Mein Monetadress im Batiklook

Hallo meine Lieben,

auf Instagram und überhaupt im ganzen Netz habe ich so viele tolle Moneta-Kleider von Colette Patterns gesehen. So war es nur eine Frage der Zeit und des passenden Stoffes, bis ich mir meine erste Moneta genäht habe. Hier ist der Schnitt erhältlich.

Und voilà:

Ganzmeinding Monetadress 7 Ganzmeinding Monetadress 5Zuerst noch mit einem leichten Strickjäckchen drüber, denn leider war es ziemlich kühl, als ich mein Kleidchen fotografiert habe. Außerdem wollte ich euch auch noch zeigen, dass sich Moneta schön kombinieren lässt. Hier mit hohen schwarzen Schuhen und einer auffälligen Kette. So wirkt das Kleid ziemlich schick. Mit flachen Schuhen und schlichteren Accessoires ist die Wirkung dann lässig und alltagstauglich.

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Der Schnitt ist ganz einfach umzusetzen. Voraussetzung ist natürlich, dass man Englisch gut versteht. Er ist ausschließlich für elastische Stoffe geeignet. Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Kleid aus einem einfarbigen Jersey in einem tollen Korallton oder auffällig gemustert nähen soll. Ich habe dann einen coolen Batikjersey verwendet, den ich mir auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt als ganz günstigen Coupon gekauft habe.

 

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Meine Moneta hat kurze Arme bekommen (mehr hat mein Stoff nicht hergegeben). Im Schnitt sind noch 3/4 lange Arme und eine ärmellose Variante enthalten. Außerdem gibt es noch ein ergänzendes pdf mit fünf weiteren Kragenlösungen.

Ganzmeinding Monetadress 2Ich mag das Kleid wirklich sehr gerne, es ist obenrum schön auf Figur geschnitten und macht echt was her. Was mich allerdings stört, sind die Taschen in den Seitennähten. Sie sind zwar sehr bequem und eigentlich müssen Taschen für meinen Geschmack auch sein. Aber hier tragen sie doch ziemlich auf. Sobald ich die Hände aus den Taschen nehme, steht die Seitennaht ziemlich ab. Und das ausgerechnet an meiner stärksten Stelle. Deshalb werde ich sie wohl entfernen. Ob es an meinen „Nähkünsten“ oder am Schnitt selbst liegt, kann ich leider nicht sagen.

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Was meint ihr zu Rocklänge? Noch ist alles möglich, 8 cm Länge wären noch rauszuholen. Bis jetzt habe ich ihn nur abgesteckt, weil ich meine Moneta vor dem Säumen erst noch waschen möchte.

Und eines ist sicher: Das war nicht meine letzte Moneta. In Koralle möchte ich auch noch eine. Und in Schwarz sieht sie bestimmt auch genial aus. Vielleicht mit Bubikragen? Und Ringel wären bestimmt auch hübsch…

Mit meiner neuen Moneta mache ich mich jetzt auf zu RUMS – schließlich ist heute Donnerstag!

 

 

Zick-Zack Frühlingsoutfit

Hallo meine Lieben,

ist es bei euch auch so, dass jetzt im Frühling verschiedene größere und kleinere Feste anstehen? Bei mir definitiv. Schon kommende Woche bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, der groß gefeiert werden wird. Wenn das kein guter Grund ist, sich ein hübsches neues Outfit zuzulegen, dann weiß ich auch nicht. Zuerst hab ich mich zu einer ausgedehnten Shoppingtour aufgemacht, weil ich eigentlich ein fertiges Kleid wollte. Auf ein aufwändige Nähaktion hatte ich nämlich keine Lust…

Aber klar, fündig geworden bin ich nicht. Nichts hat mir gefallen, oder es war zu teuer, in meiner Größe nicht mehr da, die Umkleiden waren dauerbelegt usw. Also habe ich mich doch an die Maschine gesetzt. Und das ist entstanden:

Frühling2Zum einen ein zweites Plantain-Shirt (letzte Woche habe ich auch schon eines gezeigt, mit 3/4 langen Armen und Silberfedern klick), dieses Mal mit kurzen Armen. Verwendet habe ich einen ganz leichten, glänzenden Viskose-Jersey, der sich erstaunlich gut nähen ließ. Mir gefällt der Farbton so gut, er ist herrlich frisch und frühlingshaft. Und meine großen Ohrringe passen perfekt dazu!

Gekauft habe ich mir den Coupon ganz günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt (neben vielen weiteren tollen Stoffen, die ich auf Instagram alle gezeigt habe). Ich war skeptisch, was die Qualität angeht, aber auch nach der Wäsche ist der Stoff noch gut in Form und hat keine Farbe verloren.

