Tablet-Tasche ganz persönlich

Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr hattet erholsame, gemütliche und entspannte Feiertage zusammen mit euren Lieben. Bestimmt gab es schöne Geschenke, viel leckeres Essen und ein paar Gläschen Sekt.

Bei uns ging es geruhsam zu und momentan bin ich richtig tiefenentspannt. Kaum zu glauben, dass irgendwann Schluss sein wird mit gemütlichen Nachmittagen auf dem Sofa samt Mittagschläfchen, ewig wach bleiben, lange ausschlafen und einfach so in den Tag reinleben.

Bevor ich mich an die Vorbereitungen für morgen mache, wollte ich euch noch mein Weihnachtsgeschenk für meinen Liebsten zeigen. Voilà, ein ganz persönliches Täschchen für sein Tablet:

Tablettasche Jochen1Nachdem ich schon vor einiger Zeit ein ähnliches für mein Pad gemacht habe (wer mag, kann es hier anschauen), war also jetzt das Herrenmodell angesagt. Es stand ganz oben auf seiner Wunschliste.

Ich habe mich wieder am Freebook „Alles Pad“ von farbenmix orientiert.  Den Stoff habe ich bei IKEA gekauft, er ist schön stabil, die Farbkombinationen und das Design fand ich gut gelungen und männertauglich.

Ihr habt es bestimmt schon bemerkt: Mein funkelnagelneuer Plotter ist wieder zum Einsatz gekommen. Letzte Woche habe ich euch meine ersten Versuche mit Papier gezeigt, jetzt war Stoff an der Reihe. Die Vorlagen für die Symbole habe ich aus dem Silhouette-Store. Ich habe sie in einer Reihe angeordnet und darüber den Schriftzug gesetzt (jetzt wisst ihr auch, wie mein Mann heißt:)). 

Tablettasche Jochen 2

Mein Silhouette Portrait hat mir alles aus gelber Thermotransferfolie ausgeschnitten. Der erste Aufbügelversuch ging allerdings ziemlich schief. Das Bügeleisen war auf Stufe drei eingestellt, was definitiv zu heiß war. Ruck-zuck war die Folie geschmolzen und die Motive waren verrutscht. Zum Glück hatte ich genug Stoff gekauft, also habe ich ein zweites Täschchen zugeschnitten und beim nächsten Versuch mit geringerer Hitze hat dann alles geklappt. Dann noch zwei Kam Snaps angebracht und fertig war die kleine Aufsatztasche. Die habe ich zusammen mit der größeren, grauen beim Schließen der Seitennähte mit aufgenäht. In den Täschchen lassen sich gut Kopfhörer und anderer Kleinkram, wie z. B. Ladekabel, unterbringen.  Auf dem Bild oben rechts in der Bildercollage ist übrigens auch die Rückseite zu sehen.

Tablettasche Jochen 3

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, das Täschchen kam gut an und wird benutzt. Und es hat sich mal wieder bestätigt, dass der Plotter ein guter Kauf war. Demnächst gibt es ein Shirt für meinen Jüngsten zu sehen – mit Glitzermotiv… Ihr dürft gespannt sein!

So, nun ab mit dem Täschchen zu creadienstag!

 

 

 

 

Ich bin im Plotterglück

Hallo meine Lieben,

so kurz vor Weihnachten hab ich mir selber ein Geschenk gemacht und mir einen Schneideplotter gekauft. Schon lange liebäugele ich mit diesem Gerät, denn auf allen möglichen Blogs sind so viele tolle Ideen zu sehen. Ich habe mich für den Silhouette Portrait entschieden. Das ist ein relativ günstiges Einsteigermodell. Er plottet maximal in A4, das reicht für meine Zwecke aus.

Bestellt habe ich ihn bei Kreativplotter.de und er wurde im Handumdrehen geliefert. Nachdem ich die Software installiert hatte, habe ich in meinen Papiervorräten gekramt und meine ersten Versuche gestartet. 50 Vorlagen sind inklusive, zudem wurde noch ein Gutschein über 20 € für den Silhouette Store mitgeliefert, der ist einen Monat lang gültig. Ich hab mich also gleich mit vielen tollen Motiven eingedeckt.

