Kuschelsweat für den Herbst

Hallo meine Lieben,

ich bin sehr frankophil, liebe alles, was mit Frankreich zu tun hat. Egal, ob Mode, Essen, Trinken, Lifestyle – bei den Französinnen kann man sich ein paar Sachen abschauen. Sie sind immer schick, gepflegt, feminin und trotzdem lässig und unangestrengt, das mag ich gerne. Und tolle Schnittmuster haben sie auch noch.

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imageIch hab mir à la française ein Sweatshirt in meiner neuen Lieblingsfarbe Bordeaux genäht. Der Schnitt heißt Courcelles und ist von cozy little world . (Mein Shirt Jasmin ist übrigens auch von cozy little world. Wer mag, kann es sich hier anschauen). Ein ganz schlichtes, klassisches Sweatshirt, ohne Raglan- oder Fledermausärmel, wie die meisten Shirts momentan. Verwendet habe ich einen weinroten Sweatstoff, den ich auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt gekauft habe.

imageIch finde es ganz schön, aaaber… Zuerst einmal finde ich es erschreckend, dass ich die größte Größe nähen musste (eine französische 44). Klar, die Französinnen sind im Großen und Ganzen eher zierlich. Aber es gibt doch auch welche mit etwas mehr auf den Rippen, die haben das Nachsehen… Genäht ist das Shirt schnell und einfach. Mir kam es etwas kurz vor, deshalb habe ich es um 3 cm verlängert. Durch die leicht taillierte Form umspielt es die Figur und schmeichelt.

imageIch finde allerdings, dass der Ausschnitt auf jeden Fall größer sein könnte. So würde es weniger sportlich und femininer wirken. Wenn ich es noch einmal nähe, werde ich das ändern.

imageUnd irgendwie ist es mir unter den Armen doch etwas eng und wirft daher unschöne Falten. Das kann aber auch an meinem ziemlich festen und unelastischen Stoff liegen. Nicht sehr schlimm, aber es stört mich trotzdem.

imageWer mir auch auf Instagram folgt weiß, dass ich überlegt hatte, schwarze Blätter, die ich geplottet habe, auf mein Sweatshirt zu bügeln. Aber die meisten fanden das keine so gute Idee, deshalb ist es ganz schlicht geblieben. Ich trage es gerne mit einer großen Kette und etwas höheren Schuhen, damit ich mich „angezogen“ und nicht zu sehr nach Freizeitlook fühle. Der momentane Sweattrend ist zwar bequem und unkompliziert, aber ich finde, dass man oft ziemlich nach Sport oder Sofa aussieht. Deshalb motze ich Sweats ganz gerne ein bisschen auf.

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Im Schnitt ist auch noch eine Variante für ein Jäckchen mit Druckknöpfen, genannt Monceau, enthalten, das werde ich auch noch ausprobieren. Die Beispiele, die ich gesehen habe, sehen toll aus! Ein wattierter Jersey liegt schon bereit.

Und nun endlich mal wieder ab zu RUMS, die letzte Woche habe ich es leider nicht geschafft.

Mein neues Lieblingsshirt: Bethioua von elle puls

Hallo meine Lieben,

heute muss ich euch unbedingt mein neues Lieblingsshirt zeigen. Ich habe für Elke von ellepuls das Shirt Bethioua probegenäht. Und um es kurz zu machen: Der Schnitt ist toll! Damit ihr euch selber davon überzeugen könnt, hier ein paar Tragefotos:

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Ich habe einen schwarz melierten, leichten Strick-Sweatstoff verarbeitet, den ich mir schon vor einiger Zeit bei Stoff und Stil im Sale gekauft habe. Für die Bündchen an Ärmeln und Bauch sowie für den Halsausschnitt habe ich die Rückseite des Stoffes verwendet, damit es nicht zu langweilig wirkt. Allerdings ist der Stoff nicht besonders elastisch, sodass das Nähen des Halsbündchens ein ziemlicher Kampf war. Aber irgendwie hat es dann doch geklappt. imageDrunter trage ich ein neonpinkes Top, so sieht die ganze Kombination etwas frischer aus. Ich mag sehr gerne die lässige, aber doch figurbetonte, leicht taillierte Form. Das schmeichelt sehr, finde ich.

