Zick-Zack Frühlingsoutfit

Hallo meine Lieben,

ist es bei euch auch so, dass jetzt im Frühling verschiedene größere und kleinere Feste anstehen? Bei mir definitiv. Schon kommende Woche bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, der groß gefeiert werden wird. Wenn das kein guter Grund ist, sich ein hübsches neues Outfit zuzulegen, dann weiß ich auch nicht. Zuerst hab ich mich zu einer ausgedehnten Shoppingtour aufgemacht, weil ich eigentlich ein fertiges Kleid wollte. Auf ein aufwändige Nähaktion hatte ich nämlich keine Lust…

Aber klar, fündig geworden bin ich nicht. Nichts hat mir gefallen, oder es war zu teuer, in meiner Größe nicht mehr da, die Umkleiden waren dauerbelegt usw. Also habe ich mich doch an die Maschine gesetzt. Und das ist entstanden:

Frühling2Zum einen ein zweites Plantain-Shirt (letzte Woche habe ich auch schon eines gezeigt, mit 3/4 langen Armen und Silberfedern klick), dieses Mal mit kurzen Armen. Verwendet habe ich einen ganz leichten, glänzenden Viskose-Jersey, der sich erstaunlich gut nähen ließ. Mir gefällt der Farbton so gut, er ist herrlich frisch und frühlingshaft. Und meine großen Ohrringe passen perfekt dazu!

Gekauft habe ich mir den Coupon ganz günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt (neben vielen weiteren tollen Stoffen, die ich auf Instagram alle gezeigt habe). Ich war skeptisch, was die Qualität angeht, aber auch nach der Wäsche ist der Stoff noch gut in Form und hat keine Farbe verloren.

Der Schnitt ist übrigens gratis bei Deer & Doe erhältlich und ein echtes Allroud-Talent. Das Shirt sitzt super und macht eine tolle Figur, einfach perfekt für ganz viele Basic-Shirts.

Und nicht, dass ihr denkt, dass ich eine echte Nähheldin bin: Der Blazer ist gekauft.

Frühling5 Dazu gibt es noch einen Rock aus einem tollen schwarz-weißen Chevron, ebenfalls vom Stoffmarkt. Der Schnitt ist aus der Simplicitiy, Meine Nähmode, 3/2014, Modell 37.  Der Rock hat Taschen, was ich sehr liebe. Und er hat ein breites Gummiband im Bund; Reißverschluss einnähen ist also nicht nötig (das mache ich nämlich gar nicht gerne). So weit, so gut.

Allerdings finde ich, wenn ich mir die Fotos so anschaue, dass der Rock doch ziemlich aufträgt. Falls ich mir nochmal einen mache, dann eine Größe kleiner. Und am besten auch aus einem weicher fallenden Stoff. Und mit einem anderen Muster. Es ist wohl doch etwas Wahres dran, dass Querstreifen auftragen. Wenn man sie dann auch noch an der sowieso schon breitesten Stelle des Körpers einsetzt, ist das vielleicht nicht so schmeichelhaft. Da helfen auch hohe, unbequeme Schuhe nichts. Was meint ihr, geht das so? Oder lasse ich mir lieber noch etwas anderes einfallen?

Frühling1Wie auch immer, im neuen Outfit mache ich mich auf zu RUMS und bewundere all die anderen tollen Sachen!

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Plantain-Shirt mit Silberfedern

Hallo meine Lieben,

diese Woche habe ich mich am Schablonieren versucht. Die Schablonen My Style von Rayher habe ich mir schon letzten Herbst auf einer Messe gekauft, aber bis jetzt noch nicht verwendet. Denn damit das Design gut zur Geltung kommt, brauchte ich ein ganz schlicht geschnittenes, unifarbenes Shirt. Das habe ich mir bis jetzt noch nie genäht, eigentlich verwende ich meist gemusterte Stoffe.

Aber dann wurde ich neulich auf den tollen Schnitt „Plantain“ von Deer & Doe aufmerksam gemacht (Danke an maxantonia auf Insta), der sogar gratis ist. Und plötzlich ging es ganz schnell und innerhalb kurzer Zeit ist mein Federschirt entstanden.

Was sagt ihr dazu? Ich bin fürs erste Mal wirklich zufrieden.

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Der Schnitt ist ganz einfach und da er nach unten hin leicht ausgestellt ist, schmeichelt er der Figur und verzeiht auch mal einen Eisbecher. Ich finde auch den recht großen Ausschnitt sehr schön. Er ist nicht zu weit und macht ein schönes Dekolleté.

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Für alle, die auch Lust haben, sich ein Shirt aufzuhübschen, habe ich dokumentiert, wie ich es gemacht habe.

 

imageIhr braucht ein Shirt oder was auch immer ihr verzieren möchtet. Wenn ihr nicht so gut im Nähen seid, dann könnt ihr natürlich auch ein schlichtes, gekauftes Shirt, ein Tuch, eine Tasche oder was auch immer, verzieren.

Dann die Schablone, passende Textilfarben, einen Rakel und nach Wunsch Flitter. Außerdem Stecknadeln, dicke Pappe, Bügelpapier und ein Bügeleisen.