Das Schneiden klappte fast ohne Probleme. Bis auf ein paar kleine Anfängerfehler, wie das Messer falsch herum einsetzen, über das Papier herausschneiden oder die falsche Messereinstellung wählen, kam ich prima klar. Inzwischen passiert mir so etwas (hoffentlich) auch nicht mehr.

Und so kann ich euch heute hier meine hübschen Tannen zeigen. Sie waren als eine der Gratisvorlagen mit dabei. In Weiß, Schwarz und Grau ist ein kleiner Tannenwald entstanden.

Plotter Tannenwald

Weiter ging es mit Steckkugeln, dieses Freebie hab ich hier gefunden. Auch toll, oder?

Plotter Kugel

 

Und dieses hübsche Ornament mit Vögelchen, aus dem Silhouetten-Shop, hat es mir auch angetan.

Plotter Vogel

 

Und wenn ich es noch schaffe, dann probiere ich für ein Weihnachtsgeschenk die Folie zum Aufbügeln auf Textilien aus. Was daraus entstehen soll, kann ich aber noch nicht verraten.

Jetzt muss ich mein Plotterglück auch noch bei creadienstag teilen.

 

 

PAMK Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Hallo meine Lieben,

ihr habt bestimmt alle schon einmal gewichtelt, oder? Und schätzungsweise ist das schon eine ganz schöne Zeit her. Vielleicht damals in der Schule?

Bei mir liegt das letzte Wichteln jedenfalls schon lange zurück. Daher habe mich sehr gefreut, dass Rike, Clara und Jeanny zum Tauschen von weihnachtlichen Leckereien aufgerufen haben. Zu diesem Anlass wurde PAMK (Post aus meiner Küche) von den dreien zusammen mit AEG unter dem Motto „Knuspern unterm Weihnachtsbaum“reaktiviert. Die Idee fand ich spannend, also habe ich mich gleich angemeldet. Und kurz darauf bekam ich meine Tauschpartnerin mitgeteilt: Tobia von craftaliciousme aus Berlin.

Unsere neue Runde, yayNach ein paar Tagen überlegen und stöbern in Rezepten habe ich mich für gebrannte Mandeln, einmal mit und einmal ohne Schokoglasur, entschieden. Das wollte ich schon immer mal probieren, kam aber nie dazu. Hier seht ihr das Entstehen und das Endergebnis. Wer die Mandeln probieren möchte – unten findet ihr das Rezept.

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Das braucht ihr:

  • 200 g ungeschälte Mandeln
  • 100 g Zucker
  • Vanillemark oder Vanillezucker
  • weihnachtliche Gewürze, gemahlen (Nelke, Zimt, Anis)
  • 50 ml Wasser
  • etwas Baileys (nach Wunsch)
  • Zartbitterschokolade
  • Kakaopulver

 

So wird’s gemacht:

  • Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten.
  • Zucker und Wasser dazu geben und aufkochen.
  • Auf mittlerer Temperatur so lange kochen, bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist und der Zucker fest wird. Umrühren nicht vergessen!
  • Dann die Gewürze und den Baileys dazu geben und gut mischen.
  • Alles auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und abkühlen lassen. Dabei, falls nötig, die Mandeln voneinander trennen.
  • Für Schokomandeln in der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Mandeln hineingeben, in der Schoko wenden, dann einzeln herausfischen und auf Alufolie fest werden lassen.
  • Zum Schluss in Kakao wälzen.

Eingepackt habe ich dann alles zuerst in transparente Tütchen, anschließend noch in bestempelte Papiertüten. Dann noch hübsch beschriftet, mit Masking Tape verzierten Wäscheklammern geschlossen und zusammen mit dem Rezept und ein paar Lucky Stars los nach Berlin!

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Von Tobia kam bei mir dann ein hübsches Päckchen mit leckeren Plätzchen an. Mein Sohn war schrecklich neugierig und durfte auspacken. Ich habe bekommen: Zweierlei gesunde Kekse (Mandel-Sonnenblume und Haselnuss-Mandel-Goij), Gewürztee-Plätzchen und eine bunte Mischung an verschiedenen Lieblingskeksen. Schön gestaltete Etiketten und eine liebe Karte lagen auch bei. Toll, so nette Post zu bekommen!

