Meine Frühlingsbluse

Hallo meine Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen. Die Zwangspause hatte einen Grund: Mich hat der fiese Erkältungsvirus niedergestreckt und ich lag eine Woche lang auf dem Sofa. Da war es nicht viel mit neue Nähmaschine ausprobieren und Frühlingsgarderobe nähen…

Jetzt bin ich wieder so einigermaßen in Form und muss euch meine neue Bluse Twist-it zeigen, die ich vor der Virusattacke gerade noch fertig gemacht habe. Da ich immer noch blass bin und fade aussehe, habe ich eine Extra-Portion Rouge aufgelegt. Viel hilft es nicht – leider.

Aber die Bluse ruft nach Frühling, ich hoffe, er hört sie!

 

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Der Stoff ist dieses Mal nicht aus dem Stoffladen, sondern aus einem Wäschegeschäft. Eine edle Markenbettwäsche (zudem noch reduziert) zum Wenden, aus leicht glänzendem Baumwollsatin. Eine Seite ist gepunktet, die zweite ist grau strukturiert. Jetzt habe ich so viel Stoff, dass ich noch mindestens eine weitere Bluse daraus nähen kann… Das war bestimmt nicht mein letzter Ausflug in die Bettwäscheabteilung, hier kann man echte Schätze finden. Vor allem auch in großen Formaten, was für diese Bluse gebraucht wird.

 

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Ich habe mich entschieden, die Twist-Naht, die die Bluse so besonders macht, vorne zu setzen. Nur schade, das Muster zeigt den Twist-Effekt nicht so deutlich.

 

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Die Ärmelbündchen habe ich aus der grauen Rückseite der Bettwäsche gemacht und mit einem der hübschen Zierstiche, die meine neue Maschine bietet, verziert. Und weil ich so schön dabei war, hab ich auch gleich noch GMD unten am Saum eingestickt. So im Nachhinein fällt mir auf, dass ich besser eine feinere Nadel genommen hätte. Beim nächsten Mal denke ich hoffentlich dran…

 

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Der Schnitt gefällt mir richtig gut. Nur ist mir der Ausschnitt nicht ganz so gut gelungen, er steht an der Seite etwas ab. Ich hoffe Mal, dass sich das beim Tragen legt.

So eine Bluse aus Webware ist schon aufwändiger zu nähen, als ein Shirt aus Jersey. Das bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Ich hab schon überlegt, eine Twist-it aus Jersey zu machen. Das müsste eigentlich funktionieren. Mal schauen.

 

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Jetzt auf mit meiner neuen Bluse zu Rums. Da gibt es bestimmt viele tolle Frühlingsoutfits zu bewundern!

Meine Shelly für die kalte Jahreszeit

Hallo meine Lieben,

habt ihr auch eure Lieblingsschnitte, die ihr immer wieder näht? Bei mir ist das das Shirt Shelly von farbenmix. Für den Sommer habe ich mir schon Shellys mit kurzen Armen genäht und sie sehr gerne getragen. Meine Modelle seht ihr hier und hier.

Jetzt, für die kalte Jahreszeit, habe ich mir das Shirt mit langen Armen gemacht.

Shelly langarm

 

Ich habe zwei  Stoffe in Grau verwendet, mit Zacken und mit Retromuster. Das Grau finde ich fast ein bisschen zu fade, deshalb trage ich ein farbiges  Top drunter. Das blitzt dann etwas hervor und bringt Farbe ins Spiel. Prinzipell mache ich das ganz gerne. Ich finde, so kann man ohne großen Aufwand Abwechslung in seine Outfits bringen.

Hier seht ihr ein gelbes „Untendrunter“, kombiniert mit gelber Kugelkette, schwarzen Jeans, grauen Boots, grauer Beanie und grauer Strickjacke. Eine gelbe Tasche dazu wäre jetzt natürlich perfekt. Hab ich aber leider keine.

Ich mag das Shirt auch mit langen Armen sehr gerne, es ist ein prima Basic für jeden Tag.

Und nun auf zu RUMS.

 

Meine erste Frau Madita von Hedi näht

Hallo meine Lieben,

so, jetzt habe ich mir endlich auch eine Frau Madita von Hedi genäht: ein tolles Shirt mit Fledermausärmeln. Das Besondere ist die Teilungsnaht im Vorder- und Rückenteil. So hat man die Möglichkeit, verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren und  tolle Effekte zu erzielen. Genauso gut lässt sich Vorder- und Rückseite aber auch einteilig arbeiten.

Ich habe es ganz knallig mit Pink und pinkfarbenen Blättern auf rosa Hintergrund probiert und finde die Stoffkombi wirklich schick. Beide Stoffe sind von Lillestoff. Der mit Blättern nennt sich „little forest leaves“ und ist z.B. bei DaWanda hier überall erhältlich. Das Blätterdesign passt auf jeden Fall gut zur Jahreszeit und bringt etwas Farbe ins Novembergrau.

Dazu kombiniere ich meine beerenfarbene Tasche, die leider ziemlich selten zum Einsatz kommt. Damit es nicht zu Pink wird, trage ich meine Frau Madita mit einer Used-Jeans und meiner grauen Lederjacke. Das i-Tüpfelchen: pinkfarbene Kugelohrringe, die ich schon ganz lange habe.

Frau Madita in Pink

Das Nähen hat Spaß gemacht und war gar nicht schwer. Die Passform hat mich überzeugt, jetzt wage ich mich auch an meinen schicken schwarzen Paillettenstoff und mache mir eine ausgehfeine Madita. Im Dezember gibt es schließlich genug Gelegenheiten, sich in Schale zu werfen. Bei euch auch?

Und heute verlinke ich meine Frau Madita bei RUMS. Premiere! Mal schauen, ob ich das hinbekomme…

Im Nachtrag auch noch verlinkt bei pattydoo, mein Lieblings-Nähprojekt 2014.