Der Schnitt ist übrigens gratis bei Deer & Doe erhältlich und ein echtes Allroud-Talent. Das Shirt sitzt super und macht eine tolle Figur, einfach perfekt für ganz viele Basic-Shirts.

Und nicht, dass ihr denkt, dass ich eine echte Nähheldin bin: Der Blazer ist gekauft.

Frühling5 Dazu gibt es noch einen Rock aus einem tollen schwarz-weißen Chevron, ebenfalls vom Stoffmarkt. Der Schnitt ist aus der Simplicitiy, Meine Nähmode, 3/2014, Modell 37.  Der Rock hat Taschen, was ich sehr liebe. Und er hat ein breites Gummiband im Bund; Reißverschluss einnähen ist also nicht nötig (das mache ich nämlich gar nicht gerne). So weit, so gut.

Allerdings finde ich, wenn ich mir die Fotos so anschaue, dass der Rock doch ziemlich aufträgt. Falls ich mir nochmal einen mache, dann eine Größe kleiner. Und am besten auch aus einem weicher fallenden Stoff. Und mit einem anderen Muster. Es ist wohl doch etwas Wahres dran, dass Querstreifen auftragen. Wenn man sie dann auch noch an der sowieso schon breitesten Stelle des Körpers einsetzt, ist das vielleicht nicht so schmeichelhaft. Da helfen auch hohe, unbequeme Schuhe nichts. Was meint ihr, geht das so? Oder lasse ich mir lieber noch etwas anderes einfallen?

Frühling1Wie auch immer, im neuen Outfit mache ich mich auf zu RUMS und bewundere all die anderen tollen Sachen!

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Lässig in den Frühling

Hallo meine Lieben,

ich weiß, es sieht momentan noch gar nicht danach aus, aber der Frühling lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten. Und so langsam ist es Zeit, sich Gedanken über die Frühjahrsgarderobe zu machen. Seitdem ich viel nähe, habe ich immer weniger Lust, Fertigteile zu kaufen. Meistens denke ich mir „das kann ich selber machen“ oder „das mache ich mir in besserer Qualität, in einer anderen Farbe, günstiger, schicker, individueller… selber. “ Geht es euch auch so?

So ist jetzt also mein erstes Teil für diesen Frühling entstanden: eine Alice von Prülla. Den Schnitt habe ich hier schon einmal in einer winterlichen Variante umgesetzt. Ich finde das lässige Sweatshirt sehr bequem, es sieht cool aus und ist recht einfach und schnell genäht. Sehr viele Vorteile auf ein Mal, oder?

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Den Melange-Jersey habe ich im Sale bei Stoff & Stil gekauft (übrigens auch noch in Dunkelgrau). Als farbigen Akzent habe ich neonrosa Overlockgarn verwendet. Und eine Premiere: In Ermangelung einer Covermaschine und eines passenden Zierstiches meiner Nähmaschine habe ich zum ersten Mal eine Fake-Covernaht ausprobiert. Zugegebenermaßen hatte ich etwas Bammel, ob ich das hinbekommen werde. Aber wie man das macht, ist im E-Book zu Alice prima beschrieben, und es hat dann auch ganz gut geklappt. Nur hinten habe ich an einer Naht etwas unsauber gearbeitet. Jetzt hoffe ich mal, dass das nicht so auffällt.

Hier seht ihr ganz gut die tollen Fledermausärmel:

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Und hier eine Seitenansicht:

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Aber der Clou befindet sich dieses Mal auf der Rückseite! Da habe ich einen geplotteten Chevron-Kreis aufgebügelt, in Silber (das Design ist aus dem Silhouette-Onlinestore). Zuerst wollte ich ihn vorne anbringen, aber irgendwie sah das wie ein Abzeichen einer Sternenflotte aus. Da kam mir die Idee mit der Kehrseite und ich muss sagen, das gefällt mir so ganz gut.  image

Wieder mal bin ich so froh, mir meinen Plotter gekauft zu haben. So ein kleines aufgebügeltes Element gibt schlichten Stoffen und Schnitten ganz schnell und unkompliziert das gewisse Etwas.

Unter dem Sweatshirt trage ich ein Top, das zufälligerweise farblich ganz genau passt. Der Ausschnitt ist schon ziemlich weit und so ohne Untendrunter war es mir zu frisch. Die Fotos sind nämlich auf die Schnelle draußen entstanden – man muss schließlich das Licht ausnutzen und darf nicht zimperlich sein…

imageJetzt warte ich auf den Frühling, plane weitere Lieblingsteile und statte RUMS einen Besuch ab.