 

Paket Tobia 1

imageIch freu mich schon sehr aufs Knuspern. Der Baum steht jedenfalls und ist sogar schon festlich geschmückt. Heute Abend wird probiert. Danke, Tobia!

 

Auf den Punkt gebracht: Shirt im Silberlook

Hallo meine Lieben,

Achtung, jetzt wird es spacig! Hier kommt meine Frau Madita von Hedi näht im Silber-Punkte-Look. Ganz schön viel auf ein Mal, oder? Und zudem noch so glänzend, reflektierend und flitterig, dass das Fotografieren gar nicht so einfach war.

 

Frau Madita Silber 1

Damit es noch tragbar bleibt, habe ich alle Bündchen aus einem schlichten, grauen Jersey genäht. So sind die Silberpunkte nicht mehr ganz so dominant. Und mit schwarzen Hosen kombiniert wird es gleich noch etwas dezenter. Meine silbernen Kugelohrringe und mein Kugelarmband konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, beides passt einfach zu gut dazu. Und der Gürtel glitzert zugegebenermaßen auch etwas…  Aber was soll’s, jetzt ist ja die Zeit der Feste, des Glamours und Flitters.

So ein bisschen fühle ich mich in meinem neuen Shirt wie dem Raumschiff entstiegen. Wahrscheinlich werde ich es im Alltag eher nicht tragen. Aber für Weihnachten oder Silvester passt es richtig gut. Mit einer Strickjacke dazu wird die Madita sogar wintertauglich.

 

Frau Madita Silber 3

Wie auch immer, das tolle Schnittmuster hat wieder einmal seine Vielseitigkeit und Wandelbarkeit bewiesen. Egal, ob farbenfroh hier oder ausgehfein hier, Frau Madita macht alles mit!

Jetzt kommen ja bald die Ferien mit viel freier Zeit, da werde ich unter anderem schauen, was Frau Madita noch so kann. Aber ich habe mir auch noch viele andere Sachen vorgenommen. Wir werden sehen, was ich alles schaffen werde.

Und jetzt darf Frau Madita mit mir zu RUMS und feiern!

 

Plätzchen im Festtagslook

Hallo meine Lieben,

wie jedes Jahr habe ich die Lieblingsplätzchen meiner Kinder gebacken: Ausstecherle oder Gutsle, wie wir Schwaben sagen. Und ehrlich gesagt, ich liebe sie auch und sie müssen an Weihnachten einfach sein. Ohne geht nicht!

Ausstecherle 2

Das traditionelle Rezept habe ich aus einem alten Lehrbuch für den Hauswirtschaftsunterricht meiner Mama. Ihr findet es aber auch auf den einschlägigen Rezeptseiten im Netz.  Das Buch ist inzwischen schon ganz schön mitgenommen und fällt leider fast auseinander. Aber schließlich ist es auch schon 49 Jahre alt.

Ausstecherle Material

Und das braucht ihr

Für den Teig:

500 g Mehl

200 g Zucker

250 g Butter

6 Eigelb (die Eiweiße verwende ich immer für Zimtsterne)

1 Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale

 

Für die Verzierung:

Puderzucker

frisch gepresster Zitronensaft

buntes Zuckerdekor

Lebensmittelfarbe

ggf. Schokoglasur

 

Und so geht’s

Die kalten Zutaten verarbeitet ihr schnell zu  einem glatten Mürbteig. Den wickelt ihr in Frischhaltefolie und legt ihn ca. 45 Minuten in den Kühlschrank (länger geht natürlich auch).

Bevor es losgeht, heizt ihr euren Backofen auf 180-200 Grad auf.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm stark ausrollen und schon kann es mit dem Ausstechen losgehen. Dabei können Kinder sehr gut mithelfen (und naschen….)

