Warm durch den Winter mit Drachenfels

Habt ihr euch schonmal gefragt was ich mache, wenn ich nicht nähe? Ganz einfach: stricken. Ich finde es herrlich, an kalten Winterabenden gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und mir Kuschelteile für den Winter zu stricken. Diese Saison bin ich im Dreieckstuchfieber.

So ist also in den letzten Wochen ein Drachenfels nach der Anleitung von Melanie Berg entstanden. Schaut mal hier:

img_7131

Ich habe es nach der englischen Anleitung gestrickt, gekauft hier bei Ravelry. Falls ihr diese Seite noch nicht kennt, dann solltet ihr euch dort unbedingt umschauen. Es gibt tolle Designs internationaler Designer, man kann sich mit Freunden vernetzen und austauschen und vieles mehr.

img_7125

Mein Drachenfels ist richtig groß und dick. Hier seht ihr es in seiner vollen Größe:

img_7134

img_7137

img_7142

Es hat mich die letzten eisig kalten Tage wunderbar warm gehalten. Ich trage es gerne über meiner Winterjacke, aber es eignet sich auch perfekt als wärmendes Accessoire für kühle Innenräume. Und da ich so eine Frostbeule bin, hab ich immer ein Tuch oder einen großen Schal mit dabei.

img_7155

img_7165

 

img_7157

So ein großes Tuch kann man sich wunderbar um die Schultern legen und sich drin einwickeln. Das sieht gut aus und wärmt wunderbar. Und wenn es zu warm wird, ist es ganz schnell abgelegt. Hier auch noch die Ansicht von hinten:

img_7161

img_7163

Verwendet habe ich Drops Merino extrafine, hier gekauft, in Schwarz, Senf und Grau. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann könnt ihr euch dort auch das Drachenfels-Tuch anschauen, das ich für meine Schwester in Beerentönen gestrickt habe. Das ist auch super und kam total gut an.

Das Tuch strickt sich wirklich einfach, auch mit der englischen Anleitung bin ich nach ein bisschen Eingewöhnung sehr gut klargekommen. Wenn ihr die Anleitung lieber auf Deutsch mögt, dann schaut bei Rosy Green World vorbei, hier gibt es sie.

Und etwas dazugelernt habe ich auch. Als Abschluss wird beim Drachenfels nämlich ein I-Cord gearbeitet (der breite Abschlussrand auf der dunkelgrauen Seite). Davor hatte ich Respekt, weil ich das noch nie gemacht habe. Aber halb so wild, die Anleitung erklärt alles super und im Netz finden sich viele Videos dazu. Und der Abschluss so sieht auch wirklich viel schöner aus.

img_7124

Ich bin auf jeden Fall für die kommenden kalten Tage gut gerüstet. Und ich stricke natürlich weiter, das nächste Tuch ist schon auf den Nadeln, ein weiteres ist in Planung.

 

Gut zu wissen:

Wolle von lanade

Jeans von zara

Boots von Unisa

Pullover von Marc o’Polo

verlinkt mit RUMS

 

Freier Montag im Oktober

Hallo meine Lieben,

wie ist der Herbst schön, wenn er sich von seiner goldenen Seite zeigt! So konnte ich meinen gestrigen Urlaubstag mit viel Sonne genießen. Aber wie es so ist, anstatt es mir gutgehen zu lassen, habe ich den Backofen angeworfen und leckere Zimtschnecken gebacken. Meine Jungs lieben die süßen Teilchen und auch ich habe mir ein, zwei, viele gegönnt. Schließlich schmecken sie frisch und warm am besten.

Zimtschnecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Rezept ist aus der Lecker Bakery No. 1,2014. Ich habe es schon mehrmals gebacken und sie gelingen wirklich immer. Nur gestern hat es nicht ganz so reibungslos geklappt, was aber an meiner Schusseligkeit lag. Ich habe die Butter zum Schmelzen in die Mikro getan, natürlich auf die Schnelle ohne Deckel, leider mit zu hoher Temperatur. Und da macht es „poff!“ und die Butter hat sich im ganzen Gerät verteilt. Ein Gutes hat das Malheur: Nach einem Großputz ist die Mikro so sauber wie schon längere Zeit nicht mehr.

Loop

Dann war endlich Zeit, mein Strickzeug herzunehmen und an meinem schwarz-weißen Loop weiterzustricken. Die Wolle habe ich mir neulich bei Wolle Rödel gekauft. Es gab nur noch fünf Knäuel (auf die Hälfte reduziert!), das reicht gerade für einen Loop. Mit 12er-Nadel geht es auch so richtig schön schnell. Dazu einen Kaffee trinken und die Ruhe genießen – herrlich!

https://i2.wp.com/s1.online-kiosk-24.de/media/catalog/product/cache/65/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/8/6/8658_20140918-033220.jpg

Und nebenher habe ich in der in Deutschland neuen Zeitschrift „La maison Victor“, die ursprünglich aus Belgien stammt, geblättert. Hier gibt es eine Menge toller Schnitte, die so richtig Lust aufs Nähen machen. Sie sind nicht so klassisch, wie man es von vielen deutschen Zeitschriften kennt. Auch die Aufmachung und das Layout sind wirklich sehr ansprechend, schön reduziert, schlicht, geradlinig. Mir  gefällt auch, dass alle Modelle ganz ausführlich mit Skizzen Schritt-für-Schritt erklärt werden. Super! Sogar für Herren ist ein schickes Modell mit dabei. Dafür habe ich auch schon Stoff gekauft: Mein Mann bekommt sein erstes, von mir selbst genähtes Shirt. Na ja, die Vorfreude hält sich seinerseits in Grenzen. Aber der wird schon noch sehen! Hoffentlich. Ich berichte euch, wie es geklappt hat. Habt ihr vielleicht schon etwas aus dem Magazin genäht?