 

 

 

 

image Zuerst habe ich die Schablone an der gewünschten Stelle positioniert und die oberen Kanten mit Stecknadeln markiert.

 

 

 

 

 

 

imageDann kann die Schablone wieder abgenommen werden. Zieht die Schutzfolie von der Rückseite ab.

 

 

 

 

 

 

 

imageLegt anschließend die leicht klebende Schablone auf der markierten Stelle auf und drückt sie an. In das Shirt habe ich ein Stück dicke, feste Pappe gelegt, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt. Jetzt gibt man Textilfarbe auf den oberen Rand (dazu könnt ihr euch auch an der Anleitung auf der Packung zur Schablone orientieren). Ich habe außen Silber und in der Mitte Neonpink verwendet.

 

 

 

 

 

imageDie Schablone haltet ihr fest und zieht die Farbe mit dem Rakel von oben nach unten. Leider konnte ich davon kein Foto machen, dazu bräuchte es mehr als zwei Hände… Ich habe nochmals Farbe nachlegen müssen, die habe ich im Zwischenraum zwischen den Federn aufgetragen.

Die Schablone zieht ihr gleich vorsichtig ab und wascht sie und den Rakel gründlich aus (ich habe dafür flüssige Handwaschseife verwendet).

 

 

 

 

imageIn die feuchte Farbe habe ich für einen zusätzlichen Bling-Bling-Effekt silbernen Flitter gestreut. Allerdings war ich mit Ergebnis nicht so zufrieden. Das Neonpink kam total Lila raus, und das ist gar nicht meine Farbe. Ich hätte besser der Herstellerempfehlung geglaubt, da steht nämlich, dass man die Farbe nur auf hellen Textilien anwenden soll…

Also habe ich die Schablone nach dem Trocknen der Farbe einfach noch einmal so passgenau wie möglich aufgelegt und überall nochmals Silber aufgetragen.

 

 

 

 

imageBesser! Nach dem Trocknen der Farbe wird zur Fixierung noch gebügelt und fertig ist das Federshirt.

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein paar weiteren Impressionen zum Shirt verabschiede ich mich für heute und mache mich auf zu RUMS und zur gratis Schnittmusterparty von Nähfrosch.

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Ich zeige dem Winter die kalte Schulter

Hallo meine Lieben,

nun ist das neue Jahr auch schon wieder ein paar Tage alt. Ich bin endlich wieder gesund, nachdem ich zwischen Weihnachten und Silvester nicht so in Form war. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich hatte mir für den Urlaub so viel vorgenommen und leider nur einen ganz kleinen Teil geschafft. Ich wollte weiter mit meinem Plotter experimentieren (meine ersten Versuche seht ihr hier und hier). Ein Shirt für meinen Sohn sollte entstehen und ich hatte vor, meine Garderobe mit ein paar selbst genähten Teilen zu erweitern. Außerdem standen Tennis und Yoga auf dem Programm.

Immerhin habe ich mir ein neues Shirt geschneidert, eine Kalte Schulter von leni pepunkt. Im Sommer habe ich mir nach diesem Schnittmuster die Variante mit kurzen Armen genäht, die ich sehr gerne getragen habe. Wer mag, kann es sich hier anschauen. Nun gibt es zum Glück ergänzend die langen Arme. Die hab ich mir schnell runtergeladen und das Shirt ratz, fatz aus einem Jersey mit coolem Chevron-Muster in Blaugrau/Schwarz genäht.

Kalte Schulter TrioWeil der Stoff nicht ganz gereicht hat, habe ich schwarze Armbündchen angesetzt. Auch das Bündchen am Hals und am Bauch habe ich schwarz gemacht, das bringt etwas Ruhe in das wilde Muster.

Meine dicke Kette im Edelstein-Look passt perfekt dazu und motzt das ganze Outfit auf. Kombiniert mit schwarzer Hose wirkt das Shirt richtig schick, mit Jeans eher casual.

Kalte Schulter SoloHabt ihr die Sterne links neben mir auf der selbst gemachten Tafel bemerkt? Die hat mein jüngster Sohn gemalt. Er wird immer mal wieder kreativ und gestaltet die Tafel dann passend zur Jahreszeit oder zu einem Anlass. Im Alltag dient sie ganz schnöde als Einkaufs- und Terminmerker.

Und ist euch außerdem aufgefallen, dass ich jetzt schicke, neue Social Media-Icons habe? Die führen euch zu Facebook, Pinterest und Instagram, wo ich auch aktiv bin. Auf Instagram gibt es Einblicke in meinen Alltag, in kleinere Projekte und spontane Ideen. Auf Pinterest trage ich auf meinen Pinwänden eine Menge inspirierender Ideen zusammen. Und auf Facebook poste ich meine Blogbeiträge. Schaut doch mal vorbei, ich würde mich freuen.

Und nun mache ich mich im neuen Outfit zum ersten Mal in diesem Jahr auf zu RUMS. Mal schauen, was es noch zu entdecken gibt.