 

Ausstecherle BlechDie Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und dann für ca. 12-14 Minuten rein in den Backofen, bis sie goldbraun sind. In der Zwischenzeit könnt ihr aus Zitronensaft und Puderzucker einen Zuckerguss anrühren. Einen Teil davon habe ich mit Lebensmittelfarbe rosa eingefärbt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstecherle auskühlenNach dem Backen die Plätzchen auf einem Rost auskühlen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt kommt der kreative Teil! Die Plätzchen mit Guss bestreichen (geht gut mit einem Silikonpinsel) und dann in den feuchten Guss das Zuckerdekor streuen, arrangieren oder anordnen. Sehr gut trocknen lassen, probieren und den Rest in gut verschließbaren Blechdosen aufbewahren. Lecker!

 

Ausstecherle Collage

Und nun auf zu creadienstag!

 

 

Darf ich vorstellen? Meine Alice von Pruella

Hallo meine Lieben,

nachdem ich so viele tolle Variationen des Raglansweats Alice von Prülla auf diversen Blogs gesehen habe, musste ich mir auch eine machen. Denn ich liebe momentan Fledermausärmel. Und dann noch in Kombination mit Raglan – perfekt!

Also fix den Schnitt bestellt und auch gleich losgelegt. Einen ausgefallenen schwarz-weißen Stoff-Coupon habe ich mir im Herbst auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft und wusste schon damals, dass daraus ein Sweatshirt entstehen soll. Da kam mir Alice gerade recht. Sie war ganz schnell und ohne Probleme genäht.

Jetzt freue ich mich, euch meinen neuen Sweater vorstellen zu dürfen – hier kommt Alice:

Alice von Prülla 2Alice von PrüllaDamit der wilde Stoff nicht zu unruhig wirkt, habe ich die Bündchen aus schwarzem Jersey genäht. Auf den Fotos trage ich meine Alice mit viel Schwarz. Sie passt aber auch perfekt zu Jeans. Schon jetzt ist sie ein Lieblingsteil, weil sie bequem sitzt und sich zu vielem kombinieren lässt.

 

 

 

 

Der Schnitt ist genauso, wie es mir gefällt: einfach, schnell umzusetzen, wandelbar und trendig. Für aufwändige, detailreiche und fummelige Schnitte fehlt es mir leider an Geduld. Und absolute Genauigkeit ist, so fürchte ich, auch nicht unbedingt meine Stärke. Deshalb arbeite ich auch so gerne mit Jersey. Der verzeiht kleine Ungenauigkeiten.

Mal schauen, woraus ich mein nächstes Shirt nach diesem Schnitt nähe. Und ob ich überhaupt die Zeit dazu finde, jetzt im Weihnachtsendspurt. Schließlich müssen auch noch Geschenke produziert werden. Psst…

Und meine Alice und ich machen uns jetzt auf den Weg zu RUMS.

Meine Festtagsdeko

Hallo meine Lieben,

so, endlich habe ich es auch geschafft! Bei mir zu Hause ist es festlich dekoriert. Dieses Jahr eher schlicht, in Weiß, Grau und einem Hauch Naturtönen.

Festtagsdeko Ein paar Kiefernzweige habe ich mit Origami-Tieranhängern und Schneeflocken (von Ikea) und anderen Tieren, die ich schon seit zwei Jahren habe, aber immer noch sehr gerne mag, dekoriert.

Auf meinem alten Sekretär stehen weiße Kerzenhalter, die ich mit einem Zapfenkranz verziert habe. Für den Kranz habe ich einfach einen Ring aus stabilem Draht gebogen. An diesem habe ich die Zapfen dann wieder mit Draht befestigt. Dazu habe ich sie an den äußeren Rand des Drahtringes gelegt und dann mehrfach mit Draht angewickelt.  Ganz einfach, und die Kränze kann man vielseitig verwenden. Einen großen Pinienzapfen (die nehme ich immer aus dem Sommerurlaub aus dem Süden mit) und ein mit Weihnachtskugeln gefülltes Glas habe ich dazu dekoriert.