Was meint ihr, soll ich noch ein geplottetes Motiv vorne anbringen? Ich dachte an einen Diamanten oder Pfeile oder doch lieber Federn? Oder lieber so schlicht lassen? imageAuf dem Foto oben könnt ihr ganz gut die Raglanärmel erkennen. Hätte ich eine Covermaschine, hätte ich die Naht noch mit einem kontrastfarbenen Garn betont… imageUm endlich mal wieder Fotos draußen machen zu können, musste ich mir ganz schnell meine fast leere Kaffeetasse schnappen und in den Garten flitzen. Diese Chance musste unbedingt genutzt werden. Für viel Styling war deshalb keine Zeit… imageDas Highlight des Shirts befindet sich aber eigentlich auf der Rückseite. Die Ärmel sind nämlich keine klassischen Raglanärmel, sondern sie haben eine angeschnittene Passe, die man auf der Rückseite zusammennäht und dann am eigentlichen Rückenteil anbringt.

So hat man natürlich auch die Möglichkeit, mit verschiedenen Stoffen zu spielen und diese zu kombinieren. Das habe ich an einem zweiten Shirt auch ausprobiert, davon berichte ich euch noch. image Hier ist prima die Ärmelpasse zu erkennen, die am Rücken in einer schönen Rundung verläuft. So sitzt das Shirt an den Schultern sehr gut. Schulterabnäher sorgen zusätzlich für eine tolle Passform.

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Der Schnitt hat mich sehr überzeugt, weshalb ich mir auch gleich noch eine zweite Variante gemacht habe (sie hat Streifen, so viel sei verraten). Das Shirt ist einfach zu nähen und hat einen tollen Sitz. Durch die besondere Ärmellösung bietet es sich für Stoffkombinationen besonders gut an. Demnächst wird der Schnitt bei Elke erhältlich sein. Bestimmt rechtzeitig, damit ihr euch noch ein paar Shirts für den Frühling nähen könnt!

Jetzt auf zu Rums, mal schauen, was es sonst noch zu entdecken gibt!

 

Darf ich vorstellen? Meine Alice von Pruella

Hallo meine Lieben,

nachdem ich so viele tolle Variationen des Raglansweats Alice von Prülla auf diversen Blogs gesehen habe, musste ich mir auch eine machen. Denn ich liebe momentan Fledermausärmel. Und dann noch in Kombination mit Raglan – perfekt!

Also fix den Schnitt bestellt und auch gleich losgelegt. Einen ausgefallenen schwarz-weißen Stoff-Coupon habe ich mir im Herbst auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft und wusste schon damals, dass daraus ein Sweatshirt entstehen soll. Da kam mir Alice gerade recht. Sie war ganz schnell und ohne Probleme genäht.

Jetzt freue ich mich, euch meinen neuen Sweater vorstellen zu dürfen – hier kommt Alice:

Alice von Prülla 2Alice von PrüllaDamit der wilde Stoff nicht zu unruhig wirkt, habe ich die Bündchen aus schwarzem Jersey genäht. Auf den Fotos trage ich meine Alice mit viel Schwarz. Sie passt aber auch perfekt zu Jeans. Schon jetzt ist sie ein Lieblingsteil, weil sie bequem sitzt und sich zu vielem kombinieren lässt.

 

 

 

 

Der Schnitt ist genauso, wie es mir gefällt: einfach, schnell umzusetzen, wandelbar und trendig. Für aufwändige, detailreiche und fummelige Schnitte fehlt es mir leider an Geduld. Und absolute Genauigkeit ist, so fürchte ich, auch nicht unbedingt meine Stärke. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Jersey. Der verzeiht kleine Ungenauigkeiten.

Mal schauen, woraus ich mein nächstes Shirt nach diesem Schnitt nähe. Und ob ich überhaupt die Zeit dazu finde, jetzt im Weihnachtsendspurt. Schließlich müssen auch noch Geschenke produziert werden. Psst…

Und meine Alice und ich machen uns jetzt auf den Weg zu RUMS.