Ich zeige dem Winter die kalte Schulter

Hallo meine Lieben,

nun ist das neue Jahr auch schon wieder ein paar Tage alt. Ich bin endlich wieder gesund, nachdem ich zwischen Weihnachten und Silvester nicht so in Form war. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich hatte mir für den Urlaub so viel vorgenommen und leider nur einen ganz kleinen Teil geschafft. Ich wollte weiter mit meinem Plotter experimentieren (meine ersten Versuche seht ihr hier und hier). Ein Shirt für meinen Sohn sollte entstehen und ich hatte vor, meine Garderobe mit ein paar selbst genähten Teilen zu erweitern. Außerdem standen Tennis und Yoga auf dem Programm.

Immerhin habe ich mir ein neues Shirt geschneidert, eine Kalte Schulter von leni pepunkt. Im Sommer habe ich mir nach diesem Schnittmuster die Variante mit kurzen Armen genäht, die ich sehr gerne getragen habe. Wer mag, kann es sich hier anschauen. Nun gibt es zum Glück ergänzend die langen Arme. Die hab ich mir schnell runtergeladen und das Shirt ratz, fatz aus einem Jersey mit coolem Chevron-Muster in Blaugrau/Schwarz genäht.

Kalte Schulter TrioWeil der Stoff nicht ganz gereicht hat, habe ich schwarze Armbündchen angesetzt. Auch das Bündchen am Hals und am Bauch habe ich schwarz gemacht, das bringt etwas Ruhe in das wilde Muster.

Meine dicke Kette im Edelstein-Look passt perfekt dazu und motzt das ganze Outfit auf. Kombiniert mit schwarzer Hose wirkt das Shirt richtig schick, mit Jeans eher casual.

Kalte Schulter SoloHabt ihr die Sterne links neben mir auf der selbst gemachten Tafel bemerkt? Die hat mein jüngster Sohn gemalt. Er wird immer mal wieder kreativ und gestaltet die Tafel dann passend zur Jahreszeit oder zu einem Anlass. Im Alltag dient sie ganz schnöde als Einkaufs- und Terminmerker.

Und ist euch außerdem aufgefallen, dass ich jetzt schicke, neue Social Media-Icons habe? Die führen euch zu Facebook, Pinterest und Instagram, wo ich auch aktiv bin. Auf Instagram gibt es Einblicke in meinen Alltag, in kleinere Projekte und spontane Ideen. Auf Pinterest trage ich auf meinen Pinwänden eine Menge inspirierender Ideen zusammen. Und auf Facebook poste ich meine Blogbeiträge. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Und nun mache ich mich im neuen Outfit zum ersten Mal in diesem Jahr auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch zu entdecken gibt.

Mein neues Kleid: Frau Fannie von schnittreif

Hallo ihr Lieben,

ich bin für den Herbst gerüstet: Mit meinem neuen Sweat-Kleid Frau Fannie von Schnittreif können die kühlen Tage jetzt kommen. Der Schnitt ist wirklich ganz einfach und das Kleid lässt sich schnell machen. Nur die Taschen dauern ein bisschen, aber die Mühe lohnt sich. Ich habe einen warmen, aber nicht zu dicken SweaFrau Fannie Kleid Collage 2tstoff verwendet, der innen schön kuschelig ist. Allerdings ist das Anthrazit nicht besonders fotogen. Ich hoffe, ihr erkennt trotzdem etwas.

Wie ihr seht, habe ich auch Gürtelschlaufen angebracht. Dazu habe ich einfach mit einer Nadel schwarzen Sticktwist an den passenden Stellen von innen nach außen gezogen, ein paar Luftmaschen mit einer feinen Häkelnadel gehäkelt und dann den restlichen Faden wieder nach innen gezogen. Dort habe ich ihn dann zusammen mit dem anderen Fadenende vernäht.

Aber auch ohne Gürtel sitzt Fannie richtig gut. Ich mache mir bestimmt mindestens noch eine. Und dann das Oberteil in einer anderen Farbe als den Rock. Ich habe noch einen schwarz-weißen Streifen-Jersey, der müsste sich für obenrum eignen. Und unten dann schlichtes Schwarz, das könnte gut aussehen. Habt ihr euch auch schon an Fannie versucht?

Ich habe diese Woche nicht nur genäht und übrigens auch mein kleines Arbeitszimmer umgeräumt. Nein, ich habe es mir auch gut gehen lassen und mit meiner lieben Freundin Mo den Feiertag mit feinem Gebäck, Kaffee und einem Nachmittag in der Sonne genossen. Lecker!

LeckereienKommende Woche geht es dann drei Tage auf die Buchmesse nach Frankfurt. Ich freu mich schon wie jedes Jahr! Sonntag wird es deshalb wahrscheinlich keinen Post von mir geben.

Startet gut in die neue Woche!