Und in eine weiße Etagere, die ich eigentlich schon entsorgen wollte, habe ich viele Kugeln, Porzellanzapfen und – hirsche sowie witzige Schneeballkerzen (auch von Ikea) gelegt.

Auch auch das Thema Backen bin ich endlich angegangen, davon demnächst mehr.

Und jetzt darf meine Festtagsdeko zu creadienstag.

 

 

Mein neues Kleid: Frau Alma von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

endlich habe ich es geschafft: Mein Kleid nach dem Schnitt Frau Alma von Hedi näht ist fertig! Und das war eine echte Geduldsprobe.

Schon seit zwei Wochen liegen die Teile zugeschnitten bei mir im Arbeitszimmer. Aber irgendwie habe ich nie Zeit und Muße gefunden, mich an die Maschine zu setzen. Ständig war irgendetwas mit meinen beiden Jungs zu regeln. Ich sage nur PUPERTÄT! Dazu noch viel im Job… Da sind stabile Nerven gefragt.

Und wenn ich dann doch mal ran bin, ist natürlich alles schiefgegangen. Da sind mir zuerst einmal die Riegel misslungen. Weil ich dachte, ich weiß es besser, und versucht habe, sie mit der Overlock zu nähen. Bei so engen Kurven sollte man das lieber sein lassen…

Dann habe ich das Ausschnittbündchen zuerst aus dem gleichen Stoff wie das Kleid genäht. Aber der Stoff dehnt sich so sehr, das Bündchen war viel zu lang und mir hing der Ausschnitt bis über die Schulter nach unten. Also wieder aufgetrennt. Eine Overlocknaht! Wer das schon mal gemacht hat weiß, was das bedeutet. Nachdem ich endlich auch alle Fadenreste entfernt hatte, habe ich Bündchen 2 genäht, diesmal in Schwarz, so wie die Riegel. An sich sah das gut aus. Aber ich hatte das Bündchen zu schmal zugeschnitten und etwas unsauber genäht, so war es an manchen Stellen schmaler als an anderen. Also wieder aufgetrennt. Und erst mal in die Ecke geschmissen…

Beim nächsten Anlauf ist mir das Bündchen endlich gelungen. Als ich die Säume an Ärmeln und Rock nähen wollte (das mache ich immer mit der normalen Nähmaschine und der Zwillingsnadel), hat es den Stoff zusammengezogen. Und die Maschine macht plötzlich komische Geräusche. Ich glaube, da ist etwas gar nicht in Ordnung. Und ich brauche sie doch noch, um Weihnachtsgeschenke zu nähen! Sie kann jetzt nicht in die Reparatur! Mit viel Schieben und Ziehen hat es dann doch noch irgendwie geklappt, aber stabil sind die Nähte nicht…

Aber egal jetzt, hier ist meine Frau Alma. Juhu! Und ich finde, es hat sich gelohnt, hartnäckig zu bleiben und allen Hindernissen zu trotzen.

Meine Frau Alma habe ich einmal lässig kombiniert: mit grauen Stiefeln, einem korallfarbenen Shirt drunter und einer auffälligen Kette, auch in Koralle. Noch eine Strickjacke drüber und fertig ist das Outfit für jeden Tag (bitte ignoriert meinen seltsamen Blick):

Frau Alma lässigEs geht aber auch schicker fürs Büro, wie ihr hier seht. Dieses Mal mit schwarzen Stiefeln, einer schwarzen Kette und schwarzem Blazer. Geht auch gut, oder?

Frau Alma schickMir gefällt der Schnitt sehr gut. Er ist wie immer von Hedi näht ganz schlicht und einfach und gerade dadurch sehr wandlungsfähig. Das sieht man auch an den vielen Bildern, die auf verschiedensten Blogs gezeigt werden. Ich habe übrigens einen schwarz-weiß gemusterten Jersey verwendet. Den hatte ich noch in meinem Stoffregal, daher kann ich euch den Hersteller leider nicht nennen. Und die Knöpfe hatte ich vor einiger Zeit von einer alten Strickjacke abgetrennt, die in den Altkleidersack gewandert ist.

Jetzt ab zu  RUMS  und schauen, was noch so Schönes entstanden ist.