr ein gelbes „Untendrunter“, kombiniert mit gelber Kugelkette, schwarzen Jeans, grauen Boots, grauer Beanie und grauer Strickjacke. Eine gelbe Tasche dazu wäre jetzt natürlich perfekt. Hab ich aber leider keine.

Ich mag das Shirt auch mit langen Armen sehr gerne, es ist ein prima Basic für jeden Tag.

Und nun auf zu RUMS.

 

Meine ausgehfeine Frau Madita von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

wie angekündigt, darf ich euch heute meine ausgehfeine Frau Madita von Hedi näht vorstellen.  Meine erste Variante war ja eher sportlich, farbenfroh. Aber schon da wusste ich beim Nähen, dass eine weitere, schicke Madita entstehen muss. Ich konnte es nicht erwarten und habe mich  gleich ans Nähen gemacht.

Dieses Mal habe ich Vorder- und Rückenteil in einem Teil, ohne Teilungsnaht in der Mitte, zugeschnitten. In der Länge habe ich 6 cm zugegeben und den Saum nur mit meiner Overlock versäubert und kein Bündchen angebracht. So fällt das Shirt schön locker. Und auch auf die Ärmelbündchen habe ich verzichtet und mich für 3/4-Ärmel entschieden. Denn ich wollte, dass der schicke Stoff voll zur Geltung kommt. Den elastischen Strickstoff mit Paillettenstreifen im Zebralook habe ich mir übrigens auf dem Stoffmarkt gekauft und kann euch leider nicht den genauen Hersteller nennen.

 

Madita ausgehfeinAllerdings ließ sich der Stoff gar nicht so leicht verarbeiten, diese vielen kleinen Glitzerdinger haben es schon in sich.  Aber wie ihr seht, es hat dann doch noch geklappt.

Ich bin begeistert, wie wandelbar der Schnitt für das Shirt mit Fledermausärmeln ist. Und mir kommt auch entgegen, dass es wirklich schnell genäht ist. Erst recht in der Variante ohne Teilungsnähte und Arm- und Bauchbündchen. Da kann man sich wirklich mal ratz-fatz ein Shirt nähen, so schnell hat man keines gekauft.

Cool sieht Madita zur grauen Jeans und schwarzen Accessoires aus. Aber auch im Kontrast zu einer blauen Jeans  passt das Shirt sehr gut. Es lässt sich also wunderbar kombinieren und wirkt durch den lässigen Schnitt richtig cool. Ich bin wirklich zufrieden und werde das Shirt bestimmt häufiger tragen, sowohl im Alltag als auch zu Anlässen (Weihnachten oder Silvester stehen ja vor der Türe).

Ich hoffe, ihr erkennt auch etwas auf den Fotos. Das Licht draußen ist ja momentan nicht mehr so toll, und dann noch die Farbe Schwarz zusammen mit Glanzpunkten – eine fiese Kombination für Amateurfotografen …

Und jetzt wandert mein Shirt zu RUMS.